Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nvidia führt normierte Plattform…

nur 1 Jahr ?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. nur 1 Jahr ?

    Autor: RipClaw 05.04.06 - 19:07

    Da hat NVidia aber einen zu kurzen Zeitraum gewählt. Firmen behalten ihre Rechner in der Regel so 3-5 Jahre.

    Entsprechend sollte NVidia eher mit 4 Jahren rechnen in denen die Plattform nicht verändert wird bzw. in denen noch Ersatzteile zu bekommen sind.
    Man kann ja jedes Jahr eine neue Plattform herausbringen aber diese 4 Jahre unterstützen. So wären immer 4 stabile Plattformen gleichzeitig auf dem Markt und nach 4 Jahren fällt sie älteste Plattform weg und eine neue kommt dazu.

  2. Re: nur 1 Jahr ?

    Autor: Serbitar 05.04.06 - 20:19

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da hat NVidia aber einen zu kurzen Zeitraum
    > gewählt. Firmen behalten ihre Rechner in der Regel
    > so 3-5 Jahre.
    >
    > Entsprechend sollte NVidia eher mit 4 Jahren
    > rechnen in denen die Plattform nicht verändert
    > wird bzw. in denen noch Ersatzteile zu bekommen
    > sind.
    > Man kann ja jedes Jahr eine neue Plattform
    > herausbringen aber diese 4 Jahre unterstützen. So
    > wären immer 4 stabile Plattformen gleichzeitig auf
    > dem Markt und nach 4 Jahren fällt sie älteste
    > Plattform weg und eine neue kommt dazu.
    >
    >
    Ich kann mich nicht erinnern im Artikel eine Satz gelesen zu haben der darauf hindeutet das nVidia die Plattformen nur ein 1 Jahr unterstützt. Es steht dort das die Plattform 1 Jahr lang in unveränderter Form erhältlich ist. Das Schließt, meines erachtens, den Support für vorhandene Geräte nicht aus ;)



  3. 3 bis 5 Jahre

    Autor: PT2066.7 05.04.06 - 20:27

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da hat NVidia aber einen zu kurzen Zeitraum
    > gewählt. Firmen behalten ihre Rechner in der Regel
    > so 3-5 Jahre.
    >
    > Entsprechend sollte NVidia eher mit 4 Jahren
    > rechnen in denen die Plattform nicht verändert
    > wird bzw. in denen noch Ersatzteile zu bekommen
    > sind.
    > Man kann ja jedes Jahr eine neue Plattform
    > herausbringen aber diese 4 Jahre unterstützen. So
    > wären immer 4 stabile Plattformen gleichzeitig auf
    > dem Markt und nach 4 Jahren fällt sie älteste
    > Plattform weg und eine neue kommt dazu.
    >
    Der ganze Golem-Artikel ist mehr oder minder ein lacher und verrät sehr wenig praktische Kenntnis von der genazen Problematik.

    Real sieht es am IT-Arbeitsplatz so aus, das wir mit einem einzigen Image (!) PC aus 4 Baujahren clonen: FSC Scenic xB 1217 LAN, FSC Scenic 1329, FSC Scenic N600 845G, FSC Scenic N600 865G, FSC Scenic E620, FSC Esprimo E5905.
    PC werden auch bei unseren Kunden zumeist nach 4-5 Jahren ersetzt. Und das bedeutet, das wir erst nach etwa 3 Jahren den PC mit einem aktuellem Image neu clonen. Was wiederum bedeutet, das die Treiber in der Regel erst nach 3 Jahren aktualisiert werden. Und das auch erst nach sehr vielen Test - wegen der komplexen Umgebung.

    Über SMS installieren wir bisher nur Programme und Patch. Neuere Treiber bisher aber nicht.

    Das Hauptproblem für AMD ist aber vor allem das einheitliche Treiberbild bei intel. Vereinfacht gesagt: ich benötige eine inf-Datei von intel - und kann damit mehrere Generationen von PC mit einheitlichen Treibern versorgen. Das bedeutet, das ich problemlos mit nur einem einzigen universellen Clone die gesamte installierte Basis nutzen, pflegen, supporten und aktualisieren (einschließlich Testen bei Veränderungen) kann.

    Will nun einer auf AMD umsteigen, dann darf erst erstmal zwischen SiS, VIA, ALi, nVidia und Co wählen und dann benötigt man oftmals für die verschiedenen Altersgenerationen der Mainbords verschiedene Treiber + Patch. Dazu kommen die bei diesen Chipsätzen reichlich vorhandenen Bugs der Treiber - wielange hat es z.B. letztendlich gedauert bis nVidia für den nForce2 einen wirklich brauchbaren Treiber lieferte ? Und war der etwa so einfach updatefähig ?

    MfG
    PT2066.7

  4. Re: 3 bis 5 Jahre

    Autor: quote 05.04.06 - 21:52

    PT2066.7 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [...]
    das soll nicht herablassend klingen, aber, mal ganz ehrlich, diese clon installationen sind das ungünstigste was man machen kann. eine moderne betriebssystem betankung sieht so aus, dass eine reguläre automatisierte betriebssystem installation durchgeführt wird. da man im vorfeld zu den rechnern eine hardware erkennung erstellt hat und neue treiber per paket eingebunden hat, kann einem ziemlich egal sein, was für hardware drin ist. es gibt dann nur noch einen knackpunkt. es müssen dos treiber der netzwerkkarte vorliegen, um eine dos boot diskette / cd zu erstellen
    da ich sms schon seit jahren nicht mehr gesehen habe, kann ich nicht sagen, ob die software das kann. aber es gibt ausreichend alternativ produkte, die das ganze sehr angenehm durchführen. vor allem wenn man diverse rechner installations profile erstellt, mit denen diverse software anforderungen setzen kann (sap installieren oder nicht, z.b.)
    das ganze kombiniert mit einem vernünftigen datenbank system liefert zeitgleich auch eine exakte hardware und software liste der rechner, die über diverse tools auch automatisch aktuel gehalten werden kann

    im endeffekt ist das ergebnis natürlich identisch. aber da in grossen firmen durchaus mal sonderwünsche zu der hardware kommen, und man diese als (zumindest externer dienstleister) nicht dauerhaft abwehren kann, wenn man den kunden nicht verlieren möchte, liefert das eine sehr viel grössere flexibilität ohne mehraufwand, so dass das auch kostentechnisch zu buche schlägt, weil man eine neue clon cd erstellen und testen muss

  5. Re: 3 bis 5 Jahre

    Autor: pwiltsch 05.04.06 - 23:01

    Hallo,
    man muss hier klar trennen:
    1. die Basisinstallation
    2. Softwareverteilung / Inventarisiertung mit SMS

    Der schönste Weg für ein neues XP ist wirklich ein unattended install.
    Ich habe es bei uns damals so realisiert, das der Benutzer per bootbarer CD sich mit nem Fileserver verbindet und dann mit einem Klick die Installation startet. Vorteil war wie gesagt, das es eigentlich relativ egal ist, welche Hardware im Rechner steckt. Man muss vorher nur eine Hardware Inventaresierung machen und die Treiber für die verschieden Geräte auf dem Fileserver packen.

    Der SMS ist dann für die Verteilung der Software zuständig (Gruppenebene im Active Directory). Da der SMS eigentlich "nur" Kommandozeilenaufrufe verteilt, kann man damit sogut wie alles machen.
    Unsere Benutzer haben z.b. unter "angekündigte Programme" einen Punkt der heißt "Treiberupdate". Bekommt er jetzt ne neue Hardware, kann er dieses Programm einfach starten. Im Hintergrund werden alle Treiber auf die Festplatte kopiert und eine Hardware erkennung wird angestoßen. Klar, wir haben bei uns auch Standardhardware, aber die Produktzyklen (Drucker, Scanner usw.) werden auch immer kürzer. Ein Druckermodell mehrere Jahre zu beschaffen, ist so gut wie unmöglich.

    Mit dieser Kombination fahren wir jetzt ca. 2 Jahre und sind wirklich zufrieden.








    quote schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > PT2066.7 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > [...]
    > das soll nicht herablassend klingen, aber, mal
    > ganz ehrlich, diese clon installationen sind das
    > ungünstigste was man machen kann. eine moderne
    > betriebssystem betankung sieht so aus, dass eine
    > reguläre automatisierte betriebssystem
    > installation durchgeführt wird. da man im vorfeld
    > zu den rechnern eine hardware erkennung erstellt
    > hat und neue treiber per paket eingebunden hat,
    > kann einem ziemlich egal sein, was für hardware
    > drin ist. es gibt dann nur noch einen knackpunkt.
    > es müssen dos treiber der netzwerkkarte vorliegen,
    > um eine dos boot diskette / cd zu erstellen
    > da ich sms schon seit jahren nicht mehr gesehen
    > habe, kann ich nicht sagen, ob die software das
    > kann. aber es gibt ausreichend alternativ
    > produkte, die das ganze sehr angenehm durchführen.
    > vor allem wenn man diverse rechner installations
    > profile erstellt, mit denen diverse software
    > anforderungen setzen kann (sap installieren oder
    > nicht, z.b.)
    > das ganze kombiniert mit einem vernünftigen
    > datenbank system liefert zeitgleich auch eine
    > exakte hardware und software liste der rechner,
    > die über diverse tools auch automatisch aktuel
    > gehalten werden kann
    >
    > im endeffekt ist das ergebnis natürlich identisch.
    > aber da in grossen firmen durchaus mal
    > sonderwünsche zu der hardware kommen, und man
    > diese als (zumindest externer dienstleister) nicht
    > dauerhaft abwehren kann, wenn man den kunden nicht
    > verlieren möchte, liefert das eine sehr viel
    > grössere flexibilität ohne mehraufwand, so dass
    > das auch kostentechnisch zu buche schlägt, weil
    > man eine neue clon cd erstellen und testen muss


  6. Re: nur 1 Jahr ?

    Autor: blacky 06.04.06 - 08:31

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da hat NVidia aber einen zu kurzen Zeitraum
    > gewählt. Firmen behalten ihre Rechner in der Regel
    > so 3-5 Jahre.
    >
    > Entsprechend sollte NVidia eher mit 4 Jahren
    > rechnen in denen die Plattform nicht verändert
    > wird bzw. in denen noch Ersatzteile zu bekommen
    > sind.
    > Man kann ja jedes Jahr eine neue Plattform
    > herausbringen aber diese 4 Jahre unterstützen. So
    > wären immer 4 stabile Plattformen gleichzeitig auf
    > dem Markt und nach 4 Jahren fällt sie älteste
    > Plattform weg und eine neue kommt dazu.
    >
    >

    ich wuerde einfach mal meinen, das die Geraete 1 Jahr im Handel sind.. Das ist eigenltich relativ lange, denn wenn man mal sieht wie alnge Heutzutage GraKas erhaeltlich sind.. Die 7800GTX von nVidia war gerade mal 6 Monate erhaeltlich und ist jetzt weg vom Fenster.

    Ich denke es wurde einfach gemeint, das diese 1 Jahr produziert wird.. Kaufen wird mans dann etwa 2-3 Jahre koennen..

    Aber bei uns in der Firma werden die PCs eh alle 2 Jahre ersetzt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Sankt Wendel
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  3. itsc GmbH, Hannover
  4. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Corsair T1 Race 2018 in diversen Farben für 229,90€ + Versand. Bestpreis!)
  2. (heute u. a. mit PlayStation 4 und Samsung-TVs)
  3. (u. a. LG OLED 65E8LLA für 1.777€ statt 2.077€ im Vergleich)
  4. 139€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IAA 2019: PS-Wahn statt Visionen
IAA 2019
PS-Wahn statt Visionen

IAA 2019 Alle Autobosse bekennen sich auf der IAA zur Nachhaltigkeit, doch auf den Ständen findet man weiterhin viele große, spritfressende Modelle. Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage: Ist das Konzept der Automesse noch zeitgemäß?
Eine Analyse von Dirk Kunde


    Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
    Geothermie
    Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

    Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
    Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

    1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
    2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
    3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

    Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
    Sonos Move im Test
    Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

    Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
    2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
    3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

    1. Müll: Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert
      Müll
      Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert

      Akkus im Hausmüll können Müllfahrzeuge und Recyclinganlagen stark beschädigen. Deutschlands Entsorger fordern daher, ein Pfand für Akkus von Fahrrädern und anderen Geräten zu verlangen.

    2. Elektroautos: Daimler stoppt Entwicklung neuer Verbrennermotoren
      Elektroautos
      Daimler stoppt Entwicklung neuer Verbrennermotoren

      Daimler wird zunächst keine neuen Verbrennungsmotoren mehr entwickeln, sondern sich auf den Elektroantrieb konzentrieren. Für einige Anwendungszwecke werden jedoch auch Hybrid-Fahrzeuge weiterentwickelt.

    3. Raumfahrt: Weltraumpionier Sigmund Jähn gestorben
      Raumfahrt
      Weltraumpionier Sigmund Jähn gestorben

      Der Kosmonaut Sigmund Jähn ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Er ist als DDR-Bürger der erste Deutsche im All gewesen.


    1. 07:41

    2. 07:13

    3. 22:07

    4. 13:29

    5. 13:01

    6. 12:08

    7. 11:06

    8. 08:01