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Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

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  1. Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: Flexy 27.05.15 - 10:17

    Wenn ein Modell aber mehr als 5kg hat oder einen Verbrennungsmotor, dann sind von allen Wohngebieten mind. 1,5km Abstand einzuhalten.

  2. Re: Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: Abseus 27.05.15 - 10:52

    Im Grunde sind fast alle Quadrocopter verboten bzw. mit hohen Auflagen verbunden.

    Viele wissen eigentlich gar nicht auf was sie sich damit einlassen! Bei einem Quadrocopter der in 30m Höhe (oder höher) aufsteigen kann gibt es zahlreiche Auflagen. 1. ist eine Versicherung abzuschließen (etwa50¤ im Jahr)! 2. Braucht man eine Betriebserlaubnis, sprich man muss sich registrieren lassen! 3. Braucht man in Städten und derem Umland mit Flughäfen großräumig eine tagesaktuelle Fluggenehmigung mit Ort und Zeit (von/bis) von der zuständigen Flugsicherung! Zu prüfen ist also bei jedem beabsichtigten Flug ob man sich in einer Flugkontrollzone befindet (Entsprechende Karten sind im Netz einsehbar. Und ja auch Bebop/DJPhantom/Parrot ar.drohne usw. gehören ausdrücklich zu den entsprechend regulierten Fluggeräten.
    Und ja auch Golem.de macht sich höchstwahrscheinlich strafbar wenn die Redaktion diese Drohnen im Stadtgebiet von Berlin zum Testen aufsteigen lässt solange keine Genehmigung der Flugsicherung vorliegt.
    Und da Berlin ja glaub ich mehrere Flughäfen hat ist vermutlich das gesammte Stadtgebiet Flugkontrollzone.

    Also wer sich so ein Teil besorgen will obacht! Die rechtlichen Konsequenzen können enorm sein und es kann durchaus teuer werden. Ein gutes Beispiel dazu ist Dresden wo eine ar.Drohne durch Mittglieder der Piratenpartei auf dem Neumarkt vor die Tribüne der Kanzlerin gesteuert wurde. Die Piraten durften in dem Fall in Ermangelung eine Aufstiegsgenehmigung ich glaub 400¤ blechen. Obwohl Dresden nur einen Flughafen besitzt befindet sich fast die komplette Stadt in der Flugkontrollzohne.
    Es ist übrigens auch vollkommen unerheblich wie hoch man aufsteigt, auch bei 30cm ist es strafbar. Entscheidend ist die Höhe in die die Drohne technisch in der Lage ist aufzusteigen!

  3. Re: Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: Sebbi 27.05.15 - 11:40

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Grunde sind fast alle Quadrocopter verboten bzw. mit hohen Auflagen
    > verbunden.

    Nein sind sie nicht.

    >
    > Viele wissen eigentlich gar nicht auf was sie sich damit einlassen! Bei
    > einem Quadrocopter der in 30m Höhe (oder höher) aufsteigen kann gibt es
    > zahlreiche Auflagen.

    Die Flughöhe hat damit nichts zu tun.

    > 1. ist eine Versicherung abzuschließen (etwa50¤ im Jahr)!

    Ja.

    > 2. Braucht man eine Betriebserlaubnis, sprich man muss sich
    > registrieren lassen!

    Nein.

    > 3. Braucht man in Städten und derem Umland mit
    > Flughäfen großräumig eine tagesaktuelle Fluggenehmigung mit Ort und Zeit
    > (von/bis) von der zuständigen Flugsicherung! Zu prüfen ist also bei jedem
    > beabsichtigten Flug ob man sich in einer Flugkontrollzone befindet
    > (Entsprechende Karten sind im Netz einsehbar. Und ja auch
    > Bebop/DJPhantom/Parrot ar.drohne usw. gehören ausdrücklich zu den
    > entsprechend regulierten Fluggeräten.

    Ja. Viele Innenstädte liegen in kontrollierten Zonen.

    > Und ja auch Golem.de macht sich höchstwahrscheinlich strafbar wenn die
    > Redaktion diese Drohnen im Stadtgebiet von Berlin zum Testen aufsteigen
    > lässt solange keine Genehmigung der Flugsicherung vorliegt.
    > Und da Berlin ja glaub ich mehrere Flughäfen hat ist vermutlich das
    > gesammte Stadtgebiet Flugkontrollzone.

    Vermutlich.

    >
    > Also wer sich so ein Teil besorgen will obacht! Die rechtlichen
    > Konsequenzen können enorm sein und es kann durchaus teuer werden. Ein gutes
    > Beispiel dazu ist Dresden wo eine ar.Drohne durch Mittglieder der
    > Piratenpartei auf dem Neumarkt vor die Tribüne der Kanzlerin gesteuert
    > wurde. Die Piraten durften in dem Fall in Ermangelung eine
    > Aufstiegsgenehmigung ich glaub 400¤ blechen. Obwohl Dresden nur einen
    > Flughafen besitzt befindet sich fast die komplette Stadt in der
    > Flugkontrollzohne.
    > Es ist übrigens auch vollkommen unerheblich wie hoch man aufsteigt, auch
    > bei 30cm ist es strafbar. Entscheidend ist die Höhe in die die Drohne
    > technisch in der Lage ist aufzusteigen!

    Niemand wird ein Kind, das sein Fluggerät (egal welches: Drache, Minicopter, Fläche) in so einer Zone ausprobiert, bestrafen. Wer sich gewerblich aber nicht daran hält, kann mit empfindlichen Strafen rechnen.

  4. Re: Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: HeinzHecht 27.05.15 - 18:59

    Was soll die Diskussion? Die Dinger gehören auf abgedperrte Areale. Damit ein paar Hanseln ihren absurden Spieltrieb ausleben können muss die Majorität die Copter über dem Garte dulden? Gehts noch? Sobald es um persönliche "Freiheiten" geht gibt es immer mehrere Seiten.
    Beispiel: der Nachbar hält eine Katze. Die scheisst ständig in meinen Garten. Wessen Interessen sind da betroffen?
    Die erste "Drohne" die über meinem Grund kreist hat in kurzer Zeit ein strukturelles Problem.

    Diese unerwartete Schutzverletzung wird ihnen präsentiert von Krombacher.

  5. Re: Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: d0narrr 27.05.15 - 20:32

    Dulden? Nun, imho sollten sie, du "duldest" doch auch das der GPS Satellit und sonstige über deinem Haus fliegen ^^
    Naja also zumindest lieb und nett den Piloten auffordern nicht über deinem Grundstück zu fliegen, wir beißen auch nicht... Und in der Regel wenn er ein richtiger Flieger ist wird er erst gar nicht über deinem Grundstück fliegen, du vermischst die wirklichen Modellflieger und die die den Drohnen-Hype mitmachen.
    Ein strukturelles Problem herbeizuführen würde eher als illegaler eingriff in die Luftfahrt und da ich mir denken kann das der Eingriff schließlich vom Boden aus Erfolgt und mit was ... wahrscheinlich auch noch illegale waffennutzung...
    Btw nebenbei erwähnt wenn dir wirklich jemand über das Grundstück fliegt und nicht weggeht nach deiner Aufforderung, die Polizei/Ordnungsamt sind nicht zuständig, die dürfen nur wenn die Öffentliche Sicherheit gefährdet wäre wirken, ansonsten ist die Luftfahrtbehörde zuständig ;)

  6. Re: Fliegen in der Stadt/am Stadtrand ist damit nicht mehr...

    Autor: ThadMiller 28.05.15 - 09:09

    Hab bei google nach "typisch deutsch" gesucht und wurde hier her geleitet.

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