1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wübben-Stiftung: Hälfte der…

Persönliche Meinung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Persönliche Meinung

    Autor: Sharra 20.10.18 - 03:35

    In der Grundschule weg lassen. Da geht es um die reinen Grundlagen.
    Später dann sollte man das aber definitiv nicht ignorieren. Die Digitalisierung des kompletten Lebens ist bereits im Gange. Und da haben sehr viele einfach deutlichen Nachholbedarf im Umgang. Und ja, sowas gehört in eine Schule.
    Ob es größeren Lernerfolg gibt, nur weil die Aufgaben auf einem Display gelöst werden, wage ich jedoch zu bezweifeln.

  2. Re: Persönliche Meinung

    Autor: McAngel 20.10.18 - 13:11

    Die Schule ist ein Auslaufmodell.
    Anstatt das Schüler zu einem Gebäude hin dackeln und einem mehr oder weniger kompetenter Bezugsperson gehen, um dann nur anzuhören, welches Thema nun dran ist.
    Freilerner ist das Schlagwort.

    Themen werden alle abgehandelt aber in der Reihenfolge, wie es dem Schüler beliebt.
    Ein Harvard-Professer hat all seine Seminare im Youtube veröffentlicht und gesagt, er hat keine Lust mehr wie bisher immer das gleiche zu erzählen. Dadurch gibt er sogar Menschen die Möglichkeit, von Außen zu lernen. Und das sogar kostenlos. Nur für die Prüfungen muss gezahlt werden und Vorort erscheinen.

    Das System kann für alle Schüler funktionieren. Damit die Kinder nicht sozial verarmen, verpflichtet man diese, in Vereine unterzubringen. Wenn es Fragen zu dem einen oder anderen Thema gibt, sollte der Lehrer dann per modernen Kommunikationsmitteln erreichbar sein.

    Seit ich aus der Schule bin, habe ich mehr gelernt, als ich jemals in der Schule je hätte lernen können. Vor allem aus der Praxis.

    Gruß McAngel

  3. Re: Persönliche Meinung

    Autor: xxsblack 20.10.18 - 18:59

    McAngel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Schule ist ein Auslaufmodell.
    > Anstatt das Schüler zu einem Gebäude hin dackeln und einem mehr oder
    > weniger kompetenter Bezugsperson gehen, um dann nur anzuhören, welches
    > Thema nun dran ist.
    > Freilerner ist das Schlagwort.
    >
    > Themen werden alle abgehandelt aber in der Reihenfolge, wie es dem Schüler
    > beliebt.
    > Ein Harvard-Professer hat all seine Seminare im Youtube veröffentlicht und
    > gesagt, er hat keine Lust mehr wie bisher immer das gleiche zu erzählen.
    > Dadurch gibt er sogar Menschen die Möglichkeit, von Außen zu lernen. Und
    > das sogar kostenlos. Nur für die Prüfungen muss gezahlt werden und Vorort
    > erscheinen.
    >
    > Das System kann für alle Schüler funktionieren. Damit die Kinder nicht
    > sozial verarmen, verpflichtet man diese, in Vereine unterzubringen. Wenn es
    > Fragen zu dem einen oder anderen Thema gibt, sollte der Lehrer dann per
    > modernen Kommunikationsmitteln erreichbar sein.
    >

    Damit die Kinder nicht sozial verarmen in ein Verein unterbringen? Wie nennst du diesen Verein? Schule?
    Ich bin nie zur Schule gegangen (ich kenne auch sonst niemand), nur um zuzuhören. Dazu noch in der Reihe wie es dem Schüler beliebt? Sorry, aber das finde ich sinnlos. Lass den Schüler erst Stochastik lernen, bevor er Plus/Minus kann. Super Plan!

    Btw.: Hat man dir auch nach der Schule nochmal die Grundrechenarten, Schreiben, lesen, etc. beigebracht? Du hast nach der Schule erweitertes Wissen erlangt, aber ohne Schule wärst du dort niemals hingekommen. Deine Eltern hatten bestimmt weder Zeit noch Lust auf dich als "Freilerner" aufzupassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.18 19:02 durch xxsblack.

  4. Re: Persönliche Meinung

    Autor: mackes 20.10.18 - 19:30

    McAngel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Schule ist ein Auslaufmodell.
    > Anstatt das Schüler zu einem Gebäude hin dackeln und einem mehr oder
    > weniger kompetenter Bezugsperson gehen, um dann nur anzuhören, welches
    > Thema nun dran ist.
    > Freilerner ist das Schlagwort.
    > Themen werden alle abgehandelt aber in der Reihenfolge, wie es dem Schüler
    > beliebt.

    Das ist nichts neues, verschiedene reformpädagogische Ansätze verfolgen diesen Gedanken schon seit den 1920er Jahren. Wenn es dich wirklich interessiert, kannst du dich ja mal darüber informieren, aber vorab schon die Info: Wirklich gut performt haben die in Reinform alle nicht!

    > Ein Harvard-Professer hat all seine Seminare im Youtube veröffentlicht und
    > gesagt, er hat keine Lust mehr wie bisher immer das gleiche zu erzählen.
    > Dadurch gibt er sogar Menschen die Möglichkeit, von Außen zu lernen. Und
    > das sogar kostenlos. Nur für die Prüfungen muss gezahlt werden und Vorort
    > erscheinen.

    Du vergleichst Studenten mit Kindern... Finde den Fehler. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das freie Lernen an Universitäten selbst viele dieser Heranwachsenden/Erwachsenen vor unlösbare Probleme stellt. Deshalb wird die Uni ja auch immer mehr verschult und zur "Fachhochschule+" umgebaut.

    > Das System kann für alle Schüler funktionieren.

    Viel Spaß dann mit den ganzen heutigen Real- und Hauptschülern, für die schon das Lesen eines Textes von der Länge deines Kommentars eine unüberwindbare Herausforderung ist. Von Kindern mit Förderbedarf gar nicht erst zu reden.

    > Damit die Kinder nicht
    > sozial verarmen, verpflichtet man diese, in Vereine unterzubringen.

    Jetzt also doch wieder Pflicht? Komisches Konzept!

    > Seit ich aus der Schule bin, habe ich mehr gelernt, als ich jemals in der
    > Schule je hätte lernen können. Vor allem aus der Praxis.

    Geht mir genauso. Ohne die in der Schule gelegten Grundlagen an Kultur- und Arbeitstechniken wäre das allerdings unmöglich gewesen.

  5. Re: Persönliche Meinung

    Autor: Sharra 21.10.18 - 01:06

    Einen Harvard-Professor mit einem Grundschullehrer zu vergleichen, halte ich für sehr gewagt.
    Der Professor baut zu 100% auf dem Erlernten, und den angeeigneten Fähigkeiten der früheren Jahre auf.
    Hätten die Studenten vorher nicht gelernt, wie man sich Wissen zu Eigen macht, und wie man Verständnis für ein Konzept entwickelt, könnte der Professor Videos produzieren, bis er Hollywood Konkurrenz macht, seine Studenten würden nichts daraus beziehen können.

    Und genau dafür sind die Grundschulen und weiterführenden Schulen da. Sie sollen dir natürlich auch Wissen vermitteln, aber die primäre Aufgabe ist es, dir beizubringen, wie man lernt und versteht.

  6. Re: Persönliche Meinung

    Autor: plutoniumsulfat 21.10.18 - 16:39

    Wenn man sich gerade in weiterführenden Schulen umschaut, wird das Konzept da auch eher nachrangig verfolgt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. HITS gGmbH, Heidelberg
  3. Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  4. Concordia Versicherungsgesellschaft a.G., Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Find X2 Neo 256GB 6,5 Zoll für 439,99€, Watch 41 mm Smartwatch für 179,99€)
  2. 749€
  3. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,96€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de