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Aversion gegen E-Copter

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  1. Aversion gegen E-Copter

    Autor: KTVStudio 18.04.18 - 09:02

    Ich würde niemals in so einen akkubetriebenen Helicopter steigen, dazu vertrau ich der Akkutechnik nicht.

    1. Die Reserve ist sehr gering bei Flugzeiten von 30-60 Minuten mit vollem Akku.
    2. Das Ding hat keine Gleiteigenschaften und fällt bei Versagen der Elektronik plump aus dem Himmel.
    3. Der Akkuzustand und Ladestatus ist anders als der Füllstand und der Brennstoffqualität bei Brennstoffen nicht mit den eigenen Sinnen überprüfbar.
    4. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Akku im Normalbetrieb Funktionsstörungen hat oder gar durch Korrosion Feuer fängt, ist größer als eine Selbstentzündung von Treibstoff.

    Elektro-Auto schön und gut, aber das geht mir zu weit.

  2. Re: Aversion gegen E-Copter

    Autor: Lehmroboter 18.04.18 - 09:22

    1. Mag sein, aber gerade in Städten können entlang der Strecke auch "Notlandeflächen" reserviert werden. Die können im Bedarfsfall automatisch angesteuert werden nur die Abfertigung ist dann komplizierter.

    2. Einiges wird vermutlich doppelt ausgelegt sein. Dennoch, Fehler gibt es immer. Die Volocopter erhalten wohl einen klassischen Fallschirm (was bei Helikoptern kaum möglich ist) wie er auch bei anderen Ultraleichtflugzeugen Anwendung findet. Auch das ist natürlich nicht komplette Sicherheit, da die Landung am Fallschirm eher unkontrolliert stattindet. Aber auch in einen Helikopter mit Autorotation ist die Auwahl des Landeplatzes sehr beschränkt.

    3. Meinst Du, die Airbus-Piloten hängen einen Peilstab in Ihren Tank? Die Volokopter haben mehere Rotoren und wenn man so schlau war auch mind. 2 Systeme für Motorregelung und Akkus einzusetzen, dann bleibt zumindest noch genug für eine kontrollierte Landung mit halber Kraft.

    4. Das ist spannend. In der Richtung habe ich noch nichts gelesen. Bei aktuellen E-Fahrzeugen sind mir nur Fälle bekannt, dass der Akku evtl. nach schweren Unfällen probleme macht. Das ist aber bei Unfällen mit auslaufendem Benzin nicht anders.

    Fazit:
    Ein Risiko besteht. Aber wo nicht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.18 09:23 durch Lehmroboter.

  3. Re: Aversion gegen E-Copter

    Autor: M.P. 18.04.18 - 09:29

    Lehmroboter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4. Das ist spannend. In der Richtung habe ich noch nichts gelesen. Bei
    > aktuellen E-Fahrzeugen sind mir nur Fälle bekannt, dass der Akku evtl. nach
    > schweren Unfällen probleme macht. Das ist aber bei Unfällen mit
    > auslaufendem Benzin nicht anders.
    >
    > Fazit:
    > Ein Risiko besteht. Aber wo nicht?


    Schaut man sich das Video an, sind die Akku-Packs abtrennbare Segmente am hinteren Ende der Kabine. Die Passagiere könnte man durch einen Notabwurf der Akkus also schützen - auf Kosten des Fußvolkes und der Bebauung in niedrigeren Gefilden ...

  4. Re: Aversion gegen E-Copter

    Autor: Ely 18.04.18 - 09:59

    Das Gerät hat, soweit ich verstanden habe, mehrere Batterien, die jeweils einen eigenen Teil der Rotoren antreiben. Fällt also eine Batterie aus, kann das Gerät immer noch landen und stürzt nicht ab.

    Natürlich können auch gleich zwei oder mehrere Batterien hopsgehen. Das ist dann halt ein Unfall, was Teil des Lebens ist.

    Die Luftsicherheit ist sehr streng. Hat das Teil keine "Backups" bei einem Ausfall irgendeines Teils, würde es keine Erlaubnis der Luftfahrtbehörden bekommen.

  5. Re: Aversion gegen E-Copter

    Autor: MCCornholio 18.04.18 - 18:09

    Da würde ich nicht drauf wetten. Ultraleichtflugzeuge sind ebenfalls nicht mehrfach redundant ausgelegt und stürzen im Vergleich mit Verkehrsmaschinen ständig ab. Das hat die Behörden bislang nicht dazu angehalten die Vorschriften zu verschärfen was die Sicherheit angeht.

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