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Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

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  1. Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: Friedhelm 07.12.16 - 16:05

    ... dann würde dieser Wahnsinn noch mehr in die Öffentlichkeit treten und dem ein Ende bereitet.

    Man braucht den Kapitalismus nicht verteufeln, aber so langsam ist das nur noch ein Leben in der Zwangsjacke des Geldes.

    Und warum das Ganze? Nur weil irgendjemand von so etwas leben muss, und dann Urheberecht auf Bildung hat. Das ganze Urheberrecht müsste eingestampft werden, und kreative Arbeiten 5 Jahre geschützt werden... ab dann für immer freigegeben werden.

    Genauso mit Software und Musik oder Filmen. Keine Patente auf irgendwas (behindert Weiterentwicklungen). Und nach 5 Jahren verliert der Autor jegliche Rechte. So spart man sich Streitigkeiten, Patentgebühren, und viele viele Anwalts- und Gerichtskosten. Und die Menschen können ohne zu überlegen damit kreativ weiterarbeiten.

    Deutschland müsste Vorreiter spielen... und dem Irrsinn endlich ein Ende machen. Ansonsten bleibt man für Jahrzehnte in der Zwangsjacke.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 16:08 durch Friedhelm.

  2. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: Keksmonster226 07.12.16 - 16:19

    Arbeitest du umsonst?


    Auch wenn diese Regelungen völlig banal sind, ein Autor möchte auch Leben.

  3. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: horuke 07.12.16 - 16:24

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dann würde dieser Wahnsinn noch mehr in die Öffentlichkeit treten und
    > dem ein Ende bereitet.
    >
    > Man braucht den Kapitalismus nicht verteufeln, aber so langsam ist das nur
    > noch ein Leben in der Zwangsjacke des Geldes.

    bis hier sind wir sogar noch ungefähr derselben Meinung.

    > Und warum das Ganze? Nur weil irgendjemand von so etwas leben muss, und
    > dann Urheberecht auf Bildung hat.

    ja.

    > Das ganze Urheberrecht müsste eingestampft werden, und kreative Arbeiten 5 Jahre > geschützt werden... ab dann für immer freigegeben werden.

    äh, Moment, was?!

    > Genauso mit Software und Musik oder Filmen. Keine Patente auf irgendwas
    > (behindert Weiterentwicklungen). Und nach 5 Jahren verliert der Autor
    > jegliche Rechte. So spart man sich Streitigkeiten, Patentgebühren, und
    > viele viele Anwalts- und Gerichtskosten. Und die Menschen können ohne zu
    > überlegen damit kreativ weiterarbeiten.

    Äh, was?! Nein. Also, ne, wirklich, nein. Was zur Hölle? Wie soll das funktionieren?
    Arbeitest du etwa für lau?

    > Deutschland müsste Vorreiter spielen... und dem Irrsinn endlich ein Ende
    > machen. Ansonsten bleibt man für Jahrzehnte in der Zwangsjacke.

    Dein Vorschlag ist "Irrsinn".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 16:26 durch horuke.

  4. Mal weiterdenken...

    Autor: Berner Rösti 07.12.16 - 16:25

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dann würde dieser Wahnsinn noch mehr in die Öffentlichkeit treten und
    > dem ein Ende bereitet.
    >
    > Man braucht den Kapitalismus nicht verteufeln, aber so langsam ist das nur
    > noch ein Leben in der Zwangsjacke des Geldes.
    >
    > Und warum das Ganze? Nur weil irgendjemand von so etwas leben muss, und
    > dann Urheberecht auf Bildung hat. Das ganze Urheberrecht müsste
    > eingestampft werden, und kreative Arbeiten 5 Jahre geschützt werden... ab
    > dann für immer freigegeben werden.
    >
    > Genauso mit Software und Musik oder Filmen. Keine Patente auf irgendwas
    > (behindert Weiterentwicklungen). Und nach 5 Jahren verliert der Autor
    > jegliche Rechte. So spart man sich Streitigkeiten, Patentgebühren, und
    > viele viele Anwalts- und Gerichtskosten. Und die Menschen können ohne zu
    > überlegen damit kreativ weiterarbeiten.
    >
    > Deutschland müsste Vorreiter spielen... und dem Irrsinn endlich ein Ende
    > machen. Ansonsten bleibt man für Jahrzehnte in der Zwangsjacke.

    Jo. Und nun denke mal einen kleinen Schritt weiter: Warum sollte sich dann jemand noch die Mühe machen, ein aufwändiges Werk, sei es ein Buch, ein Musikstück oder ein Film zu schreiben bzw. zu produzieren, wenn er er damit nur innerhalb einer lächerlich kleinen Zeitspanne auch nur einen Cent verdienen kann?

    Die Folge würde sein, dass es nur noch mehr Wegwerf-Kunst und -Literatur geben wird. Irgend ein Ramsch, der möglichst billig zu produzieren ist, mit dem sich in der Masse Geld verdienen lässt und für den sich nach fünf Jahren ohnehin keiner mehr interessiert.

    Dann hast du erst Recht das, was du verteufelst: Die Zwangsjacke des Geldes.

    Das Urheberrecht in seiner heuten Form ist ein Garant dafür, dass man sein Werk nicht auf Teufel komm raus monetisieren muss, sondern auch im "long tail" über eine längeren Zeitraum damit die Kosten wieder einspielen kann.

  5. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Muhaha 07.12.16 - 16:33

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Jo. Und nun denke mal einen kleinen Schritt weiter: Warum sollte sich dann
    > jemand noch die Mühe machen, ein aufwändiges Werk, sei es ein Buch, ein
    > Musikstück oder ein Film zu schreiben bzw. zu produzieren, wenn er er damit
    > nur innerhalb einer lächerlich kleinen Zeitspanne auch nur einen Cent
    > verdienen kann?

    Weil in dieser "lächerlich kleinen Zeitspanne" der Großteil des Umsatzes mit einem Werk erzielt wird. Dehnen wir die Phase auf zehn, maximal fünfzehn Jahre aus und KEIN Kreativer muss des Hungers sterben, sondern bekommt das, was er eh bekommen würde, selbst wenn die Laufzeiten 15.000 Jahre betragen würde.

    > Die Folge würde sein, dass es nur noch mehr Wegwerf-Kunst und -Literatur
    > geben wird. Irgend ein Ramsch, der möglichst billig zu produzieren ist, mit
    > dem sich in der Masse Geld verdienen lässt und für den sich nach fünf
    > Jahren ohnehin keiner mehr interessiert.

    Für diese Behauptung gibt es keinen Beweis. Das ist Fearmongering der Rechteverwertungsindustrie, die ihre aktuelle Vorteilsposition natürlich nicht aufgeben möchte. Im Gegenteil, es gibt viele Indizien für die These, dass das wissenschaftliche und kulturelle Leben umso mehr aufblüht, je liberaler das Urheberrecht gehandhabt wird.

    > Das Urheberrecht in seiner heuten Form ist ein Garant dafür, dass man sein
    > Werk nicht auf Teufel komm raus monetisieren muss, sondern auch im "long
    > tail" über eine längeren Zeitraum damit die Kosten wieder einspielen kann.

    Im Longtail wird aber nix umgesetzt. Nach ein paar Jahren steht der Aufwand, das Werk noch kommerziell verfügbar zu halten, nicht mehr in Relation zu den Umsätzen, die damit getätigt werden. Gerade bei wissenschaftlicher Literatur mutieren viele Lehrbücher, die älter als 5-10 jahre sind, in der Regel zu Staubfängern in den Bibliotheken. Studenten prügeln sich um die jeweils neueste, überarbeitete Auflage, weil die dem aktuellen Stand der Forschung entspricht. Mit alten Werken kann so gut wie niemand etwas anfangen. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

  6. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Cd-Labs: Radon Project 07.12.16 - 16:47

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    > > Das Urheberrecht in seiner heuten Form ist ein Garant dafür, dass man
    > sein
    > > Werk nicht auf Teufel komm raus monetisieren muss, sondern auch im "long
    > > tail" über eine längeren Zeitraum damit die Kosten wieder einspielen
    > kann.
    >
    > Im Longtail wird aber nix umgesetzt. Nach ein paar Jahren steht der
    > Aufwand, das Werk noch kommerziell verfügbar zu halten, nicht mehr in
    > Relation zu den Umsätzen, die damit getätigt werden. Gerade bei
    > wissenschaftlicher Literatur mutieren viele Lehrbücher, die älter als 5-10
    > jahre sind, in der Regel zu Staubfängern in den Bibliotheken. Studenten
    > prügeln sich um die jeweils neueste, überarbeitete Auflage, weil die dem
    > aktuellen Stand der Forschung entspricht. Mit alten Werken kann so gut wie
    > niemand etwas anfangen. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

    Naja, das liegt aber ziemlich eindeutig an einer nicht stark genug ausgebauten Digitalen Distribution. Mit der geht der Aufwand dann nämlich gegen 0...
    ...nichts desto trotz gebe ich dir beim Rest gerne Recht, jedenfalls, wenn man mit den 15 Jahren arbeitet.
    Damit hätte man auch gleich die Problematik gelöst, dass gerne Dinge mit minimalen Veränderungen neu veröffentlicht werden. Da diese Neuveröffentlichungen dann stets in Konkurrenz zum kostenfreien Original stehen würden.

    Natürlich braucht es aber auch dann noch Anpassungen für Spezialfälle. Aber es wäre eine gute Basis.

  7. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Berner Rösti 07.12.16 - 16:58

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil in dieser "lächerlich kleinen Zeitspanne" der Großteil des Umsatzes
    > mit einem Werk erzielt wird. Dehnen wir die Phase auf zehn, maximal
    > fünfzehn Jahre aus und KEIN Kreativer muss des Hungers sterben, sondern
    > bekommt das, was er eh bekommen würde, selbst wenn die Laufzeiten 15.000
    > Jahre betragen würde.

    Es gibt unzählige Werke, die erst etliche Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung zu einem Erfolg wurden.

    Du verdammst die Leute dazu, mit Gewalt möglichst viel aus dieser Zeitspanne herauszupressen.

    > Für diese Behauptung gibt es keinen Beweis. Das ist Fearmongering der
    > Rechteverwertungsindustrie, die ihre aktuelle Vorteilsposition natürlich
    > nicht aufgeben möchte.

    Nö, das lässt sich durch gesunden Menschenverstand leicht nachvollziehen. Denn nochmal die Frage an dich: Warum sollte jemand einen großen Aufwand leisten, wenn er schon vorher weiß, dass er das niemals refinanziert bekommt?

    > Im Gegenteil, es gibt viele Indizien für die These,
    > dass das wissenschaftliche und kulturelle Leben umso mehr aufblüht, je
    > liberaler das Urheberrecht gehandhabt wird.

    Als da wären?

    Nebenbei: Du weißt aber schon, dass Indizien ebenfalls keine Beweise sind.

    > Im Longtail wird aber nix umgesetzt. Nach ein paar Jahren steht der
    > Aufwand, das Werk noch kommerziell verfügbar zu halten, nicht mehr in
    > Relation zu den Umsätzen, die damit getätigt werden.

    Aber hallo! Selbstverständlich findet dort Umsatz statt, und das nicht zu knapp.

    > Gerade bei
    > wissenschaftlicher Literatur mutieren viele Lehrbücher, die älter als 5-10
    > jahre sind, in der Regel zu Staubfängern in den Bibliotheken. Studenten
    > prügeln sich um die jeweils neueste, überarbeitete Auflage, weil die dem
    > aktuellen Stand der Forschung entspricht. Mit alten Werken kann so gut wie
    > niemand etwas anfangen. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

    Das bezieht sich ausschließlich auf Bücher in den wissenschaftlichen Disziplinen, in denen es einen signifikante Fortschritt gibt, so dass der Inhalt überholt wird.

    Was an einem 10 Jahre alten Buch über Stochastik überholt sein sollte oder warum literarische Werke von Schriftstellern aus dem 20. Jahrhundert in den Bibliotheken verstauben sollten, musst du mir dann doch mal erklären.

    Mir ist nicht bekannt, das Brecht regelmäßig eine überarbeitete Fassung seiner Romane veröffentlicht hätte.

  8. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Muhaha 07.12.16 - 17:00

    Ich will ja keine Abschaffung des Urheberrechtes. Das ist schon sinnvoll. Aber in der Form, wie es derzeit gehandhabt wird, wo die Verwerter alle Vorteile, Autoren kaum und Leser gar keine haben ... das geht so nicht.

    Wie der Golem-Redakteur schon schrieb. Je länger die Rechteverwerter auf ihren Extrempositionen beharren, umso weniger wird das Urheberrecht in seiner Gänze akzeptiert, respektiert und anerkannt. Irgendwann ist es nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem es steht.

  9. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: NaruHina 07.12.16 - 17:09

    Die Autoren sind selber schuld wenn sie alles den großen Verlegern überlassen, es gibt auch einige Autoren die dies nicht tun, letztere sind allerdings in der Minderheit

  10. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Muhaha 07.12.16 - 17:09

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt unzählige Werke, die erst etliche Jahre nach ihrer
    > Erstveröffentlichung zu einem Erfolg wurden.

    Unfug. Mit Verlaub, das ist wirklich Unfug und nur eine Schutzbehauptung Deinerseits.

    > Du verdammst die Leute dazu, mit Gewalt möglichst viel aus dieser
    > Zeitspanne herauszupressen.

    Ich verdamme niemanden. Ich wiederhole nur Erkenntnisse, die man aus einer Untersuchung der Umsatzströme von Werken gewonnen hat.

    > Nö, das lässt sich durch gesunden Menschenverstand leicht nachvollziehen.

    Dein "gesunder Menschenverstand" kommt hier aber zu Fehlschlüssen. Was passieren kann.

    > Denn nochmal die Frage an dich: Warum sollte jemand einen großen Aufwand
    > leisten, wenn er schon vorher weiß, dass er das niemals refinanziert
    > bekommt?

    Ich wiederhole hier ebenfalls meine vorige Antwort: Man weiß, dass nach einer Phase von 10-15 Jahren nach Erstveröffentichung so gut wie alle Umsätze mit einem Werk passiert sind. Danach passiert nicht mehr viel.

    > > Im Gegenteil, es gibt viele Indizien für die These,
    > > dass das wissenschaftliche und kulturelle Leben umso mehr aufblüht, je
    > > liberaler das Urheberrecht gehandhabt wird.
    >
    > Als da wären?

    Hier mal ein Beispiel:
    http://www.ivir.nl/publicaties/download/Ups_And_Downs_authorised_translation.pdf

    > Nebenbei: Du weißt aber schon, dass Indizien ebenfalls keine Beweise sind.

    Sagt derjenige, der hier nur behauptet und GAR NICHTS vorlegt. Deine Rabulistik kannst Du Dir sparen.

    > Aber hallo! Selbstverständlich findet dort Umsatz statt, und das nicht zu
    > knapp.

    Dann zeig Du doch mal Zahlenmaterial.

    > Das bezieht sich ausschließlich auf Bücher in den wissenschaftlichen
    > Disziplinen, in denen es einen signifikante Fortschritt gibt, so dass der
    > Inhalt überholt wird.

    Hasi, ich rede hier die ganze Zeit nur vom akademischen Bereich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 17:12 durch Muhaha.

  11. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Lapje 07.12.16 - 17:41

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Unfug. Mit Verlaub, das ist wirklich Unfug und nur eine Schutzbehauptung
    > Deinerseits.

    Bitte? Dann befass Dich doch mal bitte mit moderner Literatur. Diese ist reich an Beispielen, bei denen der Erfolg erst nach Jahren eintrat. "Der Hobbit" wollte in dieser Zeitspanne z.B. kaum jemand lesen. Auch im SF-Bereich gibt es genügens solcher Literatur, auch welche, die nie einen großen Erfolg hatten, über die Jahre hinweg sich aber kontinuirlich verkauften.

    Wie gesagt, demnächst bitte informieren bevor Du anderen Unfug unterstellst...


    > Ich verdamme niemanden. Ich wiederhole nur Erkenntnisse, die man aus einer
    > Untersuchung der Umsatzströme von Werken gewonnen hat.

    Die man aber nicht 1:1 auf alle umlegen kann


    > Dein "gesunder Menschenverstand" kommt hier aber zu Fehlschlüssen. Was
    > passieren kann.

    Nö, der bildet ziemlich genau die Realität ab - denn so etwas passiert eben nicht sooo selten...


    > Ich wiederhole hier ebenfalls meine vorige Antwort: Man weiß, dass nach
    > einer Phase von 10-15 Jahren nach Erstveröffentichung so gut wie alle
    > Umsätze mit einem Werk passiert sind. Danach passiert nicht mehr viel.

    Nochmal: Informiere Dich! Es gibt genügend Bücher, die nach einer Zeit noch einmal eine "Hochzeit" erleben - z.B. wenn ein Buch verfilmt wurde oder zu anderen anlässen. Passiert nicht selten. Und kein Autor würe auf so etwas verzichten wollen - völlig zu recht.

    > > Nebenbei: Du weißt aber schon, dass Indizien ebenfalls keine Beweise
    > sind.
    >
    > Sagt derjenige, der hier nur behauptet und GAR NICHTS vorlegt. Deine
    > Rabulistik kannst Du Dir sparen.

    Naja, das würde man schnell rausfinden oder wissen, wenn man sich im Literaturbereich auskennen würde.


    > Dann zeig Du doch mal Zahlenmaterial.

    Dazu braucht man keinen Zahlenmaterial, sondern einfach mal den Buchmarkt beobachten und schauen, wann manche Bücher zum ersten mal erschienen sind.

    > Hasi, ich rede hier die ganze Zeit nur vom akademischen Bereich.

    Nur lässt sich die Grenze nicht so einfach ziehen. Zudem gibt es auch in dem Bereich Standardwerke, die sich über einen längeren Zeitraum gleichmäßig verkaufen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 17:47 durch Lapje.

  12. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: dev_null 07.12.16 - 18:21

    Keksmonster226 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitest du umsonst?
    >
    > Auch wenn diese Regelungen völlig banal sind, ein Autor möchte auch Leben.

    Achso, dann soll mein Bruder der Schreiner, in Zukunft von allen die sich auf den von ihm geschöpften Stuhl setzten eine Gebühr sagen wir 0,008 Cent pro Person bekommen.

    Lächerlich.

  13. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: Lapje 07.12.16 - 18:28

    dev_null schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keksmonster226 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arbeitest du umsonst?
    > >
    > >
    > > Auch wenn diese Regelungen völlig banal sind, ein Autor möchte auch
    > Leben.
    >
    > Achso, dann soll mein Bruder der Schreiner, in Zukunft von allen die sich
    > auf den von ihm geschöpften Stuhl setzten eine Gebühr sagen wir 0,008 Cent
    > pro Person bekommen.
    >
    > Lächerlich.

    Gibt noch blödsinnigere Beispiele? Man, einfach mal nachdenken:

    Nein, Dein Bruder kann nicht von dem Kunden noch etwas nehmen, er kann sich aber das Design des Stuhles sichern lassen und entweder diesen alleinig weiter herstellen oder Lizenzen verteilen.

    Zumal: Kann der Stuhl verlustfrei reproduziert werden?

  14. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: subjord 07.12.16 - 19:18

    Warum wollen die Unis denn die Daten nicht rausrücken. Die von der VG Wort wollen doch nur, dass die UB einmal im Monat eine Liste aller gedownloadeter Werke ausspuckt. Der Uni ist das zuviel Aufwand? Das ist doch genau das, was man z.B. bei der Gema fordert. Die sollen jedes Lied direkt vergüten und nicht über einen sehr komplizierten Schlüssel.

  15. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: balabub 07.12.16 - 19:54

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wollen die Unis denn die Daten nicht rausrücken. Die von der VG Wort
    > wollen doch nur, dass die UB einmal im Monat eine Liste aller
    > gedownloadeter Werke ausspuckt. Der Uni ist das zuviel Aufwand? Das ist
    > doch genau das, was man z.B. bei der Gema fordert. Die sollen jedes Lied
    > direkt vergüten und nicht über einen sehr komplizierten Schlüssel.


    Es geht hier nicht um den Download von einem Werk, den man einfach zählt. Das Problem sind Vorlesungsskripte, die auf vielleicht 20 Seiten Zitate aus 100 Büchern und 10 verschiedenem Seiten pro Buch enthalten. Das wären 100*10*Download*0,008¤. Die Rechnung ist zwar einfach. Aber versuche mal die Lehrenden dazu zu bringen für alle Skripte, die über Jahre erstellt wurden, die Anzahl dieser Zitate für jedes einzelne dieser Skripte herauszufinden. Vor allem die Lehrenden aus dem Ausland... Ich halte den bürokratischen aufwand für enorm, weil die VG Wort bestimmt auch an den Herausgebern einer bestimmten Auflage/Ausgabe aus einem bestimmten Jahr interessiert sein wird...

    Was übrigens die Diskussion mit der Verkürzung des Urheberrechts angeht. Es tut mir leid, aber im universitären Bereich die Werke mit Schöpfungen von Onehitwondern in den Charts oder Bestsellerlisten zu vergleichen ist völliger Unfug. Ein wissenschaftliches Werk hat vielleicht 1000 Leser pro Jahr und monetarisiert sich nunmal über Jahrzehnte in denen es immer relevant bleiben wird. Das mit "My Heart will go on" von Celine Dion gleichzusetzen ist einfach weltfremd ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 19:56 durch balabub.

  16. Re: Mal weiterdenken...

    Autor: Eopia 07.12.16 - 20:12

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bitte? Dann befass Dich doch mal bitte mit moderner Literatur. Diese ist
    > reich an Beispielen, bei denen der Erfolg erst nach Jahren eintrat. "Der
    > Hobbit" wollte in dieser Zeitspanne z.B. kaum jemand lesen. Auch im
    > SF-Bereich gibt es genügens solcher Literatur, auch welche, die nie einen
    > großen Erfolg hatten, über die Jahre hinweg sich aber kontinuirlich
    > verkauften.

    Der Hobbit ist ein ganz mieses Beispiel einerseits war der ein sofortiger komerzieller Erfolg andererseits wurde er von Tolkien ohne kommerzielle Absicht geschrieben.

    Ich finde jetzt 5 Jahre auch ein wenig kurz aber bei physischen Produkten erlischt der kostenpflichtige Schutz durch Patente z.B. schon nach 20 Jahren. Soll heißen nach spätestens 20 Jahren kann der Konkurrent das gleiche Produkt anbieten. Warum also sollte ein Buch auch noch 70 Jahre nach dem Tod des Autors Urheberrechtlich geschützt sein.

  17. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: unbuntu 07.12.16 - 22:14

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso mit Software und Musik oder Filmen. Keine Patente auf irgendwas
    > (behindert Weiterentwicklungen).

    Warum sollte man dann noch etwas entwickeln wollen? Abwarten und dann kopieren ist doch viel billiger.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: unbuntu 07.12.16 - 22:16

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal: Kann der Stuhl verlustfrei reproduziert werden?

    Ein echtes Buch kann auch nicht einfach so verlustfrei reproduziert werden...

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  19. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: sg-1 08.12.16 - 00:52

    hab ich das richtig verstanden?

    wenn ich jetzt aus den Niederschriften von sagen mir mal Konrad Zuse zitiere, um jemandem was damit zu lehren, dann ist das illegal, weil ich nicht dafür bezahle?

  20. Re: Die sollten noch mehr Gebühren nehmen

    Autor: NaruHina 08.12.16 - 07:44

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hab ich das richtig verstanden?
    >
    > wenn ich jetzt aus den Niederschriften von sagen mir mal Konrad Zuse
    > zitiere, um jemandem was damit zu lehren, dann ist das illegal, weil ich
    > nicht dafür bezahle?


    Nein ist es nicht dafur gibt es das Zitat recht.

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