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Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

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  1. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 14:42

    Natürlich ist es glaubwürdig, was sonst?

  2. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 14:49

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist es glaubwürdig, was sonst?
    unglaubwuerdig ... das Gegenteil von glaubwuerdig. Meinst du die Frage wirklich ernst?
    Wenn jemand mehr fordert, aber nicht bereit ist mehr zu bezahlen, kann man diesen ja wohl kaum ernst nehmen, oder?
    Auf welcher Basis soll diese Forderung denn stehen? Auf einem "ich will aber mehr"????das ist fuer dich glaubwuerdig?

  3. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 16:05

    Auf der Basis: Alle anderen bekommen aber auch.

  4. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 16:18

    und was genau ist daran jetzt glaubwuerdiger?
    irgend jemand muss es bereitstellen ... da internet nicht auf baeumen waechst!
    was genau soll fuer denjenigen dann bitte der Anreiz sein?
    wollen wir jetzt alle hier aufzaehlen, was wir gerne haben wollen? was soll das?

  5. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: Ovaron 27.04.16 - 16:47

    bccc1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab 100Mbit VDSL bei der Telekom genommen, da
    > ich so mehr Upload kriege als beim 200Mbit Vodafon
    > Kabel Tarif. Ich war aber auch am überlegen, ob ich
    > mir einfach beides hole.

    Falls Du mit dem Router leben kannst ist Hybrid möglicherweise das was Du suchst.
    Da bei Dir Vectoring verfügbar ist kannst Du davon ausgehen das Dein LTE Mast - so er denn funktechnisch günstig liegt - nicht zu sehr überbucht ist.

  6. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 16:49

    Irgendjemand muss es auch für andere bereitstellen, da Internet ja auch da nicht auf Bäumen wächst.

  7. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 18:15

    nein, es muss ueberhaupt niemand bereitstellen. Genau solche unsinnigen Annahmen sind hier anscheinend das Problem ...
    es muss ueberhaupt niemand. Es kann jemand anbieten ... und wird es, wenn es entsprechende Anreize gibt!
    Du bist nicht derartig wichtig, dass dir irgend jemand etwas anbieten muss, das ist im Grunde niemand!

  8. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 18:49

    Es hat aber jemand getan, also muss es jemanden geben, der das getan hat.

  9. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 21:10

    richtig, leute waren bereit Geld fuer etwas zu bezahlen, das hatten Anbieter dann entsprechend geliefert!
    Mit fordern ohne Zahlungsbereitschaft, hat das aber wenig zu tun ...

  10. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 21:39

    Ob der Nachbar VDSL bekommt oder nicht (und du gar nicht) hängt eher von Glück ab. Oder glaubst du, dafür hat jeder einige tausend Euro in die Hand genommen?

  11. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 22:01

    richtig, da Anbieter auf mehr als jedem einzelnen Indiduum agieren ist das richtig. Fuer jeden einzelnen ist es Glueck!
    Aendert ja aber nichts daran, dass es eben ein Markt ist, Anbieter, und Nachfrager. "Fordern" hat da nichts verloren ...

  12. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 22:16

    Lustig, fordern ist nämlich eine Nachfrage.

  13. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 27.04.16 - 22:29

    nach wessen kruden Definition denn bitte?
    ganz sicher ist die Definition, und auch nicht das allgemeine Verstaendnis, einer "Nachfrage" identisch mit der Definition einer "Forderung"!
    Eine Nachfrage ist ein Wunschaeusserung, eine Forderung eine Anweisung bzw. AUfforderung (siehe auch hier
    Der Unterschied ist ein vermutetes Anrecht!
    Hier gibt es jedoch kein Anrecht.

  14. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.16 - 23:57

    Forderung hat, wie auch auf deiner verlinkten Seite, mehrere Bedeutungen. Hier siehst du eine andere Bedeutung, die eben eine Nachfrage darstellt.

  15. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 28.04.16 - 00:12

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Forderung hat, wie auch auf deiner verlinkten Seite, mehrere Bedeutungen.
    > Hier siehst du eine andere Bedeutung, die eben eine Nachfrage darstellt.
    nein, auch dort nicht ...
    Anspruch, gibt es keinen!
    Aufforderung, erst recht nicht, dafuer ist der Kunde sicherlich nicht in der Position ... er kann erfragen, wuenschen, das wars aber auch schon!
    diese sind nicht anders als auf Wikipedia ...

    Lediglich nummer b koennte man entsprechend betrachten, wenn man nicht genau liest!
    "etwas, was von einem bestimmten Standpunkt aus erforderlich scheint"
    ein 'bestimmter Standpunkt' koennte fuer einen Anbieter nicht irrelevanter sein.
    Subjektiver geht es kaum.
    Und in "erforderlich" steckt bereits wieder das Wort fordern.
    Es gibt einfach keinen Anspruch fuer diese Forderung, fuer diese herbeifantasierte Notwendigkeit!

    Nur mit einem begruendeten Anspruch waere eine Forderung zu rechtfertigen, und damit glaubwuerdig ... der ist hier einfach nicht gegeben ...

  16. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 28.04.16 - 01:07

    Kannst du nicht lesen?

    > nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch

    Das ist ein Wunsch und kein Anspruch.

    Die Erforderlichkeit ist auch nicht sonderlich subjektiv, eine ausreichende Internetverbindung ist heutzutage schließlich beinahe so wichtig wie Strom und fließend Wasser (in der Realität, verstaubte Gesetzesbücher mögen das anders sehen - wie reaktionsschnell die sind, wissen wir alle).

    Abgesehen davon beinhaltet die Forderung keinerlei Preis und ebensowenig braucht man einen Anspruch. Nachfrage entsteht schließlich nicht aus Ansprüchen.

  17. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 28.04.16 - 01:26

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kannst du nicht lesen?

    > > nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch
    "nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch, Anspruch"
    ist das korrekte Zitat! Und da wurde die Konkretisierung nicht umsonst hinten angestellt!
    Obendrein ist auch ein "nachdruecklicher" Wunsch keine Nachfrage ...
    wodurch ist hier nochmal die Nachdruecklichkeit begruendet?
    Egal wie du es drehst, es bleibt immer eine Begruendung zu kurz!

    > Das ist ein Wunsch und kein Anspruch.
    Weshalb Anspruch direkt dahinter steht!?
    Weil Anspruch etwas voellig anderes ist? ehrlich?

    > Die Erforderlichkeit ist auch nicht sonderlich subjektiv, eine ausreichende
    > Internetverbindung ist heutzutage schließlich beinahe so wichtig wie Strom
    > und fließend Wasser
    Mal abgesehen davon, dass die Gleichstellung von Internet mit fliessend Wasser absoluter Bloedsinn ist, ist allein schon die Wichtigkeit die du versuchst zu uebertreiben rein subjektiv gegeben!
    Auch spezifizierst du hier "ausreichend" nicht! Das naechste Merkmal, was hochgradig subjektiv ist! Und dieses unspezifizierte 'ausreichend' steckst du dann direkt in den Satz der eigentlich die Subjektivitaet widerlegen soll?

    > Abgesehen davon beinhaltet die Forderung keinerlei Preis und ebensowenig
    > braucht man einen Anspruch.
    natuerlich braucht man fuer eine Forderung einen Ansprung ... sonst ist es keine Forderung, sondern eben nur ein Wunsch!
    > Nachfrage entsteht schließlich nicht aus
    > Ansprüchen.
    Richtig, aber Forderungen!
    Weshalb ich Forderungen als unglaubwuerdig beschrieb, waehrend ich mit normaler Nachfrage ueberhaupt kein Problem habe!
    Es existiert ein Unterschied in der Glaubwuerdigkeit, ob jemand sagt "ich haette gern mehr Bandbreite, am besten durch Glasfaser, kann mir das jemand anbieten?" und "legt mir doch endlich mein Glasfaser, wir hinken so schon hinterher, VDSL ist scheisse, wir brauchen alle unbedingt Glasfaser"!
    Ersteres ist glaubwuerdig, einem Wunsch kann ich nicht widersprechen ...
    letzteres, ist es nicht. Eine Aufforderung ohne Hebel, ohne Anspruch ist nicht ernnst zu nehmen ...

  18. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 28.04.16 - 15:23

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kannst du nicht lesen?
    >
    > > > nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch
    > "nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch, Anspruch"
    > ist das korrekte Zitat! Und da wurde die Konkretisierung nicht umsonst
    > hinten angestellt!
    > Obendrein ist auch ein "nachdruecklicher" Wunsch keine Nachfrage ...
    > wodurch ist hier nochmal die Nachdruecklichkeit begruendet?
    > Egal wie du es drehst, es bleibt immer eine Begruendung zu kurz!

    Brauchst du jetzt eine Definition für "nachdrücklich"? Wunsch ist Wunsch und bleibt Nachfrage.

    > > Das ist ein Wunsch und kein Anspruch.
    > Weshalb Anspruch direkt dahinter steht!?
    > Weil Anspruch etwas voellig anderes ist? ehrlich?

    Wunsch und Anspruch sind nicht dasselbe.

    > > Die Erforderlichkeit ist auch nicht sonderlich subjektiv, eine
    > ausreichende
    > > Internetverbindung ist heutzutage schließlich beinahe so wichtig wie
    > Strom
    > > und fließend Wasser
    > Mal abgesehen davon, dass die Gleichstellung von Internet mit fliessend
    > Wasser absoluter Bloedsinn ist, ist allein schon die Wichtigkeit die du
    > versuchst zu uebertreiben rein subjektiv gegeben!
    > Auch spezifizierst du hier "ausreichend" nicht! Das naechste Merkmal, was
    > hochgradig subjektiv ist! Und dieses unspezifizierte 'ausreichend' steckst
    > du dann direkt in den Satz der eigentlich die Subjektivitaet widerlegen
    > soll?

    Sie ist nicht absoluter Blödsinn, wenn du nicht wie im letzten Jahrhundert leben willst. Oder wie viele Menschen kennst du, die völlig ohne Internet leben - freiwillig wohlgemerkt?

    > > Abgesehen davon beinhaltet die Forderung keinerlei Preis und ebensowenig
    > > braucht man einen Anspruch.
    > natuerlich braucht man fuer eine Forderung einen Ansprung ... sonst ist es
    > keine Forderung, sondern eben nur ein Wunsch!

    Nein, braucht man nicht. Ich kann auch einen Ferrari fordern. Ob mir den jemand gibt, steht auf einem anderen Blatt.

    > > Nachfrage entsteht schließlich nicht aus
    > > Ansprüchen.
    > Richtig, aber Forderungen!
    > Weshalb ich Forderungen als unglaubwuerdig beschrieb, waehrend ich mit
    > normaler Nachfrage ueberhaupt kein Problem habe!
    > Es existiert ein Unterschied in der Glaubwuerdigkeit, ob jemand sagt "ich
    > haette gern mehr Bandbreite, am besten durch Glasfaser, kann mir das jemand
    > anbieten?" und "legt mir doch endlich mein Glasfaser, wir hinken so schon
    > hinterher, VDSL ist scheisse, wir brauchen alle unbedingt Glasfaser"!
    > Ersteres ist glaubwuerdig, einem Wunsch kann ich nicht widersprechen ...
    > letzteres, ist es nicht. Eine Aufforderung ohne Hebel, ohne Anspruch ist
    > nicht ernnst zu nehmen ...

    Eine Forderung ist eine Teilmenge von Nachfrage.

    Außerdem beschwert sich doch keiner, dass ihm VDSL zu langsam ist, sondern eher, dass man mal überhaupt DSL bekommt.

  19. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: neocron 28.04.16 - 17:30

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brauchst du jetzt eine Definition für "nachdrücklich"?
    nein, brauch ich nicht. Ich habe das Wort ja gelesen und akzeptiert in der Definition. Du jedoch nicht.

    > Wunsch ist Wunsch
    > und bleibt Nachfrage.
    Richtig. Ein Wunsch ist aber nicht gleich ein nachdruecklicher Wunsch ... welcher anscheinend (so die definition im Duden) ja einem Anspruch nahe kommt.

    Aber selbst wenn, lass uns diesen Unsinn akzeptieren Forderung = Wunsch.
    Dann waere eine Forderung eine Nachfrage. Aendert jedoch dann nichts daran, dass es keine glaubwuerdige Nachfrage waere. Und das war das initiale Thema! Es ist einfach nicht Ernst zu nehmen.

    > Wunsch und Anspruch sind nicht dasselbe.
    Danke, das sage ich doch!
    Eine Forderung ist ein Anspruch und daher eben kein Wunsch!


    > Sie ist nicht absoluter Blödsinn, wenn du nicht wie im letzten Jahrhundert
    > leben willst.
    man kann auch gut ohne 100+ Mbit leben ohne in das letzte Jahrhundert zu verfallen.
    Auch mit weit unter 10 Mbit ist das Internet vollends zu nutzen. Lediglich die Qualitaet der Mediadienste bleiben auf der Strecke. Full HD und 4k sind aber ganz sicher keine Notwendigkeiten, sondern ein Luxus ... und Luxus kostet etwas!
    Luxus kann man nicht fordern, luxus hat man zu bezahlen.
    > Oder wie viele Menschen kennst du, die völlig ohne Internet
    > leben - freiwillig wohlgemerkt?
    Freiwilligkeit ist hier gar nicht von Relevanz, die wichtige Frage ist, wieviele Leute koennten nicht ohne eine gewisse Bandbreite existieren!
    Dort und NUR Dort kann man eine Forderung aussprechen ... bei Bandbreiten, die weit darueber liegen, ist eine Forderung laecherlich. Luxus zu fordern ist quatsch. Man kann ihn sich wuenschen, und hoffen jemand bietet ihn an, mehr aber sicherlich nicht ...

    > Nein, braucht man nicht. Ich kann auch einen Ferrari fordern. Ob mir den
    > jemand gibt, steht auf einem anderen Blatt.
    Nein, du kannst eben keinen Fordern. Du kannst dir nur ganz ganz doll einen wuenschen ... nur wird daraus dann immer noch keine Forderung!
    Du versuchst einfach soetwas wie einen Wunsch zu einer Forderung heraufzustilisieren ...
    Und das kann auch passieren, wenn eine fordernde Partei der Meinung ist, dass sie einen Anspruch habe (egal ob es der Realitaet entspricht oder nicht). Bei dem was wir hier besprechen jedoch, fehlt jedwede GRundlage fuer einen Anspruch ... es gibt einfach keinen! Internet (insbesondere Breitbandinternet) ist nicht ueberlebensnotwendig. Es ist Luxus, und der hat seinen Preis!

    > Eine Forderung ist eine Teilmenge von Nachfrage.
    Das wuerde ich notfalls sogar akzeptieren, auch wenn es unschoen ist. Denn es wuerde suggerieren, dass es Nachfragen gibt, bei denen es auch einen Anspruch gaebe ...
    diese wuerde niemand als Nachfrage bezeichnen, sondern eben als Forderung (was ja auch Rechtlich und Wirtschaftlich entsprechend definiert ist und genutzt wird!)

    > Außerdem beschwert sich doch keiner, dass ihm VDSL zu langsam ist, sondern
    > eher, dass man mal überhaupt DSL bekommt.
    Ob DSL oder nicht ist irrelevant. Generell geht es eher um den Zugang mit einer Mindestbandbreite (oder etwas was als solche angesehen wird).

    Und dort koennte man tatsaechlich von einer Forderung sprechen ... wenn es gesetzlich geregelt ist!
    In Deutschland ist das nicht der Fall, man koennte es jedoch nach einigen EU Urteilen fordern, die einen Internetzugang als Recht ansehen.
    Jedoch ist das dann eine Frage des Preises ... dieser ist naemlich soweit ich weiss nirgends festgehalten ...

  20. Re: Geht es den Leuten wirklich um die Bandbreite?

    Autor: plutoniumsulfat 28.04.16 - 17:54

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein, brauch ich nicht. Ich habe das Wort ja gelesen und akzeptiert in der
    > Definition. Du jedoch nicht.

    Anscheinend nicht.

    > Richtig. Ein Wunsch ist aber nicht gleich ein nachdruecklicher Wunsch ...
    > welcher anscheinend (so die definition im Duden) ja einem Anspruch nahe
    > kommt.

    Ein nachdrücklicher Wunsch ist aber ein Wunsch.

    > Aber selbst wenn, lass uns diesen Unsinn akzeptieren Forderung = Wunsch.
    > Dann waere eine Forderung eine Nachfrage. Aendert jedoch dann nichts daran,
    > dass es keine glaubwuerdige Nachfrage waere. Und das war das initiale
    > Thema! Es ist einfach nicht Ernst zu nehmen.

    Eine Forderung drückt einen Wunsch aus. Es ist nur eine Teilmenge und nicht identisch damit. Was daran unglaubwürdig sein soll, weißt wohl nur du und willst es auch für dich behalten.

    > man kann auch gut ohne 100+ Mbit leben ohne in das letzte Jahrhundert zu
    > verfallen.
    > Auch mit weit unter 10 Mbit ist das Internet vollends zu nutzen. Lediglich
    > die Qualitaet der Mediadienste bleiben auf der Strecke. Full HD und 4k sind
    > aber ganz sicher keine Notwendigkeiten, sondern ein Luxus ... und Luxus
    > kostet etwas!
    > Luxus kann man nicht fordern, luxus hat man zu bezahlen.

    Da sind wir mal einer Meinung.

    > > Oder wie viele Menschen kennst du, die völlig ohne Internet
    > > leben - freiwillig wohlgemerkt?
    > Freiwilligkeit ist hier gar nicht von Relevanz, die wichtige Frage ist,
    > wieviele Leute koennten nicht ohne eine gewisse Bandbreite existieren!
    > Dort und NUR Dort kann man eine Forderung aussprechen ... bei Bandbreiten,
    > die weit darueber liegen, ist eine Forderung laecherlich. Luxus zu fordern
    > ist quatsch. Man kann ihn sich wuenschen, und hoffen jemand bietet ihn an,
    > mehr aber sicherlich nicht ...

    Es erscheint trotzdem etwas ungerecht, wenn der Anbieter von sich aus bis zum Nachbarn diesen Luxus bietet.

    > > Eine Forderung ist eine Teilmenge von Nachfrage.
    > Das wuerde ich notfalls sogar akzeptieren, auch wenn es unschoen ist. Denn
    > es wuerde suggerieren, dass es Nachfragen gibt, bei denen es auch einen
    > Anspruch gaebe ...
    > diese wuerde niemand als Nachfrage bezeichnen, sondern eben als Forderung
    > (was ja auch Rechtlich und Wirtschaftlich entsprechend definiert ist und
    > genutzt wird!)

    Natürlich ist das eine Nachfrage.

    > > Außerdem beschwert sich doch keiner, dass ihm VDSL zu langsam ist,
    > sondern
    > > eher, dass man mal überhaupt DSL bekommt.
    > Ob DSL oder nicht ist irrelevant. Generell geht es eher um den Zugang mit
    > einer Mindestbandbreite (oder etwas was als solche angesehen wird).

    Kein DSL ist eine Bandbreite, die du bestimmt kennst. Die ist nicht sehr hoch habe ich gehört.

    > Und dort koennte man tatsaechlich von einer Forderung sprechen ... wenn es
    > gesetzlich geregelt ist!
    > In Deutschland ist das nicht der Fall, man koennte es jedoch nach einigen
    > EU Urteilen fordern, die einen Internetzugang als Recht ansehen.
    > Jedoch ist das dann eine Frage des Preises ... dieser ist naemlich soweit
    > ich weiss nirgends festgehalten ...


    Ich sagte ja bereits, ich lebe in der Realität und nicht in Gesetzen.

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