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Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

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  1. Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Emulex 01.06.16 - 08:55

    Mal ungeachtet irgendwelcher Smartfunktionen, kommen mir Fahrräder seit jeher viel zu teuer vor.
    Meines hab ich mir vor ner Ewigkeit für 1000 Mark gekauft beim kleinen Händler am Ort.
    Das fand ich schon sehr teuer, auch wenn es wohl ein ganz gutes war (ist heut noch im Einsatz).

    Aber wenn ich mich so umsehe, selbst im Internet - es fällt schonmal schwer festzustellen "was is gut" und es preislich zu beurteilen.

    Vielleicht kann mir ja jemand mal erklären was an den paar geschweißten Stangen so teuer sein könnte und worauf ich achten kann, wenn ich mir ein neues zulegen will (Mountainbike, die mag ich einfach lieber).

  2. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: HubertHans 01.06.16 - 09:04

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ungeachtet irgendwelcher Smartfunktionen, kommen mir Fahrräder seit
    > jeher viel zu teuer vor.
    > Meines hab ich mir vor ner Ewigkeit für 1000 Mark gekauft beim kleinen
    > Händler am Ort.
    > Das fand ich schon sehr teuer, auch wenn es wohl ein ganz gutes war (ist
    > heut noch im Einsatz).
    >
    > Aber wenn ich mich so umsehe, selbst im Internet - es fällt schonmal schwer
    > festzustellen "was is gut" und es preislich zu beurteilen.
    >
    > Vielleicht kann mir ja jemand mal erklären was an den paar geschweißten
    > Stangen so teuer sein könnte und worauf ich achten kann, wenn ich mir ein
    > neues zulegen will (Mountainbike, die mag ich einfach lieber).

    Ein leichtes schnelles und Belastbares Rad geht je nach Schaltung und weiterer Ausstattung bei ca 800¤ los. Bei 1000¤ bekommt man halt so ein gutes Rad. Bei 2000¤ ist bei dem normalen Fahrrad dann so die Obergrenze.

    Da ist beim preis auch sehr viel Voodoo usw drin, die Kunden sehen ihr Rad ja auch als Lifestyleprodukt und Vorhaengeschild. Speziell bei Rennraedern wirds lustig.

  3. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.06.16 - 09:07

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ungeachtet irgendwelcher Smartfunktionen, kommen mir Fahrräder seit
    > jeher viel zu teuer vor.
    > Meines hab ich mir vor ner Ewigkeit für 1000 Mark gekauft beim kleinen
    > Händler am Ort.
    > Das fand ich schon sehr teuer, auch wenn es wohl ein ganz gutes war (ist
    > heut noch im Einsatz).
    >
    > Aber wenn ich mich so umsehe, selbst im Internet - es fällt schonmal schwer
    > festzustellen "was is gut" und es preislich zu beurteilen.
    >
    > Vielleicht kann mir ja jemand mal erklären was an den paar geschweißten
    > Stangen so teuer sein könnte und worauf ich achten kann, wenn ich mir ein
    > neues zulegen will (Mountainbike, die mag ich einfach lieber).

    Es ist immer eine Kombination - Komponenten, Qualität (im Sinne von wie langlebig) Robustheit und auch Gesamtgewicht.
    Es gab da mal eine berüchtigte Englische Fernsehsendung namens Top Gear - da hatten Sie Richard Hammon in St. Petersburg ein 10.000 Fahrrad gegeben - es war aus Carbon und wog weniger als 1kg. Na ja, eine Straßenbahnschiene mit Sturz und "das Ding hinten für die Kette" brach ab....
    So viel zum Thema Preis und Qualität...

    Aber um zurück zu Ihrer Frage zu kommen, warum so teuer: Gehen Sie zu Real/Kaufland/Aldi und kaufen Sie da ein Fahrrad, dann sind es nur 100-200¤, ABER es wird auf jeden Fall wesentlich schwerer als ein gutes teureres Fahrrad sein.
    Vermutlich dürfte bei einem besseren Rad die Lager ebenfalls leichtgängiger sein.

  4. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: thecrew 01.06.16 - 09:10

    Ka. Ich hab nen 08/15 Cruiser Rad ausm Baumark für 199 EUro. Fährt sich seit fast 3 Jahren hervorragend. Und langt für das wofür ich es benötige. (Morgens und Abends 2 KM zur Arbeit und nach Hause). Und wenns kapput ist, kauf ich mir nen neues für den Preis!

    Wenn man sieht, dass man teilweise heute für 600 Euro einen voll ausgestatteten und neuen 50cc MotorRoller bekommt sind Fahrräder definitiv zu teuer.

  5. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Mike067 01.06.16 - 09:35

    Eigentlich ganz einfach und vergleichbar mit den Brötchenpreisen beim Bäcker. Das Angebot bestimmt die Nachfrage und wenn es genügend Dumme gibt, die bereit sind, dauerhaft hohe Presie zu zahlen, dann gibt es für den Verkäufer auch keine konkrete Veranlassung, den Preis zu senken.
    Wäre der Michel nicht so naiv und würde er die Preispolitik mal ernsthaft hinterfragen und den Kauf sinnlos überteuerter Produkte boykottieren, gabe es auch diese Mondpreise nicht. Einfach mal NEIN sagen genügt.

    Ich kenne Leute, denen wäre es sche..ssegal, ob ein Brötchen nun 30 Cent oder 70 Cent kostet. Der Bäcker kann sich seiner Sache sicher sein, denn gefressen wird immer. Ähnlich tun es die Fahrradhändler. Nachdem in den letzten Jahren eine Interessengemeinschaft, oder sagen wir mal Lobby, für sich entdeckt hat, dass Fahrradfahren ja so gesund ist (da muss man ja erst mal drauf kommen), hat man mal ganz schnell die Preisschraube nach oben gedreht. Das muss wohl so mit Euroeinführung gewesen sein.
    Ein Fahrrad als Lifestyle-Produkt zu betrachten ist aber ganz schön krank. Für mich ist das ein alternatives Fortbewegungsmittel zum Auto, mehr nicht.

  6. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Freiberufler 01.06.16 - 09:36

    Qualität hat ihren Preis! Die halten dann allerdings auch ewig. Mein letztes KTM hat 48000 km durchgehalten, und ich bin sicher, ich hätte mit ein paar Reparaturen auch noch die 50 Mm oder mehr hinbekommen, aber die Angebote im Fahrradladen waren dann doch zu verlockend. Solche Räder findet man nicht im Baumarkt oder beim Discounter.

  7. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Nogul 01.06.16 - 09:36

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ist beim preis auch sehr viel Voodoo usw drin, die Kunden sehen ihr Rad
    > ja auch als Lifestyleprodukt und Vorhaengeschild. Speziell bei Rennraedern
    > wirds lustig.

    Beim Rennrad ist es in erster Linie Gewicht. Es fängt mit 1Gramm weniger pro EUR an und geht dann stramm in Richtung 10 EUR. 100Gramm (eine Tafel Schokolade) weniger machen dann mal schnell 1000 EUR. Ab 5000 EUR gleitet das aber ab in Esotherik weil da die vorgeschriebenen 6,8 kg meist erreicht sind und Zusatzgewichte notwendig werden.

    Ansonsten kann man sich ja die Preise der einzelnen Komponenten anschauen. Da so ein Fahrrad relativ simpel aufgebaut ist kann man sich relativ schnell einen Überblick verschaffen. Das dürfte nur unwesentlich mehr Aufwand sein als bei einem PC.

  8. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: KnutRider 01.06.16 - 09:39

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ka. Ich hab nen 08/15 Cruiser Rad ausm Baumark für 199 EUro. Fährt sich
    > seit fast 3 Jahren hervorragend. Und langt für das wofür ich es benötige.
    > (Morgens und Abends 2 KM zur Arbeit und nach Hause). Und wenns kapput ist,
    > kauf ich mir nen neues für den Preis!
    >
    > Wenn man sieht, dass man teilweise heute für 600 Euro einen voll
    > ausgestatteten und neuen 50cc MotorRoller bekommt sind Fahrräder definitiv
    > zu teuer.
    Totaler Blödsinn. Schrott Ware aus dem Baumarkt, egal ob Fahrrad oder Motorroller, wo sich, wie du schon selber schreibst, die Reperatur nicht lohnt, mit Qualitätsprodukten zu vergleichen.
    Für deine 4km pro Tag hätte ich noch einen Tipp. Einfach keinen Baumarktmüll kaufen, sondern ein gebrauchtes Qualitätsrad.

    Und wo ist ein Rad teuer? Natürlich sind 1000-2000¤ viel Geld, aber nicht wenn man es täglich nutzt und das über 10-20 Jahre. Schließlich hat es einen Grund wenn Hersteller über diesen Zeitraum für Rahmen u.ä. Garantie darauf geben. Es ist schließlich auch ein Sicherheitsaspekt.

  9. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: matzems 01.06.16 - 09:45

    Ganz einfach: ein teures braucht der,der eins braucht. Meine Freundin hat z.b. für den Weg zur Arbeit und normale Fahrradtouren ein billiges 400¤ Mtb. Reicht voll. Ich z.B. gehe jedes Jahr für ein paar Tage in die Alpen wo ich dirch hartes Gelände fahre und habe daher ein mittelklasse-enduro MTb für 2800¤. Reicht mir auch voll aus. ;-)
    Geh also am besten in einen guten ehrlichen Laden und lass dich mal beraten. Und fahre dann das Rad probe. Ich würde mir z.b. kein Rad aus dem online Handel kaufen.

  10. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: feierabend 01.06.16 - 10:14

    an so einem Fahrrad sind halt mehr Komponenten als man auf den ersten Blick sieht.
    Einzeln betrachtet kostet keines mehr als 50¤. Aber die Summe der Teile macht es.

    Darum kann die Preisspanne für zwei vermeitlich ähnliche Fahrräder auch so riesig.

    Ich persönlich würde für ein alltags Rad in der Stadt nicht mehr bezahlen als ich allein für die Gabel für mein Downhil Bike bezahlen würde.

    Muss halt jeder selber wissen. Auf dem Markt gibt es aber wirklich für jeden etwas!

  11. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Peter Brülls 01.06.16 - 10:20

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thecrew schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ka. Ich hab nen 08/15 Cruiser Rad ausm Baumark für 199 EUro. Fährt sich
    > > seit fast 3 Jahren hervorragend. Und langt für das wofür ich es
    > benötige.
    > > (Morgens und Abends 2 KM zur Arbeit und nach Hause).


    > Totaler Blödsinn. Schrott Ware aus dem Baumarkt, egal ob Fahrrad oder
    > Motorroller, wo sich, wie du schon selber schreibst, die Reperatur nicht
    > lohnt, mit Qualitätsprodukten zu vergleichen.
    > Für deine 4km pro Tag hätte ich noch einen Tipp. Einfach keinen
    > Baumarktmüll kaufen, sondern ein gebrauchtes Qualitätsrad.

    2 x 2 km würde ich wohl eher gehen, dann kommt man auch auf seine 10.000 schritte pro tag.

    > Und wo ist ein Rad teuer? Natürlich sind 1000-2000¤ viel Geld, aber nicht
    > wenn man es täglich nutzt und das über 10-20 Jahre.


    1500 ¤ / 15 Jahre = 100 ¤ pro Jahr. Wartung nicht eingerechnet, wobei bei der geringen Strecke natürlich ein Kettenwechsel seltener notwendig wird.

    200 ¤ / 3 Jahre = 66 ¤ pro Jahr.

    Die von die genante sicherheit kommt erst dann zu tragen, wenn viel und anspruchsvoll gestartet wird, aber nicht für das gemütliche Radeln zur Arbeit.

  12. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Bobbit 01.06.16 - 10:29

    In der Tat merkt man den Unterschied in der Qualität. Hatte damals ein billiges 300-400¤ MTB war ein Fully und nach dem ersten richtigen Ausritt hatte ich eine Pedale abgetreten. OK, habe auch schon Pedale von Crank Brothers durchgetreten aber die haben ca. ein Jahr unter Dauerlast am Spinningrad ihren Dienst getan.

    Der Normalverbraucher der nicht durch dick und dünn fährt kommt mit dem Rad aus dem Baumarkt ggf. klar und hat ggf. länger was davon, will man aber den Sport etwas professioneller ausführen sollte man schon etwas mehr ausgeben zumal das Rad in seiner Qualität auch vor Verletzungen schütz. Auch derjenige der es regelmäßig für Strecken ab ca. 10km nutzt um zur Arbeit zu fahren sollte in ein langlebiges Produkt investieren.

    Mittlerweile habe ich auch über 3000¤ für ein Rad ausgegeben und egal wie Tief der Drop war oder wie weit der Sprung das Rad hat perfekt reagiert und ich habe nie daran gezweifelt das der Rahmen das nicht aushällt oder die Federung das nicht packt. Einige Hersteller geben sogar eine Garantie auf Rahmenbruch. Was das MTB teuer macht sind meiner Meinung nach 2 Faktoren die vom Verwendungszweck abhängig sind. Das eine ist der Leichtbau der wie beim Rennrad die Preise für wenige Gramm Unterschied in die Höhe treibt. Das andere sind die technischen Spielereien wie z.B. Planetengetriebe, Band statt Kette, Federung und die Schaltung. Hier gibt es regelmäßig Neuentwicklungen und diese haben ihren Preis.

    Wie jetzt das perfekte Rad für einen selbst finden? Erst mal sollte der Verwendungszweck klar sein. Ich beschränke mich jetzt mal auf das MTB. MTBs gibt es für DH, FR, CC und Dirt. Mittlerweile gibt es ja auch Fatbikes die sich gut für Schlamm und Sand eignen.

    Wenn man den Verwendungszweck kennt dann ist es recht einfach aber mit lernen und Zeit verbunden. Zeitschrift kaufen wo eine Kaufberatung drin ist und sich die Räder inklusive der Komponenten genauer anschauen ggf. Freunde fragen oder im Geschäfft sich beraten lassen. Manchmal werden sogar Vorgängermodelle in Zeitschriften betrachtet oder ältere Modelle die man dann gebraucht kaufen kann bzw. günstiger bekommt. Dann kann man sich dann diverse Hersteller anschauen und Komponenten die verbaut wurden und schlägt beim passenden Angebot zu. Wenn man auf das Geld achten muss dann das Modell vom Vorjahr kaufen welches dem eigenen Geschmack und Geldbeutel entspricht oder ein noch "älteres" gebraucht. Es gibt auch günsitge Anbieter die gute Räder zu guten Preisen bauen wie z.B. YT-Industries.

  13. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: KnutRider 01.06.16 - 10:45

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1500 ¤ / 15 Jahre = 100 ¤ pro Jahr. Wartung nicht >eingerechnet, wobei
    > bei der geringen Strecke natürlich ein Kettenwechsel seltener notwendig
    > wird.
    >
    > 200 ¤ / 3 Jahre = 66 ¤ pro Jahr.

    Jo, und kauft man sich ein 1000¤ Rad das 15 Jahre gefahren wird, haben wir auch 66¤ pro Jahr. Nur das die Qualität der Bauteile höher ist und die Wartung dadurch geringer ausfällt.

    > Die von die genante sicherheit kommt erst dann zu >tragen, wenn viel und
    > anspruchsvoll gestartet wird, aber nicht für das >gemütliche Radeln zur
    > Arbeit.
    Bitte? Die Sicherheit beginnt ab dem ersten Pedalentritt. Schon allein die häufig minderwertigen Bremsen an diesen Rädern sind ein Sicherheitsrisiko, da häufig von Werk aus schon geschlampt wurde.
    Thema Reifen und Schläuche, Beleuchtung ganz abgesehen davon das auch oft der Rahmen billigster Müll ist.

  14. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Phreeze 01.06.16 - 11:00

    das Hollandrad aus demArtikel sieht nicht sehr leicht aus. Hat auch keine Federung,nix. Ob da dann QUalitätsteile dran sind, weiss ich nicht. Ich hab mir ein 700eur Trek MTB mit Federung gneommen (4900er disc dingens sowas hiess die Serie) und ich wette das Teil is mehrere Kilo leichter, qualitativ 10mal besser und auch noch 300eur billiger...

  15. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: feierabend 01.06.16 - 11:35

    Wovon redest du?

  16. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: HubertHans 01.06.16 - 11:43

    Ich bin mit meinem Gudereit LC75 z.B. sehr zufrieden fuer 1066¤.

    Haelt viel aus, ist sehr leicht im Vergleich und die hydraulischen bremsen greifen super. Ich kann damit rasen wie ein Henker und das Teilö rennt. mit ner Baumarktschuessel ist das nicht zu vergleichen.

  17. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: thrust26 01.06.16 - 11:53

    Es kommt immer darauf an wofür man es braucht. Wenn ich nur 2km am Tag fahren würde, dann würde ich wohl auch keine 1000¤ dafür ausgeben. Allerdings würde ich auch nicht z.B. an den Bremsen sparen. Ab ca. 300¤ aufwärts gibt's halbwegs vernünftige Räder für den gelegentlich Gebrauch.

    Da ich aber 20km zu Arbeit pendele (zu jeder Jahreszeit) und auch diverse Radtouren mache, habe ich eben gut 1000¤ bezahlt. Da bekommt man dann eine ordentliche Beleuchtung, die man den ganzen Tag gerne anhat, Scheibenbremsen die auch im Regen funktionieren, einen stabilen Gepäckträger mit Gepäckhalterungen und wenn gewünscht, eine brauchbare(!) Federung. Zudem wiegt das Rad ~5kg weniger als Baumarktware und ist trotzdem auch am Berg sehr steif. Die Schaltung schaltet auch unter Last zuverlässig und verstellt sich nicht dauernd, die Reifen haben einen guten Pannenschutz., der Lenker ist vielfältig anpassbar etc. pp.

    Das sind alles Punkte die ein gutes Rad teurer machen.

  18. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: Legacyleader 01.06.16 - 11:56

    Mein Rad hab ich vor 10 Jahren im SSV gekauft für 600¤. Das war mein erstes richtiges Fahrrad hatte vorher auch solche Baumarkt Kutschen.

    Der Unterschied zu den Baumarkt teilen ist einfach gigantisch gewesen. Das Rad war viel leichter und die Bremsen waren viel direkter und stärker (Mein neues Rad hatte auch Hydraulik Bremsen und keine Seil Bremsen)

    Das Fahrgefühl war wesentlich angenehmer weiß nicht woran das lag . Die Schaltung lief butterweich.

    Nach 10 Jahren fahr ich das Teil immernoch mittlerweile merkt man der Schaltung es einfach an das sie 35000 km hinter sich hat. Manchmal schaltet sie nicht oder die Kette springt. Diverse Repaeraturen hat es auch schon hinter sich wie ein neuer Zahnkranz hinten. Eine neue Kette weil die nach 25000km gerissen ist. Ein neues Laufrad nach einem Unfall.

    Langsam ist es Zeit für ein neues, ich liebäugle mit einem E-Bike aber 2000¤ fürn Fahrrad? Soviel hat mein Erstes Auto gekostet :D

  19. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: HubertHans 01.06.16 - 12:36

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt immer darauf an wofür man es braucht. Wenn ich nur 2km am Tag
    > fahren würde, dann würde ich wohl auch keine 1000¤ dafür ausgeben.
    > Allerdings würde ich auch nicht z.B. an den Bremsen sparen. Ab ca. 300¤
    > aufwärts gibt's halbwegs vernünftige Räder für den gelegentlich Gebrauch.
    >
    > Da ich aber 20km zu Arbeit pendele (zu jeder Jahreszeit) und auch diverse
    > Radtouren mache, habe ich eben gut 1000¤ bezahlt. Da bekommt man dann eine
    > ordentliche Beleuchtung, die man den ganzen Tag gerne anhat,
    > Scheibenbremsen die auch im Regen funktionieren, einen stabilen
    > Gepäckträger mit Gepäckhalterungen und wenn gewünscht, eine brauchbare(!)
    > Federung. Zudem wiegt das Rad ~5kg weniger als Baumarktware und ist
    > trotzdem auch am Berg sehr steif. Die Schaltung schaltet auch unter Last
    > zuverlässig und verstellt sich nicht dauernd, die Reifen haben einen guten
    > Pannenschutz., der Lenker ist vielfältig anpassbar etc. pp.
    >
    > Das sind alles Punkte die ein gutes Rad teurer machen.

    Scheibenbremsen sind bei einem 1000¤ Rad rausgeworfenes Geld und belasten die Federgabel zu stark. In der Preisklasse kann man getrost nach hydraulischen Felgenbremsen gucken. Denn das was man gegenueber der hier eher schaedlichen Scheibenbremse spart steckt dann anderweitig in der Schaltung oder allgemeinen Qualitaet. Gute Fahrradlaeden raten bei solchen noch einfachen Raedern aus gutem Grund von Scheibenbremsen ab. Außer sie wollen nur verkaufen und scheren sich einen Dreck um den Kunden.

  20. Re: Warum sind Fahrräder eigentlich so teuer?

    Autor: 0xDEADC0DE 01.06.16 - 12:47

    > Scheibenbremsen sind bei einem 1000¤ Rad rausgeworfenes Geld und belasten
    > die Federgabel zu stark.
    Haltlose Behauptung, informiere dich bitte mal.

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