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Ich bin gespannt

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  1. Ich bin gespannt

    Autor: Dwalinn 11.12.15 - 12:59

    Ich wünsche den Forschern alles gute, hoffentlich sind die Ergebnisse so gut das man in 50-60 Jahren schon über den Prototyp hinaus ist.... ich würde das gerne noch erleben.

    Wenn sich der Stellarator gegenüber den Tokamak durchsetzt wäre sogar Ideal :D

  2. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Mathis 11.12.15 - 13:14

    Egal, ob Tokamak oder Stellarator - wichtig ist nur, dass wir die Technologie bald in den Griff bekommen, um eine weitere Möglichkeit zu haben, Wasser heiß zu machen (grundlastfähig), ohne uns das Leben mit stark radioaktivem Müll schwer zu machen...

  3. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Muhaha 11.12.15 - 16:48

    Mathis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal, ob Tokamak oder Stellarator - wichtig ist nur, dass wir die
    > Technologie bald in den Griff bekommen, um eine weitere Möglichkeit zu
    > haben, Wasser heiß zu machen (grundlastfähig), ohne uns das Leben mit stark
    > radioaktivem Müll schwer zu machen...

    Kernfusion ist nach meiner Schätzung für uns Menschen hier auf der Erde nur minder wichtig. Ein Mix aus verschiedensten nachhaltigen Energiequellen (inklusive deutlicher Verbesserungen des Wirkungsgrades von Solarzellen) würde Energie im lokalen/regionalen Rahmen zur Verfügung stellen, die Abhängigkeit von zentralen Energiequellen/Rohstoffen wäre nicht mehr gegeben, Transportverluste wären minimal.

    Aber ... wenn die Menschen den Schritt hinaus ins All machen wollen, ist Kernfusion DAS Werkzeug dazu. Weil ... Wasser gibt es alleine in unserem Sonnensystem in Hülle und Fülle. Und nein, nicht nur auf der Erde :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.15 16:49 durch Muhaha.

  4. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Hotohori 11.12.15 - 17:08

    Ideal wären eben hoch effiziente Solarzellen und Akkus. Bei beidem scheint man sich schwer zu tun einen Durchbruch zu schaffen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.15 17:08 durch Hotohori.

  5. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Korgano 11.12.15 - 17:55

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kernfusion ist nach meiner Schätzung für uns Menschen hier auf der Erde nur
    > minder wichtig. Ein Mix aus verschiedensten nachhaltigen Energiequellen
    > (inklusive deutlicher Verbesserungen des Wirkungsgrades von Solarzellen)
    > würde Energie im lokalen/regionalen Rahmen zur Verfügung stellen, die
    > Abhängigkeit von zentralen Energiequellen/Rohstoffen wäre nicht mehr
    > gegeben, Transportverluste wären minimal.

    Das ist relativ oberflächlich gedacht, da man für die Herstellung von Solarzellen, Windräder, usw auch Rohstoffe braucht. Und nachhaltig sind diese Energiequellen auch nicht. Solarzellen bzw Wechselrichter sollten ca alle 10/20 Jahre erneuert werden, Windräder, Gezeitenkraftwerke haben einen mechanischen Anteil also tritt hier zwangsweise Verschleiss auf. Zumal der Herstellungsprozess gerade bei Solarzellen alles andere als umweltschonend ist.

    Ich bin mir auch nicht sicher welche Auswirkungen es auf die Umwelt haben könnte wenn man wirklich den kompletten Energiebedarf der Erde deckt indem man global die Winde, Lichtenergie und Gezeiten abschwächt. Diese Energie hat ja jetzt auch einen Nutzen. Aber vielleicht ist es auch egal...

  6. Re: Ich bin gespannt

    Autor: igor37 12.12.15 - 00:11

    Korgano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir auch nicht sicher welche Auswirkungen es auf die Umwelt haben
    > könnte wenn man wirklich den kompletten Energiebedarf der Erde deckt indem
    > man global die Winde, Lichtenergie und Gezeiten abschwächt. Diese Energie
    > hat ja jetzt auch einen Nutzen. Aber vielleicht ist es auch egal...

    Ernsthaft? Gezeiten werden von außen durch den Mond hervorgerufen, dem ist egal ob ein paar Wellen gebremst werden. Licht kommt ebenfalls von außen und ist in jedem Fall ausreichend vorhanden für die nächsten paar Milliarden Jahre. Die Erde hat auch schon Phasen mit lange verdunkeltem Himmel gut überstanden.
    Sobald solche Dinge Probleme machen, hat die Menschheit ganz andere Sorgen.

  7. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Ach 12.12.15 - 02:32

    Ich denke mal, dass sich beide Technologien bestens vertragen würden, weil Kernfusionsanlagen sehr schnell ein- oder abgeschaltet werden können.

  8. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Mathis 12.12.15 - 02:44

    Wichtig ist, dass wir von Öl und Kohle wegkommen. Egal wie.

  9. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Ach 12.12.15 - 02:45

    Aber sicher sind Solarzellen und Windräder nachhaltig. Der ERoI von Solarzellen liegt in diesen Breitengarden bei ca. 30 Monaten, der von Wind bei 8 Monaten, danach haben beide Technologien jeweils ihre Herstellungsenergie wieder eingespielt. Und wenn es um Verschleiß geht, da würde ich mich dann auch mal fragen, was bei so einem Stelator in einem möglichen Regelbetrieb an Grenzkosten anfallen würden, bei den physikalischen Extremen welche der dann ständig erzeugen würde, Temperatur, magnetische Kräfte, Strahlung und dergleichen. Der müsste dann in jedem Fall eine sehr ordentliche Menge an Wärmeenergie erzeugen um wirtschaftlich zu sein.

  10. Re: Ich bin gespannt

    Autor: spiderbit 12.12.15 - 04:35

    Dann muessten wir auch vom plastik weg kommen und fleisch auch weitgehend sonst furzen uns die kuehe zum klimawandel.

    Letztlich vom wachstum sonst bekriegen wir uns statt wie heut um oel in erster linie noch mehr um wasser.

  11. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Jogibaer 12.12.15 - 10:57

    Ich bin auch gespannt! :) Für diese Art von News zahle ich gerne meine Abogebühren. :)

  12. Re: Ich bin gespannt

    Autor: Ach 12.12.15 - 11:06

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann muessten wir auch vom plastik weg kommen und fleisch auch weitgehend
    > sonst furzen uns die kuehe zum klimawandel.
    >
    > Letztlich vom wachstum sonst bekriegen wir uns statt wie heut um oel in
    > erster linie noch mehr um wasser.

    Der Mathis hat ne gute Einstellung, genau die richtige Einstellung sogar für die Zukunft. Einer Technik zur Kunsstoffsynthetisierung steht eigentlich auch nichts im Wege außer dem Aufwand. Synthese entweder auf (Pfalnzen-)Stärkebasis oder auf Wasserstoffbasis, welcher erst methanisiert, und dann schrittweise in immer komplexere Kohlenstoffverbindungen überführt würde. Jedes mal via der Beimengung von Kohlenstoff und Energie.

  13. Re: Ich bin gespannt

    Autor: spiderbit 12.12.15 - 14:40

    solange das zeug dann nicht weiterhin uns Maenner inpotent macht (wie weibliche Hormone wirkt) und das Zeug auch kompostiert, damit es nicht ewig ueberall in den Meeren und sonst wo rum schwimmt/gammelt.

    Bin skeptisch, es gibt schon Recyclingfaehiges plastik auch aus Mais und so, es gibt schon Energy aus Biostoffen, diese Techniken haben aber alle massive neue Nachteile produziert. Nahrungsmittelpreise die steigen und Leute verhungern, das Abbaubare plastik sei wohl auch nicht umweltschonend und oder skaliert auch nicht, maisanbauflaechen konkoriert dann auch wieder mit Nahrungspreisen.

    Aber die Liste ist nicht zu Ende selbst erneuerbare Energien, kligt schoen und im norden haben wir auch Windraeder mit groesseren Kapazitaeten, aber dann brauchts eben die Strom-"monster"-trassen. Oder man bauts in der Naehe von Wohngebieten dann werden die Leute krank vom Schattenwurf oder ner Frequenz, Voegel werden erschlagen, wobei das wohl fuer uns Menschen kein problem ist das uns jucken wuerde.

    Elektroautos kosten mehr Energy in der Herstellung als sie in zig nahren Benutzung sparen koennte, wenn der Strom nicht eh zu grossen teilen aus Kohlekraftwerke kaeme die noch schlimmer sind und nen beschisseneren Wirkungsgrad als Oel/Benzin haben.

    Die meisten der gruenen Techniken kommt als Addon, zusaetzlich oben drauf, sie ersetzen nichts, dafuer wachst die Welt zu schnell, China baut zwar massiv ernneuerbare Energien aber auch nur zusaetzlich zu massiv vielen Kohlekraftwerken.

    Die Frage fuer mich ist, wo und warum muessen wir wachsen, und muss das sein? Hier in Deutschland ist der Hauptgrund warum wir weiter wachsen muessen, damit wir Arbeitsplaetze schaffen, diese brauchen wir warum, primaer darum das die Leute ein Einkommen haben. Die Arbeitsplaetze (nicht so sehr die Anzahl aber die Stundenanzahl/Tage) erzeugen Wachstum/Energieverbrauch, denn die Leute muessen jeden Tag zur Arbeit fahren, dort werden sie mit Maschienen interagierenn etc... da wir auch exportweltmeister sind, ist hier nicht in erster linie der konsum sondern die arbeit selbst der grund fuer den energieverbrauch, auch muessen sie vielleicht mehr arbeitskleidung kaufen etc.

    Wenn man also die Kopplung von Einkommen und Arbeit staerker entkoppelt als Heute, und die Leute wollen ja weniger arbeiten, das ergeben umfragen, daher wuerde es reichen einen Arbeitsmarkt her zu stellen wo der "arbeitnehmer" ohne Angst vor negativen Sanktionen nein sagen kann, also ein BGE. Dann gaeb es auch von einem Tag auf den anderen keine Arbeitslosen mehr, denn in der statistik werden nur Leute erfasst die vom Amt Geld wollen, reiche Leute ohne Arbeit werden nicht als Arbeitslos gefuehrt, bestenfalls laufen sie unter stiller Reserve in den statistiken.

    Wir muessten zumindest mit dem Wachstum auf hoeren zumindest hier im Westen, wenn dann solche technologien, manches um ein paar % besser machen wuerden, haette das dann auch eine echte Wirkung, heute wachsen wir schneller als alle Techniken das jeh auffangen koennen.

    Natuerlich erzeugt ein BGE auch nicht automatisch dauerhafte stagnation oder gar ne BIP Absenkung, aber es spricht schon viel dafuer das es viel positives auch dort aendern wuerde, neben Arbeitszeitverkuerzungen was wohl heissen wuerde weniger Tage in der Woche zur Arbeit fahren/dort sein, wuerde sicher Homeoffice schlicht von den Angestellten gefordert und sich auf viel breiterer Front durchsetzen, mehr Leute wuerden dann als Heute schon ganz auf Auto verzichten, da sie nimmer zur arbeit fahren muessten.

    Die Leute haetten auch weniger Anreiz reich zu werden, da der Sicherheitsaspekt den sie oft daraus erhoffen weg faellt, da man eh schon immer ein BGE bekommt, auch ein Wachstumsbremser, auch wuerden die Leute mehr nach sinn fragen wuerden die Augen vor Sauereien auch im Umweltbereich nicht so leicht verschliesen, dort unmoralisches Verhalten von Mitarbeitern zu bekommen wuerde teurer werden und daher weniger passieren.

    Der dann erstmals vorhandene Arbeitsmarkt (statt dem heutigen Zwangsarbeitsmarkt) wuerde wirklich nicht alles aber mehr regeln.

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