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  5. › Tunnelbau: Elon Musk will bohren

Das Problem mit Tunneln ist ...

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  1. Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 26.01.17 - 07:36

    ... das sie halt Geld kosten. Vielleicht hat Elon Musk ja auch dafür eine Lösung. Space Money oder so ...

  2. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: Sharra 26.01.17 - 07:42

    Tja, vor allem: Wie vielen nutzt dieses Tunnelchen denn etwas? Gemessen an den gigantischen Kosten dürften es, grade auf der Strecke, doch relativ wenige Fahrzeuge sein.
    Aber gut, der Mann hat zuviel Geld. Soll er es ausgeben.

  3. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: PmK 26.01.17 - 08:05

    Das Problem gerade in Kalifornien ist vermutlich auch die ganze Erdbebensicherheit..
    Die Hocken da ja tendenziell auch eher mit dem brennenden Streichholz auf dem Dynamithaufen..

  4. Fahrzeuge...

    Autor: M.P. 26.01.17 - 08:14

    Deutlich weniger, als 9,5 km ...
    Da fragt man sich wirklich, warum da unbedingt Autos durchgequetscht werden sollen...
    Irgendeine Form von Personen-Transportsystem (Fließband, Hyperloop, U-Bahn) hinein, und man könnte den Tunnelquerschnitt auf 1/3 reduzieren, das Entlüftungssystem auf 1/10 der Kapazität reduzieren usw...

  5. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: pampernickel 26.01.17 - 08:25

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, vor allem: Wie vielen nutzt dieses Tunnelchen denn etwas? Gemessen an
    > den gigantischen Kosten dürften es, grade auf der Strecke, doch relativ
    > wenige Fahrzeuge sein.

    Einen Schritt weiter denken tut gut. Durch einen Tunnel koennen vollautomatisch etliche LKW-Ladungen auf die Sekunde genau von A nach B geschickt werden. Expresslieferungen und saemtliche andere Ausnahmen, die gerne konstruiert werden, koennen auf der - wieder - freien Autobahn bleiben.

    Dabei kommt es gar nicht auf die Geschwindigkeit an, sondern auf die Kontinuitaet des Durchsatzes.

    Wenn man mit einem Prototypen zum Flughafen L.A. Erfahrungen sammeln kann - warum nicht. Einer muss es ja probieren, anstatt im Golem-Forum zu meckern.

    > Aber gut, der Mann hat zuviel Geld. Soll er es ausgeben.

    Welche Alternative bietest Du?

  6. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: Mavy 26.01.17 - 09:01

    wenn man sich das mit dem Tunnelbohren genauer überlegt
    lässt sich das alles mehr oder weniger automatisieren.
    zudem hat man keine Naturschutzheinis die jahrelang (durchaus gerechtfertigt) blockieren, man kann zudem quasi luftlinie bauen da kein Grundstück oder Bauwerk im Weg ist.

    Natürlich ist ein Tunnel immernoch etwas anderes als eine normale Straße, allerdings kann ich mir gut vorstellen das mit der entsprechenden Technik und Routine ein deutlicher einsparfaktor erreicht werden kann der den Tunnel im unterschied zu einer oberirdische straße zwar teurer aber augrund der "bahn-Frei!-heit" trotzdem effizienter bzw. wünschenswerter macht (und nun stellt euch mal vor die erlauben da drin nur Elektroautos oder bauen ein anderes Transportmittel da rein ^^).

  7. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: Dino13 26.01.17 - 09:28

    Selbstverständlich gibt es auch Naturschutzauflagen für den Tunnelbau.
    Das ist ein schöner Traum (oder Märchen) denn du da hast. Nur hat es mit der Realität nichts zu tun. Das Gestein unter der Erde ist nicht konstant und daher erfordert es immer wieder Anpassungen, es müssen bei besonders hartem Gestein auch immer wieder Sprengungen vorgenommen werden. Das ist es ganz schnell mit dem automatisieren vorbei.
    Schau dir einfach nur mal The Big Dig oder den Gotthard-Tunnel an.

  8. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: Komischer_Phreak 26.01.17 - 11:30

    PmK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem gerade in Kalifornien ist vermutlich auch die ganze
    > Erdbebensicherheit..
    > Die Hocken da ja tendenziell auch eher mit dem brennenden Streichholz auf
    > dem Dynamithaufen..

    Nein. Tunnel sind in Erdbeben sicher. Verwüstungen gibt es nur auf der Erdoberfläche. Die Welle, die durch das Gestein geht, beschädigt es nur minimal, weil ein entsprechender Druck darauf lastet. Die Öffnungen der Tunnel sind sehr klein; die Erdbebenwellen richten dort keinen oder nur einen sehr geringen Schaden an. An der Oberfläche hingegen lastet nur noch der Druck der Atmosphäre auf dem Gestein und die Erschütterung kann sich sprunghaft äußern, da der Bewegungsenergie nichts entgegensteht.

  9. Re: Das Problem mit Tunneln ist ...

    Autor: miauwww 26.01.17 - 12:05

    > Nein. Tunnel sind in Erdbeben sicher. Verwüstungen gibt es nur auf der
    > Erdoberfläche. Die Welle, die durch das Gestein geht, beschädigt es nur
    > minimal, weil ein entsprechender Druck darauf lastet. Die Öffnungen der
    > Tunnel sind sehr klein; die Erdbebenwellen richten dort keinen oder nur
    > einen sehr geringen Schaden an. An der Oberfläche hingegen lastet nur noch
    > der Druck der Atmosphäre auf dem Gestein und die Erschütterung kann sich
    > sprunghaft äußern, da der Bewegungsenergie nichts entgegensteht.

    Richtig, aber je oberflächennäher bzw. bei mehr tektonischer Instabilität der Gesteine, desto mehr schwinden diese Vorteile. Und sehr tief verlaufende Tunnel kosten besonders viel Geld, nicht zuletzt wg. höherem Bauaufwand, u.a. auch für Sicherheitsmaßnahmen.

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