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trivial nachweisbar...

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  1. trivial nachweisbar...

    Autor: southy 01.02.16 - 11:57

    Ich verstehe nicht ganz, warum das hier so eine riesen-Welle verursacht, man kann doch wirklich trivial nachweisen, ob in diesem konkreten Fall betrogen wurde oder nicht:
    Das e-unterstützte Rad wurde doch beschlagnahmt. Also kann man doch an dem Rad auf einen Blick erkennen, ob es für "Akku als sichtbares Pack auf dem Gepäckträger" ausgerüstet ist, oder als "Akku als Trinkflasche".
    Die baulichen Vorkehrungen / Halterungen dafür sind ja nicht zu übersehen und lassen sich auch nicht mal eben umbauen, wenn man das nicht ganz offensichtlich sichtbar machen will (Kabel, Anschlüsse, Halterungen...)

    Also: schauen wo und wie an diesem Rad der Akku hängen müsste und dann überprüfen ob beim Rennen an der Stelle etwas verdächtiges war. Sicher gibt es entsprechende Fotos/Videos.

    Die ganzen wirren Verschwörungstheorien lassen sich also mit einem Blick auf das Rad in Luft auflösen. Und vermutlich ist das genau das, was die Behörden gerade tun.
    Wenn das Rad tatsächlich einem anderen gehört und ein normal ausgerüstetes Standardmodell ist (Akkupack am Gepäckträger), dann lässt sich das im nu klären und die Sache ist erledigt.
    Denn nein: man baut nicht mal eben einen Akku in einen Rahmen ein, auch wenn das theoretisch vom Platzbedarf her denkbar ist. Und erst recht nicht baut man ihn mal eben wieder aus. Wenn er also da jetzt nicht drin ist (was sich leicht feststellen lässt), dann war er da auch nicht drin.

    Also: Ball flach halten und nicht gleich vorab die wirrsten und dünnsten Punkte als belastend nehmen ("in dem Video sieht man dass sie mit der Hand gewunken hat").

  2. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: feierabend 01.02.16 - 12:10

    Naja, die reine Existens und Benutzung eines solchen Fahrrad ist ja nicht weiter verboten.
    Man müsste schon belegen, dass dieses Rad auch im Wettkampf eingesetzt wurde.

  3. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Tyler Durden 01.02.16 - 12:23

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, die reine Existens und Benutzung eines solchen Fahrrad ist ja nicht
    > weiter verboten.
    > Man müsste schon belegen, dass dieses Rad auch im Wettkampf eingesetzt
    > wurde.

    Nein, das stimmt nicht!
    Es reicht die Bereitstellung!
    # Für Fahrer gilt die Disqualifikation im Rennen, eine Sperre von mindestens sechs Monaten und eine Geldstrafe von 20.000 bis 200.000 Schweizer Franken. Für die Teams gelten dieselben Strafen mit der Maßgabe, dass die Geldstrafe zwischen 100.000 bis eine Millionen Schweizer Franken beträgt. Dabei gilt nicht erst die Verwendung den motorisierten Rennmaschine im Rennen als regelwidrig, sondern bereits die Bereitstellung #
    https://de.wikipedia.org/wiki/Motor-Doping


    TD

  4. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Stupendous Man 01.02.16 - 12:32

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, die reine Existens und Benutzung eines solchen Fahrrad ist ja nicht
    > weiter verboten.
    > Man müsste schon belegen, dass dieses Rad auch im Wettkampf eingesetzt
    > wurde.

    Was die Frau zu Hause in ihrer Garage stehen hat ist sicherlich unerheblich. Das besagte Rad befand sich jedoch beim Wettkampf in ihrem Materiallager. Und das ist nach der UCI-Satzung verboten, unabhängig davon, ob sie das Rad im Rennen gefahren ist, oder nicht.

  5. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: feierabend 01.02.16 - 12:41

    Ok, das wusste ich nicht.
    Dann solte der Beweis ja nicht so schwer sein und die Aussage, dass Fahrrad wurde versehentlich mitgenommen keine Relevanz haben.

    "Ups, ich hatte die Zigaretten nur versehentlich in der B-Säule versteckt. Die wollte ich garnicht über die Grenze fahren..."

  6. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: LX 01.02.16 - 12:55

    Ganz so trivial ist es nicht: man kann mit reichlich Zusatzkosten den Akku durchaus versteckt im Unterrohr anbringen und ihn durch Induktion laden, so dass nicht einmal Steckverbinder sichtbar sind und die Aktivierung/Deaktivierung über Funk steuern; der Nachweis geht dann eben nicht einfach so auf einen Blick.

    Das überhaupt etwas gefunden wurde, auch wenn es sich nicht bewahrheiten sollte, zeigt doch, dass das Thema wenigstens ernst zu nehmen ist.

  7. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Häxler 01.02.16 - 13:03

    Alleine im Elite-Feld starten über 70 Fahrer, alle mit mindestens 2 meistens 4 oder mehr Rädern. Konservativ geschätzt, fuhren in Zolder an diesem Wochenende 1000 Räder herum.

  8. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: der_wahre_hannes 01.02.16 - 13:07

    Häxler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alleine im Elite-Feld starten über 70 Fahrer, alle mit mindestens 2
    > meistens 4 oder mehr Rädern. Konservativ geschätzt, fuhren in Zolder an
    > diesem Wochenende 1000 Räder herum.

    Ja und? Was hat das damit zu tun, dass das beanstandete Rad beschlagnahmt wurde und es somit nach Vorstellung des TE einfach wäre, nachzugucken, um was für einen Motor es sich handelt?

  9. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: bentol 01.02.16 - 13:46

    Habe mir das mal angeschaut: Der Motor verschwindet im Rohr zwischen Sattel und Tretkurbel, die er antreibt. Da sieht man von außen gar nichts.
    Den Akku versteckt man vermutlich im Rohr zwischen Tretlager und Lenker, da ist reichlich Platz vorhanden. Die Cyclocross Räder sind so eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad. Mit einem gewöhnlichen Ebike hat das Ganze nichts zu tun.

  10. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: 0xDEADC0DE 01.02.16 - 16:37

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ihn durch Induktion laden

    Was den Fahrer langsamer macht und nur bergab fahren um so zu bremsen werden die sicher nicht.

    Und ob man so was im Stand per Induktion laden kann... keine Ahnung, darf da Metall dazwischen sein? Ich schätze eher nicht, zumindest verschlechtert sich der Wirkungsgrad dann nochmal und das Laden dauert noch länger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.16 16:39 durch 0xDEADC0DE.

  11. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: 0xBEEFB00B5 01.02.16 - 17:03

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und ihn durch Induktion laden
    >
    > Was den Fahrer langsamer macht und nur bergab fahren um so zu bremsen
    > werden die sicher nicht.
    >
    > Und ob man so was im Stand per Induktion laden kann... keine Ahnung, darf
    > da Metall dazwischen sein? Ich schätze eher nicht, zumindest verschlechtert
    > sich der Wirkungsgrad dann nochmal und das Laden dauert noch länger.

    wenn es nicht-magnetisches metall ist, wird es gehen. Natürlich wird das B-Feld gedämpft.

  12. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: bentol 01.02.16 - 17:10

    Das Prinzip von den neueren Nokia Handies? Die legt man auf ein Kästchen und sie laden automatisch. Dauert länger, aber muss ja auch nicht während der Fahrt gemacht werden.

    Da Kupfer besser leitet als Alu, müsste es möglich sein, über Induktion an zwei Punkten eine Spannung am Rahmen anzulegen, wenn diese mit Kupferkabel miteinander verbunden sind, sodass dann ein Stromfluss über dieses Kabel stattfindet. Ob das aber tatsächlich funktioniert, können bestimmt andere besser beantworten.

    Durch Bremsen bzw. Bergabfahren was an Induktion rauszuholen lohnt sich sicherlich nicht, sonst hätten die reinen Elektroautos sowas. Das lohnt sich anscheinend nur bei Hybriden, um mehr Beschleunigung rauszuholen. Da wird die Energie allerdings mit Benzin teuer erkauft.

  13. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Abseus 01.02.16 - 17:25

    Die Behörden befassen sich damit mitnichten da die das gar nicht interessiert.

    Oder welche soll das denn sein? Die Fahrradbehörde?

  14. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Moe479 01.02.16 - 21:52

    und im kohlefaserrahmen? ;)

  15. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: bentol 01.02.16 - 22:27

    Langweiler! ;)

  16. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.02.16 - 23:00

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Prinzip von den neueren Nokia Handies? Die legt man auf ein Kästchen
    > und sie laden automatisch. Dauert länger, aber muss ja auch nicht während
    > der Fahrt gemacht werden.
    >
    > Da Kupfer besser leitet als Alu, müsste es möglich sein, über Induktion an
    > zwei Punkten eine Spannung am Rahmen anzulegen, wenn diese mit Kupferkabel
    > miteinander verbunden sind, sodass dann ein Stromfluss über dieses Kabel
    > stattfindet. Ob das aber tatsächlich funktioniert, können bestimmt andere
    > besser beantworten.
    Induktion an Zwei Punkten? Spannung am Rahmen? Ich weiß Wikipedia ist kein richtige Quelle aber hier sollte jemand mal die Grundlagen verstehen.

    > Durch Bremsen bzw. Bergabfahren was an Induktion rauszuholen lohnt sich
    > sicherlich nicht, sonst hätten die reinen Elektroautos sowas. Das lohnt
    > sich anscheinend nur bei Hybriden, um mehr Beschleunigung rauszuholen. Da
    > wird die Energie allerdings mit Benzin teuer erkauft.
    Natürlich haben auch reine Elektroautos so etwas. Und ich vermute das deine Verwendung des Wortes Induktion hier eher ein Zufallstreffer ist.

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und im kohlefaserrahmen? ;)
    Für was? Induktives laden was nicht mal Notwendig ist? Mit einem Kohlefaserrahmen könnte man auch ganz drauf verzichten. Der leitet an sich schon ganz gut.

    Kurzum das verbauen und laden eines Akkus ist das geringste Problem. Akkuzellen haben oft von Haus aus schon die perfekte runde Form für so etwas.

  17. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Danijoo 01.02.16 - 23:22

    > "Ups, ich hatte die Zigaretten nur versehentlich in der B-Säule versteckt.
    > Die wollte ich garnicht über die Grenze fahren..."

    Ich kann meine Zigaretten deponieren wo ich will. Solange ich damit nicht tatsächlich über die Grenze fahre ist das nicht verboten.

  18. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: bentol 02.02.16 - 01:00

    Ich denke, dass mir das Prinzip schon klar ist. Die Praxis allerdings nicht und auch meine Beschreibung war zugegebebnermaßen etwas schwach.
    Zur Verteidigung nochmal etwas exakter und mithilfe von Wikipedia: Die Ladung würde über das Prinzip der induktiven Kopplung erfolgen. Im Rahmen wird eine Empfangspule installiert, die Kontakt zum Rahmen hat. Mittels einer externen Sendespule wird wechselgerichteter Strom in die Empfangsspule induziert. Das gelingt deswegen, weil der elektrische Widerstand von Kupfer geringer ist als der von Aluminium, würde sich aber durch einen Karbonrahmen hindurch noch leichter realisieren lassen, weil das über einen noch höheren Widerstand verfügt. Die Empfangsspule wird an einen Gleichrichter im Rahmen angeschlossen, der den ebenfalls im Rahmen befindlichen Akku mit Strom versorgt.

    In meinem vorherghenden Beispiel wird die "Empfangsspule" durch zwei angelötete Kabelenden und die Rahmenverbindung dazwischen gebildet. Das erscheint mir gewichtsparender als eine Kupferspule.

    Sind da schwerwiegende Denkfehler drin? Ich habe, wie eingangs erwähnt, wenig Ahnung von Induktion...

    Edit: Richtig, quasi alle E-Autos haben inzwischen eine Stromrückgewinnung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.16 01:19 durch bentol.

  19. Re: trivial nachweisbar...

    Autor: Moe479 02.02.16 - 01:57

    dann nimm halt glasfaser, pla oder/und abs ... mir doch wurst ... muss nur 16t zugkraft aushalten um vom tüv nen gs sigel zu erhalten ... ;-)

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