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Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

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  1. Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: Mopsmelder500 19.04.17 - 15:38

    Wie groß ist der Weltraum im Vergleich dazu. Was ist da gegen die freie Verbeitung von Information von Nachrichten und Wissen weltweit.

  2. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: zampata 19.04.17 - 15:55

    [ ] Problem nicht verstanden.

    Wenn du tausend Autos in der Schweiz versteckst die ständig mit 20 000 Kilometer über die Autobahn heizen dann hast du diese Autos sehr schnell "gefunden" auch wenn du nicht hinterher kommst sie zu fangen.
    Und bei dem Tempo haben auch alle anderen Verkehrsteilnehmer Angst einem solchen Auto auszuweichen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.17 15:57 durch zampata.

  3. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: bofhl 19.04.17 - 15:59

    Das Problem ist nicht die Satelliten an sich - Probleme macht das Teil erst am Ende seiner Existenz - sondern das Hinauf-Bringen! Selbst wenn alles gut geht werden mehrere große und zig kleine Trümmer "produziert". Da nutzen auch die wiederverwendbaren Raketensysteme nichts, denn da landet blos der untere Teil und nicht der/die Lastträger+Cover auf der Erde.

  4. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: bofhl 19.04.17 - 16:01

    Und nicht vergessen: diese Autos verursachen ununterbrochen Unfälle, die weitere "Verkehrsteilnehmer" produzieren....

  5. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: Bujin 19.04.17 - 16:05

    [ ] Problem verstanden
    [X] Problem nicht verstanden

    (so geht das)

    > Wenn du tausend Autos in der Schweiz versteckst die ständig mit 20 000 Kilometer über die Autobahn heizen

    Ja, aber eine Autobahn befindet sich nur auf einer von tausenden Kugeloberflächen im All. befinden sich 10000 Satelliten auf 10000 orbitalen Schalen sind Kollisionen unmöglich. Die ganzen Ingenieure die tausende Satelliten ins All schicken sind nicht ganz so dämlich.. Leider wird das Problem viel zu oft viel zu sehr überspitzt dargestellt. Der Zweck heiligt die Mittel nicht. Weltraumschrott ist schlecht aber man muss nicht gleich mit apokalyptischen Szenarien um die Ecke kommen. Ein Satellite ist maximal 20 Meter breit was bedeutet dass jede Schale ca. 20m + Spielraum hoch sein muss. Lass es mal 50 Meter sein dann passen zwischen 500 und 1000 km genau 10000 Schalen. So als Beispiel. Jetzt muss man noch bedenken dass Dutzende Satelliten im selben Orbit hintereinander fliegen und sich auch nicht treffen können. So kommt man ruck zuck auf 100.000 Satelliten zwischen 500-1000 km die unmöglich kollidieren können. Natürlich kann man ohne große bedenken hunderte Satelliten auf eine Schale stopfen ohne dass da was kollidiert was die Anzahl der unproblematischen Satelliten auf viele Millionen erhöht.

    Die einzigen wirklich problematischen Umlaufbahnen sind die der ausgedienten Stufen auf Geostationären Transferbahnen. Die pendeln nämlich auf einer elliptischen Bahn zwischen 200km und 35,000 km. Die werden aber auch immer häufiger zum Wiedereintritt gebracht indem man zB. die Ventilation des Reststreibstoffs / Heliums als kleines Triebwerk nutzt. Ich glaube SpaceX macht sogar einen s.g. Reentry-Burn.

  6. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: honna1612 19.04.17 - 16:05

    Der Threadersteller hat schon recht:
    Satelliten in der gleichen Umlaufbahn haben eine Relativgeschwindigkeit von 0 zueinander. Die 20000km/h sind relativ zum Boden.
    Weiters haben Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen keinen Schnittpunkt.

    Die einzige möglichkeit einer Kollision ist wenn einer oder beide Satelliten eine Elliptische Umlaufbahn haben.
    Beim "hinaufbringen" werden auch keine Trümmer produziert. Die verglühen in der Atmosphare weil Satelliten sich nach abtrennung des letzten Hitzeschildes erst auf eine Umlaufbahn beschleunigen.

  7. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: Bujin 19.04.17 - 16:22

    Die Frachtverkleidung stützt immer zurück auf die Erde, die schleppt niemand mit in eine Umlaufbahn (viel zu teurer). Alles was sich auf einer niedrigen Erdumlaufbahn befindet fällt früher oder später auch zurück zur Erde da es bis zu 600 km Höhe noch genügend Molekühle gibt die Satellite usw. verzögern. Die ISS muss ihre Triebwerke regelmäßig feuern um nicht zurück auf die Erde zu stürzen was den Betrieb der Raumstation so teuer macht. Wirklich problematisch sind nur die verbrauchten Stufen auf extrem elliptischen Transferbahnen. Winziger Weltraumschrott wie zB. Eiskristalle machen vielen Satelliten zudem nichts aus. Die haben eine Folie drum herumgespannt die solche Einschläge absorbiert.

  8. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: Bujin 19.04.17 - 16:35

    Äh nein, Umlaufbahnen der selben Höhe die aber um die Süd/Nord Achse der Erde verdreht sind haben immer zwei Schnittpunkte.

  9. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: zampata 19.04.17 - 17:27

    Fehler und Unfälle Passieren immer Mal wieder und einige Nationen wie China haben auch Raumkanonen zur Zerstörung von Satelliten getestet und entsprechend Trümmer produziert.

    Wenn diese kollidieren gibt es immer weitere Trümmer.
    Dieses Risikos steigt wenn sich die Anzahl der Satelliten stark erhöht.

  10. Re: Wenn ich tausend Satteliten in der Schweiz verstecke, finden die kein Mensch

    Autor: IncredibleAlk 20.04.17 - 12:10

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie groß ist der Weltraum im Vergleich dazu. Was ist da gegen die freie
    > Verbeitung von Information von Nachrichten und Wissen weltweit.

    Du sollst die Satelliten auch nicht verstecken. Die Position ist bekannt und/oder ändert sich eh nicht. Hättest du mal die Verbreitung von Informationen und Wissen genutzt, wüsstest du jetzt, dass es sich um Weltraumschrott handelt. Dieser Schrott besteht aus unzähligen Teilen die je nach Geschwindigkeit sich der Erde nähern und später verglühen, auf einer Umlaufbahn bleiben oder sich von der Erde entfernen. Die die in der Umlaufbahn bleiben, können zur Gefahr werden, können Löcher in andere Satelliten schlagen oder diese komplett zerstören.

    Du musst es dir in etwa so vorstellen, wie es sich mit Asteroiden verhält. Trotz der Größe des Universums und der Winzigkeit der Erde, dem Schutzschild der Atmosphäre und unzähligen anderen Faktoren die Asteroiden von unserer Erde ablenken, kommt es immer wieder zu Einschlägen auf der Erde.

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