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Dreist

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Dreist

    Autor: DaObst 11.05.16 - 13:27

    Ich würde mir das nicht gefallen lassen, pauschal Kohle für einen Dienst abdrücken obwohl ich ihn nicht verwende ist schon starker Tobak. Imho wäre da ein Bezahlmodell für die Leute welche das wollen schon eher angebracht, einfach verschlüsseln und nur wer sich so ne Karte für den Reciever kauft kann gucken...

  2. Re: Dreist

    Autor: Teebecher 11.05.16 - 13:32

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir das nicht gefallen lassen, pauschal Kohle für einen Dienst
    > abdrücken obwohl ich ihn nicht verwende ist schon starker Tobak. Imho wäre
    > da ein Bezahlmodell für die Leute welche das wollen schon eher angebracht,
    > einfach verschlüsseln und nur wer sich so ne Karte für den Reciever kauft
    > kann gucken...

    Mien reden, nur dann wären die binnen eines Jahres pleite :)
    Was aber auch kein Verlust wäre.

  3. Re: Dreist

    Autor: Mingfu 11.05.16 - 13:42

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einfach verschlüsseln und nur wer sich so ne Karte für den Reciever kauft
    > kann gucken...

    Das fehlt noch, dass neben den Privatsendern (zumindest in HD) auch noch die öffentlich-rechtlichen Sender nur noch mit Krüppeltechnik zu empfangen sind und dem Zuschauer jede Menge Steine in den Weg gelegt werden, damit er eine Sendung so sehen kann, wie er gern möchte.

    Alle sollen also Nachteile hinnehmen, damit du deinen Protest ausleben kannst? Definitiv nicht!

  4. Re: Dreist

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 13:45

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle sollen also Nachteile hinnehmen, damit du deinen Protest ausleben
    > kannst? Definitiv nicht!

    +1

  5. Re: Dreist

    Autor: blizzy 11.05.16 - 14:08

    > Alle sollen also Nachteile hinnehmen, damit du deinen Protest ausleben
    > kannst? Definitiv nicht!

    Alle sollen bezahlen, nur damit Du unbeschwert die öffentlich-rechtlichen schauen kannst?

  6. Re: Dreist

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 14:20

    blizzy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle sollen bezahlen, nur damit Du unbeschwert die öffentlich-rechtlichen
    > schauen kannst?


    Alle Fußgänger sollen USt und Eink.St zahlen damit du Autobahnen und Straßen benutzen kannst?
    Alle Arbeitnehmer sollen in die Krankenkasse zahlen, damit du deinen dreifachen Bruch beim Profisport ohne zusatzzahlung im Krankenhaus gerichtet bekommst?

    Ja, denn wir leben in einem solidarischen sozialstaat!

  7. Re: Dreist

    Autor: blackbirdone 11.05.16 - 14:21

    Naja sie können ja gerne die 220 Euro von mir pro Jahr begleichen. Ich kann mir davon nicht kaufen was ich mochte und ich nutze sogut wie kein Fernsehen oder Radio. Wenn doch mal ProSiebenSat Geplänkel was aber sehr selten ist. Den Fernseher hab ich für blu Ray und netflix amazon. Ich schaue kein Fußball und kein Formel 1.

    Bitte ein gutes Argument bringen warum es MICH 17 bzw bald 20 Euro kosten soll.

    220 Euro die durch dubiose Methoden verbrannt werden. Vetternwirtschaft und Verschwendungssucht. Mehr Sender als man gucken könnte. Einziges Argument für ÖR sind sicher lokale Radiosender.(die aber nur ein Bruchteil der fernsehsender kosten) Für alles andere reichen ARD ZDF Hauptsender mit 2-3 Themen Sendern wie arte.

    Fertig. Das heißt Grundversorgung nicht 80 Sender die NIEMAND schaut.

    Für 220 Euro hätte ich nur die schicke smartwatch kaufen können, hätte ich mehr von gehabt.

    ÖR mag in Deutschland mit am besten sein, kostet aber auch Unsummen. Nochmal zum mitschreiben 8 Milliarden Euro. Die Bundeswehr bekommt 34 Milliarden und die geht vor die Hunde weil kein Geld da ist. Und die Härte ist ja, sie wollen MEHR Geld!

    Wenn ihnen das soviel Wert ist gerne. Mir ist es das nicht. Verschlüsselung ? Gerne ich bezahle dann die 4 Euro fürs Hauptprogramm und sie die volle Summe. Klingt fair und ist es auch.

    Zusatz: das mit Straßen und Krankenkassen ist ja sehr nett aber völlig falsch. Straßen nutzen sie immer, sie haben keine Möglichkeit es nicht zu nutzen. Allein ihr Konsum nutzt Straßen wenn nur durch Lieferung und Transport. Krankenkassen sind eine Absicherung dieJEDEN treffen kann auch Sie. (Versicherung) ÖR müssen sie nicht nutzen. Brauchen sie auch nicht. Bezahlen müssen sie trotzdem. Das ist ein gewaltiger unterschied auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.16 14:26 durch blackbirdone.

  8. Re: Dreist

    Autor: unbuntu 11.05.16 - 14:23

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Fußgänger sollen USt und Eink.St zahlen damit du Autobahnen und
    > Straßen benutzen kannst?

    Die GEZ-Gebühr ist aber keine Steuer.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Dreist

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 14:26

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die GEZ-Gebühr ist aber keine Steuer.

    Aber auch keine Gebühr. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.16 14:26 durch Subsessor.

  10. Re: Dreist

    Autor: unbuntu 11.05.16 - 14:26

    Das macht den Vergleich mit Steuern nicht weniger falsch.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  11. Re: Dreist

    Autor: DaObst 11.05.16 - 14:32

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle sollen also Nachteile hinnehmen, damit du deinen Protest ausleben
    > kannst? Definitiv nicht!

    Also, ich lebe keinen Protest aus, hier in Österreich gibt es zwar die GIS, allerdings ist das eine freiwillige Gebührenentrichtung, es funktioniert also auch ohne Zwang und Gängelung, nehme ich zumindest einmal an. Da ich keinen Fernseher und kein Radio besitze zahle ich auch keinen Beitrag und wenn die GIS jetzt verpflichtend zu zahlen wäre würde ich es trotzdem nicht tun... Ich verstehe zwar nicht was für Nachteile es haben soll wenn jemand freiwillig für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen zahlt anstatt dazu gezwungen zu werden auch wenn er es nicht tut, aber was solls, jedem das seine...

  12. Re: Dreist

    Autor: Mingfu 11.05.16 - 14:59

    DaObst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hier in Österreich gibt es zwar die GIS, allerdings ist das eine freiwillige
    > Gebührenentrichtung

    Wie kommst du auf diese absurde Argumentation? In Österreich herrscht Rundfunkgebührenpflicht gekoppelt an das Bereithalten von Rundfunkempfangsgeräten - analog dem früheren deutschen Modell.

  13. Re: Dreist

    Autor: plutoniumsulfat 11.05.16 - 14:59

    Ja also keine Pflicht.

  14. Re: Dreist

    Autor: PiranhA 11.05.16 - 15:16

    Eine Pflicht, wenn man ein Empfangsgerät hat ;)
    Das ist zwar eine Bedingung, aber trotzdem nicht freiwillig. Ein kleiner Unterschied. Und seitdem jedes internetfähige Gerät auch Empfangsgerät ist, ist es wirklich schwer zu behaupten, dass man kein Empfangsgerät hätte.

  15. Re: Dreist

    Autor: Donk 11.05.16 - 15:18

    Die wenigsten Leute sagen ja dass sie gar nicht zahlen sollen sondern ärgern sich wofür das Geld ausgegeben wird. Die gründen ihr Recht von uns Geld zu verlangen auf den Rundfunkstaatsvertrag. Da steht drin, dass die für unabhängige Berichterstattung und Bildung verantwortlich sind. Seifenopern, bescheuerte Unterhaltungshows wie damals Wetten Das und vor allem die Fußballrechte kosten jedes Jahr Milliarden. Alleine die Lizenzen für die Bundesliga ist in der Regel eine mindestens hohe 9 stellige Summe und kann ganz leicht auch mehr als eine Milliarde kosten. Und das alles hat nichts mit Bildungsauftrag zu tun. Die sollen verdammt nochmal sich auf das wesentliche beschränken. Dann kommen die locker mit 5-6 Milliarden aus. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Wenn die mal richtig prüfen würden könnte man vermutlich jeden Haushalt 10¤ im Monat in Rechnung stellen. Damit wären die meisten wohl einverstanden. Ich zumindest.

  16. Re: Dreist

    Autor: flow77 11.05.16 - 15:20

    Dafür gibt es ja eigentlich die KFZ Steuer - wer kein Auto hat muss diese auch nicht zahlen. Mal davon abgesehen was mit den Geldern wirklich passiert. Ebenso die LKW Maut. Die ESt ist abhängig vom Verdienst, die USt abhängig vom Konsum. Selbst die Kirchensteuer, sofern man diese bezahlen muss ist variabel und es steht einem frei ob man Mitglied sien möchte oder nicht.

    Nur die Rundfunkpauschale ist wie der Name schon sagt pauschal - man muss diese entrichten, auch wenn man das Angebot nicht nutzt.

    Ich frage mich was man hier noch großartig rechtfertigen muss. Und was hat die Zwangsfinanzierung eines Unternehmens mit staatlicher Krone mit einem solidarischem Sozialstaat zu tun?

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Fußgänger sollen USt und Eink.St zahlen damit du Autobahnen und
    > Straßen benutzen kannst?
    > Alle Arbeitnehmer sollen in die Krankenkasse zahlen, damit du deinen
    > dreifachen Bruch beim Profisport ohne zusatzzahlung im Krankenhaus
    > gerichtet bekommst?
    >
    > Ja, denn wir leben in einem solidarischen sozialstaat!

  17. Re: Dreist

    Autor: DaObst 11.05.16 - 15:37

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DaObst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hier in Österreich gibt es zwar die GIS, allerdings ist das eine
    > freiwillige
    > > Gebührenentrichtung
    >
    > Wie kommst du auf diese absurde Argumentation? In Österreich herrscht
    > Rundfunkgebührenpflicht gekoppelt an das Bereithalten von
    > Rundfunkempfangsgeräten - analog dem früheren deutschen Modell.

    Was ist daran absurd? Wenn ich einen Fernseher/Radio habe muss ich GIS zahlen, wenn ich keinen Fernseher/Radio habe muss ich keine GIS zahlen. Als Deutscher musst du GEZ zahlen, ob du einen Fernseher/Radio hast interessiert dabei keinen... Das war mein Punkt.

  18. Re: Dreist

    Autor: plutoniumsulfat 11.05.16 - 15:38

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Pflicht, wenn man ein Empfangsgerät hat ;)
    > Das ist zwar eine Bedingung, aber trotzdem nicht freiwillig. Ein kleiner
    > Unterschied. Und seitdem jedes internetfähige Gerät auch Empfangsgerät ist,
    > ist es wirklich schwer zu behaupten, dass man kein Empfangsgerät hätte.

    Andersherum wird ein Schuh raus: Es wird trotzdem schwierig nachzuweisen, dass man ein Gerät hat.

  19. Re: Dreist

    Autor: Subsessor 11.05.16 - 15:39

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht den Vergleich mit Steuern nicht weniger falsch.

    Nein, das nicht. Aber die Tatsache, dass es nunmal ein Vergleich ist, der nicht die Art und Weise der Erhebung, sondern ausschließlich den Solidaritätsgedanken hervorheben soll. Ob es eine Steuer, eine Gebühr oder ein Beitrag ist, ist dabei erst mal unerheblich, wenn ich nur aufzeigen möchte, dass man für etwas bezahlt auch wenn man es weder mittelbar, noch unmittelbar nutzt.

  20. Re: Dreist

    Autor: Köln 11.05.16 - 15:50

    Das zu Grunde liegende Prinzip ist doch nicht nur klar verständlich sondern (mMn) auch vollkommen notwendig.
    Private Sendeanstalten sind Unternehmen, Unternehmen verfolgen keine Interessen des Allgemeinwohls (zumindest nicht zwangsläufig). Auch wenn man bedenkt wie viele Herausgeber großer Verlage und Rundfunkhäusern gleichzeitig Mitglied regierungsnaher Organisationen sind (z.B. Münchner Sicherheitskonferenz) sind dürfte klar sein, dass sie einem Kontrollauftrag nicht wahrnehmen können.
    Dieser ist aber in einer Demokratie zwingend notwendig.

    Dass auch in öffentlich-rechtlichen Anstalten fadenscheinige Entscheidungen getroffen werden, nicht besonders transparent ist wer eigentlich im Fernseh- und Verwaltungsrat sitzt, dass dort grundsätzlich Regierungsvertreter sitzen dürfen, dass Geld für Programme ausgegeben wird bei dem ein Bildungs- oder Aufklärungsauftrag doch sehr weit hergeholt wäre, dass Kosten aus dem Ruder laufen und es keine gesetzliche Regelung hierfür existiert, das ist ärgerlich. Im besten Fall.

    Aber deshalb das Konzept als solches zu kritisieren ist gefährlich. Ich bin auch nicht glücklich mit den Beiträgen aber eine Diskussion sollte viel eher in Richtung führen wie ÖR ihren Auftrag nachkommen können und dies mit minimaler, finanzieller Belastung für den Einzelnen.

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