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Ist doch typisch für die Zeit

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  1. Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: Emulex 11.10.16 - 09:32

    Oberflächlichkeit, Sensationsgeilheit, Hype - man will alles haben und sein, aber nix dafür tun.
    Und dementsprechend gestalten sich die Medien.

    Wir steuern unaufhörlich einer Idiokratie entgegen ;)

  2. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: anonym 11.10.16 - 09:38

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oberflächlichkeit, Sensationsgeilheit, Hype - man will alles haben und
    > sein, aber nix dafür tun.
    > Und dementsprechend gestalten sich die Medien.
    >
    > Wir steuern unaufhörlich einer Idiokratie entgegen ;)

    nichts dafür tun stimmt ja nicht ganz. die wissenschaft arbeitet ja und produziert ergebnisse, das problem ist nur: bei weitem nicht alle sind eine sensation, aber ohne sensation gibts kein geld und ohne geld keine wissenschaft...

  3. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: Der Spatz 11.10.16 - 09:40

    Ist dem System des
    * "Wer am lautestesten Schreit bekommt die meisten Fördergelder"
    * "Wer die meisten Fördergelder einbringt wird befördert (oder behält zumindest seinen Job bei der nächsten Kündigungswelle )"
    geschuldet.

  4. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: Emulex 11.10.16 - 09:59

    anonym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nichts dafür tun stimmt ja nicht ganz. die wissenschaft arbeitet ja und
    > produziert ergebnisse, das problem ist nur: bei weitem nicht alle sind eine
    > sensation, aber ohne sensation gibts kein geld und ohne geld keine
    > wissenschaft...

    Auch das ist ein Resultat der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu Oberflächlichkeit, Sensationsgeilheit, ...
    Es wird nichts hinterfragt, Hype-Themen sind eine Ersatzreligion und wehe du versuchst etwas differenziert zu betrachten.
    "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" - das ist unsere heutige Gesellschaft mit all den Konsequenzen bis hin zur Wissenschaft.

  5. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: AllDayPiano 11.10.16 - 10:03

    anonym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber ohne sensation gibts kein geld und ohne geld keine
    > wissenschaft...

    Genau das ist das Problem und der Grund, warum Wissenschaft einen staatlichen Auftrag haben muss!

    Für die Forschung muss es egal sein, ob ein verwertbares (monetär) Ergebnis heraus kommt, oder ob man schon heute weiß, was man morgen damit mal anfangen kann.

    Diese hirnlose Publiziererei und dem noch viel schlimmeren Beitrag inkompetenter Journalisten, die einfach nicht mehr das notwendige Grundverständnis haben, um darüber zu schreiben, soll doch nur die Finanzierung durch Investoren schützen.

    Wieviel einfacher ist es, für den 400-Jahre-Akku zu begeistern, als ein indirekter Nachweis für ein theoretisches Teilchen in der Quantenphysik?

  6. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: anonym 11.10.16 - 10:32

    und auch wenn ich in einer position bin, in der ich mich nicht beschweren dürfte, könnte die staatliche finanzierung doch höher ausfallen.

    auch stört mich, dass die meisten artikel buzzwörter nutzen, die vollkommen fehl am platz sind meiner meinung nach oder dass man z.t. durch diese sensationsgeilheit so ein wettkampf unter den wissenschaftlern verursacht hat, dass ich nicht in ruhe meine daten zuende sammeln kann und dann nochmal ne nacht drüber schlafen kann um auch wirklich nichts übersehen zu haben, sondern sofort veröffentlichen muss.

  7. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: anonym 11.10.16 - 10:34

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist dem System des
    > * "Wer am lautestesten Schreit bekommt die meisten Fördergelder"
    > * "Wer die meisten Fördergelder einbringt wird befördert (oder behält
    > zumindest seinen Job bei der nächsten Kündigungswelle )"
    > geschuldet.

    in der wissenschaft ists bissl anders so von wegen beförderunng usw: das von dir eingeworbene fördergeld ist auch dein gehalt. wirbst du keins ein, gibts kein gehalt ... um es mal ganz banal auszudrücken. prinzipiell juckts die institute auch nicht, wenn da wer freiwillig ohne gehalt arbeitet.

  8. Re: Ist doch typisch für die Zeit

    Autor: Der Spatz 11.10.16 - 12:01

    Muss ja keine offizielle Beförderung sein.

    Reicht ja wenn die eigenen Forschungsabteilung immer größer wird (größerer Etat für Studentische Hilfskräfte) dann steigt man zumindest in dem Uni-internen Ranking auf (Was ja auch sowas wie eine Beförderung ist).

    Je mehr man unter eigenem Namen veröffentlicht hat - Umso mehr Referenzen kann man beim Bewerbungsgespräch an einer "besseren" Uni (als Referenz) angeben (im doppelten Wortsinn) und hat eventuell eine bessere Chance vom Prof an der Hinterwäldler Uni die keiner kennt zum Prof in Stanford/Oxford/am MIT zu werden :-)

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