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Für zu Hause ?

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  1. Für zu Hause ?

    Autor: wasser roboter 06.04.10 - 12:38

    Inzwischen brauchen viele Geräte keine 230 Volt mehr.
    Für die 500-1000 Euro eines Wechsel-Einspeisers kriegt man sicher auch Haushaltsgeräte die kaum/selten 230 Volt brauchen, wenn man die 1000 Euro auf neue Geräte als Aufpreis aufteilt.

    Da nicht immer Sonne herrscht, es tagsüber aber meist wärmer ist als nachts (heute 5 Grad, jetzt 14) und man mit Mini-"Wintergärten" nachhelfen kann, wäre sowas für Haus-Strom-Versorgung und noch viel mehr für Aussen_Router oder UMTS/LTE-Antennen oder andere Messgeräte interessant.

    Dort Stromkabel hinzulegen ist wohl oft übel teuer.
    Methanol-Zellen oder Akkus für Notfall. Den Rest per Sonne und Wärme-Druck. Und schon kann man Router in den Bäumen betreiben. Während Berliner Ampeln zu schwach für WLAN-Antennen sind.... .

  2. Re: Für zu Hause ?

    Autor: Spackispock 06.04.10 - 13:57

    Gibt´s doch in manchen Bereichen schon lange:

    http://www.jaeger-lecoultre.com/atmos-catalogue/de/data/index.html

    Meine Eltern haben so eine Uhr seit etwa 25 Jahren. Die hat noch nie jemand aufgezogen. Läuft einfach.

  3. Re: Für zu Hause ?

    Autor: eeeee 06.04.10 - 14:43

    Viele Gräte brauchen keine 230V. Stimmt.
    Aber das Stromnetz unterleigt dem URI gesetz.
    Daher haben wir die Voltzahl in den letzen Jahrzehnten erhöht.
    Bei gleicher Watt abnahme braucht man bei mehr Volt weniger Ampere.
    Daher die Spannung.

    Um aus Temperatur unterschieden Strom oder allgemein Enegie zu gewinnen, braucht es spezieller technick. Bei Abluft gibts das schon. Wärmepumpen entziehen der Raumluft die Wäre, bevor diese nach draußen gepumpt wird.
    Da ist schon viel in Arbeit, aber nur wenig Kostengünstig realisierbar.
    Das kommt aber alles stück für Stück.

  4. Re: Für zu Hause ?

    Autor: Mr. Ohm 06.04.10 - 15:07

    eeeee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Gräte brauchen keine 230V. Stimmt.
    > Aber das Stromnetz unterleigt dem URI gesetz.
    > Daher haben wir die Voltzahl in den letzen Jahrzehnten erhöht.
    > Bei gleicher Watt abnahme braucht man bei mehr Volt weniger Ampere.
    > Daher die Spannung.

    U = Spannung (Volt)
    I = Strom (Ampere)
    R =! Leistung (Watt) sondern Widerstand (Ohm)

    Die Formel wäre P = U * I

    P = Leistung(Watt)

    U (230V) ist also deshalb so hoch, damit eine grössere Leistung erzeugt werden kann, wenn sie mit I (Ampere) multipliziert wird..

    Wenn ihr mich frägt ^^

  5. Re: Für zu Hause ?

    Autor: wiki 06.04.10 - 15:46

    Mr. Ohm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eeeee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Viele Gräte brauchen keine 230V. Stimmt.
    > > Aber das Stromnetz unterleigt dem URI gesetz.
    > > Daher haben wir die Voltzahl in den letzen Jahrzehnten erhöht.
    > > Bei gleicher Watt abnahme braucht man bei mehr Volt weniger Ampere.
    > > Daher die Spannung.
    >
    > U = Spannung (Volt)
    > I = Strom (Ampere)
    > R =! Leistung (Watt) sondern Widerstand (Ohm)
    >
    > Die Formel wäre P = U * I
    >
    > P = Leistung(Watt)
    >
    > U (230V) ist also deshalb so hoch, damit eine grössere Leistung erzeugt
    > werden kann, wenn sie mit I (Ampere) multipliziert wird..
    >
    > Wenn ihr mich frägt ^^

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungsleitung

  6. Re: Für zu Hause ?

    Autor: Abseus 06.04.10 - 18:33

    eeeee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Gräte brauchen keine 230V. Stimmt.
    > Aber das Stromnetz unterleigt dem URI gesetz.
    > Daher haben wir die Voltzahl in den letzen Jahrzehnten erhöht.
    > Bei gleicher Watt abnahme braucht man bei mehr Volt weniger Ampere.
    > Daher die Spannung.
    >
    > Um aus Temperatur unterschieden Strom oder allgemein Enegie zu gewinnen,
    > braucht es spezieller technick. Bei Abluft gibts das schon. Wärmepumpen
    > entziehen der Raumluft die Wäre, bevor diese nach draußen gepumpt wird.
    > Da ist schon viel in Arbeit, aber nur wenig Kostengünstig realisierbar.
    > Das kommt aber alles stück für Stück.

    das halte ich aber mal für eine sehr gewagte theorie!
    ich hab in 1997 meine abschluss als elektroinstallateur und in 2006 meinen abschluss als staatlich geprüfter techniker für elektrotechnik gemacht. in beiden fällen ist mir die von dir vorgebrachte theorie niemals untergekommen.
    dafür aber folgende:
    bis irgendwann in den 80er jahren glaube ich gab es in der EU noch verschiedene netzspannungen in den varianten 230V, 240V und z.b. in "D" 120V. Um nun das vorhaben der EU zu realisieren die netzspannung im eurobereich zu vereinheitlichen, was vielerlei vorteile hat, suchte man natürlich nach einer passenden spannung. die "goldene mitte" bot sich daher natürlich an da für die auf die verschiedenen netze und deren netzschwankungstoleranzen ausgelegten endverbrauchergeräte hierbei die geringsten probleme zu erwarten waren!
    für länder wie "D" wo eine anpassung nach oben vorgenommen wurde, ergab sich dadurch natürlich eine einsparung von übertragungsverlusten da mit einem geringeren strom übertragen wird. es gab aber auch länder, ich glaube UK, wo die spannung nach unten korregiert werden musste wodurch sich durch den höheren strom sicher auch höhere verluste ergaben.
    allerdings sind diese verluste eher als marginal einzustufen da die endverbraucherspannung eh nur auf "der letzten meile" übertragen wird. vorher wird mit 300kV und mehr übertragen, also mit einer ungleich höheren spannung bzw. einem ungleich geringerem strom. in diesem bereich kann man dann tatsächlich von deutlichen einsparungen bei den übertragungsverlusten sprechen...

  7. Re: Für zu Hause ?

    Autor: wasser roboter 06.04.10 - 18:50

    Er meint wohl eher Gleichstrom vs. Wechselstrom.

    Edison war nicht der ober-super-coole Erfinder sondern der Steve Jobs seiner Zeit. Er war ein Gleichstromfan und hat seinen Konkurrenten, der schlauerweise Wechsel-Stromer war, bis zur Insolvenz oder nahe dran bekämpft.

    Edison hat die elektrischen Tötungsmaschinen bauen lassen um zu zeigen, wie gefährlich Wechselstrom wäre. Mit seinem Gleichstrom hätte er das nicht hinbekommen.
    Usw...

    Heise hat vor 1-3 Jahren berichtet, das in New York die letzten (Edison) Gleichstrom-Häuser auf Wechselstrom konvertiert wurden. Die hatten noch Aufzüge u.ä. mit Gleichstrom.

    Zurück zum Thema:

    Über kurze Strecken also im Haus dürften sich die Verluste durch 5V/12V-Gleichstrom in Grenzen halten bzw. akzeptierbar sein. Ich schrieb ja auch von Routern, UMTS-Zellen oder ähnlichen Geräten, die draussen sind.

    Unschön wäre, wenn überall verschiedene Spannungen zwischen 10 und 15 Volt (bzw. 3-6 Volt) im Haus anliegen würden. Daher kann man die Kabel eh nicht beliebig lang verlegen, oder muss sie dicker machen und/oder von beiden Seiten Strom zuführen. Ein vermaschtes Gleichstromnetz um die Spannung halbwegs konstanter zu halten wäre ja nicht verboten. Weiter weg liegende Verbraucher kriegen natürlich wegen des Leitungs-Widerstandes vermutlich etwas weniger Spannung ab.

  8. Re: Für zu Hause ?

    Autor: Abseus 06.04.10 - 19:19

    zitat: Daher haben wir die Voltzahl in den letzen Jahrzehnten erhöht.

    das hört sich für mich nicht nach dc vs. ac an. und die umstellung von dc zu ac is in "D" nun doch auch schon etwas länger her. müsste so ein paar jahre nach kriegsende gewesen sein.

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