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Was bringt es den USA

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  1. Was bringt es den USA

    Autor: plutoniumsulfat 17.11.14 - 15:29

    die meiste Rechenpower zu haben?

  2. Re: Was bringt es den USA

    Autor: golam 17.11.14 - 15:32

    Was ne blöde Frage. Erstmal soviel und schnell wie möglich alles entschlüsseln und Schwanzvergleich.
    Was den sonst ?

  3. Re: Was bringt es den USA

    Autor: plutoniumsulfat 17.11.14 - 15:37

    Da wirst du ordentlich verschlüsselte Sachen wohl nicht brechen können.

    Zweitens: Ja, wahrscheinlich, oder?

  4. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Wallbreaker 17.11.14 - 16:08

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wirst du ordentlich verschlüsselte Sachen wohl nicht brechen können.
    >
    > Zweitens: Ja, wahrscheinlich, oder?

    Wenn man die bisherigen Entwicklungen verfolgt, dann lässt sich die zukünftige Rechenleistung, in einem groben Rahmen vorausberechnen.
    Und auch diese 300 PetaFlops, sind noch weit unter dem Level der notwendig wäre, um starken Passwörtern gefährlich zu werden.
    Stellt man nun eine Hochrechnung an, hinsichtlich der Rechenleistung, dann werden erstmals im Jahre 2108, starke Passwörter von weniger als 95 Zeichen ^ 26 Stellen in kürzester Zeit fallen.
    Alles was darüber liegt, wäre immer noch Zeitverschwendung, sofern kein technisches Wunder eintritt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.14 16:13 durch Wallbreaker.

  5. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Bouncy 17.11.14 - 16:20

    Das übliche, bessere Waffen, schnellere Kampfflugzeuge, stärkere Atombomben. Kleinkram wie taktische What-if-Berechnungen zu Kriegen und möglichen neuen Kriegen, autonome Drohnen, Flugbahnen, und natürlich die große Datenfilterung. Allein für letzteres reicht die Kapazität noch vorne und hinten nicht, geschweige denn das alles zusammen. Ein winziger Bruchteil bleibt dann noch für die NASA und das Wetter - und peinlicherweise sind sie Europa dennoch in beidem überlegen...

  6. Re: Was bringt es den USA

    Autor: r3verend 17.11.14 - 16:20

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wirst du ordentlich verschlüsselte Sachen wohl nicht brechen können.
    >
    > Zweitens: Ja, wahrscheinlich, oder?

    Wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat dann das es irgendwann doch möglich war Dinge zu entschlüsseln von denen man vorher geglaubt hat das es nicht gehen würde. Deswegen werden verschlüsselte Sachen ja auch länger aufgehoben.

  7. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Eheran 17.11.14 - 16:26

    >werden erstmals im Jahre 2108, starke Passwörter von weniger als 95 Zeichen ^ 26 Stellen in kürzester Zeit fallen.
    Kannst du dazu mal eine Rechnung aufstellen?
    Denn 95 Stellen sind verdammt viel.

  8. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Wallbreaker 17.11.14 - 17:26

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >werden erstmals im Jahre 2108, starke Passwörter von weniger als 95
    > Zeichen ^ 26 Stellen in kürzester Zeit fallen.
    > Kannst du dazu mal eine Rechnung aufstellen?
    > Denn 95 Stellen sind verdammt viel.

    Ich hatte gehofft ich müsste das nicht tun. ^^

    Es sind 95 Zeichen (alle druckbaren) ^ 26 Stellen an Länge.

    Der derzeit schnellste Supercomputer, besitzt eine praktische Rechenleistung von 33,86 PetaFlops, was bedeutet er kann effektiv 338630000000000000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde ausführen.

    Und da 1 PetaFlop = 10^15 Flops entspricht, ergibt das 1000000000000000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde.

    Da die 1 PetaFlop-Barriere in etwa 2008 durchbrochen wurde, lässt sich das nun hochrechnen.

    Für jede Steigerung der Einheit bzw. alle 10~ Jahre, erweitert sich die Potenzierung um jeweils 3 Stellen (1000). Das bedeutet wenn 2008 1 PetaFlop = 10^15 FLOPS entspricht, dann würde sich im 10 Jahresrhytmus bis zum Jahre 2108 bspw., die Rechenleistung um 30 Stellen potenzieren auf 10^45 Gleitkommaoperationen pro Sekunde.

    Somit ergibt sich dass im Jahre 2108, ein Supercomputer imstande wäre 10^45 bzw. 1000000000000000000000000000000000000000000000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde auszuführen, oder anders gesagt er könnte so viele Passwortkombinationen pro Sekunde abarbeiten.

    Nun lässt sich berechnen, wie stark ein Passwort mindestens sein müsste, um dieser Rechenleistung zu widerstehen.

    Geht man nun von einem Passwort aus, dass alle druckbaren Zeichen beeinhaltet und somit 95 mögliche, dann wäre ein Passwort mit 26 Stellen nach 30,5 Tagen errechnet.

    Rechnung: 95x95x95x95... 26x (95^26) = 2,6352009446574236470395067264579e+51 Kombinationen / 1000000000000000000000000000000000000000000000 Passwörter/Sek. (10^45) = 2635200 Sekunden / 60 = 43920 Minuten / 60 = 732 Stunden / 24 = 30,5 Tage

    Anhand der Rechnung lässt sich nun ableiten, das komplexe Passwörter ab 26 Stellen, definitiv noch lange sicher sein werden sofern kein technisches Wunder eintritt. Nach heutigen Maßstäben, wäre ein Passwort von 95^12 in 18 Tagen hinfällig (bei 33,86 PetaFlops), doch erweitert man auf beispielsweise 14 Stellen dann werden daraus bereits 460 Jahre.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.14 17:31 durch Wallbreaker.

  9. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Eheran 17.11.14 - 17:31

    Woher nimmst du die 30 Tage?
    Sind die einfach frei erfunden? ^^

    >Alle 10~ Jahre, erweitert sich die Potenzierung um jeweils 3 Stellen (1000).
    Interessante Rechnung... aber ich glaub aus 10 Jahren kann man nicht mal eben 100 interpolieren ;)

  10. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Wallbreaker 17.11.14 - 17:36

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher nimmst du die 30 Tage?
    > Sind die einfach frei erfunden? ^^
    >
    > >Alle 10~ Jahre, erweitert sich die Potenzierung um jeweils 3 Stellen
    > (1000).
    > Interessante Rechnung... aber ich glaub aus 10 Jahren kann man nicht mal
    > eben 100 interpolieren ;)

    Die 30,5 Tage ergeben sich anhand der Rechnung.

    Wie gesagt das Alles gilt nur, sofern die Entwicklung keine Wunder erlebt, die es evtl. ermöglichen würden deutlich stärkere Recheneinheiten zu realisieren.

  11. Re: Was bringt es den USA

    Autor: plutoniumsulfat 17.11.14 - 17:49

    r3verend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da wirst du ordentlich verschlüsselte Sachen wohl nicht brechen können.
    > >
    > > Zweitens: Ja, wahrscheinlich, oder?
    >
    > Wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat dann das es irgendwann doch
    > möglich war Dinge zu entschlüsseln von denen man vorher geglaubt hat das es
    > nicht gehen würde. Deswegen werden verschlüsselte Sachen ja auch länger
    > aufgehoben.


    nur sind sie dann völlig irrelevant. BigData nützt nur in (fast)-Echtzeit etwas und auch Geheimnisse sind nach zig Jahrzehnten egal.

  12. Re: Was bringt es den USA

    Autor: golam 17.11.14 - 18:08

    Die Chinesen machen große schritte in Richtung "mach doch was du willst, wird machen es dir schwer" XD

    http://rt.com/news/203703-china-quantum-network-2016/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.14 18:08 durch golam.

  13. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Leoek 17.11.14 - 18:51

    > Die 30,5 Tage ergeben sich anhand der Rechnung.
    >
    > Wie gesagt das Alles gilt nur, sofern die Entwicklung keine Wunder erlebt,
    > die es evtl. ermöglichen würden deutlich stärkere Recheneinheiten zu
    > realisieren.

    Dieses "Wunder" könnten wir bis 2018 durchaus erleben. Die Forschung bezüglich des Quantencomputers auf Diamantbasis ist aktuell sehr weit, es fehlt eigentlich nur noch der letzte Schritt. Quantensensoren etc. sind als "Nebenprodukt" dieser Forschung schon heute produktiv einsetzbar.

  14. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Wallbreaker 17.11.14 - 20:13

    Leoek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die 30,5 Tage ergeben sich anhand der Rechnung.
    > >
    > > Wie gesagt das Alles gilt nur, sofern die Entwicklung keine Wunder
    > erlebt,
    > > die es evtl. ermöglichen würden deutlich stärkere Recheneinheiten zu
    > > realisieren.
    >
    > Dieses "Wunder" könnten wir bis 2018 durchaus erleben. Die Forschung
    > bezüglich des Quantencomputers auf Diamantbasis ist aktuell sehr weit, es
    > fehlt eigentlich nur noch der letzte Schritt. Quantensensoren etc. sind als
    > "Nebenprodukt" dieser Forschung schon heute produktiv einsetzbar.

    Ein Quantencomputer kann an sich nur, asymmetrischer Verschlüsselung gefährlich werden, und hat keinen Effekt auf symmetrische Verfahren.
    Die sollen erstmal 2048 Qubits realisieren, vorher ist da hinsichtlich RSA nichts zu holen.
    Und wenn es brenzlich werden sollte, dann gibt es immer noch NTRU-Encrypt als asymmetrisches Verfahren, was einerseits RSA/DH überlegen ist und auch resistent ist gegen Quantencomputer.

  15. Re: Was bringt es den USA

    Autor: Anonymer Nutzer 18.11.14 - 01:14

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die meiste Rechenpower zu haben?

    "Enlarge your penis", grob gesagt.

  16. Re: Was bringt es den USA

    Autor: plutoniumsulfat 18.11.14 - 08:04

    genau den Satz hatte ich auch im Kopf :D

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