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simple Lösung ...

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  1. simple Lösung ...

    Autor: gadthrawn 22.04.16 - 17:23

    Spielefirmen zahlen eher schlecht. Angemessener lohn und Arbeitszeit und sie bringen Leute...

  2. Re: simple Lösung ...

    Autor: Milber 22.04.16 - 17:31

    Keine Ahnung was die bezahlen, aber mit Sicherheit zu wenig für das was sie verlangen. Und für das was sie bieten.

  3. Re: simple Lösung ...

    Autor: non_sense 22.04.16 - 17:41

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spielefirmen zahlen eher schlecht. Angemessener lohn und Arbeitszeit und
    > sie bringen Leute...

    Sehe ich genauso.
    Für InnoGames, Goodgames und Daedalic war ich zu teuer... Dann eben nicht...

  4. Re: simple Lösung ...

    Autor: dEEkAy 22.04.16 - 17:51

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spielefirmen zahlen eher schlecht. Angemessener lohn und Arbeitszeit und
    > > sie bringen Leute...
    >
    > Sehe ich genauso.
    > Für InnoGames, Goodgames und Daedalic war ich zu teuer... Dann eben
    > nicht...


    darf man fragen was denn gefragt war und was geboten wurde?

  5. Re: simple Lösung ...

    Autor: non_sense 22.04.16 - 19:29

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > darf man fragen was denn gefragt war und was geboten wurde?

    Beworben hatte ich mich als Junior-Softwareentwickler vor 5 Jahren.
    Als Gehaltsvorstellung hatte ich 36.000 ¤ im Jahr, was für ein Berufsanfänger nicht all zu hoch ist. Alle drei Firmen meinten, das könnten sie nicht bezahlen aber sie würden sich noch mal beraten. Kurz danach kam auch schon die Absage ohne weiter darauf einzugehen. Bei Daedalic hatte ich vorher auch ein Praktikum gemacht und konnte in Erfahrung bringen, was einige dort verdient hatten und da hatte ich mich auch schon gefragt, wieso man für so wenig Geld überhaupt aufsteht? Das war auch nur etwas mehr als der Mindestlohn und dafür arbeitet man 50+ Stunden pro Woche...

    Soll mir auch egal sein. Jetzt arbeite ich halt als Entwickler in der Bankenbranche und verdiene 40.000 ¤ im Jahr und demnächst steht eine Gehaltserhöhung bevor.

  6. Re: simple Lösung ...

    Autor: hoben 22.04.16 - 19:59

    Das sind wenigstens mal einigermaßen realistische Gehälter, tendenziell aber schon niedrig. Normalerweise wird hier auf Golem immer geprahlt, wie man als normaler Entwickler ja unter 70.000 gar nicht anfängt.

    Fakt ist, dass man selbst im Rhein-Main-Gebiet mit seinen hohen Mieten als Softwareentwickler in einem normalen Unternehmen mit einigen Jahren Berufserfahrung (3 bis 5) in aller Regel nicht die 60.000 knackt. Davon wird man nicht reich und ich finde es eigentlich eine Frechheit, aber so ist es in Deutschland eben.

    In den USA steigt man unter $100k dagegen gar nicht erst ein. Alles schon erlebt. Plane gerade die Auswanderung.

  7. Re: simple Lösung ...

    Autor: exxo 22.04.16 - 20:33

    Hast du denn schon einen Vertrag unterschrieben der mit 100k+ dotiert ist?

    Ich würde gerne erfahren ob man in Amiland an jeder Ecke die sagenumwobenen 100k verdient oder das nur in Hotspots wie dem Silicon Valley realisierbar ist.

    Weiterhin würde mich interessieren ob jeder die 100k kassiert oder nur die Leute die nicht nur stumpf nach Vorgabe arbeiten können, sondern selbstständig Probleme lösen oder nebenbei als ihr eigener Projektmanager agieren.

  8. Re: simple Lösung ...

    Autor: quadronom 22.04.16 - 21:51

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spielefirmen zahlen eher schlecht. Angemessener lohn und Arbeitszeit und
    > sie bringen Leute...

    Angemessen zahlen würde jeder Branche helfen.
    Aber dann kommt ja sofort: "Denk doch mal einer an die Arbeitgeber! Die haben es doch schon so schwer! Allein der Mindestlohn! Das ist doch schon die ABSOLUTE Belastungsgrenze...."

    %0|%0

  9. Re: simple Lösung ...

    Autor: ixs 22.04.16 - 22:44

    > Hast du denn schon einen Vertrag unterschrieben der mit 100k+ dotiert ist?

    Ja, sogar in Europa. Arbeite halt für eine amerikanische Firma von zu Hause aus.

    > Ich würde gerne erfahren ob man in Amiland an jeder Ecke die sagenumwobenen
    > 100k verdient oder das nur in Hotspots wie dem Silicon Valley realisierbar
    > ist.

    Nein, auch in den USA gibt es viele schlechtbezahlte Stellen in der IT und die regionalen Unterschiede sind auch gross. Teilweise sogar extremer als das Nord-Süd-Gefälle in Deutschland.
    Im mittleren-Westen, also dem sogenannten FlyOver-Country ist das Angebot an Stellen geringer, die Lebenshaltungskosten sind ebenso niedrig und das spiegelt sich halt in Verträgen für 50kUSD und teilweise auch weitaus weniger wieder.

    Aber in den USA ist das Remote-Working oder auch Home-Office mehr verbreitet. Ich kenne z.B. Leute, die sitzen in Arizona, einem relativ günstigen Land und streichen pro Jahr 300k USD ein weil sie an einer Hype-Technologie wie Cloud arbeiten und ein Arbeitgeber im Silicon-Valley sie unbedingt haben wollte und Home-Office total okay war.
    Das ist dann der Sechser im Lotto.


    > Weiterhin würde mich interessieren ob jeder die 100k kassiert oder nur die
    > Leute die nicht nur stumpf nach Vorgabe arbeiten können, sondern
    > selbstständig Probleme lösen oder nebenbei als ihr eigener Projektmanager
    > agieren.

    Natürlich nicht. Ist ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten aber nicht das Schlaraffenland. :-D

    Es gibt viele Leute, die verdienen wesentlich weniger als 100k. Es gibt aber auch einen Haufen Leute, die schaffen es in San Francisco auf 200k pro Jahr oder so zu kommen. Die haben einen entsprechenden Lebenslauf bei dem gute und bekannte Firmen in der Vergangenheit vorkamen und die sind in der Lage gut zu erklären was sie tolles geschafft haben. Dann noch ein wenig Vitamin-B dazu und dann läuft das.
    Das dumme ist halt, dass die Leute in Silly-Valley sitzen und man dort mit 200k pro Jahr auch nicht so weit kommt da Häuser schick teuer sind und man natürlich den neuesten Tesla Sportwagen braucht um zu zeigen, dass man "dazu" gehört.

    Wenn Du mehr über Gehälter wissen willst, dann würde ich z.B. mal glasdoor.com anschauen, da gibt es immer einen recht guten Gehaltsspiegel.
    Man kann sich auch durchaus den von Heise anschauen, der ist für Deutschland ja relativ detailliert.

    Natürlich ist die Frage dabei immer, wie relevant sowas ist, da es dabei ja zumeist um durchschnittliche Angaben geht und es da massive Schwankungen gibt.
    Eine Ex-Freundin von mir z.B. hatte in Baden-Würrtemberg Mathematik an einer FH studiert. Guter Abschluss mit 'ner 1 vor dem Komma. Jobangebote für sie waren zwischen 25k und 48kEUR. Ersteres war eine Uni-Ausgründung die bisschen 3D Zeug machte, letzteres ein Automobilzulieferer. Das ist schonmal eine mächtige Schere dort.
    Ich kenne Leute, die haben in Amsterdam bei einem Hotelreservierungsdienst gearbeitet. Die haben Leute mit 48kEUR eingestellt und nach drei Jahren waren die Leute dann bei 60kEUR. Die haben aber auch Leute eingestellt für 18kGBP weil es halt ging.
    Und ich weiss auch, dass die Leute beschäftigten für 70kEUR die dann nochmal 70kEUR als Bonuszahlungen bekommen. Oder einer von deren Senior Leuten bekam 250kEUR und nochmal 1M Aktien wenn er 4 Jahre beim Laden bleibt.

    Da geht also schon einiges, es ist halt nur sehr variabel. Und die Frage sollte halt sein, was muss man kennen und was muss man erzählen können, damit man die höheren Beträge bekommt anstelle der niedrigen.

  10. Re: simple Lösung ...

    Autor: gokzilla 22.04.16 - 23:50

    ich als einfacher Arbeiter verdiene mit 35 std. Woche ca. 40.000 netto. Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld nicht eingerechnet. Verheiratet + 2 Kinder. Dachte in der IT Branche würde man locker das doppelte verdienen.

  11. Re: simple Lösung ...

    Autor: hoben 23.04.16 - 00:03

    Das dürften dann ca. 60.000 brutto sein bei Steuerklasse 3. In der Generation "beziehungsunfähig" kommen allein wegen der Steuern schon über 400 EUR pro Monat netto weniger raus. (Dass Verheiratete hierbei bevorteilt werden, ist sowieso fragwürdig.)

    60k sind trotzdem schon weit oben bei Softwarekram. Mir wurden bei ca. 7 Jahren Berufserfahrung sogar schon unter 45k brutto angeboten.

    In der IT stehen 40 Stunden im Vertrag (nie andere Verträge gesehen). Überstunden werden in der Regel gar nicht abgegolten, bei mir zum Glück schon.

    Was ist denn ein einfacher Arbeiter in dem Kontext? Welche Branche, welche Aufgaben?

    Mittlerweile kann ich nur jedem von einem Informatikstudium abraten, es sei denn, man geht in die Consulting-Schiene (geht aber auch mit Physik oder Mathe super). Mit anderen Studiengängen verdient man deutlich mehr. Es ist kein Wunder, dass Amerika alles was Software angeht einfach nur dominiert. In Deutschland (generell Europa) gibt es keine Wertschätzung (außer in UK).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.16 00:07 durch hoben.

  12. Re: simple Lösung ...

    Autor: ixs 23.04.16 - 03:26

    gokzilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich als einfacher Arbeiter verdiene mit 35 std. Woche ca. 40.000 netto.
    > Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld nicht eingerechnet. Verheiratet + 2 Kinder.
    > Dachte in der IT Branche würde man locker das doppelte verdienen.

    Ich denke 60k kann man relativ problemlos verlangen, auch in Deutschland. Nicht jeder Arbeitgeber wird das bieten wollen, aber der Markt im grossen und ganzen gibt das her.
    Experteer.de z.B. wirbt ja speziell damit, dass sie ausschliesslich Stellen mit 60k+ als Gehalt bieten. Die US Version spricht übrigens von 100.000+USD - Nur mal so zur Einordnung.

    Das Problem ist halt, dass Deutschland insgesamt ein relativ niedriges Lohnniveau hat im Vergleich zu anderen Ländern. Das ist nicht unbedingt schlimm, weil die Lebenshaltungskosten sind auch niedriger und es gibt ein grösstenteils funktionierendes soziales Netz. Es bedeutet aber auch, dass Arbeitnehmer 60k zu viel finden und meinen, sie sollten erfahrene Mitarbeiter für 40k finden. Da das nicht passiert, wird dann immer vom grossen Fachkräftemangel fantasiert. Siehe ja auch wieder dieser Artikel hier.

    Wie aber "hoben" schon schrieb, sind 35 Stunden in der IT eher selten. Die meisten Verträge sprechen von 40 Wochenstunden und Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten. Das ist bei den meisten Firmen der Unterschied zwischen Angestellter oder Facharbeiter.
    Was bei vielen Firmen dann passiert ist, dass die (interne) IT als Kostenfaktor gesehen wird und man statt den eigentlich notwendigen 10 Mitarbeitern nur 5 hat, die dann entsprechend überlastet sind. Ob die dann evtl. 10 oder 20k EUR pro Jahr Mehreinnahmen das wert sind, muss man dann genau erörtern. Aber soviel nur nebenbei.

    Finanziell ist der Unterschied zwischen 35, 37 und 40 Stunden die Woche jedoch durchaus spürbar. Eine Freundin hat gerade den Arbeitgeber gewechselt und arbeitet jetzt 37 statt 40 Stunden. Dies führte zu etwas weniger Lohn aber sie hat einen Vertrag der ihr entsprechende Lohnerhöhungen zusichert so dass sie in 2 Jahren wieder auf dem alten Niveau ist. Kann man machen, aber zwei Jahre keine Lohnprogression ist auch unschön.

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