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150 kW Laserstrahl auf 1 qm Zielfläche aufgeweitet

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  1. 150 kW Laserstrahl auf 1 qm Zielfläche aufgeweitet

    Autor: M.P. 28.05.15 - 14:37

    Die Sonne liefert mittags bei klarem Himmel nach Faustformel ca. 1 kW pro Quadratmeter ab.

    Das wäre ja dann die 150 - fache Strahldichte der Sonne...

    Nicht sehr beeindruckend, wenn da bei der Streuung keine Durchbrüche erzielt werden ....

  2. Re: 150 kW Laserstrahl auf 1 qm Zielfläche aufgeweitet

    Autor: maerchen 29.05.15 - 10:43

    Die 150 kW werden ja hoffentlich nicht auf einen qm fokussiert, sondern auf wenige cm und dann wird es schon recht warm darunter werden.

  3. Re: 150 kW Laserstrahl auf 1 qm Zielfläche aufgeweitet

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 29.05.15 - 13:57

    maerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 150 kW werden ja hoffentlich nicht auf einen qm
    > fokussiert, sondern auf wenige cm und dann wird es
    > schon recht warm darunter werden.

    Wohlgemerkt, das sind jetzt alles nur Näherungswerte um Sachverhalt und Problematik grob zu umreißen: Unsere Sonne braucht mit rund einem Kilowatt pro Quadratmeter etwa fünf Stunden, um eine Ausgangstemperatur von 20°C eines Stahlblechs von einem Quadratmeter um weitere 20 °C zu erhöhen, also um es auf 40 °C aufzuheizen.

    Bündelt man die selbe Energie auf einen Quadratzentimeter, verringert sich die benötigte Zeit auf den Faktor 10.000, der Quadratzentimeter kommt dann theoretisch in unter zwei Sekunden von 20 °C auf 40 °C. Theoretisch deshalb, weil es nur für mehr oder weniger "freischwebenden" Quadratzentimeter gilt - im Regelfall wird der aber Teil eines Blechs sein und eingehende Wärme an das umliegende Material abgeben.

    Erhöht man die zugrunde gelegte Energie von 1 kW auf 150 kW, hätte man - immer noch theoretisch - in den zwei Sekunden den besagten Quadratzentimeter um 3000 °C aufgeheizt. Das ist fast doppelt so viel wie nötig wäre, um Stahl zu schmelzen, ABER:

    1.) Die 150 kW sind die Ausgangsleistung des Lasers und nicht die Energiemenge, die auch am Ziel ankommt. Was ankommt, hängt von den natürlichen atmosphärischen Bedingungen und etwaigen Gegenmaßnahmen (Einnebeln etc.) des Gegners ab.

    2.) Unter Gefechtsbedingungen hält der besagte Quadratzentimeter Stahl nicht still, sondern bewegt sich und das Objekt, zu dem er gehört, schießt höchstwahrscheinlich auch noch zurück.

    3.) Die 150 kW sind garantiert nur die relative, nicht die absolute Dauerleistung der Laser-Apparatur. Es bleibt die Frage, wie lange und/oder wie oft hintereinander ein Strahlenbeschuss mit dieser Ausgangsleistung überhaupt möglich ist. Dagegen sprechen so banale Hindernisse wie Überhitzung, verschmutzte Linsen, Schwankungen der Energieversorgung etc..

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