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Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

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  1. Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: Mjoellnir 18.02.20 - 11:25

    Die Idee ist gut, gerade dank geringerer Geräuschemission, aber wenn ich mir die Trasse so ansehe, der Kanal ein wahrer Magnet für besoffene Volltrottel und dergleichen, mal davon abgesehen dass ja auch mal Straßen gekreuzt werden müssen. Sieht ungesund für die Stoßdämpfer aus..
    Das ganze müsste also entweder als Hochtrasse oder unterirdisch geführt werden.
    Beides wird in den allermeisten Fällen allein finanziell schon nicht realisierbar sein.

    Für den Anwendungszweck Flughafen halte ich das also für denkbar, für den ursprünglich angedachten Zweck sehe ich in Deutschland da schwarz.

  2. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: Muhaha 18.02.20 - 11:36

    Mjoellnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Für den Anwendungszweck Flughafen halte ich das also für denkbar, für den
    > ursprünglich angedachten Zweck sehe ich in Deutschland da schwarz.

    Ja, die Zugtechnologie hatte die Unverschämtheit sich in einem Ausmaß zu entwickeln, die man in den 1970ern nicht vorhersehen konnte. Dann noch Verbesserungen in der Flugzeugtechnik, so dass auch Flugzeuge attraktiver für kürzere Strecken wurden.

    DAMALS war eine Magnetschwebebahn für Verbindungen zwischen Ballungszentren eine richtig gute Idee. Heute ... erm, eher weniger.

  3. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: Mjoellnir 18.02.20 - 11:43

    Wer spricht denn hier von dem Transport zwischen Ballungszentren?

    Ich bezog mich nicht auf den Transrapid, ich bezog mich auf die Bahn aus dem Artikel.
    Und die ist laut selbigem für den Innerstädtischen Verkehr gedacht und nicht in den 1970ern sondern in den 2000ern entwickelt worden...

  4. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: schap23 18.02.20 - 11:46

    "Hochtrasse" ist preiswert und schnell zu errichten. In Japan gibt es immer wieder Monorails. Die Stehen auf Stelzen und können so über Straßen gebaut werden. Man braucht nur die Pfeiler aufzustellen und kann dann vorgefertigte Elemente darüber legen. Z.B. in Kobe und in Tokyo werden so die Flughäfen (Tokyo: Haneda) angebunden. Im Vergleich zu oberirdischen Bahnen ist der Platzverbrauch gering und im Vergleich zu U-Bahnen der Aufwand für die Errichtung nur ein Bruchteil.

  5. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: Muhaha 18.02.20 - 11:48

    Mjoellnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich bezog mich nicht auf den Transrapid, ich bezog mich auf die Bahn aus
    > dem Artikel.
    > Und die ist laut selbigem für den Innerstädtischen Verkehr gedacht und
    > nicht in den 1970ern sondern in den 2000ern entwickelt worden...

    Ok, alles klar.

  6. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: ElTentakel 18.02.20 - 11:56

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Hochtrasse" ist preiswert und schnell zu errichten. In Japan gibt es immer
    > wieder Monorails. Die Stehen auf Stelzen und können so über Straßen gebaut
    > werden. Man braucht nur die Pfeiler aufzustellen und kann dann
    > vorgefertigte Elemente darüber legen. Z.B. in Kobe und in Tokyo werden so
    > die Flughäfen (Tokyo: Haneda) angebunden. Im Vergleich zu oberirdischen
    > Bahnen ist der Platzverbrauch gering und im Vergleich zu U-Bahnen der
    > Aufwand für die Errichtung nur ein Bruchteil.

  7. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: himbuin 18.02.20 - 12:18

    Mjoellnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Idee ist gut, gerade dank geringerer Geräuschemission, aber wenn ich
    > mir die Trasse so ansehe, der Kanal ein wahrer Magnet für besoffene
    > Volltrottel und dergleichen, mal davon abgesehen dass ja auch mal Straßen
    > gekreuzt werden müssen. Sieht ungesund für die Stoßdämpfer aus..
    > Das ganze müsste also entweder als Hochtrasse oder unterirdisch geführt
    > werden.
    > Beides wird in den allermeisten Fällen allein finanziell schon nicht
    > realisierbar sein.
    >
    > Für den Anwendungszweck Flughafen halte ich das also für denkbar, für den
    > ursprünglich angedachten Zweck sehe ich in Deutschland da schwarz.

    Was ist denn zum Beispiel mit der Berliner S-Bahn. (es gibt bestimmt noch andere Beispiele)
    Die bekommt ihren Strom seitlich aus einem Metallstrang. Der wäre auch eine Stolperfalle. Diese Bahn fährt aber völlig autark auf Stelzen, in Tunneln und abseits des Individualverkehrs. Berlin könnte man damit komplett ausstatten.
    Die Kosten sind natürlich ein ganz anderes Thema.

  8. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: Quantium40 18.02.20 - 17:07

    himbuin schrieb:
    > Was ist denn zum Beispiel mit der Berliner S-Bahn. (es gibt bestimmt noch
    > andere Beispiele)
    > Die bekommt ihren Strom seitlich aus einem Metallstrang. Der wäre auch eine
    > Stolperfalle. Diese Bahn fährt aber völlig autark auf Stelzen, in Tunneln
    > und abseits des Individualverkehrs. Berlin könnte man damit komplett
    > ausstatten.
    > Die Kosten sind natürlich ein ganz anderes Thema.

    Die Berliner S-Bahn verkehrt allerdings auf Normalspurgleisen, kann somit Gleisabschnitte mit dem allgemeine Bahnverkehr gemeinsam nutzen.
    Und gerade in der Hinsicht war dann wieder der Transrapid dem System Bögl überlegen. Dort hatte man sich nämlich schon darüber Gedanken gemacht, wie man Transrapid und Bahnstrecken in einem Fahrweg kombinieren kann.

  9. Re: Für den Innerstädtischen Nahverkehr?

    Autor: jimbokork 19.02.20 - 09:22

    Ich habe von hier z.B. mehrere Möglichkeiten zum Hauptbahnhof Berlin:

    # 1: RB+RB 70min stündlich, i.d.r. pünktlich (einmal über denn BER, das weitere Umland, um die halbe Stadt, und wieder rein ...)
    # 2a: nur S-Bahn, 2x Umsteigen: 58min alle 20min, pünktlich
    # 2b: nur S-Bahn, 3x Umsteigen: 55min alle 20min, pünktlich
    # 3: RB+S-Bahn, 1x Umsteigen: 46min stündlich: stündlich, i.d.r. pünktlich
    # 4a: RE: ca. 35min stündlich, selten pünktlich, immer gerammelt voll(!)
    # 4b: Einsetzer für 4a, nur Mo-Fr zu Stoßzeiten, i.d.r. pünktlich, fährt nicht weiter(!)
    # 5: IC: ca. 35min, zzt. nicht täglich (Fahrrad nur mit Reservierung), i.d.r. pünktlich

    Das ist jetzt nur vom engerem Speckgürtel bis zur Mitte der Stadt, besonders wenn man noch etwas weiter möchte wird es richtig zeitaufwendig nur mit der S-Bahn und ggf. Bus zu fahren, so dass sich nur so etwas wie 4a ggf. mit Anschluss, trotz der Enge, als einziges wirklich zeitlich tragbare anbietet. Auch Fahrkartenkontrollen sind bei 4a auf dem Abschnitt auffallend regelmäßig ohne Beanstandungen(habe mal im Zuge einer Kontrolle gefragt).

    D.h. damit fährt zu Stoßzeiten kaum einer zum privatem Vergnügen, fast ausschließlich nur darauf angewiesene berufstätige Personen, sogn. "Berufspendeler", bei denen entweder der Betrieb die Kosten übernimmt und absetzt oder diese selbst Steuerlich abgesetzt werden können, d.h. hier zahlt/verliert die Gemeinschaft für diese anscheinend doch notwendige Leistung.

    Ich nehme schon gerne wenn es geht/passt die Möglichkeiten 3, 4b oder 5 wahr, wie auch jeder andere, dessen Uhr nicht spinnt und der nicht so auf Gruppenkuscheln im Stehen steht, auch wenn er dafür erst einmal 1-3 Stationen im S-Bahn-Netz zurück fährt.

    Und hier wäre die Frage ob die S-Bahn so etwas wie Express-Linien einrichten könnte um wenigstens an den ihr Netz kreuzenden Regionalverkehr ran zukommen, und wenn es nur jede 3. Bahn auf einer solchen Strecke im Stundentakt betrifft, würde das viel bringen, denke ich.

    Denn so wie das jetzt läuft, treibt das die Leute nicht unbedingt dazu den ÖPNV als Alternative zum Auto wahrzunehmen, sondern als entweder zu langsam oder als brechend voll.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 09:37 durch jimbokork.

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