1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Windenergie: Strom erzeugen mit…

Viel zu komplex und dadurch...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: zenker_bln 11.04.14 - 13:27

    ...Störanfällig.
    Je mehr bewegliche Teile, desto reperaturauffwendiger und teurer das Ganze im Schadensfall.

  2. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: unknown75 11.04.14 - 14:07

    +1

  3. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: AllDayPiano 11.04.14 - 14:44

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Störanfällig.
    > Je mehr bewegliche Teile, desto reperaturauffwendiger und teurer das Ganze
    > im Schadensfall.

    Ich denke die Mechanik ist hier weniger das Problem. Immerhin schafft man es problemlos, Zahnräder zu bauen, die in ihrem Leben 200.000km Autofahrt und viel viel mehr ermöglichen.

    Durch den kontinuierlichen Prozess, den die Flügel durchlaufen, ist die Belastung sogar äußerst gering. Überlege Dir - um bei der Analogie zu bleiben - wie viele Hübe der Kolben eines Motors überlebt, bevor er kaputt geht.

    Die gesteigerte Effizienz ist daher natürlich ein interessantes Kriterium FÜR so eine Anlage. Die Frage ist dann schlussendlich aber eher, ob die Mehrkosten eine Amortisierung zulassen.

  4. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: bplhkp 11.04.14 - 14:48

    It's not a bug, it's a feature!
    Festo macht Automatisierungstechnik und zeigen wie jedes Jahr auf der Hannover Messe, da gehts einfach nur darum zu zeigen, was geht. Nicht mehr und nicht weniger.

  5. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 11.04.14 - 14:55

    [gelöscht]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.14 14:56 durch burzum.

  6. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: Eheran 11.04.14 - 16:55

    +1

  7. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: Eheran 11.04.14 - 16:57

    Was sind denn diese 200'000km umgerechnet in Betriebsdauer?
    Nehmen wir mal an Durchschnitttempo nur 50km/h... macht 4000h...
    4000 Betriebsstunden sind der reinste Witz!
    Selbst bei nur 12h pro Tag ist das nichtmal ein Jahr.
    Licht geht auf?

  8. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: AllDayPiano 11.04.14 - 17:06

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind denn diese 200'000km umgerechnet in Betriebsdauer?
    > Nehmen wir mal an Durchschnitttempo nur 50km/h... macht 4000h...
    > 4000 Betriebsstunden sind der reinste Witz!
    > Selbst bei nur 12h pro Tag ist das nichtmal ein Jahr.
    > Licht geht auf?

    Du weißt, dass ein Zahnrad im Getriebe, dass gerade einmal 5cm groß ist, dauerhaft mehr als 20.000W Leistung übertragen kann? Es gibt sogar Autos, die kurzzeitig mehr als 882.000W übertragen können! Denkst Du, dass bei einer Belastung von 1-2kW so ein Ding jemals an seine Verschleißgrenze kommt?

  9. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: PeterK 11.04.14 - 17:28

    Jep, nicht nur das, ausserdem sollte man solche Vergleiche niemals mit PKWs machen, sondern mit LKWs. Diese sind für wesentlich längere Lebensdauern konstruiert, und beweisen vielmehr, wie hohe mechanische Belastung und lange Lebensdauer kombiniert wird.

    Mal davon abgesehen fehlt dieser Konstruktion eines der massgeblichen Probleme von klassischen Windrädern: Die ausserordentlichen Fliehkräfte die sich durch die Drehbewegung konstant ergeben.
    Naja, es ist jetzt bestimmt nicht die Lösung aller Probleme. Aber wenn man alle neuen Ideen derart pauschal und plump ab watscht, dann wird Innovation niemals eine Chance haben (erinnert mich sofort wieder an einige Kommentare zum Thema des Brennstoffzellen-Akku).

  10. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: AllDayPiano 11.04.14 - 17:39

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn man
    > alle neuen Ideen derart pauschal und plump ab watscht, dann wird Innovation
    > niemals eine Chance haben (erinnert mich sofort wieder an einige Kommentare
    > zum Thema des Brennstoffzellen-Akku).

    Idealismus und Blödsinn liegen leider manchmal sehr nah zusammen. Nicht jede gute Idee ist praxistauglich, nicht jede idealistische Idee geht eine Symbiose mit der Realität ein, nicht jede Idee ist überhaupt sinnvoll umsetzbar.

    Der genannte Brenstoffzellen-Akku scheitert leider (noch) an anderen Problemen. Brennstoffzellen mögen (noch) keine lastwechsel und sind viel zu träge und haben einen (noch) zu schlechten Wirkungsgrad. Also ist die Idee (noch) untauglich.

    Allerdings zahlt mir der Idealismus meines Chefs mein Gehalt. Man muss den Dingen auch eine Chance geben.

    Ein großes Plus der Wabbelplatten ist natürlich auch die geringere Geräuschentwicklung. Das darf man auch nicht missachten.

  11. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: der_wahre_hannes 11.04.14 - 17:52

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn man
    > alle neuen Ideen derart pauschal und plump ab watscht, dann wird Innovation
    > niemals eine Chance haben (erinnert mich sofort wieder an einige Kommentare
    > zum Thema des Brennstoffzellen-Akku).

    Tja, bei jedem Bericht zu irgendeiner neuartigen Idee findet man in der Kommentarecke irgendwelche Schlaumeier, die mit Beiträgen wie: "Geht nicht" oder "Bringt nichts" daherkommen. Ginge es nach solchen Leuten, würden wir immer noch als Nomaden umherziehen. "Haus bauen? Nicht effizient!" ;)

  12. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: PeterK 11.04.14 - 18:13

    >Idealismus und Blödsinn liegen leider manchmal sehr nah zusammen.
    Absolut D'Accord, ist manchmal so.
    Nur sehe ich das bei diesem Konzept nicht im Ansatz diese "Blödsinn"-Grenze. Und erst recht nicht mit dem Argument des Threaderöffners, betreffend der mangelnden Langlebigkeit der Mechanik.

    >Der genannte Brenstoffzellen-Akku scheitert leider (noch) an anderen Problemen.
    >Brennstoffzellen mögen (noch) keine lastwechsel und sind viel zu träge und haben
    >einen (noch) zu schlechten Wirkungsgrad. Also ist die Idee (noch) untauglich.
    Du sagst es selber "noch". Nur leider kommen trotzdem viel zu viele Leute mit der "Blödsinn"-Keule, und glauben bloss weil es zurzeit noch nicht sinnvoll ist, oder gar weil es für sie nicht sinnvoll einsetzbar ist, sei alles an diesen Ideen verloren.

    > Ein großes Plus der Wabbelplatten ist natürlich auch die geringere >Geräuschentwicklung. Das darf man auch nicht missachten.
    Danke für den Hinweis. Ein Argument mehr, wieso diese Technik kein Blödsinn ist.

    PS: Dein Argument des Wirkungsgrades ist ebenfalls Blödsinn (verzeih mir den kleinen Seitenhieb^^), ansonsten müsstest du sofort jedes Solarpanel vom Dach nehmen. Der Wirkungsgrad Energie aus Batterien, die mit Strom aus dem Festnetz geladen wurden, dürfte wesentlich geringer sein. Ausserdem ist der Wirkungsgrad nicht wirklich wichtig, oder aussagekräftig, weil man, dort wo man Brennstoffzellen bräuchte, mehr als genug Ressourcen (Butan/Propan aus dem Gaskocher) zur Verfügung hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.14 18:14 durch PeterK.

  13. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: /mecki78 11.04.14 - 18:48

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Störanfällig.
    > Je mehr bewegliche Teile, desto reperaturauffwendiger und teurer das Ganze
    > im Schadensfall.

    Als ich diese "Gleitschienen", die "Sprungfedern" und den "Kippmechanismus" gesehen habe, war das auch mein erster Gedanke. Diese Bauteile schreien geradezu danach kaputt zu gehen.

    /Mecki

  14. Komplex ist es, aber...

    Autor: Ach 11.04.14 - 21:18

    ...es ist auch ein hervorragendes Tool um die aus einer Luftströmung generierte Flügelschlagbewegung zu studieren. Besser lassen sich die verschiedene Parameter der Bewegungen und Kräfte an einem Modell wohl kaum mehr ablesen, bzw. generieren, quasi der parallele Flügelschlag in Reinstform, gefällt mir :].

    Gefällt mir deshalb so gut, weil es einen zu allen möglichen Überlegungen anregt. Etwa: "wie wäre es mit einem Linearmotor mit dem man im selben Moment Wechselstrom erzeugen würde?", oder "kann man die Flügelachsen an eine rotierende Scheibe flanschen, oder besser noch an Kettenglieder, so dass die Flügel sich wie die Kabinen eines Paternosters um zwei verbunden Halbradien bewegen?", usw. :].

  15. Re: Viel zu komplex und dadurch...

    Autor: Eheran 12.04.14 - 11:39

    Bitte?
    Ich habe auf deinen Beitrag geantwortet und dann erzählst du mir, dass ich von falschen Tatsachen ausgehe?
    Strohmann.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter Laufendhaltung Dokumentenmanagementsystem DMS (m/w/d)
    GDMcom GmbH, Leipzig
  2. IT-Administrator*in (m/w/d)
    Possehl Spezialbau GmbH, Sprendlingen (Home-Office)
  3. Absolvent (m/w/d) für die Softwareentwicklung
    Planets Software GmbH, Dortmund
  4. Senior Berater Informationssicherheit (gn)
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Koblenz

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,49€
  2. gratis (bis 17.06.
  3. Über 3400 Angebote mit bis zu 90 Prozent Rabatt


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probleme mit Agilität in Konzernen: Agil sein muss man auch wollen
Probleme mit Agilität in Konzernen
Agil sein muss man auch wollen

Ansätze wie das Spotify-Modell sollen großen Firmen helfen, agil zu werden. Wer aber erwartet, dass man es überstülpen kann und dann ist alles gut, der irrt sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Kia EV6: Überzeugender Angriff auf die elektrische Luxusklasse
    Kia EV6
    Überzeugender Angriff auf die elektrische Luxusklasse

    Mit einer 800-Volt-Architektur und Ladeleistungen von bis zu 250 kW fordert Kias neues Elektroauto EV6 nicht nur Tesla heraus.
    Ein Hands-on von Franz W. Rother

    1. Elektroauto Der EV6 von Kia kommt im Herbst auf den Markt
    2. Elektroauto Kia zeigt unverhüllte Fotos des EV6
    3. Elektroauto Kia veröffentlicht erste Bilder des EV6

    Early Access: Spielerisch wertvolle Baustellen
    Early Access
    Spielerisch wertvolle Baustellen

    Vor allen anderen spielen, bei der Entwicklung mitmachen: Golem.de stellt besonders spannende Early-Access-Neuheiten vor.
    Von Rainer Sigl

    1. Hype auf Steam Mehr als 500.000 Menschen spielen Valheim
    2. Hype auf Steam Warum ist Valheim eigentlich so beliebt?
    3. Nur für echte Gamer Die besten Spiele-Geheimtipps 2020