Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wissenschaft: Schadet LED-Licht…

Hier ist eine wissenschaftliche Studie

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: dr.house 23.05.19 - 15:31

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27751961

    Ein deutscher Bericht zu der Studie:
    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/LED-Lampen-foerdern-Makuladegeneration,led266.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.19 15:32 durch dr.house.

  2. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: KraftKlotz 23.05.19 - 15:50

    Der Titel vom NDR Bericht ist aber auch schon ein wenig polemisch.
    Die Studie sagt aus:
    Das blaue Licht von LED-Lampen könnte auf Dauer schädlich für die Augen von Ratten sein.
    Das blaue Licht kann die Hornhaut ungehindert passieren und Entzündungsprozesse in der Makula auslösen (was aber generell für blaues Licht gilt, egal aus welcher Art von Lichtquelle).
    Bislang wurden die Effekte experimentell im Tierversuch nachgewiesen.
    Langzeituntersuchungen am Menschen fehlen.

    Inzwischen sind auch LED-Lampen auf dem Markt, die einen gelb-orange eingefärbten Glaskörper besitzen. Die Tönung filtert den blauen Anteil im Licht fast komplett heraus und senkt dadurch die Gefahr für die Augen.

  3. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: Pitstain 23.05.19 - 21:04

    Mag ja sein, aber gerade bei den extrem hellen Autoscheinwerfern und anderen, im Straßenbereich fahrenden "Lampen", ist das leider nicht so, hier sind vermutlich mehrere 10K Candela die einen jeden Tag und per Tagfahrlicht anballern um einiges gefährlicher als die paar 100 Candela vomn PC Bildschirm oder TV. Darum frage ich warum wird das nicht reguliert und begrenzt, denn es gibt keine Lichtstärkebegrenzung im Straßenverkehr und wo sind hier die EU Regeln die sonst jeden Fliegenschiss regeln wollen aber sowas nicht, genauso Straßenlaternen, die sind meistens auch direkt ohne Filter.
    Kurzum, das ist massiv gefährlicher als der Heimbereich von LED Lampen, hier müsste sofort gehandelt werden.
    Ich benutze lieber Glühbirnen für wenig Geld und angenehmes Licht, würde mir auch nie eine WLAN Phliips Schrott LED Birne für 30 Euro oder was holen, absoluter Müll!

  4. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: puerst 23.05.19 - 21:55

    Pitstain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag ja sein, aber gerade bei den extrem hellen Autoscheinwerfern und
    > anderen, im Straßenbereich fahrenden "Lampen", ist das leider nicht so,
    > hier sind vermutlich mehrere 10K Candela die einen jeden Tag und per
    > Tagfahrlicht anballern um einiges gefährlicher als die paar 100 Candela
    > vomn PC Bildschirm oder TV. Darum frage ich warum wird das nicht reguliert
    > und begrenzt, denn es gibt keine Lichtstärkebegrenzung im Straßenverkehr
    > und wo sind hier die EU Regeln die sonst jeden Fliegenschiss regeln wollen
    > aber sowas nicht, genauso Straßenlaternen, die sind meistens auch direkt
    > ohne Filter.

    Pro-Tipp: Sich informieren vor dem Posten!
    Hint: Gerade die Autoscheinwerfer sind fast "überreguliert". Es gibt je nach Lichtfunktion zig Messpunkte.

  5. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: Repke 24.05.19 - 08:14

    dr.house schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.ncbi.nlm.nih.gov
    >
    > Ein deutscher Bericht zu der Studie:
    > www.ndr.de

    Die Studie ist in Wissenschaftskreisen allerdings höchst umstritten, weil sie keine realen Bedingungen abbildet. Man nimmt (nachtaktive) Ratten, öffnet ihre Pupillen mit Medikamenten und setzt sie recht hoher Bestrahlung für einen längeren Zeitraum aus. Dass dann irgendwann Schäden entstehen ist kein Wunder. Menschen schauen in der Regel nicht so lange in so helles Licht. Und in den Pausen dazwischen regenerieren die Augen auch wieder. Die weitere Beschreibung der Methoden etc. ist auch nicht wirklich gut gelungen in diesem Paper.

    Und wie im Artikel auch genannt, ist die Sonnenstrahlung um ein großes vielfaches höher als die aller üblichen LEDs, auch im Blauanteil.

  6. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: Pitstain 24.05.19 - 11:41

    Lol, wenn ich immer die Trolls höre die dann als letztes Argument immer die Sonne noch ranholen, könnt ich immer wegbrechen! ;)

  7. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: countzero 24.05.19 - 11:51

    Pitstain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lol, wenn ich immer die Trolls höre die dann als letztes Argument immer die
    > Sonne noch ranholen, könnt ich immer wegbrechen! ;)

    Dann bring doch mal ein Gegenargument. Es ist nun mal Fakt, dass Sonnenlicht selbst bei bedecktem Himmel um ein vielfaches heller ist als jede Lampe.

  8. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: Eheran 24.05.19 - 16:36

    Anmerkung: Und das auch dann noch, wenn man sich nur auf den Blau-Anteil bezieht. Sonnenlicht hat eine Farbtemperatur >5'000K, so viel Blauanteil ist da drin. Im Schatten (wo es immernoch deutlich heller ist, als in einem gut beleuchteten Büro) sind es locker 30'000K Farbtemperatur, so heftig blau ist es dort.

  9. Re: Hier ist eine wissenschaftliche Studie

    Autor: Wolfgang Messer 24.05.19 - 17:25

    @dr. house: Zu der "Studie" und dem NDR-Bericht darüber empfehle ich die Lektüre dieser Bewertung der Hochschule für angewandte Wissenschaften München:
    https://www.trilux-akademie.com/fileadmin/Content/Akademie/DE/Images/Lichtwissen/2018/Stellungnahme/Stellungnahme_LED_und_blaues_Licht4_mitWasserzeichen.pdf

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadt Regensburg, Regensburg
  2. Bundeskriminalamt, Meckenheim bei Bonn
  3. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 157,90€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
      Vernetztes Fahren
      Wer hat uns verraten? Autodaten

      An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
      2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
      3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

      1. Graue Flecken: Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas
        Graue Flecken
        Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas

        Die Förderung des Ausbaus in grauen Flecken, wo schon ein Netzbetreiber Anschlüsse mit mindestens 30 MBit/s anbietet, alarmiert die Kabelnetzbetreiber. Sie fürchten einen Überbau mit Glasfaser, obwohl Koaxialkabel Gigabitdatenraten liefern kann.

      2. Störung: Google Kalender war weltweit ausgefallen
        Störung
        Google Kalender war weltweit ausgefallen

        Google hatte ein größeres Problem mit seinem Kalender: Nutzer berichteten, dass die Funktion weltweit ausgefallen war. Die Webseite und die Synchronisation zu mobilen Apps waren ausgefallen, mittlerweile scheint aber wieder alles zu funktionieren.

      3. Netzbau: United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern
        Netzbau
        United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern

        United Internet sucht sich gegenwärtig einen 5G-Netzausrüster, die finalen Gespräche haben noch nicht begonnen. Doch ab wann kann das neu versteigerte Spektrum eigentlich genutzt werden?


      1. 18:14

      2. 17:13

      3. 17:01

      4. 16:39

      5. 16:24

      6. 15:55

      7. 14:52

      8. 13:50