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Überall Teströhren mit einer Länge

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  1. Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: M.P. 26.07.19 - 11:41

    ... die man zu Fuß in ein paar Minuten überwunden hat.

    Immerhin sind es hier schon mal akzeptable 35 km

    Wenn man auf 250 m/s beschleunigen und danach wieder abbremsen will, muss man also in 126
    Sekunden auf 250 m/s kommen (im Schnitt 125 m/s für 17500 m bei gleichbleibender Beschleunigung), um dann sofort wieder den Bremsvorgang einzuleiten... Das wären nicht einmal 0,2 g

    Das ist nicht nur akzeptabel, sondern endlich mal ordentlich ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.19 11:48 durch M.P..

  2. Re: Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: Dullahan 26.07.19 - 12:16

    War die 250m/s aus der Luft gegriffen oder hab ich in einer der Quellen was überlesen? Die Zielgeschwindigkeit liegt doch bei 300m/s, die aktuell schnellste Kapsel erreicht 128m/s

  3. Re: Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: M.P. 26.07.19 - 12:47

    Mit 300 statt 250 m/s Endgeschwindigkeit wäre es weiterhin ein geringer Bruchteil von 1 g als Beschleunigungskraft ...

    340 m/s ist in etwa Schallgeschwindigkeit in Luft bei Normaldruck.
    Ich hatte irgendwo etwas von 1000 km/h für die Hyperloop gelesen, was etwa 277 m/s entspräche, und habe dann 250 m/s für erste Tests als ausreichend angesehen ;-)


    EDIT: im Artikel steht "etwa 1100 km/h", was ca 305 m/s wären ....

    Man wird sich wohl langsam herantasten.... von der Länge her sollte die Röhre aber wie gesagt auch für 1100 km/h passen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.19 12:51 durch M.P..

  4. Re: Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: Alexander1996 26.07.19 - 16:36

    Warum baut man nicht einfach eine Rundstrecke? Dann kann man doch so viel und so lang testen wie man will.

  5. Re: Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: crustenscharbap 27.07.19 - 08:36

    Weil es bisher gar keine Ideen und Lösungen dafür gibt. Es ist technisch nicht möglich Kurven im Hyperloop zu bauen. Deshalb wird das auch nur in der Wüste getestet. Das ist mMn ein gravierendes Problem der Hyperloops. Es darf nichts im Weg stehen. Weder ein Berg noch eine Stadt. Ich hoffe es wird eine Lösung für Kurven gefunden. Das Rohr ist eng und die Kapsel starr. Beim Zug ragt der Waren auch raus in einer Kurve.

    Dazu 460 kmh test. Da sind Züge schneller. Der französische TGV 570, der ICE auch ca 450. Der Transrapid 500 kmh und der japanische Transrapid glaube 600 kmh. Also technisch ist der Hyperloop in der Praxis nicht schnell. 300 kmh sind denkbar. Ein Schnellzug ist schneller.

    Die Baukosten für so ein Rohr müssen viel teurer als ein paar Gleise sein. Dazu noch die Kompressoren, die die Lauft absaugen.

  6. Re: Überall Teströhren mit einer Länge

    Autor: Kay_Ahnung 27.07.19 - 11:23

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es bisher gar keine Ideen und Lösungen dafür gibt. Es ist technisch
    > nicht möglich Kurven im Hyperloop zu bauen. Deshalb wird das auch nur in
    > der Wüste getestet. Das ist mMn ein gravierendes Problem der Hyperloops. Es
    > darf nichts im Weg stehen. Weder ein Berg noch eine Stadt. Ich hoffe es
    > wird eine Lösung für Kurven gefunden. Das Rohr ist eng und die Kapsel
    > starr. Beim Zug ragt der Waren auch raus in einer Kurve.
    >
    > Dazu 460 kmh test. Da sind Züge schneller. Der französische TGV 570, der
    > ICE auch ca 450. Der Transrapid 500 kmh und der japanische Transrapid
    > glaube 600 kmh. Also technisch ist der Hyperloop in der Praxis nicht
    > schnell. 300 kmh sind denkbar. Ein Schnellzug ist schneller.

    Dir ist schon klar das das bisher ein Test war? Die Kapsel die 460 kmh erreicht hat, wurde von der TU München gebaut und fuhr noch auf Rädern. Außerdem ist die Streckenlänge bisher auf 1,6 km begrenzt wodurch höhere Geschwindigkeiten noch erschwert werden.

    Die bisherigen Tests sind noch weit vom finalen Design entfernt, sowohl was die Antriebsart betrifft (bisher noch Räder und keine Turbinen oder magnetisches Schweben) als auch was andere bedingungen betrifft, z.B. die Röhre, die Länge usw.

    Von solch frühen eingeschränkten Tests auf die spätere Geschwindigkeit/Fähigkeiten des Hyperloops zu schließen ist sagen wir mal gewagt.

    Wie kommst du eigentlich darauf das der Hyperloop keine Kurven fahren kann? wenn das unmöglich ist, wieso wird die nächste Teststrecke dann Kurven haben?

    "According to Musk, that new track – presumably to be built by The Boring Company with SpaceX help – could be up to 10 km (6.2 mi) in length, will support a full vacuum like its 1.6 km (1 mi) predecessor, and will feature a curved track. "
    https://www.teslarati.com/spacex-elon-musk-new-hyperloop-test-track-2020/

    Du kannst beim Hyperloop außerdem ganz andere Designs nutzen als beim Zug der nur 2 Schienen am Boden hat.

    > Die Baukosten für so ein Rohr müssen viel teurer als ein paar Gleise sein.
    > Dazu noch die Kompressoren, die die Lauft absaugen.

    Naja wenn dem ein entsprechender Geschwindigkeitsgewinn gegenübersteht ist das ja egal.

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