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Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

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  1. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 17:53

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > * es gibt keine Notwendigkeit, große Solarparks statt mehreren,
    > verteilten
    > > Anlagen zu bauen. Je näher am Verbraucher, desto besser.
    >
    > Imho könnte man da den vorhandenen Platz doch erstmal super nutzen, dass
    > heißt: erst mal die ganzen Hausdächer eindecken. Da stört es eh niemanden.

    Windkraft wird erst dann wirtschaftlich (sprich vergleichbar mit heutigen Gestehungskosten von Photovoltaik-Strom), wenn man in großen Höhen baut. Das betrifft natürlich besonders den Süden. Daher ist Photovoltaik auch besser auf Dachflächen aufgehoben (als Kleinwindkraftanlagen), und bis die mal alle genutzt sind, geht noch viel Zeit ins Land... ich baue mir zwar gerade selbst eine (flach liegende) Kleinwindkraftanlage in Walzenform auf meinen Dachfirst (zwischen die auf beiden Dachhälften verbaute Photovoltaik), rechne mangels weiterer zur Verfügung stehender Dachflächen die Wirtschaftlichkeit jedoch mit aktuellen Preisen von Batteriespeichern gegen - was nicht bedeutet, dass ich einen Letzteren nicht auch noch zu meinem System hinzufüge.

  2. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 17:56

    osolemio84 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------->
    > Windkraft wird erst dann wirtschaftlich (sprich vergleichbar mit heutigen
    > Gestehungskosten von Photovoltaik-Strom), wenn man in großen Höhen baut.
    > Das betrifft natürlich besonders den Süden. Daher ist Photovoltaik auch
    > besser auf Dachflächen aufgehoben (als Kleinwindkraftanlagen), und bis die
    > mal alle genutzt sind, geht noch viel Zeit ins Land... ich baue mir zwar
    > gerade selbst eine (flach liegende) Kleinwindkraftanlage in Walzenform auf
    > meinen Dachfirst (zwischen die auf beiden Dachhälften verbaute
    > Photovoltaik), rechne mangels weiterer zur Verfügung stehender Dachflächen
    > die Wirtschaftlichkeit jedoch mit aktuellen Preisen von Batteriespeichern
    > gegen - was nicht bedeutet, dass ich einen Letzteren nicht auch noch zu
    > meinem System hinzufüge.

    Also wenn ich eine Immobilie hätte würde ich zumindestens auch über eine PV Anlage nachdenken.

    Da ein Haus für mich aber nicht wirtschaftlich ist, ist das Thema vom Tisch°^

    rationale Grüße,
    ArcherV

  3. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: plutoniumsulfat 13.07.18 - 17:58

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wo kommt die Kohle her?
    >
    > Vermutlich von dir aus dem Garten.

    Ne, so nah wohn ich nicht an den Vorkommen ;)

  4. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 18:04

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nun, die Wälder greifen schon stark ins Landschaftsbild ein (immerhin
    > > bleibt die Landschaft selbst weitestgehend erhalten). Wir haben oben
    > aber
    > > eben kleineren Grüppchen gesprochen, die gibt es hier in der Umgebung
    > > zuhauf.
    >
    > Wie gesagt gegen so kleinere Grüppchen hätte ich nichts. Aber nicht in
    > diesem extremen Ausmaß wie es hier oben der Fall ist - siehe das Bild.

    Der Grund, weshalb es so riesige Windparks gibt ist derselbe, weswegen es Braunkohletagebau und Kernkraftwerke gibt: viel Lobbyarbeit von den großen Energiekonzernen, die zwar massig verdienen wollen, Kosten für (dann) notwendige Stromtrassen aber der Allgemeinheit aufbürden.

    Dezentraler wäre nicht nur schöner (schließlich entfallen dann auch noch jede Menge Leitungen), sondern auch volkswirtschaftlich günstiger: Mittlerweile bereits 50 Milliarden Euro soll der Steuerzahler den neuen Stromtrassen zusteuern (ich war selbst noch bei "mindestens 20 Milliarden"), während hingegen die gesamten in Deutschland installierten Windkraftanlagen (bei heutigen Errichtungskosten) nicht so viel kosten. Das heißt den Strom (eigentlich ja nur kleiner Teil davon) zu transportieren kommt offenbar teurer, als ihn zu produzieren. Stünden WKAs dagegen in räumlicher Nähe zu den Verbrauchern, bräuchten wir gar keine zusätzlichen Stromnetze.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 18:15 durch osolemio84.

  5. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 18:05

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----->
    > > Windkraft wird erst dann wirtschaftlich (sprich vergleichbar mit
    > heutigen
    > > Gestehungskosten von Photovoltaik-Strom), wenn man in großen Höhen baut.
    > > Das betrifft natürlich besonders den Süden. Daher ist Photovoltaik auch
    > > besser auf Dachflächen aufgehoben (als Kleinwindkraftanlagen), und bis
    > die
    > > mal alle genutzt sind, geht noch viel Zeit ins Land... ich baue mir zwar
    > > gerade selbst eine (flach liegende) Kleinwindkraftanlage in Walzenform
    > auf
    > > meinen Dachfirst (zwischen die auf beiden Dachhälften verbaute
    > > Photovoltaik), rechne mangels weiterer zur Verfügung stehender
    > Dachflächen
    > > die Wirtschaftlichkeit jedoch mit aktuellen Preisen von
    > Batteriespeichern
    > > gegen - was nicht bedeutet, dass ich einen Letzteren nicht auch noch zu
    > > meinem System hinzufüge.
    >
    > Also wenn ich eine Immobilie hätte würde ich zumindestens auch über eine PV
    > Anlage nachdenken.
    >
    > Da ein Haus für mich aber nicht wirtschaftlich ist, ist das Thema vom
    > Tisch°^

    Für mich war/ist es auch nur wirtschaftlich, weil ich es noch vor 6 Jahren gekauft habe. Die aktuellen Immobilienpreise sind schon absurd :/

    Edit: Mikro-Solaranlagen sind jedoch ebenfalls wirtschaftlich. Alles was du dazu benötigst ist ein Balkon, zwischen 300 (ca. 250 Watt) und 600 (ca. 500 Watt) Euro und einen toleranten Vermieter (bei Anbringung am Balkongeländer, auf dem Balkon selbst kann dir niemand reinreden). Siehe z.B. Greenakku.de, es sei denn du hast selbst Bezugsquellen für Mikrowechselrichter und Solarmodule. Bis 600 Watt sind anmeldefrei und ohne jegliche Bürokratie erlaubt, mehr würde ich jedoch auch nicht bauen, da du niemals so viel (zeitlich passenden) Eigenverbrauch hast.

    Das spart dann vielleicht 50-100 Euro im Jahr Stromkosten (je nach Grundlast im Haushalt). Nichts weltbewegendes, sorgt jedoch bereits dafür dass sich die Anlage nach etwa 6 Jahren amortisiert. Südost- bis Südwestbalkon vorausgesetzt. Im Idealfall sparst du dir etwa 70-140 Euro jährlich bei 250 bzw. 500 Wp installierter Leistung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 18:12 durch osolemio84.

  6. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 18:17

    Danke für den Link aber ich habe keinen Balkon. :-)

    So eine Anlage auf dem Auto in Kombination mit einer zweiten 12v Batterie wäre aber genial. Dann hätte man genug Saft für eine kleine Kompressor-Kühlbox

    rationale Grüße,
    ArcherV

  7. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 18:31

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für den Link aber ich habe keinen Balkon. :-)
    >
    > So eine Anlage auf dem Auto in Kombination mit einer zweiten 12v Batterie
    > wäre aber genial. Dann hätte man genug Saft für eine kleine
    > Kompressor-Kühlbox

    Auf ein typisches Autodach passt ziemlich genau ein Standard-Solarmodul (ca. 1,65 x 1 m), vielleicht auf den Dachgepäckträger und mit absteckbarem Kabel? ;) Dann dürfte es wohl problemlos durch den TÜV gehen und auch bei einer Polizeikontrolle keine Beanstandung auslösen...? Ob das dann wirtschaftlich ist, ist eine andere Frage. Laderegler nicht vergessen, den Wechselrichter brauchst du dann dagegen nicht.

    Übrigens würde ich statt einer zweiten 12V Batterie einen "Suaoki PS5B" empfehlen. Ich habe ihn auf eBay für 200 Euro bekommen (aber selbst für 400 Euro ist er es bei stolzen 400 Wh wert - gibt übrigens auch noch größere Modelle), der kann einfach so viel mehr. Ist Li-Ion Batterie, Laderegler und 230 Volt Wechselrichter in einem, leicht und handlich und liefert bis zu 300 Watt Dauerleistung (dann jedoch natürlich nur etwa eine Stunde lang). Das Solarmodul darf dann aber höchstens 120 Watt Leistung haben, glaube ich.

    Wenn du kleinere Brötchen backen willst, gäbe es noch ein Modell von Floureon mit immerhin 146 Wh momentan für ca. 75 Euro bei eBay. Der eingebaute 230 V Wechselrichter kann dort allerdings maximal 200 Watt.

    Aber die Kompressor-Kühlbox verbraucht ja eh nichts. Absolut machbar, dein Vorhaben. Ich habe mit dem Suaoki bereits (testweise) meinen alten Pelletsofen 7 Stunden lang damit betrieben bevor er ausging, inkl. Aufheizphase der Pellets (welche 20 Minuten lang 250 Watt verbraucht).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 18:36 durch osolemio84.

  8. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 18:57

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Danke für den Link aber ich habe keinen Balkon. :-)
    > >
    > > So eine Anlage auf dem Auto in Kombination mit einer zweiten 12v
    > Batterie
    > > wäre aber genial. Dann hätte man genug Saft für eine kleine
    > > Kompressor-Kühlbox
    >
    > Auf ein typisches Autodach passt ziemlich genau ein Standard-Solarmodul
    > (ca. 1,65 x 1 m), vielleicht auf den Dachgepäckträger und mit absteckbarem
    > Kabel? ;) Dann dürfte es wohl problemlos durch den TÜV gehen und auch bei
    > einer Polizeikontrolle keine Beanstandung auslösen...? Ob das dann
    > wirtschaftlich ist, ist eine andere Frage. Laderegler nicht vergessen, den
    > Wechselrichter brauchst du dann dagegen nicht.
    >
    > Übrigens würde ich statt einer zweiten 12V Batterie einen "Suaoki PS5B"
    > empfehlen. Ich habe ihn auf eBay für 200 Euro bekommen (aber selbst für 400
    > Euro ist er es bei stolzen 400 Wh wert - gibt übrigens auch noch größere
    > Modelle), der kann einfach so viel mehr. Ist Li-Ion Batterie, Laderegler
    > und 230 Volt Wechselrichter in einem, leicht und handlich und liefert bis
    > zu 300 Watt Dauerleistung (dann jedoch natürlich nur etwa eine Stunde
    > lang). Das Solarmodul darf dann aber höchstens 120 Watt Leistung haben,
    > glaube ich.
    >
    > Wenn du kleinere Brötchen backen willst, gäbe es noch ein Modell von
    > Floureon mit immerhin 146 Wh momentan für ca. 75 Euro bei eBay. Der
    > eingebaute 230 V Wechselrichter kann dort allerdings maximal 200 Watt.
    >
    > Aber die Kompressor-Kühlbox verbraucht ja eh nichts. Absolut machbar, dein
    > Vorhaben. Ich habe mit dem Suaoki bereits (testweise) meinen alten
    > Pelletsofen 7 Stunden lang damit betrieben bevor er ausging, inkl.
    > Aufheizphase der Pellets (welche 20 Minuten lang 250 Watt verbraucht).

    Also 230v brauche ich nicht mal. Die angestrebte Box frisst 12v, 24v und 230v. In Moment ist das aber nicht drinne, alleine die Box kostet schon 500 bis 600¤ (waeco).

    Danke für den Tipp mit dem Akku. Wäre eine Überlegung wert, dass könnte man denn auch komplett vom kfz Netz getrennt halten.

    Das Problem ist halt, dass die eingebaute 12v Batterie nur 45Ah hat - eine größere passt physisch nicht rein (ist eim Hybrid , der Motor wird nicht wie beim normalen Benziner über die 12v Batterie gestartet sondern über die "große" Traktionsbatterie).

    Funny fact: mein Auto hätte es bereits mit ab Werk eingebauten Solarmodul gegeben - im optionalen Schiebedach. Damit kann man im Sommer die Klima laufen lassen, ohne dass das Hybrid System gestattet sein muss.

    rationale Grüße,
    ArcherV

  9. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 19:25

    Tut es nicht eine elektrische Kühlbox für um die 50 Euro? Von welchem Volumen sprechen wir denn da? :D Und wenn diese (ich schätze mal) im Kofferraum unterkommt, wieso denn dann nicht auch der Akku?

  10. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 20:24

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tut es nicht eine elektrische Kühlbox für um die 50 Euro? Von welchem
    > Volumen sprechen wir denn da? :D Und wenn diese (ich schätze mal) im
    > Kofferraum unterkommt, wieso denn dann nicht auch der Akku?


    die Kühlboxen für 50¤ sind meistens die Peltier-Dinger. Die fressen massiv Strom und kühlen kaum ^^ (- im Vergleich zur Kompressor-Kühlbox).

    Ich brauch das aber eh erst zum nächsten Jahr :-)

    Rausgesucht habe ich diese hier: https://www.amazon.de/gp/product/B00HRT4S2I/
    Mir würde auch die kleinere CF35 reichen, aber die ist bei Amazon genauso teuer / teurer als die CF40 :D.

    rationale Grüße,
    ArcherV



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 20:24 durch ArcherV.

  11. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 21:09

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tut es nicht eine elektrische Kühlbox für um die 50 Euro? Von welchem
    > > Volumen sprechen wir denn da? :D Und wenn diese (ich schätze mal) im
    > > Kofferraum unterkommt, wieso denn dann nicht auch der Akku?
    >
    > die Kühlboxen für 50¤ sind meistens die Peltier-Dinger. Die fressen massiv
    > Strom und kühlen kaum ^^ (- im Vergleich zur Kompressor-Kühlbox).
    >
    > Ich brauch das aber eh erst zum nächsten Jahr :-)
    >
    > Rausgesucht habe ich diese hier: www.amazon.de
    > Mir würde auch die kleinere CF35 reichen, aber die ist bei Amazon genauso
    > teuer / teurer als die CF40 :D.

    Ok, die kühlt nicht nur, sondern ist/kann auch Gefriertruhe bis -18 Grad. Ist ja auch ein Riesentrumm. Dennoch würde mich der Preis erst einmal abschrecken - Kühlschränke und Gefriertruhen sind doch (i.d.R.) auch günstiger - liegt das am mobilen Einsatzzweck? Lufterfrischer für Zuhause gibt es spottbillig, aber dasselbe fürs Auto hat dann ein Zehntel des Inhalts und kostet das Doppelte. Kaufe daher immer die Lufterfrischer von Aldi für 80 Cent oder so und stelle sie mir dann in einen der Becherhalter im Auto [Off topic].

  12. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 21:31

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, die kühlt nicht nur, sondern ist/kann auch Gefriertruhe bis -18 Grad.
    > Ist ja auch ein Riesentrumm. Dennoch würde mich der Preis erst einmal
    > abschrecken - Kühlschränke und Gefriertruhen sind doch (i.d.R.) auch
    > günstiger - liegt das am mobilen Einsatzzweck? Lufterfrischer für Zuhause
    > gibt es spottbillig, aber dasselbe fürs Auto hat dann ein Zehntel des
    > Inhalts und kostet das Doppelte. Kaufe daher immer die Lufterfrischer von
    > Aldi für 80 Cent oder so und stelle sie mir dann in einen der Becherhalter
    > im Auto .

    Naja die Dinger sind kompakt und haben robuste Technik welche angeblich jahrelang halten soll. Waeco ist aber in dem Bereich neben Engel auch Marktführer. Wobei die Engelboxen noch teurer sind.

    Ansonsten sind die eben auch robuster als normale Kühlschranke und können auch in Schieflage benutzt werden - die Dinger werden häufig für Off Road Camper genutzt.


    Aktuell nutze ich eine passive Kühlbox mit diesen Akkus: https://www.amazon.de/gp/product/B00ZLQ5F44
    Reicht um die Lebensmittel 2 bis 3 Tage kühl zu halten. Alles was da drüber geht braucht man dann so eine Kompressor Box.

    Neben der Box habe ich dann noch genug Platz um im Auto zu schlafen - bei umgeklappter Rückbank und den Beifahrersitz ganz nach vorne geschoben.


    Mein absoluter Traum ist ein Toyota Landcruiser mit Camping-Ausbau von Tomsfahrzeugtechnik. Und dann schön in Richtung Island, Norwegen und co und danach nach Afrika! Tja, wenn die Sache mit dem Kleingeld nicht wäre..

    https://www.youtube.com/watch?v=D-fTaGYVGAg
    https://www.youtube.com/watch?v=aGLxQbI4nt0

    rationale Grüße,
    ArcherV

  13. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 21:45

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ok, die kühlt nicht nur, sondern ist/kann auch Gefriertruhe bis -18
    > Grad.
    > > Ist ja auch ein Riesentrumm. Dennoch würde mich der Preis erst einmal
    > > abschrecken - Kühlschränke und Gefriertruhen sind doch (i.d.R.) auch
    > > günstiger - liegt das am mobilen Einsatzzweck? Lufterfrischer für
    > Zuhause
    > > gibt es spottbillig, aber dasselbe fürs Auto hat dann ein Zehntel des
    > > Inhalts und kostet das Doppelte. Kaufe daher immer die Lufterfrischer
    > von
    > > Aldi für 80 Cent oder so und stelle sie mir dann in einen der
    > Becherhalter
    > > im Auto .
    >
    > Naja die Dinger sind kompakt und haben robuste Technik welche angeblich
    > jahrelang halten soll. Waeco ist aber in dem Bereich neben Engel auch
    > Marktführer. Wobei die Engelboxen noch teurer sind.
    >
    > Ansonsten sind die eben auch robuster als normale Kühlschranke und können
    > auch in Schieflage benutzt werden - die Dinger werden häufig für Off Road
    > Camper genutzt.
    >
    > Aktuell nutze ich eine passive Kühlbox mit diesen Akkus: www.amazon.de
    > Reicht um die Lebensmittel 2 bis 3 Tage kühl zu halten. Alles was da drüber
    > geht braucht man dann so eine Kompressor Box.
    >
    > Neben der Box habe ich dann noch genug Platz um im Auto zu schlafen - bei
    > umgeklappter Rückbank und den Beifahrersitz ganz nach vorne geschoben.
    >
    > Mein absoluter Traum ist ein Toyota Landcruiser mit Camping-Ausbau von
    > Tomsfahrzeugtechnik. Und dann schön in Richtung Island, Norwegen und co
    > und danach nach Afrika! Tja, wenn die Sache mit dem Kleingeld nicht wäre..
    >
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com

    Die Kühlbox mit dem Peltierelement nutze ich auch oft einfach nur als passive Kühlbox mit Kühlakkus. Wenn das nicht reicht, stecke ich sie halt zusätzlich noch am Zigarettenanzünder an. Wie viel das dann wirklich bringt, keine Ahnung. Habe sie allerdings auch noch nie so lange gebraucht. Meist nutze ich inzwischen auch einfach einen (passiven) Kühlrucksack von Decathlon (weil praktisch), der sich sogar zu meinem Lieblingsrucksack gemausert hat, selbst wenn ich gar nichts zu kühlen habe... wäre der gleichzeitig ein Solar-Rucksack und könnte meine elektronischen Geräte aufladen (und wer weiß, vielleicht sogar aktiv kühlen), am besten mit seperaten, dedizierten Fächern, dann wäre er ein Traum ;)

  14. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: ArcherV 13.07.18 - 21:47

    ich fürchte einen normalen Kühlschrank bekomme ich nicht in meinen Prius rein :-D

    rationale Grüße,
    ArcherV

  15. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.18 - 22:00

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich fürchte einen normalen Kühlschrank bekomme ich nicht in meinen Prius
    > rein :-D

    Wie kommst du denn jetzt zu der späten Antwort darauf? Aber mir ging es ja auch nur um die Rechtfertigung des Preises von so kleinen Kühlboxen im Vergleich zu großen Kühlschranken mit derselben(?) Technik :D

    Übrigens: Kühl-Solarrucksäcke gibt es scheinbar (ansatzweise) bereits - ich bin also nicht der erste, der sich so etwas wünscht...

    http://www.flipper-technicworld.de/Solar-Kuehlrucksack_Typ2.pdf

    Leider nicht zu Ende gedacht. 1 Watt Ramsch-Solarpanel, da hätten locker 10-15 Watt auf der Rückseite Platz, bei aktuellen Solarzellen und Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes. Oder als flexibles Dünnschicht-Solarpanel (weniger Leistung) zumindest 3-5 Watt...

  16. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: wun00402 14.07.18 - 13:56

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    >
    > Derzeit macht die Windenergie alleine ca. 20% der Stromversorgung aus :
    >
    > => Frauenhofer ISE : Jährliche Stromerzeugung in Deutschland in 2018
    > >= www.energy-charts.de
    >
    > Diesen Beitrag müssen wir zum Erreichen unserer Ziele aber irgendwas
    > zwischen verdrei- bis verfünfachen. So eine Diskussion um die bevorzugten
    > Standorte können wir uns also gar nicht erst leisten, statt dessen müssen
    > wir auf alle diese Ressourcen zurückgreifen. Uns von den Fossilen und der
    > Kernspaltung loszueisen, kostet nun einmal. Zum aktuellen Stromverbrauch
    > kommt ja in Zukunft noch der Verkehr und vor allem die Wärme hinzu, die,
    > wenn die Kapazitäten dann endlich vorhanden sind, hauptsächlich elektrisch
    > via Wärmepumpen erzeugt wird. Und wenn Wärme wie Teile unserer Mobilität
    > via grünem Wasserstoff betrieben werden sollten, und zwar nicht nur der
    > Fernverkehr, sondern vor allem auch Schiffe und Flugzeuge, dann springt der
    > Strombedarf um vielleicht weitere 35% nach oben.


    So einfach ist es mit dem Strom leider nicht. Die absolut produzierte Menge ist nahezu vollkommen irrelevant, wenn diese zu einem Zeitpunkt erzeugt wird, wo Strom nicht gebraucht wird. Leider ist man in Deutschland auf einem Holzweg, da man bisher ausschließlich die Erzeugung fördert, ohne die entsprechende Speichertechnologie in absehbarer Zukunft in greifbarer Nähe zu haben (selbst das Speichern unter der Erde wie kürzlich von EWE berichtet) geht noch Jahre in die Zukunft.

    Wenn man die verlinkte Übersicht des Fraunhofer Instituts mal im Detail betrachtet und auf "Import/Export" klickt, wird einem nämlich in der Wochenübersicht richtig schlecht. Da sieht man den Kern des Problems, dass Deutschland all seine erneuerbaren Energien doppelt subventioniert an Nachbarländer verkauft (Erzeugt mit Subvention, teilweise negativ verkauft mit Subvention in Leipzig), jedoch über die Woche betrachtet den allermeisten Strom aus Frankreich importiert. AUS FRANKREICH mit Atomstromerzeugung 80%+.

    Daher kann ich alle Kommentare, die nur auf die reine Stromerzeugung abzielen, nur müde belächeln. Diesel lässt sich lagern, Strom muss in der richtigen Frequenz immer genau so viel im Netz sein (europaweit ausgeglichen), wie gebraucht wird.

    Teilweise verschenken wir diesen, siehe https://www.welt.de/wirtschaft/article177778444/Energiewende-Deutschland-verschenkt-Oekostrom-im-Wert-von-610-Millionen-Euro.html

    oder bringt uns das nächste Milliardengrab, was die Stabilisierungskosten betrifft https://www.erneuerbareenergien.de/netzeingriffe-steigen-auf-neuen-rekord/150/434/108421/

    Schöne heile Welt durch eine grüne Brille ohne Speichertechnologien.

  17. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.18 - 14:38

    wun00402 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ...
    > >
    > > Derzeit macht die Windenergie alleine ca. 20% der Stromversorgung aus :
    > >
    > > => Frauenhofer ISE : Jährliche Stromerzeugung in Deutschland in 2018
    > > >= www.energy-charts.de
    > >
    > > Diesen Beitrag müssen wir zum Erreichen unserer Ziele aber irgendwas
    > > zwischen verdrei- bis verfünfachen. So eine Diskussion um die
    > bevorzugten
    > > Standorte können wir uns also gar nicht erst leisten, statt dessen
    > müssen
    > > wir auf alle diese Ressourcen zurückgreifen. Uns von den Fossilen und
    > der
    > > Kernspaltung loszueisen, kostet nun einmal. Zum aktuellen Stromverbrauch
    > > kommt ja in Zukunft noch der Verkehr und vor allem die Wärme hinzu, die,
    > > wenn die Kapazitäten dann endlich vorhanden sind, hauptsächlich
    > elektrisch
    > > via Wärmepumpen erzeugt wird. Und wenn Wärme wie Teile unserer Mobilität
    > > via grünem Wasserstoff betrieben werden sollten, und zwar nicht nur der
    > > Fernverkehr, sondern vor allem auch Schiffe und Flugzeuge, dann springt
    > der
    > > Strombedarf um vielleicht weitere 35% nach oben.
    >
    > So einfach ist es mit dem Strom leider nicht. Die absolut produzierte Menge
    > ist nahezu vollkommen irrelevant, wenn diese zu einem Zeitpunkt erzeugt
    > wird, wo Strom nicht gebraucht wird. Leider ist man in Deutschland auf
    > einem Holzweg, da man bisher ausschließlich die Erzeugung fördert, ohne die
    > entsprechende Speichertechnologie in absehbarer Zukunft in greifbarer Nähe
    > zu haben (selbst das Speichern unter der Erde wie kürzlich von EWE
    > berichtet) geht noch Jahre in die Zukunft.
    >
    > Wenn man die verlinkte Übersicht des Fraunhofer Instituts mal im Detail
    > betrachtet und auf "Import/Export" klickt, wird einem nämlich in der
    > Wochenübersicht richtig schlecht. Da sieht man den Kern des Problems, dass
    > Deutschland all seine erneuerbaren Energien doppelt subventioniert an
    > Nachbarländer verkauft (Erzeugt mit Subvention, teilweise negativ verkauft
    > mit Subvention in Leipzig), jedoch über die Woche betrachtet den
    > allermeisten Strom aus Frankreich importiert. AUS FRANKREICH mit
    > Atomstromerzeugung 80%+.
    >
    > Daher kann ich alle Kommentare, die nur auf die reine Stromerzeugung
    > abzielen, nur müde belächeln. Diesel lässt sich lagern, Strom muss in der
    > richtigen Frequenz immer genau so viel im Netz sein (europaweit
    > ausgeglichen), wie gebraucht wird.
    >
    > Teilweise verschenken wir diesen, siehe www.welt.de
    >
    > oder bringt uns das nächste Milliardengrab, was die Stabilisierungskosten
    > betrifft www.erneuerbareenergien.de
    >
    > Schöne heile Welt durch eine grüne Brille ohne Speichertechnologien.

    Die Speicherung wird nicht nur nicht gefördert, sondern sogar bestraft... sei es durch die Doppelbesteuerung bei Power2Gas, sei es durch die EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom beim Batteriespeicher zuhause.

    Hinzu kommt halt eine gewisse Schieflage bei der "Verortung" der Erzeugungskapazitäten, was wie bereits gesagt sehr teure und eigentlich vollkommen unnötige zusätzliche Netzkapazitäten erfordert. Dennoch bist du auf dem Holzweg: Atomkraft kostet noch viel mehr, in Frankreich genauso wie in England und Deutschland... der französische Steuerzahler subventioniert jede kWh, die "günstig" nach Deutschland fließt. Erst wenn die Verantwortlichen aufhören, sich und uns etwas vorzulügen und bei ALLEN Stromgewinnungsformen die Karten (und Kosten) offen auf den Tisch legen, kann die Energiewende gelingen...

    So dagegen wird es sicherlich nichts:
    https://youtu.be/HPLyC7KYYkI

  18. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: wun00402 14.07.18 - 15:31

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Die Speicherung wird nicht nur nicht gefördert, sondern sogar bestraft...
    > sei es durch die Doppelbesteuerung bei Power2Gas, sei es durch die
    > EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom beim Batteriespeicher zuhause.
    >
    > Hinzu kommt halt eine gewisse Schieflage bei der "Verortung" der
    > Erzeugungskapazitäten, was wie bereits gesagt sehr teure und eigentlich
    > vollkommen unnötige zusätzliche Netzkapazitäten erfordert. Dennoch bist du
    > auf dem Holzweg: Atomkraft kostet noch viel mehr, in Frankreich genauso wie
    > in England und Deutschland... der französische Steuerzahler subventioniert
    > jede kWh, die "günstig" nach Deutschland fließt. Erst wenn die
    > Verantwortlichen aufhören, sich und uns etwas vorzulügen und bei ALLEN
    > Stromgewinnungsformen die Karten (und Kosten) offen auf den Tisch legen,
    > kann die Energiewende gelingen...
    >
    > So dagegen wird es sicherlich nichts:
    > youtu.be

    Ich habe nicht bestritten, dass Atom- und Kohle ähnliche Schieflagen erzeugen, bitte das beherzigen. Doch eine Schieflage mit einer anderen Schieflage zu kompensieren, ist mMn der falsche Weg.

    Fakt ist, Deutschland produziert zu viel Strom und verschenkt ihn in Zeiten, wo er eben nicht gebraucht wird. Gleichzeitig importieren wir Strom von Ländern, deren Stromproduktion uns nicht gefällt und wir ja eigentlich loswerden wollen.

    Frankreich ist Frankreich und Deutschland ist Deutschland, diese Prämisse muss man akzeptieren. Man kann sicherlich auf EU oder weltweiter Ebene versuchen, diese Stromerzeugung weiter zu ächten, doch entscheiden müssen es wohl eher die Länder selbst.
    Der springende Punkt ist, dass die derzeitigen Vorreiter bei den EE mit Wind und Solar wohl nie grundlastfähig werden können (zumindest rein von der Produktion her nicht, was aufgrund der Abhängigkeit von Mutter Natur verständlich ist), dies aber im Strommix einer Industrienation gegeben sein muss. Erst kürzlich hab ich den aktuellen Stand zur Kernfusion mit Prof. Dr. Harald Lesch und Hartmut Zohm (Direkter des Max Planck) verfolgt, die ähnlich argumentieren, dass EE alleine ein Trugschluss wären. Ja, man muss mittelfristig von Kernspaltung und Kohle (ggf. Gas, allerdings ist das wiederum für EE wichtig) weg kommen, doch ohne einer Alternative für Grundlast wird das vorerst nichts. Und hier käme ggf. die Kernfusion ins Spiel, ist man Stand heute schon am Break Even (reingesteckte Energie = erzeugter Energie, sich selbst erhaltendes Plasma). Weiteres bringt der ITER ab hoffentlich 2025, es wäre ein großer Schritt

    Deinen Punkt mit "was wie bereits gesagt sehr teure und eigentlich vollkommen unnötige zusätzliche Netzkapazitäten erfordert." verstehe ich nicht ganz. Kannst Du den bitte in einen Kontext setzen und erläutern, wie Du das meinst?

  19. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Anonymer Nutzer 14.07.18 - 17:58

    wun00402 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ...
    > > Die Speicherung wird nicht nur nicht gefördert, sondern sogar
    > bestraft...
    > > sei es durch die Doppelbesteuerung bei Power2Gas, sei es durch die
    > > EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom beim Batteriespeicher zuhause.
    > >
    > > Hinzu kommt halt eine gewisse Schieflage bei der "Verortung" der
    > > Erzeugungskapazitäten, was wie bereits gesagt sehr teure und eigentlich
    > > vollkommen unnötige zusätzliche Netzkapazitäten erfordert. Dennoch bist
    > du
    > > auf dem Holzweg: Atomkraft kostet noch viel mehr, in Frankreich genauso
    > wie
    > > in England und Deutschland... der französische Steuerzahler
    > subventioniert
    > > jede kWh, die "günstig" nach Deutschland fließt. Erst wenn die
    > > Verantwortlichen aufhören, sich und uns etwas vorzulügen und bei ALLEN
    > > Stromgewinnungsformen die Karten (und Kosten) offen auf den Tisch legen,
    > > kann die Energiewende gelingen...
    > >
    > > So dagegen wird es sicherlich nichts:
    > > youtu.be
    >
    > Ich habe nicht bestritten, dass Atom- und Kohle ähnliche Schieflagen
    > erzeugen, bitte das beherzigen. Doch eine Schieflage mit einer anderen
    > Schieflage zu kompensieren, ist mMn der falsche Weg.

    Das ist eine richtig, Speicher sind ein integraler Bestandteil der (bzw. einer geglückten) Energiewende. Gewisse Überkapazitäten an Photovoltaik und Windkraft sind es aber auch. Ebenso wie eine möglichst intelligente Steuerung des Verbrauchers, auch und gerade in Privathaushalten.

    > Fakt ist, Deutschland produziert zu viel Strom und verschenkt ihn in
    > Zeiten, wo er eben nicht gebraucht wird. Gleichzeitig importieren wir Strom
    > von Ländern, deren Stromproduktion uns nicht gefällt und wir ja eigentlich
    > loswerden wollen.

    Ersteres ist nicht das ganz große Problem, wenn dieser teilweise bereits zu 0 Cent/kWh Stunde erzieht wird, durchschnittlich aber bereits zu etwa 4,5 Cent/kWh, sowohl für Photovoltaik, als auch für Windkraft. Zweiteres jedoch schon.

    > Frankreich ist Frankreich und Deutschland ist Deutschland, diese Prämisse
    > muss man akzeptieren. Man kann sicherlich auf EU oder weltweiter Ebene
    > versuchen, diese Stromerzeugung weiter zu ächten, doch entscheiden müssen
    > es wohl eher die Länder selbst.

    Richtig. Es ist jedoch ein Unding, mit Geldern aus der gesamten EU ein Kernkraftwerk in England zu fördern (das zu allem Überfluss gerade aus der EU austritt), zu Bedingungen von denen Erneuerbare Kraftwerke nur träumen können und von denen auch die anteiligen Speicherkosten für Erneuerbare im Sinne einer "Grundlastfähigkeit" bezahlt wären, würde man heutzutage Erneuerbare Kraftwerke ähnlich hoch und lange subventionieren.

    > Der springende Punkt ist, dass die derzeitigen Vorreiter bei den EE mit
    > Wind und Solar wohl nie grundlastfähig werden können (zumindest rein von
    > der Produktion her nicht, was aufgrund der Abhängigkeit von Mutter Natur
    > verständlich ist), dies aber im Strommix einer Industrienation gegeben sein
    > muss.

    Photovoltaik ist besser als du denkst. Zwar nicht jeden Tag, aber sehr oft passt deren Erzeugung sehr gut zu den Verbrauchsspitzen. Ein Kraftwerk, das nur Grundlast, sprich eine immer gleiche Leistung kann, ist eben auch nicht ideal.

    > Erst kürzlich hab ich den aktuellen Stand zur Kernfusion mit Prof.
    > Dr. Harald Lesch und Hartmut Zohm (Direkter des Max Planck) verfolgt, die
    > ähnlich argumentieren, dass EE alleine ein Trugschluss wären. Ja, man muss
    > mittelfristig von Kernspaltung und Kohle (ggf. Gas, allerdings ist das
    > wiederum für EE wichtig) weg kommen, doch ohne einer Alternative für
    > Grundlast wird das vorerst nichts. Und hier käme ggf. die Kernfusion ins
    > Spiel, ist man Stand heute schon am Break Even (reingesteckte Energie =
    > erzeugter Energie, sich selbst erhaltendes Plasma). Weiteres bringt der
    > ITER ab hoffentlich 2025, es wäre ein großer Schritt

    Kernfusion wird zwar wahrscheinlich (im Sinne eines brauchbaren Netto-Stromertrages) funktionieren, so wie ich das sehe aber zu sehr hohen kWh-Preisen führen. Da ist die anteilige Speicherung von EE-Strom im Vergleich wahrscheinlich noch günstig.

    > Deinen Punkt mit "was wie bereits gesagt sehr teure und eigentlich
    > vollkommen unnötige zusätzliche Netzkapazitäten erfordert." verstehe ich
    > nicht ganz. Kannst Du den bitte in einen Kontext setzen und erläutern, wie
    > Du das meinst?

    Ganz einfach: Stelle ich (erneuerbare) Kraftwerke alle an einen Fleck und damit weit weg von den Verbrauchern, dann benötige ich lange und teure Leitungen. Bei Erneuerbaren Energien wegen gewisser Schwankungen eben noch mehr als bei "konventionellen" Kraftwerken. Baue ich die (erneuerbaren) Kraftwerke aber vorrangig dort, wo der Strom auch verbraucht wird (ebenso wie lokale Speicherkapazitäten, beispielsweise mittels Power2Gas), dann reichen die jetzigen Stromnetze dicke, um auch lokale Differenzen auszugleichen und aufzufangen. Die (angeblich wegen der Energiewende erforderlichen) geplanten Stromtrassen werden nicht mal eben aus der Portokasse bezahlt. Aktuell ist bereits von 50 Milliarden Euro die Rede (plus jährliche Wartungskosten). Zum Vergleich: so viel würde es in etwa kosten, die Stand heute (in ganz Deutschland) installierte Windkraft-Leistung einfach zu verdoppeln. Reines Rechenbeispiel, klar, schließlich befindet sich im Norden bereits "zu viel" Windkraft (angesichts der tatsächlich fehlenden Speicher und der gleichzeitigen Existenz von konventionellen Kraftwerken, die leider oft Einspeisevorrang haben) und zu wenig (im Norden nahezu genauso wirtschaftliche) Photovoltaik, während es sich im Süden genau andersrum verhält und gerade in Bayern der Ausbau der Windkraft politisch komplett gestoppt wurde. Aber es zeigt, dass die Politik es sogar zustande bringt, mehr Geld dafür auszugeben, überschüssigen Strom von A nach B zu transportieren, als viel mehr Strom (gleich vorrangig an "Ort und Stelle") zu produzieren. Und diese hohen Netzkosten verteuern unseren Strom und bringen die Bevölkerung völlig zu Unrecht gegen Erneuerbare Energien an für sich auf.

    Man kann also Pro-Energiewende sein, aber trotzdem massiv kritisieren, wie sie momentan in Deutschland ausgeführt wird: viel Herumgedoktere, (viel zu) viele Zugeständnisse den Energieversorgern und Netzbetreibern gegenüber, die aber nur allzu gerne ihr eigenes Süppchen kochen und keine schlüssige und volkswirtschaftlich sinvolle Gesamtlösung.

  20. Re: Nach der Logik sind auch explodierende Kernkraftwerke umweltfreundlich

    Autor: Ach 17.07.18 - 13:10

    wun00402 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >So einfach ist es mit dem Strom leider nicht. Die absolut produzierte Menge ist nahezu vollkommen irrelevant, wenn diese zu einem Zeitpunkt erzeugt wird,

    Diese Schlussfolgerung entstammt einer überholten Sichtweise und ist auf das EE Zeitalter nicht mehr anwendbar. Ihre Stromproduktion speisen moderne Kraftwerke nicht länger aus Feuern, in denen man unwiederbringliche Rohstoffe aus Löchern in der Erde verheizt, sondern aus einem unerschöpflischem kinetischem Energiepool. Seitdem gehen keine Ressourcen mehr verloren, wenn man bei einer energetischen Sättigung des Stromnetzes die Energieproduktion drosselt, seitdem kann man kann soviel Über- und Pufferkapazitäten errichten, wie man gerade Lust dazu hat und seitdem kann man sich deine weiteren Ausführungen schenken, die sich bis zu ihrem polemisch Klimax im letzten Satz immer tiefer in ihr Unvermögen verrennen, die technischen Grenzen thermodynamischer Kraftwerksdinosaurier aus dem Denkapparat geprügelt zu bekommen. Was bei der Energieerzeugung aus der Steinzeit die Krux, ist das Feature der EEs.

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