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Bundeswehr - Fail per Definition

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  1. Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: bex_HB 06.07.19 - 23:02

    Ich habe mich schon während meines Wehrdienstes - um die Jahrtausendwende- sehr gewundert über die extrem ( ! ) Bürokratischen Abläufe an jeder Ecke ( war im Nachschub tätig ) und auch die enorme Anzahl Ziviler Angestellter, wo für relativ profane Aufgaben erstaunliche Mengen an Personal "notwendig" waren ( z.B. in Depots ).

    Hinterließ kein gutes Gefühl, schon damals fragte ich mich, wie eine Armee im Anbetracht solcher Bürokratie funktioniert ( ich habe mich mit Antrags- und Bezugsscheinen für Nachschub-Gegenstände beschäftigt ... ).

    Es ist vermutlich mittlerweile eher schlechter als besser geworden, man kann nur hoffen, dass wir nicht wirklich nochmal eine Armee zur Verteidigung brauchen.
    Die Bundeswehr ist keine Armee mehr, eher eine Lachnummer.

  2. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: qq1 06.07.19 - 23:16

    ich finde, soldaten der bundeswehr sind ein grund, keinen krieg zu führen, weil wie du schon meintest, wäre der krieg sinnlos bei den leuten.

    katasrophenverein.

  3. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: manudrescher 07.07.19 - 12:44

    Es ist ja nicht so, dass viele Bereiche der Bw (Fallschirmjäger, Grenadiere bzw. Infanterie im allgemeinen) mit zu den Besten der Welt gehören.

    Die Bw besteht aus "mehr", als ein (damals) Wehrpflichtiger meist über seinen kleinen Tellerrand mitbekommt.

    Ich finde die Einstellung gegenüber der Bundeswehr von gewissen Anteilen der Zivilbevölkerung schlicht unfair.

    In Friedenszeiten wird der Soldat beschimpft und ausgelacht...im Fall des Falles sind dann alle froh dass es die Jungs und Mädels gibt.

    Im Ernstfall hab ich lieber einen Soldaten "vor mir stehen" als gar keinen...auch wenn er für ein paar Schnürsenkel einen hohen logistischen Aufwand betreiben müsste.

  4. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: thinksimple 07.07.19 - 16:27

    manudrescher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja nicht so, dass viele Bereiche der Bw (Fallschirmjäger, Grenadiere
    > bzw. Infanterie im allgemeinen) mit zu den Besten der Welt gehören.
    >
    > Die Bw besteht aus "mehr", als ein (damals) Wehrpflichtiger meist über
    > seinen kleinen Tellerrand mitbekommt.
    >
    > Ich finde die Einstellung gegenüber der Bundeswehr von gewissen Anteilen
    > der Zivilbevölkerung schlicht unfair.
    >
    > In Friedenszeiten wird der Soldat beschimpft und ausgelacht...im Fall des
    > Falles sind dann alle froh dass es die Jungs und Mädels gibt.
    >
    > Im Ernstfall hab ich lieber einen Soldaten "vor mir stehen" als gar
    > keinen...auch wenn er für ein paar Schnürsenkel einen hohen logistischen
    > Aufwand betreiben müsste.

    Sehr richtig. +1

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  5. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: qq1 08.07.19 - 02:06

    mir ist nie ein soldat begegnet, den man als soldat bezeichnen darf.

    die "soldaten" sind alles andere als ehrbar.

    erst wenn die ihren job richtig machen, ändere ich meine meinung. das ist das mindeste das ich verlangen darf. ich schreibe meine programme auch nicht so, dass nach jedem mausklick eine fehlermeldung kommt.

    was die deppen außerhalb ihrer dienstzeit machen, sei erstmal dahingestellt.

  6. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: WasntMe 08.07.19 - 11:55

    bex_HB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mich schon während meines Wehrdienstes - um die Jahrtausendwende-
    > sehr gewundert über die extrem ( ! ) Bürokratischen Abläufe an jeder Ecke (
    > war im Nachschub tätig ) und auch die enorme Anzahl Ziviler Angestellter,
    > wo für relativ profane Aufgaben erstaunliche Mengen an Personal "notwendig"
    > waren ( z.B. in Depots ).

    Tja, dann sieh dir mal Bürokratie und Logistik in einem beliebigen Großunternehmen an. Du wärst erstaunt, wie sehr die sich alle ähneln.

  7. Re: Bundeswehr - Fail per Definition

    Autor: Michael H. 09.07.19 - 12:58

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mir ist nie ein soldat begegnet, den man als soldat bezeichnen darf.
    >
    > die "soldaten" sind alles andere als ehrbar.

    Ansichtssache. Zu meiner Zeit als Soldat war es so, dass ich nach ner 2 Wochen Truppenübung total kaputt am Münchner HBF ankam, die Rolltreppe nicht ging und ich nen Rentner gesehen hab der sich die Treppenstufen vom S-Bahnbereich nach oben ganz unten abgequält hat seinen schweren Koffer hochzuschleppen. Bin trotz Einsatzrucksack und Seesack (ca. 30kg an durchnässter Schmutzwäsche und Zeug wie Schuhe, Handtücher etc) mit dem Zeug schnell runter, hab dem Kerl das Zeug hochgetragen und dann kam nur noch "na wenigstens Zeug schleppen könnts ihr Kriegstreiber" - wollts ihm dann fast schon wieder runtertragen.

    > erst wenn die ihren job richtig machen, ändere ich meine meinung. das ist
    > das mindeste das ich verlangen darf. ich schreibe meine programme auch
    > nicht so, dass nach jedem mausklick eine fehlermeldung kommt.

    Haste den Job schonmal gemacht?

    Die meisten Soldaten kriegste schonmal gar nicht mit, da es in Deutschland als Soldat regelrecht unangenehm ist in Uniform zu reisen, womit die meisten in Zivil unterwegs sind. Die Berufssoldaten leben auch meistens in der Nähe der Kasernen, da sie planbar längere Zeit in diesen Kasernen leben.

    Was du vermutlich wenn dann mitbekommen hast, sind die typischen Wehrpflichtigen dies noch bis vor einigen Jahren gab und die gerade mal 9 Monate dabei waren und wenn dann in vielen Fällen aus Unfähigkeit eh schon ungewollt da waren.

    Das sind Leute gewesen die bis zuletzt versucht haben ausgemustert zu werden oder zu blöd waren, Zivildienst zu machen. Da hatten wir bei 50 Mann im Zug auch knapp 25-30 Leute, die eigentlich gar nicht da sein wollten. 5-6 waren dabei, die schon direkt beim Einzug ihren SaZ durch hatten und 15-20 die auch Bock hatten. Und die ersten 3 Monate verging vielen der 15-20 auch da erstmal die Lust, da man da einfach dahergef***** wurde.

    Nach den 3 Monaten gings hingegen wieder in die andere Richtung.
    Von unserem Zug sind auch nur die wenigsten in Uniform heimgefahren und diejenigen die eh vorhatten nen KDV zu stellen (Kriegsdienstverweigerer), haben teils nichts ausgelassen um dem Bund noch eins reinzudrücken.

    Ansonsten kenn ich hingegen wirklich einige noch aus meinem Zug bzw. aus meiner Kompanie, für die würd ich die Hand ins Feuer legen, dass das "ehrbare" Männer sind.

    Aber vom meisten bekommt man außerhalb einfach nichts mit.

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