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Unterschied zwischen Technologiestudie und Massenware
Autor: chefin 18.05.17 - 13:57
Das wird ganz schnell zu Selbstjustiz führen. Sobald der sich falsch verhält und jemand fühlt sich geschädigt, wird er profilaktisch das Gerät beschlagnahmen um nicht auf seinem Schaden sitzen zu bleiben. Eventuell auch nur immateriellen Schaden.
Solange das noch irgendwelche exotischen Technologiestudien sind, ist das alles noch bewundernswert und die Menschen weichen gerne aus. Sobald das aber zum Massenphänomen wird, nervt es und man fühlt sich belästigt. Und wenn man sich schlecht fühlt, wird man auch viel weniger kompromissbereit sein. Die Mutter die auf dem Bürgersteig steht mit Kinderwagen und sich unterhält wird keinen Platz machen. Die geparkten Autos lassen auch nicht zu das der Lieferroboter auf die Strasse fährt. Schon hat man eine klassische Situation, die sich kaum noch einvernehmlich lösen lässt.
Vieleicht reicht es schon, wenn da ein Bildschirm dran ist, an dem ein Mensch sich per Webcam aufschaltet und dank guter Schulung die Person wieder von ihrem Egotrip zurück holt. Aber sowas ist ja garnicht erst vorgesehen bisher. Hauptsache es findet seinen Weg. Alles andere soll die Polizei regeln, ich zahl ja Steuern. Und ich hab einige Leute an der richtigen Stelle, die für passende Gesetze sorgen.
Besser das wird vorneweg gleich auf die richtigen Beine gestellt. Dann weis man ob es sich langfristig wirklich lohnt. Oder nicht doch nur ein Umverteilen ist. Weil statt eines Lieferwagens mit 2m³ hat man 20 Roboter mit 100l Inhalt und statt eines Fahrers hat man pro 50 Roboter einen Mechaniker, einen Elektriker und einen Deescalationsspezialisten der per Video drauf schalten kann. -
Re: Unterschied zwischen Technologiestudie und Massenware
Autor: Lofwyr 18.05.17 - 14:23
Hab den Sinn der Dinger bisher auch nicht verstanden. Die dienen doch aktuell eher als Werbeträger um Leute neugierig zu machen.
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Re: Unterschied zwischen Technologiestudie und Massenware
Autor: Peter(TOO) 19.05.17 - 03:59
Lofwyr schrieb:
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> Hab den Sinn der Dinger bisher auch nicht verstanden. Die dienen doch
> aktuell eher als Werbeträger um Leute neugierig zu machen.
Die Dinger sind in keiner Gewerkschaft und bekommen keinen Lohnzuschlag für Überstunden und Feiertagsarbeit.
Zudem sind die Dinger schneller. Ein LKW wird beladen und macht dann seine Tour. Bist du am Ende einer Tour, wartest du auch am längsten auf die Lieferung. Die Logistik ist auch nicht so einfach. Man sollte eigentlich zuerst planen, welcher LKW, welche Tor machen soll. Dann muss man die Lieferungen den Touren zuordnen und möglichst noch in der umgekehrten Reihenfolge der Tour einladen. Man will nicht den ganzen LKW ausräumen müssen, weil die erste Lieferung zuunterst eingeladen wurde. Der andere Punkt ist auch noch, dass man den LKW möglichst voll laden will, dann braucht es weniger Fahrzeuge.
Bei den Dingern sieht das anders aus, diese Fahren immer nur mit einer Lieferung zum Kunden und wieder direkt zurück. Die Lieferungen müssen nicht nach geographischen Gesichtspunkten sortiert werden, sondern können direkt in der Reihenfolge wie die Bestellungen eingehen, ausgeliefert werden.



