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Raspberry-Hype

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  1. Raspberry-Hype

    Autor: Colttt 20.04.16 - 09:44

    Es gab eine Zeit da wunderte ich mich warum der RPi so gehypt wird, er kann von allem ein bisschen aber nichts richtig.
    Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie wo hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das auch locker können. Davon abgesehen ist der RPi aufgrund seiner begrenzen anzahl an GPIOs nur begrenzt für Bastelprojekte zu empfehlen (trotzdem wirds überall getan, da hat die Foundation ein gutes Marketing wo auch alle fleissig mit machen), um einiges besser für Bastel und Schaltprojekte ist der Beaglebone Black (BBB), allein schon weil der mehr GPIOs und eine höhere anschlussvielfalt hat, zudem ist die NIC nicht am USB-Bus mit dran, was zum vorteil ist wenn man den USB-Port doll beansprucht.

    Kurz ich wünsche mir mehr nicht RPi dinge!
    PS ich seh grade das man den BBB nichtmal als Type mit angeben kann, obwohl das Ding sehr bekannt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.16 09:47 durch Colttt.

  2. Re: Raspberry-Hype

    Autor: M. 20.04.16 - 10:10

    > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie wo
    > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > auch locker können.
    Sicher, aber das ist halt ein Microcontroller, bei dem man sich um einiges mehr kuemmern muss, was einem beim Raspberry Pi das OS abnimmt (Ethernet, TCP/IP, Multitasking, ...) oder was aufgrund der reichlich vorhandenen Ressourcen einfach nicht relevant ist (RAM-Benutzung, Codegroesse).

    > um einiges besser für Bastel und Schaltprojekte ist
    > der Beaglebone Black (BBB), allein schon weil der mehr GPIOs und eine
    > höhere anschlussvielfalt hat, zudem ist die NIC nicht am USB-Bus mit dran,
    > was zum vorteil ist wenn man den USB-Port doll beansprucht.
    Dafuer ist der Beaglebone Black auch teurer als der Rasperry Pi. Der Pi ist halt so ein nettes billiges Bastelobjekt, das alles ein bisschen kann, nichts wirklich gut, aber auch nichts wirklich schlecht. Und er ist so billig, dass es auch keine Katastrophe ist, wenn man mal ein Board mit missglueckten GPIO-Spielereien ruiniert.
    Hinzu kommt, dass es fuer den Pi unendlich viele fertige Projekte und Software gibt, wo man sich bedienen kann - wegen der Werbung, aber auch weil der Pi das erste (bekanntere) Billig-ARM-Board war.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  3. Re: Raspberry-Hype

    Autor: MattiasSch 20.04.16 - 12:16

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie
    > wo
    > > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > > auch locker können.

    > Sicher, aber das ist halt ein Microcontroller, bei dem man sich um einiges
    > mehr kuemmern muss, was einem beim Raspberry Pi das OS abnimmt (Ethernet,
    > TCP/IP, Multitasking, ...) oder was aufgrund der reichlich vorhandenen
    > Ressourcen einfach nicht relevant ist (RAM-Benutzung, Codegroesse).

    Ich habe hier Beispielcode für einen DHT22-Webserver auf Arduino+Enc28J60:

    #include <UIPEthernet.h>
    #include <dht.h>
    #define DHT22_PIN 6
    const char header[] = "HTTP/1.0 200 OK\r\n"
    "Content-Type: text/plain\r\n\r\nLuftfeuchte: ";
    const byte myMac[6] = { 0x23, 0x23, 0xDE, 0xAD, 0xBE, 0xEF };
    const IPAddress myIP(10,76,23,77);
    EthernetServer server = EthernetServer(80);
    dht DHT;

    void setup() {
    Serial.begin(9600);
    Ethernet.begin(myMac, myIP);
    server.begin();
    Serial.println("\nListening...");
    }

    void loop() {
    if (EthernetClient client = server.available()) {
    Serial.println("\nAnswering...");
    client.print(header);
    int chk = DHT.read22(DHT22_PIN);
    client.print(DHT.humidity, 1);
    client.print("\r\nTemperatur: ");
    client.print(DHT.temperature, 1);
    client.print("\r\n");
    client.stop();
    Serial.println("\nDisconnect...");
    }
    }

    Ist nicht wirklich aufwendig. Mitmach-Projekte bei Golem wird es künftig mehr geben, ich werde auch welche beitragen...

  4. Re: Raspberry-Hype

    Autor: am (golem.de) 20.04.16 - 12:27

    > PS ich seh grade das man den BBB nichtmal als Type mit angeben kann, obwohl
    > das Ding sehr bekannt ist.
    Man kann auch Raspberry Pi nicht als Typ angeben, sowohl Raspi als BBB laufen unter "SBC".

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  5. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Colttt 20.04.16 - 14:02

    ich werde aus trotz 'bbb' senden :D

  6. Re: Raspberry-Hype

    Autor: M. 20.04.16 - 14:50

    > Ist nicht wirklich aufwendig. Mitmach-Projekte bei Golem wird es künftig
    > mehr geben, ich werde auch welche beitragen...
    Naja, ist aber auch nicht wirklich elegant, einfach ohne dich darum zu kuemmern was der Client ueberhaupt will sofort eine HTTP-Antwort zu senden ;)
    Bei einem Rasperry Pi kannst du im Zweifel sogar Apache laufen lassen, mindestens aber einen Webserver, der HTTP richtig spricht. Und Dinge wie DHCP benoetigen keinen Code auf deiner Seite.

    Ich will sicher nicht sagen, dass der Arduino schlecht ist, ganz im Gegenteil, das ist eine tolle Plattform. Aber fuer Einsteiger ohne Microcontroller-Erfahrung ist meines Erachtens der Rasperry Pi einfach besser geeignet, weil man ein mehr oder weniger vollstaendiges Linux-System vor sich hat, was 'auch' ein paar GPIO-Pins steuern kann - und nicht einen etwas Einsteigerfreundlicheren Microcontroller.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  7. Re: Raspberry-Hype

    Autor: deadeye 20.04.16 - 15:57

    Kannst du gerne für dich halten wie du willst.

    Was ich z.B. mit dem Raspberry PI gemacht habe: Umschaltmöglichkeit mit einem Schalter zwischen AccessPoint und Managed Wifi, Kompass auslesen, Motor via PWM ansteuern, ankommende Daten von der Seriellen Schnitstelle auslesen und umwandeln. Das UI läuft auf einem Webserver und bekommt die Daten via Websocket als JSON verpackt. Gleichzeitig steht noch eine REST-API zur Verfügung. Alles parallel.

    Mach das mal einem Arduino. Sehr ambitioniert.

    Um mal das krasse Gegenbeispiel zu erwähnen: Inkrementalgeber auslesen. Da wirst du mit einem Mikrocontroller viel bessere Erfolge erzielen.

    Was ich damit sagen will, dass beide ihre Daseinsberechtigung haben und natürlich die Clone auch. Es hängt vom Anwendungsfall und Vorlieben des Anwenders ab. Das hast du nicht zu entscheiden.

  8. Re: Raspberry-Hype

    Autor: am (golem.de) 20.04.16 - 15:59

    Und der Server wird das mit einem 400 beantworten :D

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  9. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Graf_Hosentrick 20.04.16 - 16:07

    Ist halt die Frage wer die Zielgruppe ist. Das hier und Ardunino ist definitiv Hobby/Bastler. Das alles ist mit einem 8-Bitter ohne Probleme möglich (auch deadeye) Anwendungsfall. Wer professioneller Arbeiten will muss schnell weg von diesen Lösungen.

  10. Re: Raspberry-Hype

    Autor: DeaD_EyE 20.04.16 - 16:24

    Möglich das man mein Projekt auch mit einem Mikrocontroller verwirklichen kann. Ich will das definitiv nicht mit einem Mikrocontroller machen. Für mich wäre das Mehrarbeit die nicht bezahlt wird.

  11. Re: Raspberry-Hype

    Autor: MattiasSch 20.04.16 - 16:25

    > Naja, ist aber auch nicht wirklich elegant, einfach ohne dich darum zu
    > kuemmern was der Client ueberhaupt will sofort eine HTTP-Antwort zu senden
    > ;)
    > Bei einem Rasperry Pi kannst du im Zweifel sogar Apache laufen lassen,
    > mindestens aber einen Webserver, der HTTP richtig spricht. Und Dinge wie
    > DHCP benoetigen keinen Code auf deiner Seite.
    >
    > Ich will sicher nicht sagen, dass der Arduino schlecht ist, ganz im
    > Gegenteil, das ist eine tolle Plattform. Aber fuer Einsteiger ohne
    > Microcontroller-Erfahrung ist meines Erachtens der Rasperry Pi einfach
    > besser geeignet, weil man ein mehr oder weniger vollstaendiges Linux-System
    > vor sich hat, was 'auch' ein paar GPIO-Pins steuern kann - und nicht einen
    > etwas Einsteigerfreundlicheren Microcontroller.

    Es kommt immer drauf an, was man damit machen will. Beide Konzepte haben ihre Berechtigung und ich setze sie auch gerne zusammen ein:

    http://www.arduino-hausautomation.de/nuage/

    Im vorliegenden Falle eines ans Netz angebundenen Temperatur-Sensors ist Alexanders Beispiel super geeignet, um GPIO am RPi nahe zu bringen, aber weniger, um bspw. einen Lebensmittel verarbeitenden Betrieb mit Temperaturlogging zu versorgen.

    Beim letztgenannten Beispiel ist die Kombination aus ATmega, Ethernetmodul und PoE ganz gut geeignet, 20 Sensorstellen zu einem fairen Preis unterzubringen. Und in dem Fall würde man auch nicht pollen, sondern die Arduinos einmal pro Minute per UDP Temperatur und Luftfeuchte ungefragt an einen Master zu schicken - der dann gerne ein RPi sein darf, der per Display Probleme anzeigt oder den Hausmeister per Mail informiert.

  12. Re: Raspberry-Hype

    Autor: MattiasSch 20.04.16 - 16:28

    Graf_Hosentrick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist halt die Frage wer die Zielgruppe ist. Das hier und Ardunino ist
    > definitiv Hobby/Bastler.

    Ich sehe Arduino nicht prinzipiell als Hobby, er wird in der Industrie gerne für Rapid Prototyping genommen und ich selbst habe Kunden bspw. im Bereich Messebau, wo Beleuchtungs-/Lichteffekt-Installationen eben "mal schnell" mit Arduino und WS2812 realisiert wurden und einfach ihren Zweck erfüllen.

    Klar, der Code ist oft zu groß und Arduino ist nicht elegant. Aber: Wenn es den Zweck erfüllt. Und schließlich hält oft nix länger als ein Provisorium...

  13. Re: Raspberry-Hype

    Autor: jose.ramirez 20.04.16 - 16:33

    Colttt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab eine Zeit da wunderte ich mich warum der RPi so gehypt wird, er kann
    > von allem ein bisschen aber nichts richtig.

    Der Raspberry Pi kann sehr viel und das auch sehr gut.

    So dient ein Raspberry Pi 2 mir als HTPC der ohne eigene Stromversorgung per USB Anschluss des Fernsehers eine wirklich zu vernachlässigende Stomaufnahme besitzt und absolut geeignet für den Einsatz von Kodi ist.

    > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie wo
    > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > auch locker können.

    Nur ist der Arduino kein vollwertiger Computer, also für dieses Einsatzcenario schon nicht geeignet und ausserdem teuer.

    > Davon abgesehen ist der RPi aufgrund seiner begrenzen
    > anzahl an GPIOs nur begrenzt für Bastelprojekte zu empfehlen (trotzdem

    Man kann die GPIOs dank der I2c und SPI Schnittstellen um ein hundertfaches an GPIO Schnittstellen erweitern (welche dann allerdings gepollt werden müssen).

    > wirds überall getan, da hat die Foundation ein gutes Marketing wo auch alle
    > fleissig mit machen), um einiges besser für Bastel und Schaltprojekte ist

    Die Foundation macht nicht nur gutes Marketing, sie kümmert sich auch darum das die Situation um den einst propritären SoC sich inzwischen wesentlich verbessert hat, genau da liegt nämlich der Hase bei der Konkurrenz im Pfeffer, eigentlich sind sämtliche Raspi Nacheiferer nicht zu gebrauchen da es de dacto bis heute keine Möglichkeit gibt Mali und PowerVR Grafik unter Linux zu verwenden.

    > der Beaglebone Black (BBB), allein schon weil der mehr GPIOs und eine
    > höhere anschlussvielfalt hat, zudem ist die NIC nicht am USB-Bus mit dran,
    > was zum vorteil ist wenn man den USB-Port doll beansprucht.

    Dann schafft die NiC halt 500 Mbit anstatt 100 Mbit, für die Einsatzbereiche des BBB ist das nicht von Belang da das Teil nur 512MB Hauptspeicher hat und daher als Medienserver wohl kaum zu gebrauchen ist.

    > Kurz ich wünsche mir mehr nicht RPi dinge!

    Ich wünsche mir das Leute zu Dingen die sie anscheinend nicht interessiert einach mal die Sch****ze halten.

  14. Re: Raspberry-Hype

    Autor: MattiasSch 20.04.16 - 17:00

    jose.ramirez schrieb:

    > > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie
    > wo
    > > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > > auch locker können.
    >
    > Nur ist der Arduino kein vollwertiger Computer, also für dieses
    > Einsatzcenario schon nicht geeignet und ausserdem teuer.

    Nunja, Platinen wie Wattuino aus deutscher Produktion gibt es unter 10¤ und selbst gesteckte "Arduino on a Breadboard" kosten weniger als 5 Euro:

    http://www.arduino-hausautomation.de/2014/evolution-des-rasterduino-barebone-arduino-fuer-5euro/

    Zum Einsatzszenario habe ich in diesem Thread bereits etwas gesagt...

    > Man kann die GPIOs dank der I2c und SPI Schnittstellen um ein hundertfaches
    > an GPIO Schnittstellen erweitern (welche dann allerdings gepollt werden
    > müssen).

    Bei I²C muss man nicht pollen, da kann man Events abfangen.

    > ... eigentlich sind sämtliche Raspi Nacheiferer nicht zu gebrauchen da
    > es de dacto bis heute keine Möglichkeit gibt Mali und PowerVR Grafik unter
    > Linux zu verwenden.

    So schlecht sieht es zum Beispiel bei Allwinner mit Mali nicht aus. Eine VPU auf dem SoC kann seperat angesprochen werden und erledigt Encoding-/Decoding-Operationen sowie 2D-Beschleunigung an der Mali vorbei. Die Mali anzusprechen ist dann nur noch Kür.

    > Dann schafft die NiC halt 500 Mbit anstatt 100 Mbit, für die
    > Einsatzbereiche des BBB ist das nicht von Belang da das Teil nur 512MB
    > Hauptspeicher hat und daher als Medienserver wohl kaum zu gebrauchen ist.

    Wenn es nur darum geht, von einer SSD durchzureichen, dann genügt das durchaus. Schau Dir mal die Speicherausstattung vieler NAS an.

    > Ich wünsche mir das Leute zu Dingen die sie anscheinend nicht interessiert
    > einach mal die Sch****ze halten.

    Berechtigte Kritik am RPi mit "Schnauze halten" abtun? Nicht fein. Das Tutorial lässt sich natürlich mit vertretbarem Aufwand auf andere SBCs "portieren". Und deshalb wünsche ich mir eher ganz viele RPi-Themen, die nach Möglichkeit auch zeigen, wie man ein Tutorial auch auf andere SBCs bringt.

  15. Re: Raspberry-Hype

    Autor: M. 20.04.16 - 17:05

    Nur so viel: Full ACK.
    Natuerlich ist ein Raspberry Pi immer noch zu teuer, wenn man mehrere Messstellen benoetigt. Und aufgrund des komplexeren Aufbaus und der Codemenge vermutlich auch weniger stabil.

    Ich wollte einfach nur sagen, dass der 'Hype' nicht umsonst kommt, und ich das RPi hier in diesem Fall fuer gut eingesetzt halte, besser als einen Arduino oder gar etwas komplett selbstgebasteltes auf Mikrocontroller-Basis, weil das Projekt in der Form nun wirklich fuer jeden realisierbar ist.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  16. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Anonymer Nutzer 20.04.16 - 17:40

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie
    > wo
    > > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > > auch locker können.
    >
    > Nur ist der Arduino kein vollwertiger Computer, also für dieses
    > Einsatzcenario schon nicht geeignet und ausserdem teuer.
    >
    Schreib doch einfach das du keine Ahnung von Mikrocontrollern hast. Ich würde aus Kostengründen den ESP8266, der sich gleich selbst in das WLAN packt, nehmen und dann steht das ganze für deutlich unter 10¤. Da haben meine Raspberrys z.T. mehr Versand gekostet.

    Mein Pi dient eher für Spielereien wie (IR-) IP Cam oder den retropi,

  17. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Noppen 20.04.16 - 19:23

    Colttt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab eine Zeit da wunderte ich mich warum der RPi so gehypt wird, er kann
    > von allem ein bisschen aber nichts richtig.
    > Für solch ein simples unterfangen wie lies temperatur aus und schick sie wo
    > hin einen Raspberry nehmen? Ein Arduino (oder nen Klon davon) sollte das
    > auch locker können. Davon abgesehen ist der RPi aufgrund seiner begrenzen
    > anzahl an GPIOs nur begrenzt für Bastelprojekte zu empfehlen (trotzdem
    > wirds überall getan, da hat die Foundation ein gutes Marketing wo auch alle
    > fleissig mit machen), um einiges besser für Bastel und Schaltprojekte ist
    > der Beaglebone Black (BBB), allein schon weil der mehr GPIOs und eine
    > höhere anschlussvielfalt hat, zudem ist die NIC nicht am USB-Bus mit dran,
    > was zum vorteil ist wenn man den USB-Port doll beansprucht.
    >
    > Kurz ich wünsche mir mehr nicht RPi dinge!
    > PS ich seh grade das man den BBB nichtmal als Type mit angeben kann, obwohl
    > das Ding sehr bekannt ist.

    Mit dem Pi ist es am einfachsten. Aber letztlich kann es einem talentierten Hardware Hacker wie Dir doch egal sein, welcher Weg hier beschrieben wurde -- nimm einfach einen eigenen.

    Ich bin gespannt, auf eine 1337 Lösung, die uns alle umhaut =) Kannst Du dann ja in diesem Thread posten.

  18. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Anonymer Nutzer 20.04.16 - 22:33

    Noppen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Mit dem Pi ist es am einfachsten. Aber letztlich kann es einem talentierten
    > Hardware Hacker wie Dir doch egal sein, welcher Weg hier beschrieben wurde
    > -- nimm einfach einen eigenen.
    >
    > Ich bin gespannt, auf eine 1337 Lösung, die uns alle umhaut =) Kannst Du
    > dann ja in diesem Thread posten.

    Warum ist es denn mit dem Pi am einfachsten? Ein paar Zeilen C++ dürfte jeder locker schaffen. Ist wohl verbreiteter als Python.

  19. Re: Raspberry-Hype

    Autor: deadeye 21.04.16 - 10:12

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist es denn mit dem Pi am einfachsten? Ein paar Zeilen C++ dürfte
    > jeder locker schaffen. Ist wohl verbreiteter als Python.

    Mit C++ verjagst du viele. Jedem bleibt es selbst überlassen, welche Sprache und welche Hardware er für welchen Einsatzzweck nimmt. Mit Python kann man schneller entwickeln und hat weniger Code. Ist halt Einsteigerfreundlich. Des weiteren ist das keine Spielzeugsprache wie manche denken.

    Wenn dir das nicht gefällt, kannst du halt eine andere Sprache wählen: C, C#, Java, js, Ruby, Go, Julia, Bash, Haskell, Fortran und die 1000 anderen Sprachen von denen ich in meinem Leben noch nie etwas gehört habe. Alle diese kannst du auf dem Raspberry Pi einsetzen ohne großartig darüber nachdenken zu müssen. Einfach installieren. Würdest du das mit einem Mikrocontroller tun wollen, bräuchtest du einen Compiler für Sprache XY. Wenn es eine interpretierte Sprache ist, muss dort der Interpreter/VM laufen. Das geht nicht immer, da ein Mikrocontroller begrenzte Ressourcen hat.

    Wer sich für sowas interessiert, sollte sich unbedingt Micropython ansehen.

  20. Re: Raspberry-Hype

    Autor: Noppen 21.04.16 - 10:23

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noppen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Mit dem Pi ist es am einfachsten. Aber letztlich kann es einem
    > talentierten
    > > Hardware Hacker wie Dir doch egal sein, welcher Weg hier beschrieben
    > wurde
    > > -- nimm einfach einen eigenen.
    > >
    > > Ich bin gespannt, auf eine 1337 Lösung, die uns alle umhaut =) Kannst Du
    > > dann ja in diesem Thread posten.
    >
    > Warum ist es denn mit dem Pi am einfachsten? Ein paar Zeilen C++ dürfte
    > jeder locker schaffen. Ist wohl verbreiteter als Python.

    Na, dann baue es doch einfach mit 'nem System, das Du einfacher findest. Oder wartest Du auf eine Anleitung von Golem?

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