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Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

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  1. Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Kasabian 11.04.14 - 16:18

    ... in Flüssen oder im Meer wäre.
    Überall dort wo es starke Strömungen gibt, da würde es sinn machen.
    Weil bis es erstmal 3-5 Beaufort, wo 3 wohl die unterste Grenze darstellt, braucht es schon einiges.

  2. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: ichbinhierzumflamen 11.04.14 - 16:44

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... in Flüssen oder im Meer wäre.
    > Überall dort wo es starke Strömungen gibt, da würde es sinn machen.
    > Weil bis es erstmal 3-5 Beaufort, wo 3 wohl die unterste Grenze darstellt,
    > braucht es schon einiges.

    das gibts es unter wasser, zb. ein gezeiten kraftwerk, bloss ists dann wieder ein rotor und kein flügel ;)

  3. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Ach 11.04.14 - 21:38

    Es gibt bereits ein System das auf diese Weise, also mit alternierenden Flossen unter Wasser arbeitet. Problem dabei: Wasser ist über 800x Dichter als Luft, und noch dazu chemisch aggressiv, sprich: Komplexität ist in diesem Medium immer auch ein hohes Wagnis.

  4. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Kasabian 12.04.14 - 12:57

    muss nicht deine Gülle und industrieabfälle direkt dort hinein entsorgen ;D

    So wie hier dargestellt gibt es dies noch nicht und es wäre eine Alternative, wenn man es richtig macht. Die Geräuchentwirklung (Bezug: Meeressäuger) müsste eigentlich gering sein und Materialien, welche den erforderlichen Bedingungen standhalten gibt es schon lange. Fische werden die getötet, sondern könnten dort hindurchschwimmen (Fluss/Leichplätze).

    Es wäre also durchaussinnvoll hier einmal in diese Richtung zu denken.

  5. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Kasabian 12.04.14 - 12:59

    Ach nee... völlig neu für mich :D

    Lese mal die andere Antwort die ich hier geschrieben habe und die Vorteile welches ein solches System mit sich bringen könnte ;)

  6. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Ach 12.04.14 - 17:11

    Mit "chemisch aggressiv" meine ich nicht Müll oder irgendwelche Chemikalien oder so was :], Wasser selber regt schon zur Korrosion an, dazu kommen Algen und Bakterien, auch Metall liebende Bakterien. Alles was nass wird(fang mal mit Regen an) und natürlich erst recht all das was sich unter Wasser befindet, wird einfach viel schneller zersetzt als an Luft. Dazu kommt die Kraft und der Druck von fließendem Wasser: 1 m³ Wasser = 1 Tonne, Wenn also Wasser mit, sagen wir mal 2m/Sec. gemütlich den Fluss hinab fließt, dann streichen da über jeden m² zwei Tonnen Flüssigkeit pro Sec. Halt die mal fest! Da hat es schon so einige frohmütige Flusskraftwerkprojekte mal so eben zersetzt :]. Wasser lässt sich ja auch nicht zusammenpressen so wie Luft, ist also nicht weich sondern hart, was man spätestens bei einer ungeschickten Landung im Sprungbecken spürt, und so presst sich das fließenden Medium mit Gewalt gegen jede Ritze in der Konstruktion.

    Wie gesagt, unmöglich ist es nicht, das habe ich ja auch gar nicht behauptet, aber verschärft ist es, sehr verschärft, und "je einfacher je besser", der Spruch gilt unter Wasser um so mehr. Hinzu kommt dass alle diese Konstruktionen die ich gesehen habe ihr komplexes Inneres(wenn sie eines besitzen) nicht dem Wasser aussetzen. Anspruchsvolle Steuerungen sind in aller Regel wasserdicht gekapselt. Bei einer Rotationsbewegung nimmt man dazu Simmerrigen welche die rotierenden Achsenflächen sicher verschließen, wie willst du aber diese lineare Schiebebewegung abdichten? Von der Wirtschaftlichkeit her gesehen konkurrierte diese System auch nicht mit einer Stauwasseranlage in irgend einer Form, sondern mit anderen Strömungskraftwerkstypen, will meinen: andere Strömungskraftwerke stellen für vorbeiziehende Fische genauso wenig ein Hindernis dar wie diese Konstruktion.

    Ich verfolge das Geschehen aus Interesse und bereits über mehrere Jahre(deshalb erzähl ich dir ja jetzt auch einen :]), da ist mir von einer der Präsentationen zur Energiegewinnung aus Wasserströmungen eben noch so eine Konstruktion mit alternierenden Flügeln in Erinnerung, als Planskizze allerdings, nicht als Fotografie oder Filmaufnahmen.

    Aber trotzdem, es ist toll dass sich jemand Gedanken macht wie und wofür sowas funktionieren könnte. Lass dich also von niemandem ablenken, auch bitte nicht von mir, die Grundprinzipien sind ja schon mal super spannend, Grüße...

  7. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Kasabian 12.04.14 - 20:48

    Meerwasser über der Oberfläche und in Verbindung mit Wind und Luft reagiert übrigens viel agressiver, intensiver und schneller.

    Segels du?
    Dann solltest du auch Gegenmaßnahmen kennen.
    Diese bestehen derweil immer noch aus Antifouling. Damals war es noch mit reichlich Blei versehen, was aber heute "eigentlich" verboten ist.
    Es gibt aber mittlerweile Stoffe/Farben/Schutzmaßnahmen, die nicht aus dermaßen giftigen Substanzen stehen und sehr wirksam sein soll. Allerdings ist es noch sehr teuer, so dass bisher mir gerade ein Schiff damit bekannt ist. Hier hat übrigens der "böse Hai" oder besser dessen Haut Vorbild gestanden. Schade das Tiere und Natur keine Urheberrechte haben ;)

    Wenn man forschungstechnisch beides miteinander verbinden könnte, wäre es nicht nur in diesem Segment von Vorteil.

  8. Re: Jede Wette dass ein solches System sinnvoller ...

    Autor: Ach 13.04.14 - 04:27

    >Meerwasser über der Oberfläche und in Verbindung mit Wind und Luft reagiert übrigens viel agressiver, intensiver und schneller.

    Wohl war, großes Problem!

    >Segels du?
    >Dann solltest du auch Gegenmaßnahmen kennen.
    >Diese bestehen derweil immer noch aus Antifouling. Damals war es noch mit reichlich Blei versehen, was aber heute "eigentlich" verboten ist.

    Ich segele nicht. Dass man giftige Anstriche verwendet, wusste ich. Das diese hauptsächlich auf Blei basieren wusste ich noch nicht, interessant. Von diesen neuen und bleilosen Schutzanstrichen habe ich mal bei einem Vortrag des Seti Institutes gehört. Der Präsentator stellte Farben mit in die Mischeung eingelassenen Peptiden und Tensiden als Katalysatoren vor, welche Fette knacken, Gifte abbauen, Bakterien und andere Einzeller abweisen sollen, wirklich spannend, aber das ist schon ein paar Jahre her und ich weiß auch nicht, ob ich dem Vortragsredner alles so ohne weiteres abnehmen kann. Das alles hat sich einfach fast schon zu gut angehört, und irgendwo war dieser Typ auch ein Geschäftsmann der diese Dinge vertreibt :]. Wenn du da mehr weist über den aktuellen Stand, nur her damit. Was ist mit dir, segelst du denn?

    Im Seewasser selber turnen äußerst trickreiche Einzeller herum. Die können fast jedes Material noch in Nahrung umwandeln. Und selbst wenn das Material für sie neu und unbekannt ist, sie schaffen es sich über ein paar Jahre genetisch anzupassen. Ein großes Problem für die Windkraftwerksfundamente in den Windparks der Nordsee, welche in aller Regel aus Stahl bestehen. Erst passiert nichts und alle sind happy, und nach ein paar Jahren beginnt plötzlich der Fraß wie verrückt :]. Jetzt kommen Leute auf die Idee, den Einzellern den Stahl durch regelmäßige kleine Stromschläge madig zu machen. Die Einzeller reagieren aber damit, dass sie sich selbst darauf genetisch einstellen, dass sie sich an den Strom gewöhnen und die darin enthaltene Energie über die Zeit für sich nutzbar machen, verrückt oder :]?

    Materialien die ganz ohne Tricks gegen Mehrwasser resistent sind, sind Materialien die kein chemisches Potenzial mehr besitzen. Stein z.B., da gibt es keine Energie mehr die durch irgendeine Reaktion frei werden könnte oder die Einzeller oder andere Lebewesen als Energiequelle verwerten könnten. Analog dazu Beton, der verhält sich chemisch ganz ähnlich wie Stein. Nur bei Stahlbeton muss man wiederum aufpassen wegen dem Stahl in der Bewährung. Diese muss entweder mit ausreichenden Betondeckschichten von dem Außen isoliert sein oder aus Edelstahl bestehen oder beides.

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