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Netflix und Co. verweigern Leistungen

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  1. Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Thomas Kraal 14.05.16 - 16:08

    _Damit könnten Nutzer von länderspezifischen Diensten ihre abonnierten Serien und Filme auch in anderen Ländern der EU schauen._

    Geoblocking bedeutet für den Verbraucher im Urlaub, z. B. in Australien, oder sonstwo als zahlender Abonnement seine vertraglich vereinbarten Leistungen entzogen zu bekommen. Die EU unterstützt also von vornherein kriminell angelegte Vertragsstrukturen, denn sonst hätte sie Geoblocking gleich generell untersagen müssen. Was nützt diese EU die politisch bis dato sich eh nur von einer inkompetenten Seite zeigt, wenn sie noch nicht einmal in der Lage ist, die Verbraucherrechte von 360 Millionen EU Bürgern sicher zustellen?

  2. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Sharra 14.05.16 - 16:13

    Und wo im Vertrag steht, dass du ein Anrecht auf die Leistung hast, wenn du nicht daheim bist? Beschwerst du die bei der Telekom auch, dass dein DSL-Anschluss im Türkeiurlaub nicht nutzbar ist? Oder dass dir der Bäcker, der sonst jeden Morgen die Brötchen vor die Tür legt, das im Urlaub nicht tut? Bietet dir dein Fitness-Studio eine temporäre Ersatzmitgliedschaft am Urlaubsort an?

    Klar wäre es schön, wenn man alles von daheim gewohnte, überall hin mitnehmen, und dort nutzen könnte. Dem ist aber nun mal nicht so.

  3. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Cok3.Zer0 14.05.16 - 16:21

    Bei einem gemeinsamen Binnenmarkt sollte man ja wohl in der EU jede digitale Dienstleistung in Anspruch nehmen können, unabhängig davon, wo man wohnt.

  4. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Sharra 14.05.16 - 16:24

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem gemeinsamen Binnenmarkt sollte man ja wohl in der EU jede
    > digitale Dienstleistung in Anspruch nehmen können, unabhängig davon, wo man
    > wohnt.


    Sollte man meinen. Scheitert aber daran, dass die Märkte eben immer noch abgeschottet werden. Zumindest für den Kunden. Globalisierung bitte nur für die Konzerne. Und das läuft dann darauf hinaus, dass man zwar für z.B. Großbritannien eine Lizenz hat, diese aber nicht für Frankreich oder Deutschland gilt. Der Film darf folglich ohne Probleme von jedem Kunden in GB gestreamt werden, überall sonst in der EU wäre das aber nicht legal.
    EU- oder Weltlizenzen gäbe es zwar wohl für viele Dinge, aber die sind so teuer, dass es sich nicht rechnet.

  5. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Cok3.Zer0 14.05.16 - 16:32

    Bei Fernsehen kann ich es ja noch verstehen, da man die Zuschauerzahlen nicht ermitteln kann, aber bei Streaming weiß man ja, welche Filme in welcher Sprache geschaut werden. Ich denke eher, dass aufgrund dieser nationalen Oligopole es einfacher ist, die Lizenzkosten nach oben zu treiben.

  6. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 14.05.16 - 17:16

    warum sollte man das? wer sagt das?
    die Lizenzgeber sehen offensichtlich mehr Profit bei separierten Angeboten ... also agieren sie auch danach. Ist ja nicht verwunderlich!

  7. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: robinx999 14.05.16 - 17:37

    Wobei auf Serien ja sowohl Streaming Anbieter als auch TV Anbieter bieten und somit eine Unterscheidung nicht möglich ist.
    Ganz davon abgesehen das man die Zahlen zwar ermitteln könnte, aber die Streaming Anbieter sich hüten sie zu veröffentlichen.

  8. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.16 - 18:51

    Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Streaming-Anbieter sind im Gegensatz zu Bäckern und dem örtlichen DSL-Dienstleister aber technisch nicht beschränkt, um auch aus dem Ausland genutzt zu werden.

    Die Beschränkung ergibt sich allein aus den Vereinbarungen zwischen Streaming-Anbieter und Lizenz-Inhaber. Es handelt sich hier um eine reine Willkür des Lizenz-Inhabers der gerne pro Land kassieren will, obwohl es im Web nicht technisch notwendig ist. Hier werden physikalische Hindernisse, die sich in der realen Welt in diesem Fall ergeben würden (Zölle, längere Transportwege etc.), einfach in die digitale Welt übernommen um daraus mehr Profit zu schlagen. Eine technische Notwendigkeit für das Geo-Blocking besteht im Web nicht, da dieses eh schon global ausgelegt ist.

    Geo-Blocking gehört deswegen meiner Meinung nach generell verboten. Es bietet den Lizenz-Inhabern die Möglichkeit einer künstlichen Beschränkung/Verknappung aus welcher diese dann auch noch finanziell profitieren (dürfen). Das geht schon ein bisschen in Richtung Wegelagerei, finde ich.

  9. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 14.05.16 - 19:00

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Streaming-Anbieter sind im Gegensatz
    > zu Bäckern und dem örtlichen DSL-Dienstleister aber technisch nicht
    > beschränkt, um auch aus dem Ausland genutzt zu werden.

    > Die Beschränkung ergibt sich allein aus den Vereinbarungen zwischen
    > Streaming-Anbieter und Lizenz-Inhaber. Es handelt sich hier um eine reine
    > Willkür des Lizenz-Inhabers der gerne pro Land kassieren will,
    das ist keine Willkuer, sondern wohl eher eine rationale Entscheidung, die mit Profiterwartungen begruendet sind, oder glaubst du ehrlich sie erwuerfeln das!?

    > obwohl es im
    > Web nicht technisch notwendig ist. Hier werden physikalische Hindernisse,
    > die sich in der realen Welt in diesem Fall ergeben würden (Zölle, längere
    > Transportwege etc.), einfach in die digitale Welt übernommen um daraus mehr
    > Profit zu schlagen. Eine technische Notwendigkeit für das Geo-Blocking
    > besteht im Web nicht, da dieses eh schon global ausgelegt ist.
    richtig, und?
    Jemand nutzt seinen rechlichen Rahmen aus um daraus profit zu machen ... wie jeder andere Buerger auch ... ist ja nun nichts besonderes, sondern der Lauf der Dinge im Kapitalismus ...


    > Geo-Blocking gehört deswegen meiner Meinung nach generell verboten. Es
    > bietet den Lizenz-Inhabern die Möglichkeit einer künstlichen
    > Beschränkung/Verknappung aus welcher diese dann auch noch finanziell
    > profitieren (dürfen). Das geht schon ein bisschen in Richtung Wegelagerei,
    > finde ich.
    Was kommt als naechstes, hohe Preise bei Ferraris verbieten?
    Wie sieht es ueberhaupt mit Preisen aus, lass uns doch gleich Gewinn verbieten. Jeder darf nur das an Preis verlangen, was etwas auch in der Produktion kostet ...
    Alles andere ist Wegelagerei, nicht wahr?
    Du forderst eine Eingraenzung der Rechte der Lizenzgeber, weil du gern mehr Unterhaltung haettest bzw. freiere Unterhaltungsmoeglichkeiten?
    Ich glaube einige ueberschaetzen ihre eigene Wichtigkeit gewaltig!
    Wie waere es zur Abwechslung mal damit einfach auf ein Angebot zu verzichten, welches die eigenen Praeferenzen nicht trifft? Genuegend Leute, die dies machen, und die Lizenzgeber haben gar keine andere Chance als nachzugeben ...
    aber dafuer fehlt es mal wieder an Disziplin und Ordnung, nicht wahr?

  10. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Pjörn 14.05.16 - 20:26

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Streaming-Anbieter sind im Gegensatz
    > zu Bäckern und dem örtlichen DSL-Dienstleister aber technisch nicht
    > beschränkt, um auch aus dem Ausland genutzt zu werden.
    >
    > Die Beschränkung ergibt sich allein aus den Vereinbarungen zwischen
    > Streaming-Anbieter und Lizenz-Inhaber. Es handelt sich hier um eine reine
    > Willkür des Lizenz-Inhabers der gerne pro Land kassieren will, obwohl es im
    > Web nicht technisch notwendig ist. Hier werden physikalische Hindernisse,
    > die sich in der realen Welt in diesem Fall ergeben würden (Zölle, längere
    > Transportwege etc.), einfach in die digitale Welt übernommen um daraus mehr
    > Profit zu schlagen. Eine technische Notwendigkeit für das Geo-Blocking
    > besteht im Web nicht, da dieses eh schon global ausgelegt ist.
    >
    > Geo-Blocking gehört deswegen meiner Meinung nach generell verboten. Es
    > bietet den Lizenz-Inhabern die Möglichkeit einer künstlichen
    > Beschränkung/Verknappung aus welcher diese dann auch noch finanziell
    > profitieren (dürfen). Das geht schon ein bisschen in Richtung Wegelagerei,
    > finde ich.



    +1



    Und 26 Jahre später wurden bereits die Roaming Gebühren abgeschafft. "Roaming" ist hier auch wahrscheinlich genau das richtige Stichwort. Denn das wollen die Streaming-Dienstleister doch am liebsten. Eine zusätzliche Gebühr. Globalisierung ist im Grunde nur eine strukturelle Profitmaximierung.

  11. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 14.05.16 - 21:28

    Pjörn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und 26 Jahre später wurden bereits die Roaming Gebühren abgeschafft.
    Und das, weil der Verbraucher es in 26 Jahren nicht geschafft hat die Unternehmen selbst dahin zu bewegen ...

    > "Roaming" ist hier auch wahrscheinlich genau das richtige Stichwort. Denn
    > das wollen die Streaming-Dienstleister doch am liebsten. Eine zusätzliche
    > Gebühr.
    richtig. So wie jeder arbeitende doch eine Lohnerhoehung gern haette ... weil auch er sich nicht immer mit dem gleichen zufrieden gibt.

    > Globalisierung ist im Grunde nur eine strukturelle
    > Profitmaximierung.
    Kapitalismus ist das. Ist ja der Grundgedanke. Ist das ein Problem?

  12. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: FreiGeistler 14.05.16 - 22:23

    > Und wo im Vertrag steht, dass du ein Anrecht auf die Leistung hast, wenn du nicht daheim bist?
    Wenn im Vertrag nicht steht dass er nur an seinem Heimatort Anspruch auf die vereinbarten Leistungen hat, hat er auch andernorts Anspruch auf die vereinbarten Leistungen.

    > Kapitalismus ist das. Ist ja der Grundgedanke. Ist das ein Problem?
    Ja, weil die Politik schläft. Zum Glück macht nicht (nur) der Kapitalismus die Regeln.
    Aber Politik reagiert oft nur langsam auf neue Gegebenheiten. Siehe "Neuland".

  13. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Compufreak345 15.05.16 - 00:04

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und wo im Vertrag steht, dass du ein Anrecht auf die Leistung hast, wenn
    > du nicht daheim bist?
    > Wenn im Vertrag nicht steht dass er nur an seinem Heimatort Anspruch auf
    > die vereinbarten Leistungen hat, hat er auch andernorts Anspruch auf die
    > vereinbarten Leistungen.

    https://help.netflix.com/legal/termsofuse?locale=de&docType=termsofuse

    > 4.3. Sie dürfen die Filme und Serien über den Netflix-Dienst in erster Linie in dem Land ansehen, in welchem Sie Ihr Konto erstellt haben, und nur in geografischen Regionen, in denen der Netflix-Dienst angeboten wird und für die die jeweiligen Filme und Serien lizenziert sind. Die zum Ansehen verfügbaren Inhalte können sich je nach Region unterscheiden und werden sich außerdem von Zeit zu Zeit ändern



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.16 00:05 durch Compufreak345.

  14. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 15.05.16 - 00:43

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Kapitalismus ist das. Ist ja der Grundgedanke. Ist das ein Problem?
    > Ja, weil die Politik schläft.
    was ist das bitte fuer eine Begruendung?
    Was ist die naechste Begruendung, dass die Politik schlaeft, weil du gestern Kohlrouladen hattest?
    Die Frage war; "Ist das ein Problem?" (also Kapitalismus)
    Deine Antwort hat nichts damit zu tun ob das ein Problem ist, noch warum!?

    > Zum Glück macht nicht (nur) der Kapitalismus
    > die Regeln.
    Warum zum Glueck? Weil du nicht erfolgleich genug im Kapitalismus bist?
    du lebst gaenzlich nach anderen Regeln?
    Was ist dort das Problem? Neid? Missgunst?

    > Aber Politik reagiert oft nur langsam auf neue Gegebenheiten. Siehe
    > "Neuland".
    Die Politik reagiert genau so, wie es das Volk tut! Politik ist ein Teil des Volkes ...
    Das Volk waehlt die Politik immer und immer und immer wieder.
    Jeder kann Politik sein, jeder kann etwas aendern, wenn er sich nicht dumm anstellt!
    Also aufhoeren mit dem Geschimpfe, und mal selbst loslegen ...
    Jeder kann eine Partei Gruenden, eine Idee Zuenden, oder Abgeordneter werden. Jeder kann waehlen, machen aber nicht alle ...
    bevor man sich ueber die Politik aufregt, sollte man sich mal gedanken darueber machen, wer diese gewaehlt hat ... wer die Regierung ernannt hatte ...
    Wer diese "Parteien" sind ...
    Die Politik bzw. die Regierung spiegelt das Volk wieder ... ist sie zu langsam, ist es das Volk auch! Also evtl. mal auf denjenigen Schimpfen, der es verzapft hat! man selbst. Das Volk selbst! Sich hinzustellen und sich ueber "Neuland" zu belustigen ist einfach ... aber anscheinend ist fuer das Volk schon soetwas wie eine "Wahl" Neuland ... wenn sie nicht begreifen, dass das bereits ihr Hebel waere ...

  15. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: androidfanboy1882 15.05.16 - 03:03

    Wenn es kein Geoblocking geben würde, würden sich doch alle ihr Spotify/Netflix/xxx Abo in Ecuador kaufen für 1$ pro Monat.

    Sorry kenne die Preise für Spanien / Ungarn / Malta nicht

  16. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Pjörn 15.05.16 - 04:24

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pjörn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und 26 Jahre später wurden bereits die Roaming Gebühren abgeschafft.
    > Und das, weil der Verbraucher es in 26 Jahren nicht geschafft hat die
    > Unternehmen selbst dahin zu bewegen ...

    Leider können Verbraucher keine Gesetze verabschieden.

    > > "Roaming" ist hier auch wahrscheinlich genau das richtige Stichwort.
    > Denn
    > > das wollen die Streaming-Dienstleister doch am liebsten. Eine
    > zusätzliche
    > > Gebühr.
    > richtig. So wie jeder arbeitende doch eine Lohnerhoehung gern haette ...

    Ja,allerdings steigt hier lediglich der Shareholder Value. Einen Streaming Dienst im Ausland zu empfangen,stellt den Anbieter vor dieselbe Aufgabe wie im "Heimnetz". Die Streaming-Dienste partizipieren an einer nahezu kostenlosen Infrastruktur und diskriminieren trotzdem pauschal sämtliche Teilnehmer. Es gab mal Pläne um genau das zu verhindern. Aber wahrscheinlich entscheiden da Leute mit einem ähnlichen mindset wie deinem.

    > weil auch er sich nicht immer mit dem gleichen zufrieden gibt.

    > > Globalisierung ist im Grunde nur eine strukturelle
    > > Profitmaximierung.
    > Kapitalismus ist das. Ist ja der Grundgedanke. Ist das ein Problem?

    Da sich Gewinne nur dadurch erzielen lassen,wenn sich das Kapitel von anderen verringert, ja. In diesem Fall ist das für mich ein Problem. Es ist technisch gesehen Mumpitz und diskriminiert die Nutzer.

    Ave Arvato!

  17. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 15.05.16 - 05:11

    Pjörn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider können Verbraucher keine Gesetze verabschieden.
    1. Koennen sie das sehrwohl. Indirekt durch wahlren ...
    2. Können sie es zum glueck nicht direkt, ich will gar nicht wissen, was dabei rumkaeme ...
    3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen, lediglich einen ordentlichen Anreiz ...
    Organisiert an die Anbieter herantreten. Zb mit Geld ...
    Oder aber mit einem organisierten Boykott. Dagegen können Unternehmen ueberhaupt nicht lobbyieren. Aber wie du schon zeigst ist das keine Option. Dafuer miesste man den Hintern von der Couch bekommen ...
    Also meckert man lieber und schiebt es auf die Politik ... nicht wahr?

    > Ja,allerdings steigt hier lediglich der Shareholder Value. Einen Streaming
    > Dienst im Ausland zu empfangen,stellt den Anbieter vor dieselbe Aufgabe wie
    > im "Heimnetz".
    es geht nicht um Aufgaben. Und auch nicht um die Streaminganbieter. Es geht um die Lizenzgeber ... und solange es fuer diese profitabler erscheint es mit Geoblocking anzubieten wird es auch so bleiben ...

    > Die Streaming-Dienste partizipieren an einer nahezu
    > kostenlosen Infrastruktur und diskriminieren trotzdem pauschal sämtliche
    > Teilnehmer.
    sie diskriminieren ueberhaupt niemanden. Das ist eine dreiste Unterstellung. Diskriminierung wuerde ein Recht auf eine bestimmte Behandlung voraussetzen! Dieses Recht existiert hier ueberhaupt nicht. Man behandelt Kunden genau so, wie im Angebot beschrieben ... da wird lediglich nicht soviel angeboten, wie du gern haettest, mehr aber auch nicht!

    > Es gab mal Pläne um genau das zu verhindern. Aber
    > wahrscheinlich entscheiden da Leute mit einem ähnlichen mindset wie deinem.
    Konsistent und konsequent? Waere wuenschenswert und glaubwuerdig ...
    Und natuerlich gibt es da bestrebungen etwas zu aendern. Regierungen wollen wiedergewaehlt werden ... da wirft man dem Volk auch mal Leckerli hin, wenn es weinend zu Papa//Mama gerannt kommt weil es die Lieblingsserie nicht sehen darf ...

    > Da sich Gewinne nur dadurch erzielen lassen,wenn sich das Kapitel von
    > anderen verringert, ja.
    Wenn sich Gewinne aus dem nichts erzielen liessen, waeren sie wertlos ... was soll das bitte fuer eine Begruendung sein? Natuerlich ist der monetaere Gewinn des einen ein mon. Verlust des anderen ... wuerde auch sonst nicht funktionieren das Konstrukt ... du weisst schon, dass wir nicht im Wunderland leben, oder?

    > In diesem Fall ist das für mich ein Problem. Es ist
    > technisch gesehen Mumpitz und diskriminiert die Nutzer.
    mag technisch Mumpitz sein, nur ist das voellig belanglos, weil es eine rechtliche Restriktion durch die jeweiligen Rechteinhaber ist! Was interessieren da technische Aspekte?
    Ein Auto funktioniert auch ohne Nummernschild. Denoch gibts welche, weil man der Meinung elwar diese sind von Vorteil in bestimmten Situationen ... und so sind Geoblocks von Vortril fuer die Rechteinhaber!

  18. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Thomas Kraal 15.05.16 - 08:23

    androidfanboy1882 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es kein Geoblocking geben würde, würden sich doch alle ihr
    > Spotify/Netflix/xxx Abo in Ecuador kaufen für 1$ pro Monat.
    >
    > Sorry kenne die Preise für Spanien / Ungarn / Malta nicht

    Das sind zwei verschiedene paar Schuhe, bzw. kann nicht das Problem des Kunden sein. Ein Kfz Versicherer kann seine Leistungen auch nicht nur auf ein versichertes Land beschränken. Hier versuchen Anbieter, Netflix und Co. mit technischen Barrieren dem Kunden seine Leistungen zu entziehen, denn die Anbieter entbinden den Kunden ja auch nicht in seiner Urlaubszeit von den Zahlungen. Schlimm finde ich auch das viele hier wie selbstverständlich nur warme Worte für die "armen Anbieter" finden, einige das mit Beleidigungen auch noch unterstreichen. Es fällt auf das die Verbraucher heute alle sehr gut "geimpft" sind, was "Verbraucherrechte und Anbieter - Vertragskonstrukte" anbelangt. Die Leute zahlen, aber hinterfragen nicht, das finde ich schlimm.

  19. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Allandor 15.05.16 - 08:56

    Derzeit ist es jedenfalls ziemlich blöd. Umgesetzt mit dem geoblocking. Bin grad auf einen wlan anbieter angewoesen (kpn). Der wiederum ist ein niederländischer anbieter. Heute ist's total verregnet und würde daher gerne amazon prime video verwenden, was aber nicht geht obwohl ich mich in Deutschland befinde, aber dank der niederländischen IP von dem Angebot aufgeschlossen werde.

  20. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Pjörn 15.05.16 - 09:34

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pjörn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Leider können Verbraucher keine Gesetze verabschieden.
    > 1. Koennen sie das sehrwohl. Indirekt durch wahlren ...

    Nein,können sie nicht. Nicht mal indirekt.

    > 2. Können sie es zum glueck nicht direkt, ich will gar nicht wissen, was
    > dabei rumkaeme ...

    Du bist mit deinen Aussagen auch nicht sonderlich entschlossen.

    > 3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen,
    > lediglich einen ordentlichen Anreiz ...

    Deshalb sind auch alle Preissenkungen (Endkundenhöchstentgelte lt. EU-Roaming-Verordnung) in den letzten zehn Jahren aus Vorgaben der involvierten EU-Kommission (European Commission - Digital Agenda for Europe ) entstanden.

    > Organisiert an die Anbieter herantreten. Zb mit Geld ...
    > Oder aber mit einem organisierten Boykott. Dagegen können Unternehmen
    > ueberhaupt nicht lobbyieren. Aber wie du schon zeigst ist das keine Option.
    > Dafuer miesste man den Hintern von der Couch bekommen ...
    > Also meckert man lieber und schiebt es auf die Politik ... nicht wahr?

    Für eine kollektive Verweigerungshaltung (Boykott) muss niemand seinen Kadaver irgendwo hin tragen. Ist bei Roaming Gebühren und Video-Streaming auch ein ziemlich rammdösiger Vorschlag.

    > > Ja,allerdings steigt hier lediglich der Shareholder Value. Einen
    > Streaming
    > > Dienst im Ausland zu empfangen,stellt den Anbieter vor dieselbe Aufgabe
    > wie
    > > im "Heimnetz".
    > es geht nicht um Aufgaben. Und auch nicht um die Streaminganbieter. Es geht
    > um die Lizenzgeber ... und solange es fuer diese profitabler erscheint es
    > mit Geoblocking anzubieten wird es auch so bleiben ...

    > > Die Streaming-Dienste partizipieren an einer nahezu
    > > kostenlosen Infrastruktur und diskriminieren trotzdem pauschal sämtliche
    > > Teilnehmer.
    > sie diskriminieren ueberhaupt niemanden. Das ist eine dreiste
    > Unterstellung. Diskriminierung wuerde ein Recht auf eine bestimmte
    > Behandlung voraussetzen!

    Achso. Und ein Recht auf eine bestimmte Behandlung kommt dann wahrscheinlich 2043.


    >Dieses Recht existiert hier ueberhaupt nicht. Man
    > behandelt Kunden genau so, wie im Angebot beschrieben ... da wird lediglich
    > nicht soviel angeboten, wie du gern haettest, mehr aber auch nicht!

    Um das "wieviel" geht es mir doch nicht mal am Rande. Netflix bekommt von mir Geld damit ich ihren Dienst legal nutzen kann. Auf welchem Kontinent oder in welchem Land mein Wohnzimmer steht,sollte dabei einfach nicht Vertragsgegenstand sein. Und die "länderspezifischen Lizenzen" erklären dabei auch überhaupt nichts. Wie sollen diese länderspezifischen Lizenzen denn genau aussehen?

    > > Es gab mal Pläne um genau das zu verhindern. Aber
    > > wahrscheinlich entscheiden da Leute mit einem ähnlichen mindset wie
    > deinem.
    > Konsistent und konsequent? Waere wuenschenswert und glaubwuerdig ...
    > Und natuerlich gibt es da bestrebungen etwas zu aendern. Regierungen wollen
    > wiedergewaehlt werden ... da wirft man dem Volk auch mal Leckerli hin, wenn
    > es weinend zu Papa//Mama gerannt kommt weil es die Lieblingsserie nicht
    > sehen darf ...
    >
    > > Da sich Gewinne nur dadurch erzielen lassen,wenn sich das Kapitel von
    > > anderen verringert, ja.
    > Wenn sich Gewinne aus dem nichts erzielen liessen, waeren sie wertlos ...
    > was soll das bitte fuer eine Begruendung sein? Natuerlich ist der monetaere
    > Gewinn des einen ein mon. Verlust des anderen ... wuerde auch sonst nicht
    > funktionieren das Konstrukt ... du weisst schon, dass wir nicht im
    > Wunderland leben, oder?
    >
    > > In diesem Fall ist das für mich ein Problem. Es ist
    > > technisch gesehen Mumpitz und diskriminiert die Nutzer.
    > mag technisch Mumpitz sein, nur ist das voellig belanglos, weil es eine
    > rechtliche Restriktion durch die jeweiligen Rechteinhaber ist! Was
    > interessieren da technische Aspekte?
    > Ein Auto funktioniert auch ohne Nummernschild. Denoch gibts welche, weil
    > man der Meinung elwar diese sind von Vorteil in bestimmten Situationen ...
    > und so sind Geoblocks von Vortril fuer die Rechteinhaber!

    Ave Arvato!

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