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Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

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  1. Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Little_Green_Bot 18.09.14 - 09:46

    Tut mir leid, aber ich akzeptiere keinen Origami-Bot. Kunststoffteile aus einem 3D-Drucker wären auch preiswert.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  2. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: FreiGeistler 18.09.14 - 10:31

    Das ist dein Problem.

  3. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: 4ndreas 18.09.14 - 10:52

    Hübsches Design aber ich druck mir das dann doch auch lieber aus ABS....

  4. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Little_Green_Bot 18.09.14 - 11:10

    Ja, das Design ist gut. Erinnert mich an Viewpoint für's Neo Geo. Preiswerte Bausätze für Arduino oder Raspi hätten einen Markt.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  5. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Abdiel 18.09.14 - 11:20

    > Tut mir leid, aber ich akzeptiere keinen Origami-Bot. Kunststoffteile aus
    > einem 3D-Drucker wären auch preiswert.

    Na die Rechnung möchte ich mal sehen. Vom Gewicht will gar nicht erst anfangen...

    Außerdem gibt es ja noch die Plattenvariante.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.14 11:23 durch Abdiel.

  6. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: nicoledos 18.09.14 - 12:16

    Erstmal braucht man dann einen 3D Drucker. Kunststoff aus dem 3D-Drucker bleibt immer noch Kunststoff und ist aus Ökologischer Sicht nicht optimal.

    Papier bzw. Pappe ist richtig eingesetzt, ein relativ robuster und praktischer Werkstoff. Die Möbelindustrie hat dies schon längst erkannt. Im Flugzeug- und Schiffsbau auch gerne eingesetzt.

  7. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Coding4Money 18.09.14 - 16:02

    Entsprechende Vorlagen zum selber Drucken wären sicherlich eine feine Sache. Per Post kommen dann nur noch die Motoren, Kabel, etc.

    Allerdings wird das im Material schon teurer sein als die Pappe, natürlich wird auch das Gewicht dadurch negativ beeinflusst. Auch um die manuelle Nacharbeit kommt man wohl, mit den aktuellen Druckern, noch nicht drum herum.

  8. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: 4ndreas 18.09.14 - 17:50

    Ach das mit der ökologischen Sicht ist doch quatsch die meisten 3D-Drucker verarbeiten PLA das wird aus Maisstärke hergestellt, da wird Papier kaum besser sein.

    Zumal sich der Kunststoff zu fast 100% und fast beliebig oft recyclen lässt, das geht mit Papier nicht.

  9. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Abdiel 18.09.14 - 20:17

    > Ach das mit der ökologischen Sicht ist doch quatsch die meisten 3D-Drucker
    > verarbeiten PLA das wird aus Maisstärke hergestellt, da wird Papier kaum
    > besser sein.
    >
    > Zumal sich der Kunststoff zu fast 100% und fast beliebig oft recyclen
    > lässt, das geht mit Papier nicht.

    Was für eine Ansammlung von Halbwissen...

    Kunststoff bleibt immer noch KUNSTstoff, ist also, wie der Vorredner anmerkte, wirklich nicht optimal. Unbehandeltes Papier dagegen ist zu 100% biologisch, also ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Darüber hinaus kann es auch noch zu 100% aus Altpapier bestehen, nicht nur "fast".

  10. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Master68 19.09.14 - 14:33

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ach das mit der ökologischen Sicht ist doch quatsch die meisten
    > 3D-Drucker
    > > verarbeiten PLA das wird aus Maisstärke hergestellt, da wird Papier kaum
    > > besser sein.
    > >
    > > Zumal sich der Kunststoff zu fast 100% und fast beliebig oft recyclen
    > > lässt, das geht mit Papier nicht.
    >
    > Was für eine Ansammlung von Halbwissen...
    >
    > Kunststoff bleibt immer noch KUNSTstoff, ist also, wie der Vorredner
    > anmerkte, wirklich nicht optimal. Unbehandeltes Papier dagegen ist zu 100%
    > biologisch, also ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Darüber hinaus
    > kann es auch noch zu 100% aus Altpapier bestehen, nicht nur "fast".

    Da redet der Richtige vom Halbwissen... Achja stimmt - Du beweist hier eher gar kein Wissen.

    4ndreas hat völlig recht. Papierherstellung ist alles andere als ökofreundlich. Schon allein die Mengen an Wasser, Chemikalien (Säuren, Ozon, ...) und Energie, die dafür benötigt werden. Und "unbehandeltes" Papier gibt es sowieso nicht. Papier braucht immer irgendeine Art von Verbundmittel - Du kannst die Cellulosefasern ja nicht stricken, damit sie zusammenhalten.
    Um ein Papier bzw. Pappe herzustellen, die den mechanischen Anforderungen für so eine Anwendung genügt, braucht es jede Menge Chemie.

    Außerdem kannst Du aus Altpapier rein gar nichts machen, außer es zu Shreddern und als Dämmmaterial irgendwo reinzublasen oder es als Brennmaterial in der Müllverbrennung zuzugeben.
    Das was als Recycling Papier verkauft wird, stammt ausschließlich aus Rückläufern von großen Verlagen und Druckereien. Aus dem Zeug, das in den Haushalten gesammelt wird, kann man kein Recycling Papier mehr herstellen. Das ist viel zu inhomogen und verunreinigt. Glanzpapier, Pappe, Kunststoffe aus Hüllen und Zeitungsbeilagen, Essensreste und was weiß ich noch alles. Das kann niemand mehr trennen und macht einen Brei aus dem man kein Papier mehr herstellen kann.

    Im Gegenteil - diese Altpapier Sammelwut, die inzwischen aus falsch verstandenem Umweltbewusstsein in den Haushalten Einzug gehalten hat, hat inzwischen dazu geführt, dass in den Müllverbrennungsanlagen mit Öl und Gas nachgeholfen werden muss, weil der Hausmüll nicht mehr genug brennbares Material enthält um die Müllverbrennung anders am Laufen zu halten.

    Dieser ganze Öko-Hype um Recycling Papier hat inzwischen schon dazu geführt, dass gar nicht genug brauchbares Ausgangsmaterial zur Verfügung steht, um die Mengen an Recycling Papier zu produzieren, die der Markt verlangt.
    Das wiederum hat den Preis für Recycling Papier teilweise über den Preis von "neuem" Papier getrieben, was auch einige schwarze Schafe auf den Plan gerufen hat, die normales Papier mit Farbe gezielt aussehen lassen wie Recycling Papier um es teurer verkaufen zu können...

    Soviel zum Thema Papier, Papier Recycling und Umweltfreundlichkeit von Papier.

  11. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: FreiGeistler 20.09.14 - 15:22

    Von wegen "ökologischer" und so:
    Ist nicht eher Sinn diese Produkts, dass schon ein Kind (ab 14) sich einen Roboter á la "Ritterburg zum ausdrücken" basteln kann?
    Finde ich positiv, könnte Kompetenz in Technik und Informatik fördern, respektive berührungsängste senken.
    Es hat ja nicht jeder einen 3D-Drucker zuhause.
    Ausserdem: Die Hemmschwelle sich einen Roboter auszudrucken ist sicher kleiner, als beim nächsten FabLab in Auftrag zu geben.

  12. Re: Lieber Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Autor: Abdiel 22.09.14 - 11:20

    Also ich habe schon Papier/Pappe hergestellt, ohne auch nur irgendeine Deiner "notwendigen" Zutaten... Was übrigens die mechanischen Anforderungen an das Papier betrifft, wurde ja gerade mit Standardwerkstoffen gearbeitet. Du hast dahingehend recht, dass man das nicht auf den industriellen Maßstab übertragen kann, aber da müsste man auch erst einmal die Gesamtbilanz betrachten. Die sieht für einen 3D-Drucker übrigens auch nicht gerade gut aus.

    Wenn ich dagegen "stricken" im Zusammenhang mit Papierfasern lese, krieg ich Pusteln. Papier im Ursprung bestand aus rein zusammengelagerten Fasern ohne irgendein Bindemittel. Und das funktioniert.

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