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Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

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  1. Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: schily 19.06.17 - 18:09

    Das ist doch vermutlich HGÜ ;-)

  2. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: Stefan99 19.06.17 - 18:22

    Das habe ich mir auch gedacht ;-) Ja, ist eine HGÜ. Seekabel und Wechselstrom wäre eine schlechte Idee.

  3. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: masel99 19.06.17 - 18:25

    Nope, ist es nicht.

  4. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: masel99 19.06.17 - 18:27

    Ist es aber nicht

    http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Netzausbau/Projekte%20auf%20See/Windparks/Ostwind%201/2016-09-00_DatenFakten_Ostwind1.pdf

  5. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: schily 19.06.17 - 18:48

    Ab ca. 70km unter Wasser (epsilon r == 81, also Verkürzung == 9) braucht man definitv Gleichstrom

  6. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: masel99 19.06.17 - 18:58

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab ca. 70km unter Wasser (epsilon r == 81, also Verkürzung == 9) braucht
    > man definitv Gleichstrom

    Scheint 50hertz nicht zu wissen ;)

    Trassenlänge See: 90km
    Übertragungssystem: 3 Phasen-Wechselstrom (AC) 220kV

    http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Netzausbau/Projekte%20auf%20See/Windparks/Ostwind%201/2016-09-00_DatenFakten_Ostwind1.pdf

    "Bei der Wahl der Übertragungstechnik für den Anschluss der Windparks in der Ostsee hat sich 50Hertz für die effizienteste Lösung, in diesem Fall Drehstrom, entschieden."

    http://www.50hertz.com/de/Netzausbau/Leitungen-auf-See/Technik/Gleichstrom-versus-Wechselstrom

  7. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: schily 19.06.17 - 19:17

    Also: bei 3000km Luftleitung mit 50 Hz werden 100% der Energie ins All abgestrahlt.

    Erste Probleme gibt es ab ca. 1/10 Lambda, also 600km. Unter Wasser wären das 66,7km.

  8. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: Xstream 19.06.17 - 19:26

    Seltsam, dabei würde doch gerade HGÜ es erleichtern die Anlagen synchron zu halten da sowieso auf der Landseite umgerichtet wird?

  9. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: schily 19.06.17 - 20:39

    Alte WK Anlagen haben 50 Hz produziert und dazu Rotoren verwendet, die bei höheren Windgeschwindigkeiten immer schlechtere Wirkungsgrade liefern.

    Heute macht man das nicht mehr und läßt eine variable Frequenz entstehen. Die dann notwendige HGÜ-Kurzkuppung amortisiert sich durch den höheren Gesamtwirkungsgrad.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.17 20:43 durch schily.

  10. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: Handle 19.06.17 - 21:37

    Fetter Querschnitt pro Ader, 1200 mm² :D

  11. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: ElTentakel 20.06.17 - 06:53

    Der Chef von 50Hz meinte mal zur Frage, wie man mit der überschüssigen Wind- / Solarenergie umgehe, dass man am besten Tauchsieder in Gewässer hängen sollte, um die Energie abführen zu können. Vielleicht ist das der größte Tauchsieder der Welt?

  12. Re: Gründen die dazu eine Tocherfirma "0Hertz"?

    Autor: chefin 20.06.17 - 08:49

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also: bei 3000km Luftleitung mit 50 Hz werden 100% der Energie ins All
    > abgestrahlt.
    >
    > Erste Probleme gibt es ab ca. 1/10 Lambda, also 600km. Unter Wasser wären
    > das 66,7km.

    Das gilt aber nur für die kapazitive Energie, also den Blindstromanteil. Und den kann man heute relativ gut kompensieren. Schon weil man viel Luft um die Ader aussenrum macht. Ein Kondensator lebt vom Abstand. Indem man das Wasser ziemlich weit weg vom Kupfer bringt und Kunststoffe benutzt die eine kleine Permittivität haben.

    Viele benutzen einfach die Formel die man bei Luftleitungen zugrunde legt und tauschen nur die Permittivität von Luft und Wasser aus. Das aber führt zu falschen Ergebnissen, da die Luft an der Freileitung anliegt während das Wasser ziemlich weit weg ist vom Draht. Setzt man die Entfernung mit ein, reduzieren sich die kapazitären Verluste enorm.

    Nicht immer gleich alles anzweifeln was Firmen, die jahrzehnte lang etwas machen und zwar konkurrenzfähig und effizient, berechnen. Der Beisreflex schein heute bereits höher als das eigene Urteilsvermögen zu sein. Alles was Firmen sagen muss gelogen sein, weil die alle IMMER Lügen.

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