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Bewegungsprofil auf Chipkarten

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  1. Bewegungsprofil auf Chipkarten

    Autor: a1e 24.04.16 - 10:13

    Ich bin seit Jahren Golem Leser und ich schätze diese Seite sehr, aber das was Sie aus den "Bewegungsprofilen" gemacht haben ist mehr als peinlich. Wie kann man ohne jegliches Hintergrundwissen so draufhauen? Die paar Daten, die auf den Aufenthalt hinweisen - lächerlich. Okay, es geht besser und zukünftig werden die Automaten diese Daten "verschleiern". Wahrscheinlich zum Nachteil des Kunden bei Reklamationen oder Kontrollen. Da gibt es ganz andere Möglichkeiten und kein Mensch regt sich darüber auf.

  2. Re: Bewegungsprofil auf Chipkarten

    Autor: Bassa 24.04.16 - 11:30

    Die Verkehrsbetriebe haben behauptet, es sei technisch unmöglich. Aber es ist nicht nur möglich, es wird aktiv getan. Das ist kein Bug. Das ist eine bewusste Entwicklung. Und die macht eine Firma sicher nicht, weil sie gerade Bock darauf hat, sondern weil der Auftraggeber sie dazu beauftragt. Das heißt, die Verkehrsbetriebe haben mit voller Absicht ihre Kunden verarscht.

    Das können Sie gerne lächerlich finden. Ich frage mich dann - arbeiten Sie zufällig bei denen?

  3. Re: Bewegungsprofil auf Chipkarten

    Autor: a1e 26.04.16 - 20:02

    Moin,

    auch bei den Verkehrsbetrieben arbeiten Leute, die die gesamte Technik nicht überblicken und alle Details kennen. Und es wurde keine Funktion zur Erfassung von Bewegungsprofilen beauftragt! Vielmehr wurden Chipkarten und Automaten nach VDV-KA gefordert und eingesetzt. Einem Quasistandard, der durch ein Bundesministerium gefördert wurde. Dieser beinhaltet eben besagtes Applikationslog (max. zehn Einträge). Aber auch das wurde nicht geschaffen, um Bewegungsprofile aufzuzeichnen, sondern Belege für den Kunden! Ein gefundenes Portemonnaie mit Papiertickets ist aufschlussreicher als die Daten im Applikationslog. Ja, man kann die Daten missbrauchen, aber welche nicht?! Aber wie sieht das aus Sicht des Verkehrsbetriebs aus? Alle paar Tage klingelt einer an der Tür der Kunden und verlangt nach der Chipkarte? Hört sich nicht sehr praktikabel an! Ja, man wird nachbessern. Entweder durch Verschleierung sensibler Daten oder durch eine geschützten Zugriff via PIN. Ja, da gibt es ein Problem mit dem Applikationslog, aber die Art und Weise, wie die BVG angegangen wurde, ist peinlich! Jedes TK-Unternehmen, Google, Apple & Co. haben viel mehr Daten. Und, wen regt's auf?
    Und nein, ich arbeite bei keinem Verkehrsbetrieb, kenne aber die VDV-KA Spezifikation und div. Verkehrsbetriebe sehr gut. Diese gehen sehr sensibel mit Kundendaten um. Dafür sorgen schon die Datenschutzbeauftragten.

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