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Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

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  1. Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: DebugErr 04.05.16 - 14:52

    Wäre es ja immerhin nicht ganz umsonst gewesen. Nur ein paar hunder Millionen Euro Verlust...

  2. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.16 - 15:06

    DebugErr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es ja immerhin nicht ganz umsonst gewesen. Nur ein paar hunder
    > Millionen Euro Verlust...

    Vor allem wenn man bedenkt, dass der Satellit gerade 2 Monate im All war und lediglich 3 Tage Daten lieferte. Das, und Japans schlechte wirtschaftliche Lage, gepaart mit einer Menge grösserer Katastrophen in den letzten Jahren... die Japaner können einem wirklich Leid tun.

  3. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Sammie 04.05.16 - 15:28

    DebugErr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es ja immerhin nicht ganz umsonst gewesen. Nur ein paar hunder
    > Millionen Euro Verlust...

    Peanuts, wenn man bedenkt, was die Dauerflughafenbaustelle (BER) dagegen kostet ohne irgendwas zu leisten. ^^

  4. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Dwalinn 04.05.16 - 15:59

    Der Verlust ist aber nicht nur die 300mio, viel eher ist der Verlust so viele Jahre Forschung bis ein Ersatz hochgeschossen wird (und Athena zählt nicht als Ersatz, das hätte man ja so oder so in 13 jahre hochgeschossen)

  5. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Heinzel 04.05.16 - 16:04

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Verlust ist aber nicht nur die 300mio, viel eher ist der Verlust so
    > viele Jahre Forschung bis ein Ersatz hochgeschossen wird (und Athena zählt
    > nicht als Ersatz, das hätte man ja so oder so in 13 jahre hochgeschossen)

    Ist das denn jetzt abgehakt oder bauen sie das Ding einfach nochmal und schiessen es hoch? Meistens wird das ja eh in mehrfacher Ausführung gebaut (eine Kopie an der man div. Tests durchführen kann) und so eine Rakete kann beim Start auch mal hochgehen...

    Mit solchen Fehlschlägen in der Raumfahrt muss man einfach rechnen... da sind schon schlimmere Sachen passiert, deswegen jetzt die Flinte ins Korn zu werfen wäre komisch.

  6. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Dwalinn 04.05.16 - 16:07

    Daher habe ich mich auch ganz Wage gehalten. Bis ein Ersatz oben ist können doch 2 oder 5 oder 7 Jahre vergehen.
    300mio sind natürlich, viel aber Zeit ist Wertvoller (mMn)

  7. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: GreenD 04.05.16 - 16:10

    Das mit den Kopien am Boden wird eher bei Landern und Rovern gemacht. So ein Weltraumteleskop am Boden macht wohl wenig Sinn.
    Und das Hauptproblem ist wohl wirklich der Verlust der hochspezialisierten Messinstrumente, die sich nicht mal eben so neu bauen lassen.

  8. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: nicoledos 04.05.16 - 16:15

    Ein Dummy mit den Grundfunktionen hin stellen ist kein Problem. Das teure ist die sehr spezialisierte Messtechnik. Nur das baut man nicht mehrfach auf. Nicht bei den heutigen Preisen und knappen Budgets. Auch lässti sich mit heutigen Entwicklungstools alles Simulieren.

  9. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Rarität 04.05.16 - 21:17

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 300mio sind natürlich, viel aber Zeit ist Wertvoller (mMn)
    Ich würde mir als Ingenieur trotzdem in den Arsch beißen, weil das sicherlich personelle Konsequenzen nach sich ziehen wird. Von der Arbeit, die man in das Projekt gesteckt hat ganz zu schweigen.

  10. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: MüllerWilly 04.05.16 - 21:28

    nolonar schrieb:
    > Vor allem wenn man bedenkt, dass der Satellit gerade 2 Monate im All war
    > und lediglich 3 Tage Daten lieferte.

    Naja, ein Satellit ist ja nicht ab dem ersten Tag im All im Einsatz. Erst mal muss er seinen Orbit anfliegen. Wenn er den erreicht hat, dann geht er in den Testbetrieb. Und wenn dieser Abgeschlossen ist, geht er in den Wissenschaftsbetrieb über. 2 Monat ist für diesen Vorgang absolut normal.

  11. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Kaiser Ming 05.05.16 - 09:52

    Rarität schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 300mio sind natürlich, viel aber Zeit ist Wertvoller (mMn)
    > Ich würde mir als Ingenieur trotzdem in den Arsch beißen, weil das
    > sicherlich personelle Konsequenzen nach sich ziehen wird. Von der Arbeit,
    > die man in das Projekt gesteckt hat ganz zu schweigen.

    in Japan reicht sich in den Arsch beissen leider nicht aus

  12. Re: Naja, so lange die Messdaten nicht auch völliger Unsinn sind

    Autor: Rarität 05.05.16 - 16:48

    Dann müsste ja in ein paar Jahren ein Fachkräftemangel vorhanden sein.

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