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Eine Frage: Wofür?

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  1. Eine Frage: Wofür?

    Autor: The_Soap92 29.05.14 - 18:57

    Also ernsthaft: Wofür braucht man ein E-Bike? Sind die Leute zu faul zum selbertreten geworden? Wo bleibt der Anreiz zu trainieren, um besser und schneller zu fahren? Warum sollte man sich ein teures Fahrrad holen, dass alle Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto zunichte macht?

  2. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Eheran 29.05.14 - 19:04

    Ich würde soetwas mögen für sämtliche Bergauffahrten.
    Ansonsten sind die 25km/h doch ohnehin eine witzlose Limitierung.

  3. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Der Spatz 29.05.14 - 19:25

    Die Teile sind nicht auf 25km/h limitiert!

    Ab ca. 25km/h muss man halt zu 100% selber "Treten" und kann dann je nach Kraft, Kondition und Gangübersetzung auch mit fast Lichtgeschwindigkeit fahren.

    Und zur Frage des TO: Weil es Spaß macht, man als nicht Übermensch "Supersportler" auch mal in den Vorgebirgen die paar Kilometer zur Arbeit fahren kann ohne wegen der durchschnittlichen 80 Höhenmeter pro Kilometer (in den Flacheren Teilen der Strecke) die Lust zu verlieren. Oder weil die 30KG Lebensmittel + Getränke auf und Seitlich des Gepäckträgers dann doch mit dem Fahrrad wieder hoch auf den Berg transportiert werden anstelle wegen der sonst üblichen Kriechgeschwindigkeit doch lieber aus Zeitlichen Gründen (Irgendwann will man ja wieder Zuhause sein) den Wagen nimmt.
    Weil man mittlerweile doch schon was älter geworden ist und gesundheitliche Probleme hat. Weil man mit so einem Teil seine 5 Tage Radtour von Köln nach Trier tatsächlich innerhalb des genehmigten Urlaubs schafft und sogar noch Zeit hat sich mal die Gegend anzusehen und das obwohl man zu den 50% der Deutschen kurz vor der Rente/schon in Rente gehört.

  4. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: 0xDEADC0DE 29.05.14 - 19:29

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Teile sind nicht auf 25km/h limitiert!

    Natürlich nicht, aber!

    > Ab ca. 25km/h muss man halt zu 100% selber "Treten" und kann dann je nach
    > Kraft, Kondition und Gangübersetzung auch mit fast Lichtgeschwindigkeit
    > fahren.

    An 25 km/h wird man bei abgeschaltetem Motor das schwere Ding kaum noch beschleunigen können. Da hilft der "tolle" Carbonrahmen wenig, unnötige Scheibenbremsen bringen mehr auf die Wage, Akku und Elektromotor ebenso. Das eigene Smartphone natürlich auch. Ein Rennrad will das Ding aber auch nicht sein.

  5. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: 0xDEADC0DE 29.05.14 - 19:34

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ernsthaft: Wofür braucht man ein E-Bike? Sind die Leute zu faul zum
    > selbertreten geworden?

    Frag das doch mal Mofafahrer, Mopedfahre, Motorradfahrer, Bus(mit)fahrer, Zugfahrer, LKW-Fahrer... hab ich wen vergessen? Sicher... aber niemand davon tut überhaupt was selbst, die könnten auch laufen oder sichre auch mit dem Rad fahren, vor allem LKW-Fahrer mit Rad und Anhänger fehlen auf deutschen Straßen. ;)

    > Wo bleibt der Anreiz zu trainieren, um besser und schneller zu fahren?

    Verwechselst du da grad Sport mit Fortbewegung? Citybike mit Rennrad? Unnötige Anstrenung mit Adrenalinsucht?

    > Warum sollte man sich ein teures Fahrrad holen, dass
    > alle Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto zunichte macht?

    Wow, ganz großer Vergleich! Auto und Fahrrad... vergleich doch lieber Fahrrad mit Pedelec und sag uns, was für Vorteile man da jetzt groß verloren hat.

  6. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Der Spatz 29.05.14 - 19:50

    Nur tun die meisten so als ob man mit einem Pedelec nicht schneller als 25km/h fahren kann (so als ob es eine elektronische Begrenzung a la PKW bei 250km/h wäre).

    Auf ebener Strecke oder bei leichtem Gefälle ist bei mir die Unterstützung meistens ausgeschaltet und trotzdem steht auf dem Tacho irgendwas mit 30+km/h.

  7. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Peter Brülls 29.05.14 - 20:01

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ernsthaft: Wofür braucht man ein E-Bike? Sind die Leute zu faul zum
    > selbertreten geworden?

    Ja.

    > Wo bleibt der Anreiz zu trainieren, um besser und
    > schneller zu fahren?

    Habe ich nicht. Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug, dass mich von A nach B bringen soll.

    > Warum sollte man sich ein teures Fahrrad holen, dass
    > alle Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto zunichte macht?

    Arbeitsweg: Mit dem Wagen 15 Minunten, mit dem Rad 15 Minunten + Schweiß, mit dem E-Bike 10-11 Minuten ohne Nennenswerte Anstrengung.

    Der Wert mit dem Wagen ist hypothetische Natur. Tatsächlich haben wir mangels Bedarfs „nur“ ein Auto und meine Frau müsste mich vor oder nach der Krippenfahrt absetzen und abends müsste ich extra abgeholt werden oder gehen ( ~45 minuten) oder eine Mitfahrt schnorren.

    Erwähnte ich , dass ein Fahrrad für mich nur dazu dient, mich von A nach B zu bringen.

    Der Fitnesseffekt ist bei der Strecke auf vernachlässigbar.



    Mit dem Wagen:

  8. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: 0xDEADC0DE 29.05.14 - 20:22

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitsweg: Mit dem Wagen 15 Minunten, mit dem Rad 15 Minunten + Schweiß,
    > mit dem E-Bike 10-11 Minuten ohne Nennenswerte Anstrengung.

    > Der Fitnesseffekt ist bei der Strecke auf vernachlässigbar.

    Und woher kommt dann der Unterschied von 4 bis 5 min? Auf Radwegen direkt an der Fahrbahn sollte man schon aus gesundheitlichen Gründen verzichten >= 20 km/h zu fahren, sonst wird man von abbiegenden Autos übersehen.

  9. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: glasheuler 29.05.14 - 22:02

    Also der gleichen Meinung bin ich auch, das Vorgehen ergibt überhaupt keinen Sinn, sehe eher einen Widersinn darin !

  10. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Bujin 29.05.14 - 23:19

    Wo sind denn Scheibenbremsen unnötig? Bei Felgenbremsen reibt sich die Felge ab weshalb diese dicker sein muss (und schwerer). Der große Nachteil ist dass eine neue Felge wesentlich teurer ist als eine neue Scheibe (ca. nach 3 - 4 Belägen wechseln).

  11. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: 0xDEADC0DE 30.05.14 - 10:36

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo sind denn Scheibenbremsen unnötig? Bei Felgenbremsen reibt sich die
    > Felge ab weshalb diese dicker sein muss (und schwerer). Der große Nachteil
    > ist dass eine neue Felge wesentlich teurer ist als eine neue Scheibe (ca.
    > nach 3 - 4 Belägen wechseln).

    Ich hab an meinem Trekkingrad selbst Scheibenbremsen (Shimano XT Model 2006), kenn mich damit schon aus. Dass die Felgen dicker sein müssen, stimmt. Aber das macht ingesamt wohl weniger Mehrgewicht aus, als sehr teuere Scheibenbremsen und nur solche sind wirklich leicht. Es gibt Felgen mit keramikbeschichtete Bremsflanken, die halten, mit passenden Bremsbelägen, deutlich länger als normale Felgen. Scheibenbremsen haben ihre Vorteile, z. B. das Nassbremsverhalten, aber an so einem Rad halte ich sie übertrieben: Es ist ein Stadtrad, kein Mountainbike.

  12. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Peter Brülls 30.05.14 - 10:57

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arbeitsweg: Mit dem Wagen 15 Minunten, mit dem Rad 15 Minunten +
    > Schweiß,
    > > mit dem E-Bike 10-11 Minuten ohne Nennenswerte Anstrengung.
    >
    > > Der Fitnesseffekt ist bei der Strecke auf vernachlässigbar.
    >
    > Und woher kommt dann der Unterschied von 4 bis 5 min? Auf Radwegen direkt
    > an der Fahrbahn sollte man schon aus gesundheitlichen Gründen verzichten >=
    > 20 km/h zu fahren, sonst wird man von abbiegenden Autos übersehen.

    Die Strecke gibt es her, weil es kaum kreuzende Strassen gibt. 1 km Deichweg, dann queer über eine Straße, dann 2 km neben einer Landstrasse auf einem geteerten Rad in guten Zustand. Dann ein bisschen Stadt.

    Die Zeiten sind übrigens nicht geschätzt, sondern ich kann sie meinem ständig laufenden Tracking entnehmen.

    Und auch im Stadtverkehr bringt der Elektromotor was, vor allem beim Anfahren und dass man überhaupt in die Nähe der 30 km/h geht, auch wenn die Strecke eigentlich kurz ist. Muss halt auf die Bremsen achten, dss ist wahr.

  13. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: robinx999 30.05.14 - 11:01

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arbeitsweg: Mit dem Wagen 15 Minunten, mit dem Rad 15 Minunten +
    > Schweiß,
    > > mit dem E-Bike 10-11 Minuten ohne Nennenswerte Anstrengung.
    >
    > > Der Fitnesseffekt ist bei der Strecke auf vernachlässigbar.
    >
    > Und woher kommt dann der Unterschied von 4 bis 5 min? Auf Radwegen direkt
    > an der Fahrbahn sollte man schon aus gesundheitlichen Gründen verzichten >=
    > 20 km/h zu fahren, sonst wird man von abbiegenden Autos übersehen.

    Dürfte stark auf dei Genaue Situation ankommen, aber wenn sich die Autos stauen kann man teilweise noch auf dem Fahrrad weg fahren, teilweise kann es natürlich auch straßen geben die man als Autofahrer nicht befahren darf aber als Fahrrad fahrer shon (oder auch nur Einbahnstraßen die mit Zusatzschild Fahrräder in beide Richtungen durchlassen, oder sonstige abkürzungen mal ein Fahrrad 3 Minuten durch eine Fußgängerzone schieben kann teilweise sogar schon eine enorme Abkürzung sein)
    Evtl. ist sogar die Parkmöglichkeit für Fahrräder besser so das man weniger Laufweg hat.

  14. Re: Eine Frage: Wofür?

    Autor: Peter Brülls 30.05.14 - 13:10

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Dürfte stark auf dei Genaue Situation ankommen, aber wenn sich die Autos
    > stauen kann man teilweise noch auf dem Fahrrad weg fahren, teilweise kann

    Korrekt. Autofahrer haben auf der Strecke drei Ampeln, als Radfahrer hat man nur eine.

    Gerade zu Stoßzeiten staut es sich gerne an zwei Ampeln-

    > Evtl. ist sogar die Parkmöglichkeit für Fahrräder besser so das man

    Ist hier auch gegeben, aber nicht in die Aufstellung eingeflossen. Zu meinen Zeiten ist auf den Firmenparkplatz kaum noch ein Platz zu bekommen, und wenn, dann weit entfernt vom Eingang. Als Radfarer parkte ich keine 30 Meter vom Fahrstuhl entfernt.

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