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Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

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  1. Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: moaz 05.07.22 - 19:38

    Es wurden bereits Teilchen erwartet das ist klar, aber passen diese Teilchen in die bestehende Theorie, oder liegen sie "außerhalb" des erwartetn Bereiches?

    Wieviele Teilchen werden noch erwartet laut Theorie?

  2. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: leonardo-nav 05.07.22 - 20:07

    Also Hexaquarks fehlen wohl noch.

    Aber vom Konzept her können das viele sein. Es wurde glaube ich nicht postuliert, was für Teilchen spezifisch das sein würden, sondern nur, dass es neben den üblichen Dreierquarkgebilden (Protonen zB) auch noch Vierer (Tetra) Fünfer (Penta) und Hexaquarks geben müsste, oder anders: Dass kein Grund offenbar ist, warum es diese Gebilde nicht geben sollte.

    Das wurde direkt bei der Postulierung des Standardmodells erkannt, es passt nicht nur darein, sondern wird exakt davon vorausgesagt.

    Hexaquarks wurden meiner Kenntnis nach noch nicht gefunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.22 20:09 durch leonardo-nav.

  3. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: IT_Wizard 06.07.22 - 00:15

    In meiner Teilchenphysik Vorlesung vor 10 Jahren hieß es noch, dass es sowas geben könnte, sie aber bis jetzt nicht beobachtet wurden. Cool das es jetzt so weit ist. Hexa und Septaquarks galten als eher unwahrscheinlich. Ich weiß aber nicht mehr warum.

  4. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: jonasz 06.07.22 - 07:07

    IT_Wizard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meiner Teilchenphysik Vorlesung vor 10 Jahren hieß es noch, dass es
    > sowas geben könnte, sie aber bis jetzt nicht beobachtet wurden. Cool das es
    > jetzt so weit ist. Hexa und Septaquarks galten als eher unwahrscheinlich.
    > Ich weiß aber nicht mehr warum.

    Weil Teilchenphysik im Grunde die Gravitation nicht kennt, deswegen wurde die Stringtheorie entwickelt, es stellt sich als die Frage, wie viele Quarks maximal zusammengehören können, bis sie instabil/lose werden.

  5. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: Maximilian154 06.07.22 - 08:29

    Klingt nach einem rantasten an die Weltformel? Teilchenphysik trifft Gravitation?

  6. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: NatokWa 06.07.22 - 08:34

    jonasz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IT_Wizard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In meiner Teilchenphysik Vorlesung vor 10 Jahren hieß es noch, dass es
    > > sowas geben könnte, sie aber bis jetzt nicht beobachtet wurden. Cool das
    > es
    > > jetzt so weit ist. Hexa und Septaquarks galten als eher
    > unwahrscheinlich.
    > > Ich weiß aber nicht mehr warum.
    >
    > Weil Teilchenphysik im Grunde die Gravitation nicht kennt, deswegen wurde
    > die Stringtheorie entwickelt, es stellt sich als die Frage, wie viele
    > Quarks maximal zusammengehören können, bis sie instabil/lose werden.


    Naja ... diese neu entdeckten Gebilde SIND Instabil ... SEHR Instabil .... die Frage die sich daher ergibt sollte eher lauten ob diese Teilchen überhaupt auf "Natürliche" weise vorkommen können oder tatsächlich "nur" durch solche ... "Unfälle" wie im Cern. das ist aber eine Frage die SEHR verpöhnt ist ....

    Ich selbst finde es lächerlich zu behaupten das nach den KLEINSTEN Teilchen gesucht wird aber solche Pentaquarks etc. GRÖSSER sind als die "normale" Materia aka Protonen, Neutronen etc. das ganze Teilchenmodel quillt über von solchen Teilchen die angeblich absolut essentiel sind (Higgs Boson z.B.) aber in der Praxis praktisch nicht existent sind da absolut instabil ... wie soll das zusammen passen ?

  7. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: schueppi 06.07.22 - 08:46

    Mich würde interessieren wie relevant diese Teilchen für uns sind. Ob es jemals eine praktische Anwendung geben wird aufgrund dessen wir die Teile kennen. So wie früher halt die Atome z.Bsp.

    Im Moment sieht es ja nur noch Wissensdrang aus ohne weiteren Nutzen. Nicht das dies schlecht wär, und schlussendlich wollen wir ja Wissen was sich dahinter verbirgt. Man stelle sich vor irgendwo in den Detektoren wäre anstelle der Dreierquarkgebilden ein bisher unbekanntes Schwerkraftteilchen entdeckt worden und ein paar Wochen später hätten wir ein Hoverboard... ^^

  8. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: Thinal 06.07.22 - 09:31

    Wenn harte Teilchenstrahlung auf unsere Atmosphäre trifft, sind das wesentlich höhere Energien, als im LHC erzeugt werden können. Dort entstehen also ebenfalls diese Teilchen, man kann es nur nicht so gut beobachten, weil man da keine Detektoren hat. Langlebig sind die natürlich nicht, aber bisher kann man nicht abschätzen, was man daraus lernen kann und welche Anwendungen sich daraus ergeben. Die Teilchen selbst sicher nicht, aber man lernt etwas über die Regeln, die dahinter stecken und das kann durchaus Anwendungsfälle haben.

    Und solche Teilchen waren sicherlich häufig, als die Temperatur des Universums noch entsprechend hoch war, sodass man vielleicht auch bessere Einblicke in die ersten Minute des Universums bekommt.

  9. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: muadh 06.07.22 - 10:35

    IT_Wizard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meiner Teilchenphysik Vorlesung vor 10 Jahren hieß es noch, dass es
    > sowas geben könnte, sie aber bis jetzt nicht beobachtet wurden. Cool das es
    > jetzt so weit ist. Hexa und Septaquarks galten als eher unwahrscheinlich.
    > Ich weiß aber nicht mehr warum.

    Insgesamt sind bis heute 118 Chemische Elemente nachgewiesen worden. Davon kommen die Elemente mit Ordnungszahl von 1 bis 94 auf der Erde natürlich vor,
    Aber es spricht eigentlich nichts dagegen die Anzahl beliebig zu erhöhen, wenn man beliebig viel Energie reinsteckt und die Detektoren beliebig gut sind.

    Ist das mit den Physikalischen Elementen (Teichen) im Prinzip genauso? Warum soll bei Hexa oder Septa schluß sein?

    In der Chemie führt die "Enteckung" eines neuen Chemischen Elementes kaum noch zu neuen Erkenntnissen.

    Ich fürchte darauf wird es in der Physik auch hinauslaufen.

  10. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: Saladino 06.07.22 - 11:23

    Maximilian154 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klingt nach einem rantasten an die Weltformel? Teilchenphysik trifft
    > Gravitation?


    Und um sich da noch weiter ranzutasten wurde der LHC jetzt nochmal erweitert.

  11. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: Saladino 06.07.22 - 11:25

    Also bspw. das Wissen um Elektronen hat uns sowas wie Röhrentechnik und Röntgengeräte ermöglicht. Ich vermute wir werden auch dafür eine Anwendung finden, vermutlich aber nicht in den nächsten 10 Jahren.

  12. Re: Passen diese Teilchen in die bestehende Theorie?

    Autor: leonardo-nav 06.07.22 - 11:29

    > das ganze Teilchenmodel quillt über von solchen Teilchen die angeblich absolut essentiel sind (Higgs Boson z.B.)

    Higgs Bosonen als vorhergesagte Teilchen für das Higgs-Feld bzw den Higgs-Mechanismus sind allerdings tatsächlich exentiell.

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