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Die letzte Partei Deutschlands

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  1. Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: madMatt 07.06.16 - 19:30

    Lasst uns "Die letzte Partei Deutschlands" gründen, die sich zum ziel setzt die parlamentarische demokratie abzuschaffen und durch eine direkte demokratie ersetzt. Ich halte diese Statisten nicht mehr aus. Seit 20 Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das Gegenteil von dem, was propagiert wurde. Wir zahlen auch noch den Lobbytreffpunkt in Berlin und Co.

    Total unnötig..

  2. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 07.06.16 - 19:31

    Die LPD? Na immerhin ist das Kürzel noch frei :D

  3. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 07.06.16 - 19:33

    Das ist aber schon grenzwertig zu Volksverhetzung! Bei geeigneter Auslegung ...

  4. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 07.06.16 - 19:39

    Es sei denn, alle wollen das ;)

  5. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Moe479 07.06.16 - 20:01

    seit wann ist die wahrheit sagen verhetzend? sie ist maximal verstörend für die, die sie nicht wahrhaben wollen, und beängstigend für jene die von der lüge leben, das kann natürlich sein, sollte es auch!

  6. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 07.06.16 - 20:08

    Da haben wir ein Problemwort: Wahrheit. Wessen Wahrheit und von welchem Standpunkt aus betrachtet?

    Und zum Umsturz aufzurufen ist definitiv grenzwertig zur Volksverhetzung. Selbst wenn dabei nur eine direkte Demokratie angestrebt wird. So wuerde es eben doch beinhalten, eine demokratisch gewaehlte Regierung samt zugehoeriger Strukturen zu ersetzen.

    Witzigerweise ist es oft so, dass eben jene kritikwuerdigen Strukturen diejenigen sind, welche dabei nahezu garantiert erhalten bleiben.

  7. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 07.06.16 - 20:16

    Dass die Regierung nicht dem Volk dient, sieht man ja schon seit geraumer Zeit. Wüsste nicht, wie das nicht als Wahrheit gelten kann. Klar, für diejenigen, die nur winzige kleine Lichtblicke sehen und sonst die Augen zumachen, wäre das gelogen. Aber ist es gelogen, wenn man sich nicht richtig informiert hat?

  8. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 07.06.16 - 20:51

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber ist es gelogen, wenn man sich nicht
    > richtig informiert hat?

    Die Begriffe "Luege" und "Wahrheit" haben makroskopisch fundamentale Abbildungsprobleme. Es sind absolute Begriffen, die man bei komplexen Betrachtungen nur in Anbetracht des Betrachterstandpunktes (Einsteins Relativitaet) und auch dort nur annaeherungsweise anwenden kann.

    Also die Frage ob es gelogen ist, wenn man aufgrund der vorliegenden Informationen geurteilt hat, ist ersteinmal mit Nein zu beantworten. Ob allerdings alle Moeglichkeiten der Informationsgewinnung ausgeschoeft wurden? Ob sie gar bewusst nicht ausgeschoepft wurden? Oder ob von vornherein veranlasst wurde, dass keine ausreichende Informationsmenge zugaenglich gemacht wird, dann ist das zwar nicht gelogen aber das Wort "Betrug" bekommt zunehmend Bedeutung.

    Anhang: Fuer diese Antwort sollte ich mich schon im Voraus entschuldigen ;)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.16 20:56 durch bombinho.

  9. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 07.06.16 - 21:55

    Bei vielen könnte man davon sprechen, dass sie bewusst nicht gut informiert sind.

  10. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 07.06.16 - 22:01

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei vielen könnte man davon sprechen, dass sie bewusst nicht gut informiert
    > sind.

    So munkelte man schon vor Snowden.

  11. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Moe479 07.06.16 - 21:26

    na die eigene wahrheit, welche denn sonst? gibt es denn eine andere? oder sprichst du die wahrheit eines anderen? wäre das nicht eine lüge?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.16 21:28 durch Moe479.

  12. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Pjörn 08.06.16 - 09:08

    https://youtu.be/FEltYT_8_iA
    https://youtu.be/AHPRN2IlOLw

    Sobald man beim Begriff "Volksverhetzung" irgendeinen Zusammenhang mit einem Regierungssturz sieht,sollte man umgehend mit der Rehabilitierung seines limbischen Systems beginnen.

    Ave Arvato!

  13. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: cyzz 07.06.16 - 20:56

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber schon grenzwertig zu Volksverhetzung! Bei geeigneter Auslegung
    > ...

    Was is?

  14. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Pete Sabacker 07.06.16 - 21:23

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was is?

    Volksverhetzung nicht, juristisch ist die Umsetzung der Idee aber vermutlich sehr wohl verfassungsfeindlich.

  15. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 07.06.16 - 21:59

    Auslegungssache ;) , die Anstiftung zu verfassungsfeindlichen Handlungen koennte man als geneigter Richter durchaus weit genug dehnen, wenn Bedarf bestuende.
    Und wenn es nur zur Klaerung des Sachverhalts dient und quasi erst ausgeschlossen werden muss. Bis dahin darf aber dann vermutlich mit den erweiterten Mitteln ermittelt werden.

  16. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: HubertHans 08.06.16 - 08:13

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was is?
    >
    > Volksverhetzung nicht, juristisch ist die Umsetzung der Idee aber
    > vermutlich sehr wohl verfassungsfeindlich.

    Nein. Es ist sogar ausdruecklich erwuenscht, wenn sich in der Regierung Strukturen bilden, die antidemokratischer Natur sind. Und da sind wir schon lange drueber weg. Auch wenn es sicherlich oftmals gute Gruende gab, gegen abgegebene Wahlversprechen zu handeln, gibt es Themen wie diese hier, die in jeder Hinsicht von der Regierung im Eigeninteresse gehandhabt werden.

  17. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Pete Sabacker 08.06.16 - 08:17

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Es ist sogar ausdruecklich erwuenscht, wenn sich in der Regierung Strukturen bilden, die antidemokratischer Natur sind.

    Was Du nicht sagst. Vielleicht nochmal nachlesen, in welchem Kontext ich hier was genau verfassungsfeindlich nannte ;)

  18. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Plany 08.06.16 - 10:19

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was is?
    >
    > Volksverhetzung nicht, juristisch ist die Umsetzung der Idee aber
    > vermutlich sehr wohl verfassungsfeindlich.

    Ich weis was noch verfassungsfeindlich ist!
    ... unsere aktuellen Politiker.

    ich wäre sofort dabei... wo muss ich unterschreiben!?
    weil ich rufe lieber "LPD! LPD!" als "Heil Hydra!"

  19. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: i<3Nerds 08.06.16 - 10:31

    Ich persönlich finde es ziemlich schwierig den Begriff "Volksverhetzung" zu definieren..
    Es scheint mir vielmehr eine art Auslegungssache zu sein.

    Mal zwei Beispiele dazu:

    - Eine neue Partei zu gründen (wie in diesem Forumbeitrag) könnte man als Volksverhetzung einordnen
    - Offen die Meinung kund tun kann evtl. als Volksverhetzung ausgelegt werden, trotz Meinungsfreiheit!

    Der Begriff ist einfach sehr schwer zu fassen in meinen Augen.

    Aber generell muss ich gestehen - ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wen ich noch wählen soll. Jede Partei hat mittlerweile so viele negativen Seiten, dass ich mich selbst mit keiner mehr Identifizieren könnte..

    I <3 metasyntaktische Variablen! :D

  20. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: itza 08.06.16 - 11:29

    Ist halt die Frage was in einer Herrschaft des Volkes ( Demokratie ) schlimmer ist ... Das Volk verhetzen oder das Volk verraten?

  21. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 08.06.16 - 14:55

    Es ist beides schlimm. Wozu abwägen?

  22. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: itza 08.06.16 - 16:12

    Naja das hängt davon ab wie man die Volksverhetzung nun versteht, ganz klar wird es ja nun nicht gesehen wie man an einigen Posts hier sehen kann. Viele scheinen es halt auch als gerechtfertigte Mobilmachung eh schon aufgebrachter Bürger zu verstehen und in dem Fall ist es dem Verrat ganz klar vorzuziehen ;)

  23. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Gerhardt_Kxx82 07.06.16 - 22:04

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber schon grenzwertig zu Volksverhetzung! Bei geeigneter Auslegung
    > ...


    Das ist eine Straftat die nur zur Abschreckung erfunden wurde von den CDU Anwalt Bonzen

  24. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 07.06.16 - 22:52

    Das war 1871....ich glaube, da gab es noch keine CDU....

  25. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Niaxa 08.06.16 - 08:19

    Ja klar ist das Volksverhetzung, darf ja auch nicht sein, das das Volk die Möglichkeit hat sich zu wehren, geschweige denn über den Unmut zu sprechen... also muss es sicher Volksverhetzung sein.

    Heute braucht sich keiner Wundern, wenn irgendwann eine AFD nen Bundeskanzler stellt.

  26. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 12:54

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja klar ist das Volksverhetzung, darf ja auch nicht sein, das das Volk die
    > Möglichkeit hat sich zu wehren, geschweige denn über den Unmut zu
    > sprechen... also muss es sicher Volksverhetzung sein.
    >
    > Heute braucht sich keiner Wundern, wenn irgendwann eine AFD nen
    > Bundeskanzler stellt.
    Ja, aber wirklich. Nichts darf man mehr sagen, man wird ja bei jeder Kritik sofort eingebuchtet (und davor noch ein bisschen gefoltert). Und sich wehren darf man auch nicht mehr: Wer es wagt gegen ein Gesetz vor dem BVG zu klagen, eine Demonstration zu organisieren usw. wird auch sofort eingesperrt.

    Deutschland ist wirklich ein Unrechtsstaat wie kein anderer.

  27. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: itza 08.06.16 - 14:52

    Also ich für meinen Teil hoffe, dass ich diesen Tag nicht mehr erleben werde so er denn kommt.

    Dennoch ist es schon oft nicht ganz so rosig wie du das darstellst. Gerade für Demonstrationen hat man manchmal das Gefühl, dass die schon gerne recht willkürlich Gründe anführen warum diese nun nicht an bestimmten Orten stattfinden oder vorbeiführen darf.
    Von der freien Beteiligung daran ganz abgesehen, so wurde ich schon von der Polizei von Demonstrationen ausgeschlossen, in die ich durch Zufall nach Feierabend geraten bin, da sie vorm Bahnhof losging. Der Grund dafür war, dass ich ein nicht eindeutig als unalkoholisch erkennbares Getränk in der Hand hatte. Es war wenn ich mich recht entsinne ein Relentless Energy Drink, als die ganzen RedBull Alternativen gerade erst aufkamen. Nun kann man generell darüber streiten, ob alkoholische Getränke auf Demonstrationen etwas zu suchen haben, in dem Fall war es aber nicht mal eines.

    Der Polizist beharrte aber selbst nachdem ich ihn aufgeklärt hatte darauf und meinte noch ich wolle ihn angreifen als ich ihm die Zutatenliste zeigen wollte. Vermutlich konnte er sich nicht mit der Blöße abfinden, die ich ihm dadurch gab. Ich weiß es nicht, durfte aber dennoch nicht teilnehmen in diesem freien Land und das obwohl Alkohol meines Wissens nicht mal generell verboten ist auf solchen Veranstaltungen.

    Wohlgemerkt ich kannte den Beamten nicht, kam von der Arbeit und war damit praktisch in Zivil unterwegs!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 14:54 durch itza.

  28. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 17:45

    itza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dennoch ist es schon oft nicht ganz so rosig wie du das darstellst.
    (ich quote nicht den kompletten Beitrag mit deiner Erfahrung bezüglich der Demonstration)
    Wo stelle ich denn etwas rosig dar? Wird man politisch verfolgt und eingesperrt, wenn man auf einer Demonstration war, die sich gegen die Regierung oder das System richtet? Pegida darf immer noch demonstrieren... trotz eindeutiger Aufrufe zur Gewalt (Politikerpuppen aufgehängt, das ist z.B. meiner Meinung nach etwas, das zu weit geht und nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun hat).

    Und ja, ich kenne solche Situationen wie du sie beschreibst auch sehr gut, da ich mit Anfang 20 auch auf einigen Demonstrationen war. Trotzdem ist mir nie etwas passiert, außer ein paar Erfahrung mit schlecht gelaunten Polizisten, die meinten mir etwas sagen zu dürfen. Und jetzt? Ist unser System kaputt, weil es ein paar Vollpfosten unter den Beamten gibt?
    Vergleich das doch mal mit diesen Zuständen:
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/papua-neuguinea-polizei-schiesst-auf-studenten-a-1096456.html

    Ich kritisiere sehr viel an den Zuständen in Deutschland, ich mag weder die CDU noch die SPD, aber trotzdem wache ich täglich auf und bin froh, dass ich gesund bin und in einem Land wie Deutschland aufgewachsen bin, was mir all die Möglichkeiten gegeben hat mich zu entwickeln und zu entfalten und ich (wie z.B. in diesem Moment hier bei Golem) meine Meinung frei denken und öffentlich aussprechen darf, solange ich ein paar einfache Regeln befolge (Würde, Holocaust und so).

    Ich kann es halt echt nicht nachvollziehen wie man "alles ist besser als unser System" denken und sagen kann. Und dass das auch noch auf eine solche Zustimmung trifft.

  29. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Dennis L. 08.06.16 - 18:38

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > itza schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dennoch ist es schon oft nicht ganz so rosig wie du das darstellst.
    > (ich quote nicht den kompletten Beitrag mit deiner Erfahrung bezüglich der
    > Demonstration)
    > Wo stelle ich denn etwas rosig dar? Wird man politisch verfolgt und
    > eingesperrt, wenn man auf einer Demonstration war, die sich gegen die
    > Regierung oder das System richtet? Pegida darf immer noch demonstrieren...
    > trotz eindeutiger Aufrufe zur Gewalt (Politikerpuppen aufgehängt, das ist
    > z.B. meiner Meinung nach etwas, das zu weit geht und nichts mehr mit
    > Meinungsfreiheit zu tun hat).
    >
    > Und ja, ich kenne solche Situationen wie du sie beschreibst auch sehr gut,
    > da ich mit Anfang 20 auch auf einigen Demonstrationen war. Trotzdem ist mir
    > nie etwas passiert, außer ein paar Erfahrung mit schlecht gelaunten
    > Polizisten, die meinten mir etwas sagen zu dürfen. Und jetzt? Ist unser
    > System kaputt, weil es ein paar Vollpfosten unter den Beamten gibt?
    > Vergleich das doch mal mit diesen Zuständen:
    > www.spiegel.de
    >
    > Ich kritisiere sehr viel an den Zuständen in Deutschland, ich mag weder die
    > CDU noch die SPD, aber trotzdem wache ich täglich auf und bin froh, dass
    > ich gesund bin und in einem Land wie Deutschland aufgewachsen bin, was mir
    > all die Möglichkeiten gegeben hat mich zu entwickeln und zu entfalten und
    > ich (wie z.B. in diesem Moment hier bei Golem) meine Meinung frei denken
    > und öffentlich aussprechen darf, solange ich ein paar einfache Regeln
    > befolge (Würde, Holocaust und so).
    >
    > Ich kann es halt echt nicht nachvollziehen wie man "alles ist besser als
    > unser System" denken und sagen kann. Und dass das auch noch auf eine solche
    > Zustimmung trifft.

    Das liegt daran das die Welt in Bewegung ist. Es kommen weitaus mehr und weitaus komplexere Probleme auf uns zu die weder unsere jetzige Regierung noch unser halbfertiges System bewäligen kann. Das Leben heute mag ganz schön sein aber unsere Kinder dürfen unsere Gemütlichkeit ausbaden (ihr habt zu der Zeit doch gelebt... warum habt ihr nichts getan?)

    Ich stimme dir zu das die Aussage "alles ist besser als unser System" eine Frechheit sondergleichen ist. Viele unserer Verwandten aus vergangenen Tagen mussten einiges durchmachen um den Boden für ein solches System zu ebnen.
    Warum aber etwas halbfertiges akzeptieren? wir haben gerade die Zeit um ein Bugfix für die Demokratie zu erstellen(und wir dödeln nur rum).

    Gerade in der heutigen Zeit (und durch das gute Geld) Leben wir extrem gefährlich wenn wir so weiter machen wie bisher. Es fehlen uns das Fundament und damit meine ich nicht ein Grundgesetz das "mal so mal so" umgesetzt werden kann.

    ach ja falls das interesse besteht in einem System zu Leben das sich in 5000 Jahren bewährt hat
    https://de.wikipedia.org/wiki/Indigene_V%C3%B6lker_Afrikas



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 18:39 durch Dennis L..

  30. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: madMatt 08.06.16 - 21:49

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber schon grenzwertig zu Volksverhetzung! Bei geeigneter Auslegung
    > ...


    Also eine Partei zu Gründen, die sich zum ziel setzt die parlamentarische Demokratie durch eine direkte Demokratie zu ersetzen, ist ihrer Meinung nach Volksverhetzung?

    Eine Partei die erst gegründet und gewählt werden muss?

    Das müssen aber harte Drogen sein die Sie da nehmen. Volksverhetzung ist das was die Regierung hier betreibt...

  31. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: TheBigLou13 07.06.16 - 21:17

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lasst uns "Die letzte Partei Deutschlands" gründen, die sich zum ziel setzt
    > die parlamentarische demokratie abzuschaffen und durch eine direkte
    > demokratie ersetzt. Ich halte diese Statisten nicht mehr aus. Seit 20
    > Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das
    > Gegenteil von dem, was propagiert wurde. Wir zahlen auch noch den
    > Lobbytreffpunkt in Berlin und Co.
    >
    > Total unnötig..

    Ganz im ernst - ich wäre dabei.
    ALLES ist besser als unsere aktuelle Regierung.
    Planlosigkeit ist wenigstens nicht explizit böswillig und KANN Lebenswert sein.

  32. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Snoozel 07.06.16 - 22:36

    > ALLES ist besser als unsere aktuelle Regierung.

    Selbst ein Zufallsgenerator wäre besser als unsere Regierung, denn der würde im Schnitt zu 50% richtig liegen.

  33. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 03:06

    TheBigLou13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ALLES ist besser als unsere aktuelle Regierung.
    Wow, solche Aussagen lassen mich immer wieder an der Weitsicht meiner Mitmenschen zweifeln.
    Was fällt mir denn spontan ein, was NICHT besser als unser aktuelles politisches System bzw. unsere Regierung ist:
    - Militärdiktakturen
    - Oligarchen
    - Terrorregierungen/organisationen
    - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen
    - ...

    Eigentlich fallen mir nur ganz wenige Länder ein, in denen es vermutlich ein bisschen besser als in Deutschland ist ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 03:08 durch Yash.

  34. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: slead 08.06.16 - 03:46

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Oligarchen
    > - Terrorregierungen/organisationen
    > - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    > - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    > - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen

    Der ein oder andere würde Deutschlands Regierung auch mit diesen Punkten beschreiben.

  35. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: v4d3r 08.06.16 - 08:34

    Bei den letzten 3 Punkten stimme ich dir vollkommen zu!

  36. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Phreeze 08.06.16 - 09:01

    v4d3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den letzten 3 Punkten stimme ich dir vollkommen zu!

    Zitiere 1 Seite wo seht welcher Politiker wieviel Schmiergeld bekommen hat bitte

  37. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 12:49

    slead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yash schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > - Oligarchen
    > > - Terrorregierungen/organisationen
    > > - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    > > - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    > > - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen
    >
    > Der ein oder andere würde Deutschlands Regierung auch mit diesen Punkten
    > beschreiben.
    Dem einen oder anderen ist dann leider auch nicht mehr zu helfen, wenn sie Deutschland mit Ländern bzw. Regionen wie der Ukraine, Rumänien, Kalabrien, Syrien (vor dem Krieg), Thailand, Weißrussland, Nordkorea, China, Oman, Saudi-Arabien usw. gleichstellen.

    Ich weiß nicht woher das kommt. Bildung gabs eigentlich für alle ausreichend, und bis auf ein paar "Randgruppen" leben wir auch alle in einem vergleichsweise hohem Lebensstandard. Meine Mutter ist z.B. vergleichsweise "arm", hat aber trotzdem ein Auto, wohnt als Miete in einem (günstigen) Haus, hat alle mögliche Technik daheim, geht alle 2 Jahre in Urlaub.. muss zwar jeden Euro 2x umdrehen, aber absolut kein Vergleich mit den normalen Menschen in Ländern wie oben aufgelistet.
    Ich hab für dieses Gejammer kein Verständnis und erst recht nicht dieses Gejammer als Rechtfertigung zu benutzen um menschenfeindliche Parteien zu wählen.

  38. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 08.06.16 - 14:54

    Die Bildung ist nur leider menschlich gesehen defizitär. Klar, wir lernen jede Menge über die Welt, das Sein usw., aber was mit mit sich selbst? Wo lernt man, zu hinterfragen, sich eine Meinung zu bilden?

  39. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Mephir 08.06.16 - 16:03

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was fällt mir denn spontan ein, was NICHT besser als unser aktuelles
    > politisches System bzw. unsere Regierung ist:
    > - Militärdiktakturen
    > - Oligarchen
    > - Terrorregierungen/organisationen
    > - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    > - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    > - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen
    So lange die Aktionen der Machthaber nicht in Problemen für das Volk resultieren, ist keine der von dir genannten "Regierungs"-formen schlechter.
    Das die Ergebnisse natürlich sehr durchwachsen sein können, sieht man doch schon anhand von Firmen - ist der Chef oder sind die Vorstandsmitglieder Arschlöcher, leidet wohl der Großteil der Belegschaft, andernfalls: Glück gehabt.

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder sucht sich Nischenthemen, Gendershit ist ganz groß. Oder
    > Energiewende. Gerne auch mal Essensbeschaffung für die Armen.
    Das ist etwas, dass mich auch schon seit Ewigkeiten verwundert; dieser stumpfsinnige Tunnelblick für eine Richtung. Da bekomm ich manchmal den Eindruck, dass beispielsweise für die Grünen "Regierung" nur aus Atomausstieg und Energiewende, für die AfD aus Flüchtlingen, oder für die Piraten aus Datenschutz besteht.

    Das ist teilweise sogar schon auf unterster Ebene, wie zum Beispiel bei Kommunalwahlen zu sehen.
    (Fiktive Personen)
    Regina B. - 42, Erzieherin "Ich will mehr Blumenbeete in unserer Stadt!"
    Thorsten J. 53, Dipl.-Ing Irgendwas "Wir brauchen endlich eine neue Umgehungsstraße".

    Und besonders lustig wird es, wenn solche Leute Interessens- oder gar Kompetenzfremde Ämter besetzen.
    Von der Leyen Verteidigungsministerin, really?

    Dennis L. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... alle laufen in
    > eine Richtung. Ideen von "Links" "Rechts" werden völlig ausgeblendet denn
    > sie sind ja "Extremisten".
    Hier gilt es erst einmal herauszufinden, woran das liegen könnte.
    Ich habe den Eindruck, dass besonders die rechte Fraktion verstärkt durch Negativbeispiele in den Schlagzeilen präsent ist.
    Klar ist eine vermehrte Aktivität momentan unter anderem auch der "Flüchtlingskrise" geschuldet, eine Diskreditierung der rechten Fraktion, explizit der NPD, besteht jedoch schon seit weitaus früher.

    Da braucht eine Frau von Storch nur mal etwas von der Stange lassen, was den Leuten nicht passt und es wird sich wochenlang das Maul darüber zerrissen, während sich ein Herr Özdemir gemütlich ein Medizinpflänzchen auf dem heimischen Balkon hochzieht. Das landet mal eben für'n Tag in den Schlagzeilen, man schüttelt entsetzt den Kopf und vergisst es am nächsten Tag wieder.
    Oder über die pädophilen und inzestuösen Neigungen einiger Grüner samt Kinderpornografieskandal wird mal ne Woche diskutiert und danach scheint das Thema obsolet zu sein.

    Ich habe auch den Eindruck, dass in den meisten Reportagen bezüglich Pegida/Rechts, überwiegend Bildmaterial von gröhlenden, kahlrasierten, muskolösen Leuten mit Lonsdale Pullover oder grundsätzlich Vermummte Fahnenträger zu sehen ist.
    Da könnte man vermuten, dass hier eventuell zumindest unterschwellig ein gewisses Feindbild versucht wird zu konstruieren.
    Ich gebe zu das ist in keinster Weise repräsentativ, da ich sicherlich nicht jede Berichterstattung diesbezüglich wahrgenommen habe, dennoch ist das der Eindruck, zumindest subjektiver Natur, den mir die mediale Welt im Moment vermittelt.
    Da stellt sich mir die Frage, ob und wie sehr die Medien von der Obrigkeit beeinflusst sind/werden.
    Fragwürdig diesbezüglich ist auch der starke Kontrast der Resonanz auf die Islamaussagen zwischen Wulff und Merkel.

    Dennis L. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >- Auswahl der Parteien mittels Castingshow (das würde die Wahlbeteiligung steigern >und Politik wieder interessanter machen)
    Eine 2. Wahl für die tatsächlichen Abgeordneten wäre vielleicht noch ganz interessant. Denn wenn deine Lieblingspartei den Praktikanten aus der Buchhaltung in den Bundestag schickt, ist auch keinem damit geholfen (wobei der wahrscheinlich noch am legitimsten wäre x) ).

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kanzler gibt die Richtung vor, die Ministerien setzen diese um.
    > Und es stimmt, die Minister sind keine Experten auf dem jeweiligen Gebiet.
    Und genau deshalb, baut unsere Kuschel-Uschi unsere Bundeswehr zur heiteren "Erlebnis-Kita" um.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 16:08 durch Mephir.

  40. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 17:45

    Mephir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So lange die Aktionen der Machthaber nicht in Problemen für das Volk
    > resultieren, ist keine der von dir genannten "Regierungs"-formen
    > schlechter.
    Gut und schlecht ist eine Frage der Perspektive. Die aktuelle Flüchtlingspolitik ist evtl. schlecht für die schwächeren Bevölkerungsgruppen, aufgrund der Verteilungsproblematik (Mieten usw.). Aber sie ist teilweise gut für viele Flüchtlinge, für die "Flüchtlingsindustrie" (Sozialpädagogen haben jetzt bestimmt mehr zu tun) usw.

    Und wer soll das Volk sein? Es gibt nicht DAS Volk. Es gibt verschiedene Interessensgruppen und die von mir aufgezählten Regierungsformen unterstützen verschiedene Interessensgruppen. Gemeinsam haben sie eigentlich fast alle, dass diejenigen Gruppen stark darunter leiden, dass sie nicht zu den Gruppen gehören, die von der Regierung profitieren.
    Wer in Rumänien in Kirche, Politik oder in größeren Unternehmen beheimatet ist, hat sicherlich ein schönes Leben, während es den Roma oder auch der heimischen, ärmeren Bevölkerung nicht wirklich gut geht.

    Und von der Meinungspolizei in einer Militärdiktaktur, bei der man schon aufpassen muss, was man dem Nachbar erzählt, fang ich erst gar nicht an. Wie man dabei von "solange es dem Volk nicht schadet..." reden kann, kann ich nicht nachvollziehen.

    Interessant ist hier übrigens auch der Demokratieindex:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Democracy_Index

    Von über 160 Ländern verfügen nur 20 über eine vollständige Demokratie (und Deutschland ist dabei).

  41. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: SelfEsteem 07.06.16 - 22:07

    Ich erinnere mich gerade, wie man bei den Piraten ueber die Farbe von Vorhaengen gestritten hat.

    Ich bin gegen direkte Demokratie - zumindest auf Staatsebene.
    Dass punktuelle Entscheidungen von allen getroffen werden, aehnlich der Schweiz, waere interessant, aber allgemein "direkte Demokratie" ist fuer die Tonne.

  42. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: slead 07.06.16 - 22:15

    Haben wir nicht schon die beste Demokratie die man kaufen kann?! ;-)

  43. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Trockenobst 08.06.16 - 00:52

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit 20 Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das
    > Gegenteil von dem, was propagiert wurde.

    Geh doch mal zu den Treffen der Grünen. Der Piraten. Oder Linken. Das habe ich hier in der Großstadt gemacht.

    Jeder sucht sich Nischenthemen, Gendershit ist ganz groß. Oder Energiewende. Gerne auch mal Essensbeschaffung für die Armen. Und dann ist ganz schnell Ruhe im Karton, wenn man irgendwelche harten Themen wie Kriege/Nato, Sozialabbau oder Flüchtlingskrise auf den Tisch wirft. Damit will niemand was zu tun haben, man redet sich raus.

    TTIP-Gabriel will auch schon nicht mehr Kanzler sein. Wie auch? Er ist eine sehr blasse Kopie der Kanzlerin und die SPD verteidigt nur noch die (eingebildeten) Pfründe ihrer Basis.

    In den USA hat man wenigstens noch eine Kultur von gestählten Leuten aus Anwaltsdynastien, wo sich immer mal wieder einer entscheidet zu den Bürgerrechtlern zu gehen. Oder der Spross der Politikerkaste baut dass größte Essensverteilungsprojekt auf.

    Solche Sachen sind in DE/EU praktisch unbekannt. Es sind immer Sozis, Weltfremde oder sonstiges Emovolk - die dann mit einem gestählten, mehrfach angeschossenen Ex-NATO-Feldwebel dann über Militär und Außeneinsätze diskutieren sollen? Der nimmt diese Leute doch nicht mal im Ansatz ernst.

    Eine Protestpartei wie die Fünf Sterne in Italien wäre machbar. Sich nicht kaufen zu lassen und die Fragwürdigkeit des Systems in Frage zu stellen, ja das geht. Wenn man sich nie wie die Piraten am Ende zu Feig wird für Verantwortung. Aber so richtig eine Ersatzpartei? Dass sehe ich in Europa nicht.

    Da bräuchte man von allen harten Themen Leute, die aus irgendeinem Grund die Seiten wechseln wollen. Irgendein reicher Ex-Bänker, der aus Fun Finanzminister sein will oder so. Alles andere klappt sichtlich nicht. Dann hat man da doch wieder einen strammen Ex-Goldman Sachs Nudler am Tisch, der den selben Murx macht.

  44. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 08.06.16 - 08:48

    Also Du moechtest, das Politik fuer Dich von Leuten gemacht wird, welche gebrochen wurden und denen bis in das Kleinhirn gehaemmert wurde, dass ihr Wohlergehen vom Befolgen von Anordnungen respektive Befehlen abhaengt?

  45. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Trockenobst 08.06.16 - 08:55

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Du moechtest, das Politik fuer Dich von Leuten gemacht wird, welche
    > gebrochen wurden und denen bis in das Kleinhirn gehaemmert wurde, dass ihr
    > Wohlergehen vom Befolgen von Anordnungen respektive Befehlen abhaengt?

    Nein. Sondern von Leuten die sich aus diesen Fesseln befreit haben, aber trotzdem die Erfahrung haben.

    Wer soll den EZB-Bankchef werden in der Zukunft? Der kleine Stadtkämmerer der am Excel verzweifelt, soll dann im Zimmer mit Goldmann Sachs Leuten sitzen und dort glaubwürdig Geldpolitik verkaufen?

    So funktioniert die Welt nicht. Das Problem in der Praxis ist, dass die Erfahrung von Menschen grundsätzlich nicht Ideologiefrei sein kann. Es gibt heute massenweise Kritiker bei den Ex-Soldaten, genau solche Leute braucht man. Die Wissen warum es shit ist und wie es besser macht.

  46. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 08.06.16 - 09:21

    Das klingt schon besser, aber auf der Suche nach unverheizten Talenten mit massig Erfahrung wird es wohl einsam.

  47. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: cry88 08.06.16 - 11:40

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So funktioniert die Welt nicht. Das Problem in der Praxis ist, dass die
    > Erfahrung von Menschen grundsätzlich nicht Ideologiefrei sein kann. Es gibt
    > heute massenweise Kritiker bei den Ex-Soldaten, genau solche Leute braucht
    > man. Die Wissen warum es shit ist und wie es besser macht.
    Es würde bereits reichen, wenn sich die Politiker von diesen Ex-Soldaten beraten lassen würden und nicht von den alteingesessenen Generälen, die einfach nur mehr Befugnisse haben wollen.

    Traurigerweise ist Letzteres Gang und Gebe.

  48. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Dennis L. 08.06.16 - 07:45

    Ich zitiere mich mal selbst (war zwar ein anderer Artikel aber inhaltlich passt es)
    "Ich kann dieses AfD und "rechts" gequatsche nicht mehr ab (ebenso das gequatsche über "links"). In einer echten Demokratie sollen solche Ängste/Probleme nicht aufkommen.
    Wie ich die Demokratie nach De bringen würde:

    - Abschaffen der Posten Bundeskanzler/in und Bundespräsident/in (Nach der Willkommenspolitik sollte jedem klar sein das Kanzler für eine Person zu viel Macht ist; Als Bundespräsident übernimmt man die politische Dekoration also auch weg)
    - Wählbarkeit der Minister (direkt oder indirekt ist wurscht) mit 12 Ministerposten ist eine reine "rechts","links","mitte" etc. Regierung nicht möglich
    - 2 Stimmen für jeden Bürger (z.B. eine Arbeitsstimme und private Stimme)
    Jeder Deutsche kann wählen was er möchte in den Bereichen die ihn interessieren
    - Auswahl der Parteien mittels Castingshow (das würde die Wahlbeteiligung steigern und Politik wieder interessanter machen)
    - Veto-Recht für alle Bürger (ab ProzentX muss das Gesetz verworfen werden) das sollte im Kommunikationszeitalter möglich sein
    - etc.

    wer diesen Gedanken gerne mit mir weiter spinnen möchte kann sich gern bei mir melden. Die größte Blockade und unser größter Feind sind nicht die Politiker und Konsorten sondern sind wir selbst(durch das Akzeptieren dieses Systems).

    MfG
    Dennis L."

  49. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: v4d3r 08.06.16 - 08:38

    Klingt gar nicht mal übel

  50. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: |=H 08.06.16 - 09:38

    Was war oder ist an der "Willkommenspolitik" denn falsch?
    Meiner Meinung nach nur die Umsetzung.

    Mit der Meinung stand die Kanzlerin auch gar nicht alleine da - im Gegenteil.
    Die "Willkommenspolitik" wurde vom Großteil der Bevölkerung unterstützt.

    Welche große Macht hat der Kanzler denn bitte?
    Um die Frage der Flüchtlinge hätte sich sonst auch jemand kümmern müssen.
    Aber wer? Schließlich betrifft das Thema Flüchtlinge mehrere Ministerien.

    Soll dann immer ein Gremium einberufen werden, in dem dann nur diskutiert wird, niemand Verantwortung übernimmt und in eine Richtung weist?

  51. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Dennis L. 08.06.16 - 12:39

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was war oder ist an der "Willkommenspolitik" denn falsch?
    > Meiner Meinung nach nur die Umsetzung.
    Aber eine Flüchtlingspolitik mit mangelhafter Umsetzung schadet mehr als das sie hilft.
    sonst gebe ich dir recht... jemand musste helfen
    > Mit der Meinung stand die Kanzlerin auch gar nicht alleine da - im
    > Gegenteil.
    > Die "Willkommenspolitik" wurde vom Großteil der Bevölkerung unterstützt.
    Bei der "Anti-Atomkraft-Politik" hat sie auch Unterstützung aus der Bevölkerung nur auch hier war die Umsetzung mehr als mangelhaft (macht es Sinn Atomkraftwerke "einzureißen" um anschließend aus anderen Ländern (Atom)Strom zu kaufen?) auch hier unüberlegt und vorschnell (in der Beziehung kann ich die Energieversorger verstehen (weshalb sie ja klagten))
    > Welche große Macht hat der Kanzler denn bitte?
    > Um die Frage der Flüchtlinge hätte sich sonst auch jemand kümmern müssen.
    > Aber wer? Schließlich betrifft das Thema Flüchtlinge mehrere Ministerien.
    bin kein Fan von Wiki aber diese 2 Sätze reichen
    "Der Bundeskanzler ist der Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland. Er bestimmt die Bundesminister und die Richtlinien der Politik der deutschen Bundesregierung." Wo haben wir hier innovative Ideen zu erwarten (z.B. wie man mit den Flüchtlingen weiter verbleiben soll?) alle laufen in eine Richtung. Ideen von "Links" "Rechts" werden völlig ausgeblendet denn sie sind ja "Extremisten".
    Die Ministerien sind mehr als sinnlos in unserer Regierung. Die Leute sitzen da nur aufgrund von Vitamin B und nicht wegen können.

    > Soll dann immer ein Gremium einberufen werden, in dem dann nur diskutiert
    > wird, niemand Verantwortung übernimmt und in eine Richtung weist?

    1. JA! dafür ist es eine Demokratie und keine Diktatur. Erst denken dann handeln
    2. wenn die Person keine Verantwortung für sein handeln übernehmen will, was hat der dann in der Regierung zu suchen? falsch gewählt würde ich sagen
    ----------------
    entweder will man eine Demokratie (dann bleiben Diskussionen nicht aus aber das Ergebnis dürfte spannend sein)
    oder man stellt jemanden vor die Kamera und erwartet das er/sie irgendwas sagt ohne Sinn und Verstand... Hauptsache eine Reaktion Deutschlands (V.Pispers traf den Nagel auf den Kopf als er sagte(sinngemäß) "Ich glaube man sagt der Frau nicht alles")

    Kommt gedanklich weg von dem 1en Staatsoberhaupt(Kanzler Präsident etc.)

  52. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: |=H 08.06.16 - 14:55

    Der Kanzler gibt die Richtung vor, die Ministerien setzen diese um.
    Und es stimmt, die Minister sind keine Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Müssen sie aber aus meiner Sicht auch nicht sein. Dafür haben die Ministerien Expertengruppen, die das Ministerium beraten. Das Problem ist, dass auf die Experten nur oft nicht gehört wird. Es fehlt also nicht an Expertenwissen, sondern nur an dessen effektiver Nutzung.

    Wenn du ein Gremium hast ist das toll demokratisch, durch die Aufspaltung hast du eben keine persönliche Verantwortung mehr (persönliche Haftung gibt es sowieso nicht), weil es alles eine Entscheidung des Gremiums ist und Gremien lähmen eher, als dass diese innovativ sind.

    Auch mit Kanzler ist es keine Diktatur, da dem Kanzler dafür die nötigen Befugnisse fehlen. Das Gremium ist bereits vorhanden und zwar einmal auf Bundes- und einmal auf Landesebene. Der Kanzler verfasst keine Gesetze und kann diese auch nicht erlassen.

    Bezüglich des Atomausstiegs war dieser bereits 2002 beschlossen, der Ausstieg sollte bis 2021 (nach je 32 Jahren Laufzeit der KKW) abgeschlossen sein. Erst 2010 kam dann eine Novelle des Gesetzes, in der es wieder eine Verlängerung der Laufzeiten gab, also den Ausstieg aus dem Ausstieg. Und nach Fukushima (2011, nicht mal 1 Jahr später) wurde dann eben wieder zurück gerudert und der eigentlich seit Jahren geplante Ausstieg aus der Atomkraft wieder aufgenommen. Die letzten KKW sollen Ende 2022 vom Netz.

  53. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Dennis L. 08.06.16 - 16:47

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kanzler gibt die Richtung vor, die Ministerien setzen diese um.
    > Und es stimmt, die Minister sind keine Experten auf dem jeweiligen Gebiet.
    > Müssen sie aber aus meiner Sicht auch nicht sein. Dafür haben die
    > Ministerien Expertengruppen, die das Ministerium beraten. Das Problem ist,
    > dass auf die Experten nur oft nicht gehört wird. Es fehlt also nicht an
    > Expertenwissen, sondern nur an dessen effektiver Nutzung.
    Das ist doch schrecklich! Experten (Leute die wissen wovon sie reden) müssen den Mund halten weil Leute die sich auf dem Ministersessel niederlassen (keine Ahnung) es sagen. Das Schauspiel kann man sehr gut bei unserer Bundeswehr beobachten ;) Experten sagen nein BWL Hauptmann sagt ja... es wird gekauft und schon läuft nichts mehr.
    Wenn ich Minister wählen könnte dann wüsste ich genau was der da von sich gibt (z.B. Minister für Digitale Infrastruktur und Kommunikation << ausgedacht)
    Dieser würde von mir Gewählt werden wenn er mir sagt was er in diesem Bereich tun möchte und wofür er sich stark macht. Er kann super ins detail gehen und er wüsste was er tut. Dieser jemand könnte innovationen nach Deutschland bringen. (Weil er seine Experten GEZIELT nutzen könnte) << wäre vielleicht was für die Piraten ;)

    In Moment ist das nicht möglich. Eine deutsche Partei muss ALLES können um wirklich erfolgreich zu werden (geht ja auch nicht anders denn eine spezialisierte Technik-Partei hätte "keine Ahnung" wie man vernünftig Familienpolitik macht etc.). Diese Parteien bleiben ewige Kritiker verdammt dazu hinter den Großen zu stehen um vielleicht mal Lückenfüller für die Mehrheit zu sein (die dann auch wieder ignoriert werden weil sie Experten sind).

    Jaaaa also lieber ein Haufen der alles kann aber nicht richtig oder lieber mehrere Haufen die alle ihr Gebiet hervorragend verstehen und zielgerichtet handeln können? Mit der jetzigen Demokratie sind wir auf 1 verdammt. Um Nr. 2 zu erreichen brauchen wir ein Rahmen damit die Spezialisierung auch möglich ist und da bieten sich die Ministerien an (die alle wichtigen Punkte unseres Staates abdecken)

    > Wenn du ein Gremium hast ist das toll demokratisch, durch die Aufspaltung
    > hast du eben keine persönliche Verantwortung mehr (persönliche Haftung gibt
    > es sowieso nicht), weil es alles eine Entscheidung des Gremiums ist und
    > Gremien lähmen eher, als dass diese innovativ sind.
    Da hast du aber echt schlechte Erfahrungen gemacht denn für mich sollte man 2 Eigenschaften immer mitbringen "zielgerichtet und kompromissbereit". Auch wenn es länger dauert aber das Ergebnis hat Hand und Fuß. Notfalls kann man bestimmte Handlungen mittels Krisenmangement beschleunigen (Ministerieum A,B,C sind für Fall X zuständig).

    > Auch mit Kanzler ist es keine Diktatur, da dem Kanzler dafür die nötigen
    > Befugnisse fehlen. Das Gremium ist bereits vorhanden und zwar einmal auf
    > Bundes- und einmal auf Landesebene. Der Kanzler verfasst keine Gesetze und
    > kann diese auch nicht erlassen.
    I know.
    Korrekt.
    Ne das macht die Partei (die einem Kanzler meistens gehört) und die Judikative wird solang mit Gesetzesentwürfen zugebombt bis sie kleinbei geben.
    > Bezüglich des Atomausstiegs war dieser bereits 2002 beschlossen, der
    > Ausstieg sollte bis 2021 (nach je 32 Jahren Laufzeit der KKW) abgeschlossen
    > sein. Erst 2010 kam dann eine Novelle des Gesetzes, in der es wieder eine
    > Verlängerung der Laufzeiten gab, also den Ausstieg aus dem Ausstieg. Und
    > nach Fukushima (2011, nicht mal 1 Jahr später) wurde dann eben wieder
    > zurück gerudert und der eigentlich seit Jahren geplante Ausstieg aus der
    > Atomkraft wieder aufgenommen. Die letzten KKW sollen Ende 2022 vom Netz.
    Ja also das typische "ja aber ne aber ja aber ne aber irgendwie doch". Ein roter Faden fehlt. Wir wissen schließlich nicht seit gestern was für Vor und Nachteile Atomkraft hat. Und auch wenn es in Fukushima zu dem Unglück kam ist es doch nur selbstzerstörerisch alle Pläne von heute auf morgen übern Haufen zu werfen.
    Im Endeffekt zahlen wir doppelt nur für ihre super Reaktionszeit. (Brennstäbe verflüchtigen sich nicht auch wenn die Meiler still gelegt sind).

  54. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: |=H 09.06.16 - 08:30

    Direkt Minister zu wählen halte ich für unnötig und unüberschaubar.
    Wie soll der Wahlkampf denn dann ablaufen? Du müsstest dann für jedes Ministerium dich dann auch noch mit den ganzen einzelnen möglichen Kandidaten auseinander setzen und bei personellen Problemen jeglicher Art dann direkt wieder einen neuen Nachfolger wählen.
    Ein Parteisystem würde ich also weiterhin beibehalten.
    Wenn man aber für jedes Ressort eine Partei wählen kann, können die Parteien sich auch wieder spezialisieren, wie die Grünen früher eben z.B. für Naturschutz standen, die Piraten könnten sich auf die digitalen Themen beschränken.

    Allerdings benötigt man trotzdem eine Instanz, die die Ministerien koordiniert, allein schon für die Budgetvergabe. Du möchtest dort ein Gremium und dafür soll man auch zielgerichtet sein. Die Frage ist nur auf welches Ziel man ausgerichtet sein soll? Das Ziel wird in der Regel vorgegeben oder gibt man selber vor.
    Wie wird das Gremium gebildet? Je ein Vertreter aus jeder Partei, welches ein Ministerium inne hat?

    Prinzipiell gefällt mir der Gedanke schon ganz gut.
    Bringt man jetzt noch etwas direkte Demokratie rein? Soll es Volksentscheide geben?
    Z.B. für solche Themen wie die Flüchtlingsfrage?

    Zum Thema KKW. Ich finde es gut, dass wir grob zum Stand von 2002-2010 zurückgekehrt sind. Klar, die Elemente strahlen weiter, aber so ein Brennelement kann nicht ewig genutzt werden. Und je früher man mit der Kernenergie aufhört, desto weniger ewig strahlenden Abfall hat man und der Abfall allein ist auch relativ ungefährlich. Es wurden und werden ja auch nicht einfach alle KKW abgeschaltet, einige laufen auch noch über 6 Jahre weiter.
    Es ist echt schade was aus DESERTEC geworden ist. Aber das sind ja eigentlich auch wieder ganz andere Themen. ;)

  55. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: it-fuzzy 08.06.16 - 08:23

    Meine Stimme hast Du. In der Schweiz funktioniert das schon seit Ewigkeiten sehr gut.

  56. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Emulex 08.06.16 - 14:00

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lasst uns "Die letzte Partei Deutschlands" gründen, die sich zum ziel setzt
    > die parlamentarische demokratie abzuschaffen und durch eine direkte
    > demokratie ersetzt. Ich halte diese Statisten nicht mehr aus. Seit 20
    > Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das
    > Gegenteil von dem, was propagiert wurde. Wir zahlen auch noch den
    > Lobbytreffpunkt in Berlin und Co.
    >
    > Total unnötig..

    Direkte Demokratie wird dann aber auch wieder keine Demokratie sein, weil sie von Facebook, Bild und Konsorten gelenkt wird.
    Wenn du dir die Presse heutzutage schon anschaust bei DEM Thema in diesem Land, dann sollte dir Angst und Bange um jede Form der direkten Demokratie werden.

    Was wir brauchen ist: Verantwortung für das eigene Handeln.
    Wenn Frau Merkel gegen EU-Recht verstößt, indem sie die Pforten öffnet: Zahlen lassen.
    Wenn Frau von der Leyen ein funktionierendes Gewehr aus Publicity-Gründen abschafft und jetzt einen Prozess haushoch verliert: Zahlen lassen.

    Ich wurde so erzogen, dass ich Verantwortung für das übernehme was ich tue.
    Jeder macht Fehler - aber es gibt "Fehler" und es gibt "Kalkül".

    Wenn ich einem Politiker nix kann, wenn er gegen das Wahlprogramm, EU-Recht oder einen halbwegs akzeptablen Dienstweg bei Entscheidungen verstößt, dann werden die nach wie vor nur das tun was sie können: persönlichen Nutzen aus ihrem Amt ziehen.

    Nur wer soll das durchsetzen?
    Das Volk kann es nicht, weil egal wen es wählt: Die müssen ja nicht.
    Soviel zum Thema Demokratie.

  57. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: madMatt 08.06.16 - 22:02

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > madMatt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lasst uns "Die letzte Partei Deutschlands" gründen, die sich zum ziel
    > setzt
    > > die parlamentarische demokratie abzuschaffen und durch eine direkte
    > > demokratie ersetzt. Ich halte diese Statisten nicht mehr aus. Seit 20
    > > Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das
    > > Gegenteil von dem, was propagiert wurde. Wir zahlen auch noch den
    > > Lobbytreffpunkt in Berlin und Co.
    > >
    > > Total unnötig..
    >
    > Direkte Demokratie wird dann aber auch wieder keine Demokratie sein, weil
    > sie von Facebook, Bild und Konsorten gelenkt wird.
    > Wenn du dir die Presse heutzutage schon anschaust bei DEM Thema in diesem
    > Land, dann sollte dir Angst und Bange um jede Form der direkten Demokratie
    > werden.
    >
    > Was wir brauchen ist: Verantwortung für das eigene Handeln.
    > Wenn Frau Merkel gegen EU-Recht verstößt, indem sie die Pforten öffnet:
    > Zahlen lassen.
    > Wenn Frau von der Leyen ein funktionierendes Gewehr aus Publicity-Gründen
    > abschafft und jetzt einen Prozess haushoch verliert: Zahlen lassen.
    >
    > Ich wurde so erzogen, dass ich Verantwortung für das übernehme was ich
    > tue.
    > Jeder macht Fehler - aber es gibt "Fehler" und es gibt "Kalkül".
    >
    > Wenn ich einem Politiker nix kann, wenn er gegen das Wahlprogramm, EU-Recht
    > oder einen halbwegs akzeptablen Dienstweg bei Entscheidungen verstößt, dann
    > werden die nach wie vor nur das tun was sie können: persönlichen Nutzen aus
    > ihrem Amt ziehen.
    >
    > Nur wer soll das durchsetzen?
    > Das Volk kann es nicht, weil egal wen es wählt: Die müssen ja nicht.
    > Soviel zum Thema Demokratie.

    Das stimmt schon dass die leute manipuliert werden, aber ich bin der Überzeugung, dass spätestens seit TTIP wo echt jeder dagegen ist/war, klar geworden ist, dass das Volk hier gar nix mehr zu entscheiden hat. Es gibt auch keine Alternativen. Die Verkaufen sich alle an Lobbyisten.

    Aber wie wollen Lobbyisten bitteschön das ganze Volk bestechen? Das geht nicht mehr. Viele jinge leite gucken gar kein TV mehr. Ich zB habe auch keinen facebook account. Aber facebook muss ja gar nicht mal schlimm sein. Die leute können halt miteinander kommunizierwn und diskutieren wie wir es hier auch tun.

    Das einzig wichtige ist mir, dass wir uns nicht länger von leuten regieren lassen sollten, sondern selber alle zusammen entscheiden sollten. Dumme leute gibt es ja,aber in der politik scheinen alle dumm zu sein, mit wenigen ausnahmen. Selbst ein sonneborn hat schon mehr fürs volk erreicht als "echte politiker". Die gehen da quasi wie zur schule und haben keinen plan von gar nichts, bekommen alles vorgesetzt. Wenn se nicht mitspielen sind die raus.

    Das system ist mit keiner partei mehr zu retten. Man muss sich einfach mal fragen, wofür man die noch braucht? Es gibt keinen bereich bei uns der nicht ohne politiker auskommt.

  58. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 08.06.16 - 22:29

    Das ganze Volk zu lenken ist einfach. TV und ein paar Kanäle über Youtube und Facebook und schon erreichst du Millionen.

  59. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: madMatt 08.06.16 - 22:40

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze Volk zu lenken ist einfach. TV und ein paar Kanäle über Youtube
    > und Facebook und schon erreichst du Millionen.

    Solange man es nicht ausprobiert, wird man es nicht herausfinden. Wir sind jedenfalls seit 20 jahren am degenerieren.

    700 politiker durch 7000 lobbyisten zu lenken ist auf jeden fall einfacher als 81 mio menschen auf einen gemeinsamen nenner zu bringen.

  60. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 08.06.16 - 23:20

    Die 80 Millionen werden doch längst beeinflusst. Das zeigt das Medium Fernsehen deutlich.

  61. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Ach 09.06.16 - 07:04

    Schau dir mal den Bernie Sanders / Clinton Fight an. Die Medien haben wirklich mit allen Tricks gespielt um Clinton zu puschen. Am Ende hat Clinton zwar die Mehrheit erreicht, aber nicht wegen den Jungen. Die Jungen haben überwältigend für Bernie Sanders gestimmt. Die Jungen interessiert das Geschwafel der etablierten Fernsehmedien, der Radiosender und Zeitungen nicht mehr. Deren Öffentlichkeitsmanipulation prallt ersatzlos an denen ab, die haben sich ihre eigene Meinung längst selber in Diskussionen gebildet. Tricks und Spielereihen werden in Windeseile aufgedeckt und machen in Windeseile die Runde.

    Es sind nur die Alten, die die sich nicht anders informieren können, als in die Glotze und in die Zeitung zu schauen, ohne sich im Weiteren mit Leuten mit unterschiedlichen Blickwinkeln über die Medieninformationen auszutauschen. Die haben den Kuchen gefressen und Clinton zur Gewinnerin gewählt. Am Ende steht es deshalb jetzt schon fest, dass der manipulative Einfluss der klassischen Medien zusammenbrechen wird. Wenn sich Manipulation offenbart, droht die bei den nachrückenden Generationen zum Bumerang zu werden, sowohl für den Sender wie für den Kandidaten. Wer will das schon?

  62. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: DrWatson 08.06.16 - 23:37

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stimmt schon dass die leute manipuliert werden, aber ich bin der
    > Überzeugung, dass spätestens seit TTIP wo echt jeder dagegen ist/war,

    Jeder?

    > Aber wie wollen Lobbyisten bitteschön das ganze Volk bestechen? Das geht
    > nicht mehr.

    "Bild, BamS und die Glotze"

    > Viele jinge leite gucken gar kein TV mehr. Ich zB habe auch
    > keinen facebook account. Aber facebook muss ja gar nicht mal schlimm sein.
    > Die leute können halt miteinander kommunizierwn und diskutieren wie wir es
    > hier auch tun.

    Bezahlte oder gesteuerte Facebook, Twitter und Youtube Accounts und berufsmäßige Forentrolle gibt es in St. Petersburg und nicht nur dort.

    > Das einzig wichtige ist mir, dass wir uns nicht länger von leuten regieren
    > lassen sollten, sondern selber alle zusammen entscheiden sollten.

    "Selber" und "alle zusammen" sind 2 verschiedene Dinge.
    Wenn jeder selbst entscheidet kommt was anderes heraus, als wenn alle zusammen entscheiden.

    > Dumme
    > leute gibt es ja,aber in der politik scheinen alle dumm zu sein, mit
    > wenigen ausnahmen.

    Dumme Leute gibt es überall, wobei das auch wieder Geschmackssache ist, was man dumm findet und was nicht.

    > Selbst ein sonneborn hat schon mehr fürs volk erreicht
    > als "echte politiker".

    Und was?

    > Es gibt keinen bereich bei uns der
    > nicht ohne politiker auskommt.

    Und wer sitzt der Staatlichen Verwaltung vor? Wer ernennt z.B. den Polizeipräsidenten?

  63. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Anonymer Nutzer 08.06.16 - 15:19

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > durch eine direkte demokratie ersetzt.

    Halte ich für mindestens problematisch, weil eine direkte Demokratie immer einer der Mehrheit ist und dazu tendiert, Entscheidungen zu Lasten der Mehrheit zu vermeiden, wenn diese "nur" einer Minderheit helfen sollen. Selbst Weichenstellungen, die notwendige Übel (Steuererhöhungen z.B.) darstellen, können so einfach als unbequem abgelehnt werden. Man verschließt demokratisch die Augen vor dem sich nähernden Abgrund.

    Außerdem sind die "einfachen" Bürger sehr viel leichter durch Populismus und Angstschüren zu Abstimmungen zu "drängen", die eigentlich gar nicht in ihrem Sinne sind. Man braucht manchmal sogar einfach nur mehr Geld für Kampagnen als der Gegner. Wie viele US-Präsidentschafts-Kandidaten mussten schon aufgeben, weil ihnen nicht die Wählersympathie sondern schlicht das Geld ausgegangen ist?

    Die AfD zum Beispiel macht sich gerade als Kleine-Leute-Partei oberflächlich für das "Volk" stark. Im Parteiprogramm stehen aber Unglaublichkeiten drin, die gerade jene treffen werden, die sie heute aus Angst vor Ausländern, Islam, Armut und Euro wählen. Wehe, wenn die mal ans Sagen kommen.

    So wie ein Arzt nicht gleich ein guter Patient und ein Anwalt nicht gleich ein guter Mandant ist, so ist das Volk manchmal kein guter (direkter) Regent.

  64. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: |=H 09.06.16 - 09:08

    Wenn man sich die Schweiz und deren Volksentscheide anschaut scheint es aber doch ganz gut zu klappen. Und auch obwohl viele automatisch Angst vor Fremden haben, hat der Großteil der Bevölkerung die "Willkommenspolitik" für Flüchtlinge unterstützt und sehr viele machen es immer noch. Man darf da auch nicht zu schwarz sehen.
    Mehr direkte Demokratie heißt auch nicht, dass jede einzelne Entscheidung per Wahl durch das Volk entschieden wird.

  65. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: JTR 09.06.16 - 12:55

    Und du weisst was das Volk will? Es sind Gutmenschen wie du die die schlimmsten Diktaturen gegründet haben. Der irre Glauben man wisse es besser als der Rest und man habe die Wahrheit für sich gepachtet ist es, die gefährlich ist. Die Kommunisten wollten das gute und richtige für die Welt, die Nazis für Deutschland, davor wussten diverse Religionen was das gute und richtige ist, ua. mit der Inquisition, Kreuzzügen und Hexenverbrennungen. Das abartigst Böse wird vom vermeidlich Guten geboren!

  66. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: plutoniumsulfat 09.06.16 - 16:59

    Dadurch ist aber nicht jede gegenteilige Meinung gleich dazu bestimmt, die nächste Diktatur auszurufen.

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