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  5. › Umwelt: China baut 100-Meter-Turm…

Wow, sehr gut. Haben will.

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  1. Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: cicero 22.01.18 - 18:27

    Der Turm könnte sogar in München stehen - beinahe jedenfalls.

    In München z.B. darf nichts höher sein als die Frauenkirche - das sind 99 Meter.

    In Deutschland muss man solche Bauwerke wahrscheinlich zum Kunstwerk erklären
    und auch entsprechend gestalten
    sonst gibt es gleich Bürgerbegehren.

    .

  2. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: LiPo 22.01.18 - 18:35

    nagel' halt nen jesus dran, dann kannste das ding als religöses symbol verkaufen. bayern…

  3. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Nogul 22.01.18 - 18:43

    Jo, mei... Wie viele Nageltod soll der arme Buam noch sterben? :)

  4. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: tingelchen 22.01.18 - 18:49

    > In München z.B. darf nichts höher sein als die Frauenkirche - das sind 99 Meter.
    >
    Wtf? Wer hat so einen Schwachsinn denn erlassen?

    Was ist mit z.B. Fernsehtürmen? Die brauchen Höhe. Wie sieht es mit der Stadt Ausdehnung aus? Gerade wir hier in DE haben nicht sonderlich viel Landmasse.

  5. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Axido 22.01.18 - 18:58

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > In München z.B. darf nichts höher sein als die Frauenkirche - das sind 99
    > Meter.
    > >
    > Wtf? Wer hat so einen Schwachsinn denn erlassen?
    >
    > Was ist mit z.B. Fernsehtürmen? Die brauchen Höhe. Wie sieht es mit der
    > Stadt Ausdehnung aus? Gerade wir hier in DE haben nicht sonderlich viel
    > Landmasse.

    München hat einen Fernsehturm und bei dem ist schon allein das Restaurant knapp 200m über dem Boden angesiedelt.

    Natürlich könnte man recherchieren, wenn einer so eine kühne Behauptung aufstellt, aber man kann auch als gegeben hinnehmen, dass NICHTS in München über 99 Meter hoch ist. :D

  6. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: getSchmifty 22.01.18 - 19:01

    Das war einmal, damals war die Frauenkirche das höchste Gebäude und es durfte nichts höher sein.
    Mittlerweile sieht man das lockerer.
    Ich glaube außerhalb vom mittleren Ring ist das sowieso kein Problem mehr.

  7. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: SP1D3RM4N 22.01.18 - 19:55

    Genehmigen lassen musst du es dir auch außerhalb des Mitleren Rings (Ringstraße ums Zentrum), aber dwenn das OK ist kannst du auch höher bauen.
    Ja wir Müncher haben jetzt auch ein, zwei Hochhäuser. :P

  8. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: /mecki78 22.01.18 - 20:15

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hat so einen Schwachsinn denn erlassen?

    Müsste ich wetten, würde ich mal auf die Stadt München setzen ;-)

    > Was ist mit z.B. Fernsehtürmen?

    Guter Punkt. Der hat vielleicht eine Sondergenehmigung. Oder er darf, weil er weiter draußen steht. Vielleicht stimmt diese Behauptung auch gar nicht, aber ich erinnere mich dunkel auch mal so was gehört zu haben, wegen Wahrzeichen Münchens usw. Vielleicht ist da also wirklich was dran, aber das kann ja auf den Stadtkern beschränkt sein (also im Umkreis von ... um die Stadtmitte darf nichts höher als ...).

    > Wie sieht es mit der Stadt Ausdehnung aus?

    Was hat die denn damit zu tun?

    > Gerade wir hier in DE haben nicht sonderlich viel Landmasse.

    München ist nicht Berlin zu Zeiten der DDR; die dürfen sich in's Umland ausdehnen. Und wenn da schon was ist? Dann wird das eingemeindet. Das machen doch andere deutsche Städte auch so. Ich habe auch mal in einer Stadt gewohnt, da war dann auf einmal der Nachbarort kein Ort mehr sondern nur noch ein Stadtteil, weil die Stadt bis an den Ort und seitlich sogar schon drum herum gewachsen war.

    /Mecki

  9. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: der_wahre_hannes 22.01.18 - 20:18

    getSchmifty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war einmal, damals war die Frauenkirche das höchste Gebäude und es
    > durfte nichts höher sein.

    So war es in Hamburg und seinem Michel auch mal, und noch heute ist es so, dass -von der Außenalster gesehen- kein Gebäude höher sein darf. Ist allerdings kein Gesetz, sondern lediglich "Architektengrundsatz".

  10. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Meidlinga 22.01.18 - 20:39

    Tja, auch eine Möglichkeit. Wobei Ursachenbekämpfung sicher auf Zeit günstiger käme. Aber selbst bei uns zählt das Reißen von Grenzwerten um das x-fache nur als Kavaliersdelikt. Die Gesellschaft wirds schon schlucken...

    Aber immerhin. Wenn sie jetzt noch optimieren und Generatoren in den Turm bauen, braucht so eine Anlage nur mehr Platz und Mitarbeiter. Bestenfalls wird sie sogar zum Erzeuger.

  11. Mehr Hochhäuser in München würden Immobilienmarkt versauen

    Autor: cicero 22.01.18 - 20:49

    SP1D3RM4N schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genehmigen lassen musst du es dir auch außerhalb des Mitleren Rings
    > (Ringstraße ums Zentrum), aber dwenn das OK ist kannst du auch höher bauen.
    >
    > Ja wir Müncher haben jetzt auch ein, zwei Hochhäuser. :P


    Dann könnte man keine Eigentumswohnungen mit ¤20000 pro Quadratmeter mehr ab Reißbrett verkaufen. So geht es ja nun auch nicht.
    Insbesondere wenn sie Entscheidungsträger gleichzeitig Eigentümer oder Investoren sind. Da will man nix übertreiben .....

  12. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Ach 22.01.18 - 21:50

    Selbiges in Köln mit dem Dom.

  13. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: ClausWARE 23.01.18 - 00:17

    Es gibt schon so einige Gebäude über 100m, aber die Info, das zukünftig keine Hochhäuser höher gebaut werden dürfen scheint trotzdem richtig: www.sueddeutsche.de/muenchen/hochhaus-buergerbegehren-100meter-und-nicht-hoeher

  14. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Köln 23.01.18 - 04:08

    Ja, in Köln ist das aber nicht kommunal, sondern eine Auflage der UNESCO um als Weltkulturerbe anerkannt zu bleiben. Hier gibt es ja auch höhere Gebäude aus der Zeit davor (Funkturm, Mediatower, AXA-Hochhaus).

  15. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Ach 23.01.18 - 10:57

    Das finde ich eigentlich fast noch schlimmer, weil der Grund kein kommunalhistorische Romantik o.Ä. mehr sein kann. Die UNESCO sagt damit praktisch, dass der Kölner Dom das beste und wertvollste in Köln existierende Gebäude sei, soweit so gut, aber mit einem Wert, zu dem kein anderes Gebäude jemals und unter keinen Umständen aufschließen könnte, und deshalb jeder Versuch schon in der Gebäudehöhe auch nur in die Nähe dieses unerreichbaren Gebildes zu reichen, im Keim bestraft werden sollte. Das finde ich ganz einfach ziemlich kurzsichtig und sehr dumm.

    Ich würde es wesentlich wertvoller und konstruktiver finden, wenn man den Wunsch und die Bedenken der Kölner in entsprechende Ansprüche übersetzte. Dass eine Gebäude, dass höher reichen will als der Dom, mindestens mit der baulichen und ästhetischen Qualität des Doms gleichziehen müsste. Das schließt schon mal alle bauästhetischen Unfälle mit Billigheimern von vorne herein aus, es fordert die Architektur zu besonderen Leistungen heraus, und wer weis, wenn dann irgendwann einmal ein so unwiderstehlich genialer Entwurf auftauchen sollte, der das Stadtbild tatsächlich so fundamental belebte und verbesserte, dass er Begeisterungsstürme auslöst, warum sollte man den dann nicht umsetzen? Schließlich verschwindet der Dom ja auch nicht. Im besten Fall wird er durch den neuen Nachbarn sogar nochmals herausgehoben, und auch das, also das hervorragende Zusammen- bzw. Wechselspiel mit der Domarchitektur kann man in eine konstruktive Bedingung übersetzen.

  16. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Der Spatz 23.01.18 - 11:44

    Der "Blick auf den Kölner Dom" und der Dom selber sind in Kombination in der Liste.

    Verbaut man den Blick ist die Kombination zerstört und somit fällt der Dom dann raus.

    Und dieser Blick ist echt komisch: aus dem Bergischen (A4) oder aus dem Westen (A61) kommend kann man die Domspitze schon von weitem sehen und er sieht quasi aus der Ferne größer aus als aus der Nähe.

  17. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Der Spatz 23.01.18 - 11:56

    Es war einmal ein Dorf das nannte sich Bonn, daneben gab es kleine Dürfer wie Kessenich, Tannenbusch, Dransdorf, Friesdorf, Poppelsdorf, Endenich, Dottendorf weiter im Süden die Stadt Bad Godesberg und auf der anderen Rheinseite die Stadt Beuel.

    Dies Bonn wuchs und wuchs und so ergab es sich das 1904 Poppelsdorf, Endenich, Dottendorf zu Stadtteilen von Bonn wurden doch die Stadt wuchs weiter und heutzutage ist selbst Bad Godesberg mit ihren "aufgefressenen Dörfern (ehemalige Stadtteile von Godesberg) ein Stadtteil von Bonn und selbst auf der anderen Rheinseite wurde eingemeindet was das Zeug hält. (Beuel mit Hohlof, Pützchen,...)

    Wobei es auch andere Städte gibt die sich nicht so ausbreiten konnten.

    Frankfurt am Main z.B. hat das Problem dass auf der einen Seite Wiesbaden die Vergrößerung behinderte so das Frankfurt -so groß es als Teil von Mainz/Wiesbaden/Frankfurt einem auch vorkommt gerade mal etwas mehr als doppelt so viele Einwohner und Fläche hat wie das Bonndeshauptdorf Bonn.

    Allerdings wird Bonn auch immer gerne als Klein betrachtet, da gerade mal 30-40 Kilometer entfernt diese Millionenmetropole Köln halt doch etwas größer ist (und alles im Umkreis daher "klein" wirkt.

  18. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Ach 23.01.18 - 12:18

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der "Blick auf den Kölner Dom" und der Dom selber sind in Kombination in
    > der Liste.
    >
    > Verbaut man den Blick ist die Kombination zerstört und somit fällt der Dom
    > dann raus.

    Ja, weil die Leute von der UNESCO sich nicht vorstellen können, dass niemals jemals irgendetwas großes, kulturell wertvolles den Blick auch aus der Ferne auf die Stadt jemals steigern sondern dem immer schaden könnte. Ein großes Gebäude würde die Sicht auf den Dom auch nur aus einer einzigen bestimmten Richtung versperren. Ich find's halt einfach ein bisschen viel des Guten. So radikal, dass es plötzlich ein kontraproduktives Ultimat ist.

    > Und dieser Blick ist echt komisch: aus dem Bergischen (A4) oder aus dem
    > Westen (A61) kommend kann man die Domspitze schon von weitem sehen und er
    > sieht quasi aus der Ferne größer aus als aus der Nähe.

    Sieht aus der Ferne tatsächlich so aus wie ein Städtemodell, in das man in die Mitte eine Kirche mit völlig überhöhten Masstab gedrückt hat. Davor stehend rafft man, glaube ich, aus der extremen Perspektive einfach die sich vor einem aufbauende Höhe nicht mehr :], von innen wird man dann wieder von den Dimensionen erschlagen.

  19. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Der Spatz 23.01.18 - 12:41

    Gibt halt verschiedene Arten von Weltkulturerbe (Gebäude-, Ensemble- und Flächenbezogen).

    Das Mittelrheintal als Weltkulturerbe kann ein Lied davon singen, das da jede modernisierung (Lasst uns die hässlichsten aller Brücken dahin bauen wo es nur geht und so ein Atommeiler-Fabrikkomplex würde doch auch viele Arbeitsplätze bringen) direkt Probleme gibt.

    Bei Dresden gab es wegen einer Brücke ja auch Problemchen.

    Und die UNESCO hindert einen ja nicht es trotzdem zu machen - Sie streicht dann nur einfach das Gebiet / Gebäude von der Liste. Strafzahlungen gibt es dann keine.Ok indirekt doch, da man nicht mehr in den Touristenbroschüren mit "Visit the World Heritage site" werben kann.

  20. Re: Wow, sehr gut. Haben will.

    Autor: Der Spatz 23.01.18 - 12:46

    Dürfte auf Dauer auch geschehen.

    Ich kenne die Gesetzlage (und ob erwischte Kontrolleure die sich haben bestechen lassen immer noch an die Wand gestellt werden) nicht kann mir aber gut vorstellen, das Neubauten bestimmte Umweltauflagen einhalten müssen bzw. die existierenden Anlagen Schritt für Schritt erneuert werden müssen.

    Da sowas aber etwas dauert wird halt als Zwischenlösung dieser Schritt unternommen.

    Was ich mich aber Frage: Wieviele Stuttgarter Umweltbehörden Mitarbeiter pilgern eigentlich zur Zeit dahin um die Tauglichkeit für Ihre Stadt zu validieren ;-)

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