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Dumme Frage: Verschlüsselung

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  1. Dumme Frage: Verschlüsselung

    Autor: Whitey 22.04.16 - 17:11

    Wenn WA jetzt End-to-End verschlüsselt, was bringt dann die Vorratsdatenspeicherung dieser verschlüsselten Daten?

  2. Re: Dumme Frage: Verschlüsselung

    Autor: marcel.mustermann 22.04.16 - 17:19

    Das frage ich mich auch. Zudem kommt noch hinzu: die Server stehen nicht in Deutschland und noch nichtmal in der EU.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.16 17:20 durch marcel.mustermann.

  3. Re: Dumme Frage: Verschlüsselung

    Autor: xabcd 22.04.16 - 17:24

    Jo wirklich dumm die Frage. Es werden keine Inhalte gespeichert bei der VDS.

  4. Re: Dumme Frage: Verschlüsselung

    Autor: unbuntu 22.04.16 - 17:45

    Hahahaha, der war gut.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Dumme Frage: Verschlüsselung

    Autor: lumines 22.04.16 - 18:07

    xabcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo wirklich dumm die Frage. Es werden keine Inhalte gespeichert bei der
    > VDS.

    Dumm ist die Frage ganz sicher nicht, denn mit den Metadaten kann nur WhatsApp etwas anfangen und die Nachrichten (und Telefonate) sind eben E2E-verschlüsselt. Bei normalen Anrufen per GSM und SMS sind die Metadaten vermutlich etwas aussagekräftiger.

  6. Einfache Antwort

    Autor: Anonymer Nutzer 22.04.16 - 18:20

    Der Inhalt ist zwar verschlüsselt, aber nicht wer wann mit wem von wo kommuniziert (Stichwort "Metadaten").

    Die Polizei kann damit immer noch prüfen wer bspw. mit einem Terroristen Kontakt hatte.

  7. Re: Einfache Antwort

    Autor: Whitey 22.04.16 - 18:30

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Inhalt ist zwar verschlüsselt, aber nicht wer wann mit wem von wo
    > kommuniziert (Stichwort "Metadaten").
    >
    > Die Polizei kann damit immer noch prüfen wer bspw. mit einem Terroristen
    > Kontakt hatte.

    Das ist für mich die Frage, die ich als Verschlüsselungs-Laie mir gestellt habe, d.h. was umfasst die E2E Verschlüsselung? Nur die Inhalte, oder ist auch das Beziehungsnetz verschlüsselt, d.h. wer mit wem in Kontakt steht. Bei SMS usw. ist dies ja entsprechend klar, aber ich habe mich gefragt ob bei der E2E Verschlüsselung von WA nicht auch verschlüsselt ist (oder sein könnte) wer mit wem kommuniziert.
    Ich denke, wer E2E Verschlüsselung besser kennt als ich, für den wird die Frage eher trivial sein, aber Ende-zu-Ende könnte ja auch (potenziell?) die Verschlüsselung der Enden beinhalten.

  8. Re: Einfache Antwort

    Autor: Anonymer Nutzer 22.04.16 - 18:53

    Der Anbieter (bspw. Whatsapp) muss ja wissen wo es hingeschickt wird. Daher sind die Kommunikationsbeziehungen in jedem Fall klar. Wenn man so etwas verschleiern möchte, dann braucht man eine dezentrale, verteilte Infrastruktur wie beim TOR-Netzwerk.

  9. Re: Einfache Antwort

    Autor: divStar 22.04.16 - 19:36

    Da wir keinen Zugriff auf den Sourcecode von Whatsapp haben, können wir nicht mit 100%tiger Sicherheit sagen wie es dort abläuft. Aber es wäre durchaus möglich Nachrichten und Metadaten soweit zu verschlüsseln, als dass das einzig brauchbare (und nicht verschlüsselte) nur die IP und die MAC-Adresse (die manipulierbar ist) wären. Ggf. könnten (bzw. würden) Android-, iPhone-, WP- oder sonstige Overhead-Daten mit geschickt - aber die könnte man - rein theoretisch - ebenfalls verschlüsseln, sodass das einzige, was unverschlüsselt wäre, eben die IP-Adresse wäre (ggf. wie gesagt noch die MAC-Adresse - aber die IP alleine würde ausreichen). Wie aussagekräftig diese allein ist, bin ich mir nicht sicher. Technisch ist sie jedoch alles andere als eindeutig und lässt prinzipiell nicht so viele Schlussfolgerungen zu.

    Leider haben die Politiker, die das fordern, wohl außer der Schwafel-Kompetenz sonst nichts zu bieten. Ergo können sie fordern was sie wollen; kriegen werden sie maximal das, was sie bei Festnetz-Internetanschlüssen bekommen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob stets geloggt wird wer wann welche IP-Adresse in welcher Zelle zugewiesen bekommen hat etc., denn das wären UNMENGEN an Log-Daten. Und falls nicht, kann die Politik sich das Vorhaben gleich in die Haare schmieren.

  10. Re: Einfache Antwort

    Autor: Wallbreaker 23.04.16 - 00:30

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist für mich die Frage, die ich als Verschlüsselungs-Laie mir gestellt
    > habe, d.h. was umfasst die E2E Verschlüsselung? Nur die Inhalte, oder ist
    > auch das Beziehungsnetz verschlüsselt, d.h. wer mit wem in Kontakt steht.
    > Bei SMS usw. ist dies ja entsprechend klar, aber ich habe mich gefragt ob
    > bei der E2E Verschlüsselung von WA nicht auch verschlüsselt ist (oder sein
    > könnte) wer mit wem kommuniziert.
    > Ich denke, wer E2E Verschlüsselung besser kennt als ich, für den wird die
    > Frage eher trivial sein, aber Ende-zu-Ende könnte ja auch (potenziell?) die
    > Verschlüsselung der Enden beinhalten.

    Das kommt sehr auf die Infrastruktur an. Also lediglich Ende-zu-Ende Verschlüsselung schützt nur die Inhalte effektiv, während dennoch klar ist wer mit wem kommuniziert hat. Hier sind Metadaten etwas Fundamentales, da alles was gesendet wird immer einen Anfangs -und Endpunkt besitzt und demnach verfolgbar ist. Allerdings werden diese Beziehungsdaten z.B. bei Signal über deren Server kryptografisch abgewickelt. Und wenn hier tatsächlich so verfahren wird, dann kennt ausschließlich dieser Server die Metadaten. Nur diese werden laut Angabe nicht gespeichert. Was sich allerdings mit nahezu jedem Kommunikationsmedium durchführen lässt, ist eine Weiterleitung bspw. über Tor, um hier die Verbindungsdaten zusätzlich zu verschleiern. Bei WhatsApp wäre ich allerdings vorsichtig hier von Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu reden. Denn das setzt auch vorraus, dass der Nutzer die Kontrolle über seine Schlüssel hat, sonst ist das nur heiße Luft.

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