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  5. › Umwelt: China baut 100-Meter-Turm…

Erste Anlage zum aktiven Climaforming

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  1. Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Ach 22.01.18 - 19:09

    Es geht los! Dem ganzen noch eine CO2 Filterung einbauen, ein ganz klein bisschen größer ausführen und ein paar mehr mehr davon aufstellen...

    Die Idee, wie bei einem Aufwindkraftwerk den Kamineffekt zu nutzen, ist sehr clever. Eventuell könnte man sogar noch Energie aus der Anlage gewinnen. Einzig an der Ästhetik würde man wohl noch ein bisschen feilen, wenn man das System z.B. in Europa einsetzen würde.

    Zudem hätte man endlich eine Klimapositive Technik, deren Kosten man ohne großartige Argumentation den C02 intensiven Energieversorgern aufs Auge drücken könnte. Ein klarer NoBrainer, der Zusammenhang ist einfach zu offensichtlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.18 19:10 durch Ach.

  2. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Metalyzed 22.01.18 - 22:24

    Natürlich hätte das Bauwerk im Talkessel von Stuttgart mehr Luft zum reinigen und könnte schnellere Qualitätssteigerungen erzielen, aber:

    Könnte man die Technik nicht in neue Windkraftanalgen einbauen? Eine hohe und hole Röhre würde ja schon existieren. Einzig die Glasdächer und die Filter fehlen. Dies dürfte jedoch den kleineren Teil der Gesamtkosten ausmachen. Alleine schon die Baugenehmigungen stelle ich mir nicht einfach vor.

  3. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: der_wahre_hannes 22.01.18 - 22:27

    Wie du schon richtig anmerkst bringt eine Reiniung dort, wo es auch was zu reinigen gibt, bedeutend mehr. Draußen, wo Windkrafträder stehen, bringt es nicht so viel. Die Luft ist da eh schon sauber(er).

  4. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Ach 23.01.18 - 00:15

    In deutschen Städten und gerade in Talkesseln wie wahrscheinlich auch Stuttgart, deren Ausdehnung landschaftsbedingt begrenzt ist, müsste man natürlich erst die passenden Flächen finden. So eine Aufwindanlage ist wie eine Solaranlage sonnengetrieben und arbeitet umso effizienter je größer die Kollektorfläche. Den Raum unter dem Sammeltrichter kann man kaum nutzen, weil da wirklich ein ganz heftiger Wind geht. Das ist schade, weil es in solchen Tallkesselstädten auch sehr oft zu Smog- und Feinstaubalarm durch den Verkehr kommt. Wenn, dann vielleicht in die Nähe von vielbefahrenen Verkehrsflächen oder in die Mitte großer Kreisverkehre oder Autobahnauffahrten oder so ähnliches. Das ist ein bisschen schade, den Aufwindkraftwerke müssen nicht so aussehen wie dieses Chinesische Modell, die kann man sehr ästhetisch(sehr cool) und ansprechend gestalten.

    Eine Windanlage umzubauen geht sehr wahrscheinlich nicht, weil der Windanlagenturm zu schmal und zu sehr mit Windanlagentechnik(Treppen/Fahrstuhl, Kabel, Kuppel, Umspannung, usw.) gefüllt ist. Wenn dann vielleicht umgekehrt, also Windanlage auf Filterturm. Da der Kamin aber zu Breit ist, müsste man oben drauf nochmal einen schmalen Windanlagenturm setzen. Der benötigte dann zwar nur noch eine Höhe von der Länge eines Rotorblatts, aber wie der Hannes schon sagte, in der Stadt wollte man auch sowas nicht haben. Geht wenn, dann eher in Industriegebieten oder ganz außerhalb.

  5. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Bautz 23.01.18 - 08:03

    Naja, wenn mans auf Dach eines Parkhauses stellt, gibts dieses Problem nicht. Im Winter wäre das Parkhaus gleich beheizt, im Sommer könnts vielleicht etwas warm werden (???)

  6. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Ach 23.01.18 - 11:45

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn mans auf Dach eines Parkhauses stellt, gibts dieses Problem
    > nicht. Im Winter wäre das Parkhaus gleich beheizt, im Sommer könnts
    > vielleicht etwas warm werden (???)

    Parkhaus schon eher, immer vorausgesetzt man bekommt die benötigte Grundfläche darauf unter und die Stadt kommt mit der Höhe klar. Zu heiß muss es nicht werden, weil die warme Luft sich ja nicht staut, sondern sofort nach oben abgesaugt wird, und weil sich die Parkhausdecke auch recht gut gegen die Temperaturen im Trichter dämmen lässt. Die Zuluft würde man auch nicht aus dem Parkhausinnern ziehen, weil darin dann ein Sturm herrschen würde, sondern von einem großen umlaufendem Öffnungsspalt auf dem Dach, und im Winter naja, Parkhäuser haben keine Klimahülle, übernehmen also das Außenklima, weshalb eine Heizung darin auch nicht wirklich funktionieren würde.

    Das System soll ja effizient arbeiten, also jede Menge Luft umwälzen, im Beispiel aus China die Luft aus einer Umgebungsfläche von immerhin 10km². Ich schätze, dass man den Luftzug selbst noch in den Straßen rund um das Gebäude spüren würde. Ist aber wie gesagt zwar eine sich an der Funktion und den Dimensionen orientierende, aber trotzdem nur eine Schätzung :].

  7. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: dabbes 23.01.18 - 11:50

    Und am besten die Messstation für die Luftverschmutzung neben dem Turm aufstellen "seht mal wie sauber" ;-)

  8. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Der Spatz 23.01.18 - 13:05

    Da da ja die dreckige Luft angesaugt wird (und sich dann weiter oben verteilt) dürfte es da eher weniger verfälschte Werte geben.

    Das man davon dann natürlich für Flächendeckend bessere Luft viele von den Türmen aufstellen muss (z.B. alle 5km einer) sofern die eigentlichen Massnahmen (Weniger Dreck erzeugen) nicht greifen ist auch klar.

  9. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Dwalinn 23.01.18 - 13:36

    Die frage ist wie teuer ist das ganze im Unterhalt und im Bau und dabei meine ich nicht nur den finanziellen Aufwand sondern auch was kostet es der Umwelt.

    Die Filter müssen ja auch gereinigt oder sogar ersetzt werden.

    Da kann ich natürlich nur spekulieren aber aktuelle würde so ein Filter in den Fabriken wohl effektiver sein.

  10. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Ach 23.01.18 - 16:42

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die frage ist wie teuer ist das ganze im Unterhalt und im Bau und dabei
    > meine ich nicht nur den finanziellen Aufwand sondern auch was kostet es der
    > Umwelt.
    >
    > Die Filter müssen ja auch gereinigt oder sogar ersetzt werden.
    >
    > Da kann ich natürlich nur spekulieren aber aktuelle würde so ein Filter in
    > den Fabriken wohl effektiver sein.

    Wenn du jetzt das "echte" Climaforming ansprichst, also keine Stäube, sondern echtes CO2 aus der Luft zu filtern. Da gibt es mehrere und tatsächlich sogar recht vielversprechende Ansätze, die aber derzeit alle in einem ganz jungen Designprozess verharren, weil ernst zu nehmende Absicht von Staaten und damit die benötigten Mittel noch nicht existieren, diese Technik tatsächlich bis zur Marktreife zu entwickeln.

  11. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Tantalus 23.01.18 - 16:46

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn mans auf Dach eines Parkhauses stellt, gibts dieses Problem
    > nicht.

    Dafür aber Probleme mit der Statik.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: underlines 24.01.18 - 13:05

    Ah, und dann die millionen Tonnen von hochgiftigen Filtern vergraben.

    Problem gelöst, sauberer Planet.

    Hatten wir das nicht schon mal mit Kernkraft?

  13. Re: Erste Anlage zum aktiven Climaforming

    Autor: Abdiel 25.01.18 - 20:43

    Feinstaub und CO2... echt giftige Substanzen.

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