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Moodbar? So eine Sch?!*$& !!

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  1. Moodbar? So eine Sch?!*$& !!

    Autor: DexterF 13.04.06 - 01:50

    KMail mal auf den Stand der Dinge bringen, *das* wäre mal was - KMail ist bisweilen unzuMoodbar!

    Aber wehe, man sagt das 'nem Entwickler, dann wälzt er sich auf dem Boden, flennt und hämmert mit den Fäusten auf den Flokati, dass es kracht!

    KDE ist nämlich das Größte, das Beste, und überhaupt und kann Fenster putzen und Kaffee kochen und die Welt retten und Fanta in Pils verwandeln und ist besser als OS/2 und OSX zusammen!

    Und alle sacken sie fröhlich und gerne die Lorbeeren ein, wenn heise, Golem, Ars Technica und weiss der Teufel wer noch, notfalls ihr eigener sch!"§$ Newsticker sie einmal übern Klee und wieder zurück loben, aber WEHE, man merkt auf der ML an, dass XY Mist ist, dann fangen sie an zu heulen, dafür ist ja kostenlos und wie könne man und schreib halt nen Patch und wir machen das in unserer Freizeit.

    Das ist das, was ich schon vor 7 Jahren wusste, als ich mit Linux anfing und heute laut ausspreche: dieser give-something-take-something-Unsinn wird sich nicht bewähren, das haben auch Novell und RedHat erkannt - you get what you pay for, nur dass diejenigen, die sich darüber beschweren, dass sie nicht bezahlt werden immer diejenigen sind, die unbeirrbar Werbung für's kostenlose Linux machen, ja richtig, free as beer - free speech hat ausser Stallmans Dunstwolke sowieso noch nie jemanden interessiert, das Killerargument gegen Microsoft und Apple war immer *kosten*los, wer mir etwas anderes erzählt, hat die letzten 10 Jahre Scheuklappen getragen oder ist merkbefreit.

    Wer sich nicht für seine Arbeit bezahlen lässt und sich dann noch darüber beschwert, der ist nicht weitsichtig oder Visionär oder alternativ, sondern bescheuert.

  2. Re: Moodbar? So eine Sch?!*$& !!

    Autor: Sven Krohlas 13.04.06 - 08:51

    Moin,


    > KMail mal auf den Stand der Dinge bringen, *das*
    > wäre mal was - KMail ist bisweilen unzuMoodbar!

    um mal auf den Titel deiner Nachricht einzugehen: an amaroK arbeiten andere Leute als an KMail. Also Entwickler an der Moodbar einsparen wird bei KMail die Entwicklung nicht voranbringen.



    > Und alle sacken sie fröhlich und gerne die
    > Lorbeeren ein, wenn heise, Golem, Ars Technica und
    > weiss der Teufel wer noch, notfalls ihr eigener
    > sch!"§$ Newsticker sie einmal übern Klee und
    > wieder zurück loben, aber WEHE, man merkt auf der
    > ML an, dass XY Mist ist, dann fangen sie an zu
    > heulen, dafür ist ja kostenlos und wie könne man
    > und schreib halt nen Patch und wir machen das in
    > unserer Freizeit.

    Bei dieser Ausdrucksweise brauchst du dich nicht wundern. Wenn ein Entwickler gesagt bekommt, dass sein Code Mist ist... was denkst du wie ihm das gefällt?
    _Konstruktive_ Kritik wird meines Erachtens gern aufgenommen. Die lautet dann aber nicht "Dein Code ist Mist", sondern "Hey Leute, die Funktionen da und dort finde ich schwer benutzbar, wie wäre es wenn man das so oder so machen könnte?"
    Wenn man das dann noch über die Bugtrackingsoftware (zu finden unter https://bugs.kde.org) macht sollte das meist zu Ergebnissen führen.


    > Das ist das, was ich schon vor 7 Jahren wusste,
    > als ich mit Linux anfing und heute laut
    > ausspreche: dieser
    > give-something-take-something-Unsinn wird sich
    > nicht bewähren, das haben auch Novell und RedHat
    > erkannt - you get what you pay for, nur dass
    > diejenigen, die sich darüber beschweren, dass sie
    > nicht bezahlt werden immer diejenigen sind, die
    > unbeirrbar Werbung für's kostenlose Linux machen,
    > ja richtig, free as beer - free speech hat ausser
    > Stallmans Dunstwolke sowieso noch nie jemanden
    > interessiert, das Killerargument gegen Microsoft
    > und Apple war immer *kosten*los, wer mir etwas
    > anderes erzählt, hat die letzten 10 Jahre
    > Scheuklappen getragen oder ist merkbefreit.

    WTF?
    Free as in Speech ist das, was zählt, Warum wirst du ja wissen, wenn du dich schon so lange mit der Thematik auseinander gesetzt hast.
    Vergleichen wir mal ein Linux von vor sieben Jahren mit einem damals aktuellen Windows. Und dann mache das nochmal mit aktuellen Versionen. Fällt was auf? Es wurde extrem aufgeholt, in vielen Bereichen sogar überholt. Dank der vielen Freiwilligen, die mitgeholfen haben. Sicher, nichts ist perfekt. Aber mach deren Arbeit nicht schlechter als sie ist.


    > Wer sich nicht für seine Arbeit bezahlen lässt und
    > sich dann noch darüber beschwert, der ist nicht
    > weitsichtig oder Visionär oder alternativ, sondern
    > bescheuert.

    Du meinst diesen "üblichen" Spruch im Sinne von "wir machen das in unserer Freizeit, also beruhige dich mal"?
    Das ist keine Beschwerde, sondern eine Feststellung. Die Leute, die da mithelfen machen das gerne. Aber ihnen wird er Spaß durch Nörgler wie dir verdorben. Wie schon gesagt: kontruktive Kritik ist willkommen, sie hilft allen Beteiligten weiter. Aber wenn solche Ausdrücke wie die oben von dir genannten fallen kannst du nicht auf Verständnis hoffen.

  3. Re: Moodbar? So eine Sch?!*$& !!

    Autor: DexterF 13.04.06 - 13:25

    > um mal auf den Titel deiner Nachricht einzugehen:
    > an amaroK arbeiten andere Leute als an KMail. Also
    > Entwickler an der Moodbar einsparen wird bei KMail
    > die Entwicklung nicht voranbringen.

    Korrekt. Ich nehme allerdings an, dass eine Art zentrales Gremium darüber berät, in welche Richtung entwickelt werden soll.
    Da werden offenbar nicht die richtigen Weichen gestellt.
    Sollte doch machbar sein, von oberster Ebene mal herumzufragen "Wir haben hier ein interessantes Projekt, da ist noch manpower gefragt - möchte wer?"
    Das ist effizient - drauf zu warten, dass jemand sich aus Hobby in den src einliest nicht.

    > Bei dieser Ausdrucksweise brauchst du dich nicht
    > wundern. Wenn ein Entwickler gesagt bekommt, dass
    > sein Code Mist ist... was denkst du wie ihm das
    > gefällt?
    > _Konstruktive_ Kritik wird meines Erachtens gern
    > aufgenommen. Die lautet dann aber nicht "Dein Code
    > ist Mist", sondern "Hey Leute, die Funktionen da
    > und dort finde ich schwer benutzbar, wie wäre es
    > wenn man das so oder so machen könnte?"
    > Wenn man das dann noch über die
    > Bugtrackingsoftware (zu finden unter bugs.kde.org)
    > macht sollte das meist zu Ergebnissen führen.

    "Hey Leute, ich finde man könnte könnt ihr bitte bitte" hab ich jahrelang gemacht, wie oft ich auf bugs.kde.org irgendwelche Sachen gepostet habe, sowohl Bugs als auch feature requests, weiss ich nicht mehr.
    Und selbst da hiess es oft genug "will sonst keiner" (ohne, dass mal irgendwer die Community angesprochen und gefragt hätte, ob dem tatsächlich so ist) oder die ausführlichste Beschreibung des feature wish für den kreuzdämlichsten Erztrottel wurde noch misverstanden. Ich glaube, ich habe noch nciht einmal eine Antwort bekommen, in der drin stand "resolved: implemented" o.s.ä.
    Jetzt hatte ich zur Abwechslung mal die Schnauze voll.
    Und wenn Code Mist ist, dann ist er Mist, dann schmier' ich dem nicht noch Honig um den Bart. Wenn er's nciht hören will, soll er den src vom ftp nehmen.

    > Free as in Speech ist das, was zählt, Warum wirst
    > du ja wissen, wenn du dich schon so lange mit der
    > Thematik auseinander gesetzt hast.

    Klar, dem Windowsuser wird aber immer erst erzählt, dass Linux kostenlos ist, nicht freedom of speech. Das ist das Konzept, mit dem Linux anfangs beworben wird, wenn's darum geht, die Leute zu locken.
    Auf Business-Ebene geht's dann weiter: TCO.
    Meinst du, da interessiert sich *irgendwer* für freedom of speech?

    Consultant: "Also, Windows Server 2003 ist closed src und Linux open src und folgt der freedom-of-speech-Philosophie."
    Anzug: "Bitte was?"
    Consultant: "Äh, öh, Windows kostet 2000, Linux die Hälfte."
    Anzug: "Hey, 1000 über für ne neue Espressomaschine."

    Alles klar?

    > Vergleichen wir mal ein Linux von vor sieben
    > Jahren mit einem damals aktuellen Windows. Und
    > dann mache das nochmal mit aktuellen Versionen.
    > Fällt was auf? Es wurde extrem aufgeholt, in
    > vielen Bereichen sogar überholt. Dank der vielen
    > Freiwilligen, die mitgeholfen haben. Sicher,
    > nichts ist perfekt. Aber mach deren Arbeit nicht
    > schlechter als sie ist.

    Hatte die Schnauze gestern sehr arg voll.
    Aber soll ich mal erzählen, was alles unter Linux bzw KDE noch alles krankt?
    Sollen wir bei alsa anfangen? Erzähl mal einem nciht-Linuxer von der asoundrc und was die macht.
    udev: noch experimentell.
    HAL: config-file, Texteditor, viel Spass
    Embedded Video im Browser: in einem von dreien geht's *meistens*, ja
    Externe Geräte, Businessbereich, wie danielmader hier ganz recht schreibt, PDA, mobile, etc.
    Selbst simples handling von Umlauten ist heute immer noch nicht trivial.
    Umlaute! Die Bestandteile meiner verdammten Sprache! Es hat ewig gedauert, bis da mal überhaupt etwas kam, und manchmal frickel' ich heute noch.
    Videoschnitt? Bildbearbeitung? (Komm' mir nicht mit Gimp.) Komfortable GUIs?
    Jahrelang hab ich mich beschwert, dass das mplayer-GUI so unbenutzbar ist, immer auf taube Ohren und debian-Attitüden gestossen - dann portiert einer das Ding zu OSX, und was ist dran? ein ordentliches GUI!

    Aber das ist schon viel zu sehr im Detail. Ich müsste mir mal einen Zettel neben den Rechner legen und die 1000 anderen Kleinigkeiten aufschreiben.

    > > Wer sich nicht für seine Arbeit bezahlen
    > lässt und
    > sich dann noch darüber beschwert,
    > der ist nicht
    > weitsichtig oder Visionär oder
    > alternativ, sondern
    > bescheuert.
    >
    > Du meinst diesen "üblichen" Spruch im Sinne von
    > "wir machen das in unserer Freizeit, also beruhige
    > dich mal"?
    > Das ist keine Beschwerde, sondern eine
    > Feststellung. Die Leute, die da mithelfen machen

    Nein, das ist eine Entschuldigung. Ein Generalablass.
    Das ist der Schild, den sie in letzter Zeit immer häufiger hochnehmen, wenn Kritik reinkommt.

    > das gerne. Aber ihnen wird er Spaß durch Nörgler
    > wie dir verdorben. Wie schon gesagt: kontruktive
    > Kritik ist willkommen, sie hilft allen Beteiligten
    > weiter. Aber wenn solche Ausdrücke wie die oben
    > von dir genannten fallen kannst du nicht auf
    > Verständnis hoffen.

    Wie schon gesagt: jahrelang den netten, aufgeschlossen Beitragleister zur Gemeinde und Feedbackschreiber etc etc gemacht.

    Wenn die Finanzen mitmachen, werd ich mir mal nen Mac ansehen.
    Nach der Gleichung Zeit=Geld ist der sogar billiger.

  4. Trollwiese

    Autor: BSDDaemon 16.04.06 - 18:52

    DexterF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > bla

    Ach herrje... ein Troll.

    *gähn*

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