1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Umweltfreundlicher…

Ist das wirklich zu Ende gedacht?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: fanreisender 18.09.21 - 15:21

    Hamburger Hafen oder ein ähnliches Szenario: kein Problem.

    Aber was mache ich eigentlich mit einem Laster, der für eine Fahrt von Perm nach jekaterinburg unterwegs in Lyswa noch etwas mitnehmen soll und dem dann doch in Kün der Akku ausgeht.
    Klar, das sind jetzt einfach Städtenamen einmal quer über dier Landkarte gefallen.

    Es geht darum, ungeplant in einer dünn besiedelten Gegend steckenzubleiben.
    Ein Faß Diesel vorbeizufahren, wäre überhaupt kein Problem, vier Druckgasflaschen Wasserstoff wären wohl auch noch machbar, aber die 200 km Kabel bis zur nächste Siedlung? Oder ein riesiger fahrender Akku zum "Nachtanken"?

    Unmöglich klingt das natürlich nicht, aber doch sehr aufwendig.

    PS: Falls es jetzt der Sturz über die Landkarte sein soll..

    Solche sehr dünn besiedelten Gegenden gibt es auch in Neuseeland oder Kanada.

  2. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: AK1_one 18.09.21 - 15:57

    Auch die H2 Druckflaschen wäre nicht so einfach, da sie mit 350 oder 700bar in den Tank müssten. Am Ende kommt auch da nur ein weiterer LKW gefahren. Im Idealfall ist es ein Anhänger mit Solarzellen von Sono. Dann schafft er es bestimmt zum nächsten Lader oder macht ne Woche Urlaub.

  3. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: holyfetzer 18.09.21 - 16:14

    Also persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Spediteure ihre Fahrten besser planen müssen. Wildparkende LKW oder zugeparkte Autobahnabfahrten sind ja sowieso schon vielerorts ein Problem. In Zukunft muss eben geplant werden, dass bei Pausen Lade- und Tankpunkte zur Verfügung stehen. Ebenso zu Beginn und Ende der Reise. Das ist alles machbar und bringt etwas Ordnung in den heutzutage sehr entfesselten Güterverkehr.

  4. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: mungo24601 18.09.21 - 16:22

    holyfetzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Spediteure ihre Fahrten
    > besser planen müssen. Wildparkende LKW oder zugeparkte Autobahnabfahrten
    > sind ja sowieso schon vielerorts ein Problem. In Zukunft muss eben geplant
    > werden, dass bei Pausen Lade- und Tankpunkte zur Verfügung stehen. Ebenso
    > zu Beginn und Ende der Reise. Das ist alles machbar und bringt etwas
    > Ordnung in den heutzutage sehr entfesselten Güterverkehr.

    Glaubst du allen ernstes, irgendein Spediteur kann es sich heute leisten, seine LKW einfach drauf los fahren zu lassen? Das Problem der wildparkenden LKW ist nicht, dass die Spediteure keine Ahnung haben, sondern dass die Infrastruktur hinten und vorne nicht ausreichend ausgebaut ist für die Last, die auf ihr ist. Es fehlen tausende Parkplätze, nicht erst seit Wochen, seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser.

    Wenn jetzt noch jeder zwei LKW elektrisch ist und mit Ladepunkt aufgeladen werden muss, dann zeigt sich das Defizit erst recht. Dann brauchst du Kapazität für vierzig, fünfzig Maschinen gleichzeitig, die dann alle 240kW und mehr ziehen, damit die Standzeit nicht länger ist als die Ruhezeit des Fahrers. Da sind wir heute im Nirgendwo!

  5. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: Truckdriver 18.09.21 - 19:53

    Zu dem Thema feht noch etwas Info bzgl. LKW fahren:
    Der Fahrer muss nach spätestens 4,5h Lenkzeit eine Ruhezeit einlegen von mindestens 45 Minuten. Wenn er seine Lenkzeit nur minimal überschreitet (5 Min.) kann ihm und dem Halter das Bundesamt für Güterkraftverkehr unverhältnismäßig Probleme machen.
    Dem Fahrer sitzen also zwei Teufel im Nacken: 1. Der Kunde, der seine Lieferung pünktlich braucht und 2. das besagte Bundesamt, das nicht nachfragt, ob der Fahrer im Stau war oder so. Es kann alle Verfehlungen der letzten 4 Wochen ahnden und alle der letzten max. 5 Jahre (so lange ist eine Fahrerkarte gültig) einsehen und lassen bei "erkennbarem System (von Betrug)" diese Erkenntnisse in ihre Ahndung mit einfließen. Der Fahrtenschreiber hat minutengenau auf der Fahrerkarte des Fahrers aufgeschrieben, was er getan und nicht getan hat, vor Allem Fahrzeitüber- bzw. Ruhezeitunterschreitungen. Daher müssen die Fahrer zum Stehen kommen, so bald sie einigermaßen können. Das jetzt nur mal zum Wildparken. Recht anschaulich und umfangreich erklärt in einem Video auf YT vom Logistikkanal.

    Zum Liegenbleiben: LKWs haben nicht selten 700 Liter Diesel oder mehr dabei. Ein realistischer Verbrauch liegt bei etwa 28-30 Liter / 100km, d.h. Reichweiten von 2.500km mit einem Tank sind realistisch und wer da nicht rechtzeitig tankt, der hat mehr als nur gepennt ;-)

    Wenn ein e-LKW liegen bleibt, ist es einfacher, ihn zum nächsten Ladepunkt zu schleppen, als einen etliche 100 kWh großen Akku zu ihm zu bringen. Das Abschleppen ist schneller erledigt.

  6. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: bobb 19.09.21 - 09:19

    es gibt mehr als genug firmen die ein begrenztes einzugsareal haben, wie baustoffhandel zB
    oder die ganzen 7,5t-er für die endkundenauslieferung, möbelhäuser,

    werkverkehr in fabriken, da gibt es einige fahrzeuge die güter innerorts zwschen gewerbe und industriegebieten rumschieben, wechselbrückenfahrzeuge zum rangieren der leergüter auf firmengeländen, handwerksbetriebe...

    wesen horizont für sattelschlepper auf der autobahn reicht... der geht bitte nicht wählen!

  7. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: yooyoo 19.09.21 - 22:00

    Der rumfahrende Riesenakku ist einfach ein weiterer Elektro-LKW oder man schleppt ihn mit nem Diesel ab.
    Nicht cool, aber sollte ja auch selten passieren. Wozu gibt es Logistikprogramme die jeden Zentimeter Route berechnen.

  8. Re: Ist das wirklich zu Ende gedacht?

    Autor: flyingjoker 21.09.21 - 09:33

    Ich finde die Lösung nicht Optimal, PKW gerne Elektro, aber Busse und Bahn ist das im Stadtbetrieb auch möglich.
    Aber Fernbusse und LKW wäre doch Wasserstoff die bessere Lösung, Ja die kosten mehr als Elektro und der Wirkungsgrad ist schlechter, und die Fahrtkosten höher.
    Aber das kann man doch auf die Kunden aufschlagen? Mit den Fahrzeugen wird Geld verdient.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Specialist Cloud Smart Services (w/m/d)
    TRUMPF Laser GmbH, Schramberg
  2. IT Consultant Business Automation (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  3. IT Systemadministrator (m/w/d)
    Königsteiner Services GmbH, Stuttgart
  4. Absolvent (m/w/d) für Rechenkernbetreuung in der Krankenversicherung
    Württembergische Krankenversicherung AG, Stuttgart

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 399,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de