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Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

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  1. Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: fanreisender 13.04.22 - 18:47

    GLONASS ist etwas neuer, ein paar Tricks, um Störungen zu minimieren gibt es natürlich. Aber das Grundproblem der Energieversorgung der Satelliten bleibt. Entsprechend schwach ist das auf der Erde ankommende Signal.

    An der Stelle kann man natürlich die Verschwörungstheorie (vielleicht auch ohne "Verschwörung") aufstellen, ob der Angriff auf Kramatorsk eine gestörte Navigation der Rakete war?

  2. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: Hege 13.04.22 - 20:44

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An der Stelle kann man natürlich die Verschwörungstheorie (vielleicht auch
    > ohne "Verschwörung") aufstellen, ob der Angriff auf Kramatorsk eine
    > gestörte Navigation der Rakete war?


    Die Rakete von Kramatorsk war eine Tochka-U. Die hat kein GLONASS, sondern lediglich ein Trägheitsnavigationssystem. Das kannst du nicht stören.

  3. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: AllDayPiano 13.04.22 - 20:47

    Zumal sie mit Clusterbomben bestückt war. Da ist Genauigkeit nicht so wichtig.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  4. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: AllDayPiano 13.04.22 - 20:48

    Mich wundert, dass sie das nicht längst machen. Ein 100 kW Sender, der die Frequenzen zubläst, wäre technisch kein Aufwand.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  5. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: Kilpikonna 14.04.22 - 14:02

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich wundert, dass sie das nicht längst machen. Ein 100 kW Sender, der die
    > Frequenzen zubläst, wäre technisch kein Aufwand.

    Ja, aber auch die Lokalisierung von nem 100 kW-Sender ist technisch kein Aufwand. Und der Aufwand, einen Marschflugkörper auf diese Position abzufeuern ist nur unwesentlich höher.

  6. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: AllDayPiano 15.04.22 - 13:01

    Aber wie soll die Rakete treffen, wenn sie nur mit der internen Referenz zielen kann?

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  7. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: Kretikus 16.04.22 - 09:44

    Einfach den 100kw starken Peilsender ähh Störsender anpeilen.

  8. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: Oktavian 16.04.22 - 20:42

    > Aber wie soll die Rakete treffen, wenn sie nur mit der internen Referenz
    > zielen kann?

    Der Sender schreit ganz ganz laut: "Hier bin ich, hier hier hier, ich bin hier, hier!" und er hüpft dabei wild auf und ab und wedelt mit den Armen.

  9. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: AllDayPiano 17.04.22 - 17:48

    Nochmal: der Sender bläst den Empfänger zu. Je näher, desto mehr. 100km vorher überstrahlt das Signal den Glosnass Pegel. Die Rakete muss dann die letzten 100km mit der internen Referenz schaffen.

    Wenn die Rakete 100m daneben einschlägt, sind 20 Mio Dollar verpufft.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  10. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: mfeldt 17.04.22 - 20:11

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal: der Sender bläst den Empfänger zu. Je näher, desto mehr. 100km
    > vorher überstrahlt das Signal den Glosnass Pegel. Die Rakete muss dann die
    > letzten 100km mit der internen Referenz schaffen.
    >
    > Wenn die Rakete 100m daneben einschlägt, sind 20 Mio Dollar verpufft.

    Der Sender ist praktisch eine Lichtquelle. Kann man mit einer Photozelle anpeilen.

  11. Re: Das mit der Störung geht bei GLONASS freilich auch

    Autor: AllDayPiano 17.04.22 - 21:28

    Und die Empfänger dafür entwickelt man in einer Woche? Mal eben so? Und baut sie mal kurz in die hochkomplexe Steuerung ein?

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

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