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Wieso rückgebaut?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Wieso rückgebaut?

    Autor: roli8200 23.04.20 - 13:17

    Wieso sollten die Rückgebaut werden?
    Die Verkabelung, Fundamente und Masten funktionieren ja noch.
    Das ist doch dämlich.

    Wieso die Anlagen (Generatoren, Lager, Rotoren) nicht einfach durch Neuere ersetzen?
    Würde bestimmt auch eine Menge CO2 einsparen, verglichen mit einem Neubau.

  2. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Allandor 23.04.20 - 13:23

    Ja, das hab ich mich auch gefragt. Wenn das Türmchen noch gut ist bräuchte man ja nur den oberen Teil ersetzen und gut ists.

    Klar müssen auch Kabel mal ausgetauscht werden, aber es macht doch überhaupt keinen Sinn ein funktionierenden Windpart einfach abzureißen und die "inselchen" ebenfalls wieder weg zu nehmen, wenn man diese noch nutzen könnte.

  3. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: EWCH 23.04.20 - 13:23

    > Wieso die Anlagen (Generatoren, Lager, Rotoren) nicht einfach durch Neuere
    > ersetzen?

    1. weil neue Anlagen groesser sind reichen die Fundamente nicht - der Abstand eventuell auch nicht
    2. gibt es vermutlich nur neue Subventionen fuer einen Neubau und nicht fuer ein Upgrade



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.20 13:24 durch EWCH.

  4. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: schap23 23.04.20 - 13:26

    Die Frage ist nur, wie lange. Durch das raufe Klima auf offener See dürfte alles schneller altern wie an Land. Und wenn man da neue Rotoren installieren würde, aber das Ganze nach 10 Jahren zusammenbricht, haben wir nicht nur einen finanziellen Schaden.

    Außerdem sind natürlich moderne Rotoren wesentlich größer und wenn die Rotorblätter länger sind wie der Mast, dürfte es Probleme geben.

  5. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: roli8200 23.04.20 - 13:30

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem sind natürlich moderne Rotoren wesentlich größer und wenn die
    > Rotorblätter länger sind wie der Mast, dürfte es Probleme geben.
    Wieso nicht einfach durch die gleichen Komponenten ersetzen (Generator und Rotorblätter eventuell noch etwas optimieren)?

  6. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Gunslinger Gary 23.04.20 - 13:31

    Ich frage mich eher warum an Zeug aufbaut aber dabei keinen Gedanken an die Entsorgung verschwendet. Da wurde nur bis zur Hälfte gedacht.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  7. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: wanne 23.04.20 - 13:42

    Gerade der Mast ist das was du austauschen willst.
    Der wird am stärksten verwittern und der Mast ist am Ende das, was heutige Anlagen (im krassen Gegensatz zu den alten) konkurrenzfähig macht.

  8. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: bofhl 23.04.20 - 13:55

    roli8200 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Außerdem sind natürlich moderne Rotoren wesentlich größer und wenn die
    > > Rotorblätter länger sind wie der Mast, dürfte es Probleme geben.
    > Wieso nicht einfach durch die gleichen Komponenten ersetzen (Generator und
    > Rotorblätter eventuell noch etwas optimieren)?

    Weil die Dinger nicht an Land aufgebaut sind!
    Am Meer gibt es dummerweise Wellen und Wind!
    Schon der normale Aufbau ist ein gewaltiger Kraftakt, aber da sind fast alle wichtigen Teile ja bereits in den Hauptanlagenteile fix verbaut! Und genau diese Teile müssten jetzt verschwinden. Entferne mal einen Generator mit den ganzen Gerätschaften wenn diese verstärkt für das Meer in dem Turm eingebaut wurden! Das kostet mehr als es am Ende bringen würde. Ganz abgesehen davon dass vorher noch eine Materialprüfung aller vom Meer beeinflussten Teile stattfinden muss! (Seewasser ist nicht nett zu alles was aus Metallen gebaut wurde - und selbst Beton kann sich verändern)

  9. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Fregin 23.04.20 - 13:59

    Gunslinger Gary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich eher warum an Zeug aufbaut aber dabei keinen Gedanken an die
    > Entsorgung verschwendet. Da wurde nur bis zur Hälfte gedacht.

    Äh... Atomkraft?!

  10. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Hotohori 23.04.20 - 14:00

    Gunslinger Gary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich eher warum an Zeug aufbaut aber dabei keinen Gedanken an die
    > Entsorgung verschwendet. Da wurde nur bis zur Hälfte gedacht.

    Also wie immer.

  11. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: kellemann 23.04.20 - 15:30

    roli8200 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Außerdem sind natürlich moderne Rotoren wesentlich größer und wenn die
    > > Rotorblätter länger sind wie der Mast, dürfte es Probleme geben.
    > Wieso nicht einfach durch die gleichen Komponenten ersetzen (Generator und
    > Rotorblätter eventuell noch etwas optimieren)?

    Also wenn ich mir hier im Umkreis die WKAs anschaue, die 20 Jahre un älter sind, dann haben die mit den heutigen Modernen Anlagen nichts mehr zu tun.
    Ich würde bzgl. deiner Aussage vermuten, dass es sich nie rechnen würde die gleichen Komponenten neu zu bauen, bzw überhaupt Energie reinzustecken diese zu optimieren. Ich meine, Sie wurden ja optimiert, 20 Jahre lang. Aber das Ergebnis passt halt nicht mehr in den alten Guss.

  12. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: subjord 23.04.20 - 15:33

    Fregin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gunslinger Gary schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich eher warum an Zeug aufbaut aber dabei keinen Gedanken an
    > die
    > > Entsorgung verschwendet. Da wurde nur bis zur Hälfte gedacht.
    >
    > Äh... Atomkraft?!

    Man hat hier doch eigentlich schon zu Ende gedacht. Man hat nur noch wenig Erfahrung mit dem Rückbau, aber er wird ungefähr so durchgeführt wie er beim Aufbau angedacht war.

  13. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Nightdive 23.04.20 - 15:50

    Die Masten sind das , was neben den Rotorblättern am meisten belastet wird und die haben nach 25 (?) Jahren einfach ihre Auslegungsdauer erreicht.
    Irgendwann werden die Masten Ermüdungsbrüche erleiden.

    Wiederverwenden geht auch schlecht, weil jedes Teil damals genau berechnet worden ist.
    Man könnte theoretisch also nur Teile weiterverwenden wenn man genau die gleiche Leistung wählt wie die alte Anlage.
    Allerdings baut man heute wesentlich größere Anlagen weil kostengünstiger.

  14. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: elcaron 23.04.20 - 16:38

    Ist doch klar, die Windvorkommen in der Region sind halt soweit erschöpft, dass sich der Abbau nicht mehr lohnt.

  15. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Gunslinger Gary 23.04.20 - 17:47

    Was hat Atomkraft mit meinem Kommentar zu tun?

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  16. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Faraaday 23.04.20 - 22:49

    Da hat Mal wieder jemand die Sache nicht zu Ende gedacht (doppeldeutig)

  17. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: theFiend 23.04.20 - 23:11

    Gunslinger Gary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat Atomkraft mit meinem Kommentar zu tun?

    Muss man das echt erklären? Da hat man (wie eigentlich bei JEDER anderen Energieerzeugung auch) erstmal nicht an den Rückbau gedacht... weder bei Atom, noch bei Kohle noch bei sonstwas...

  18. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Peace Ð 24.04.20 - 09:00

    Hab ich mich auch gefragt, aber die Antworten waren ja schon sehr ausführlich und einleuchtend.

    Ich hoffe nur, das man die Teile nun auch sicherer baut. Wer in Hessen wohnt, hat mitbekommen, dass Anfang des Jahres bei uns im Dorf ein Windrad abgebrannt ist. Das Teil ist schlicht zu hoch, um gelöscht zu werden und nun wird die Straße (mein täglicher Arbeitsweg) wahrscheinlich ein ganzes Jahr gesperrt sein, da das Windrad immer noch einzustürzen droht und man sich noch nicht im Klaren ist, wie man es am besten abbaut/rückbaut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.20 09:01 durch Peace Ð.

  19. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: Sportstudent 24.04.20 - 09:43

    Hoffentlich ernten die Großen und Mächtigen woanders nicht auch so viel Wind, dass dort bald nix mehr da ist! Merke das auch schon, dass immer mehr geerntet wird und es draußen weniger windig ist.

  20. Re: Wieso rückgebaut?

    Autor: px 24.04.20 - 10:19

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch klar, die Windvorkommen in der Region sind halt soweit erschöpft,
    > dass sich der Abbau nicht mehr lohnt.

    Sehr geil :D Müsste eigentlich ein trump'scher Kommentar sein :-)

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