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Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

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  1. Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: PT2066.7 12.04.06 - 19:35

    schließlich sind es ja erst mehr als 300 - und die bekannten Linuxtrolle (vorneweg die von www.heise.de) haben mit dieser Masse überhaupt kein Problem beim Durchblick.
    *
    Der Volksmund sagt nicht umsonst "viele Köche verderben den Brei" - wie recht hat doch diese uralte Volksweisheit.

    Bei MS wird man sich wohl bei jeder weiteren Linux-Distri auf dem Markt ein zusätzliches Glas Sekt einschenken.

    MfG
    PT2066.7
    PS: kann sich übrigens noch einer an die genaue Zahl der verschiedenen UNIX-Derivate erinnern ? Ich meine, das waren mal etwas weniger als die aktuelle Zahl der Linux-Distri.

  2. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: gentoorianer 12.04.06 - 19:51

    PT2066.7 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > schließlich sind es ja erst mehr als 300 - und die
    > bekannten Linuxtrolle (vorneweg die von
    > www.heise.de) haben mit dieser Masse überhaupt
    > kein Problem beim Durchblick.
    > *
    > Der Volksmund sagt nicht umsonst "viele Köche
    > verderben den Brei" - wie recht hat doch diese
    > uralte Volksweisheit.
    >
    > Bei MS wird man sich wohl bei jeder weiteren
    > Linux-Distri auf dem Markt ein zusätzliches Glas
    > Sekt einschenken.
    >
    > MfG
    > PT2066.7
    > PS: kann sich übrigens noch einer an die genaue
    > Zahl der verschiedenen UNIX-Derivate erinnern ?
    > Ich meine, das waren mal etwas weniger als die
    > aktuelle Zahl der Linux-Distri.
    >


    Na ja wenigstens sind gut die hälfte der 300 auf Debian basiert und die andere Hälfte benutzt rpm als Paketformat. So gesehen ist es nicht wirklich ein Nachteil dass es soviele Linux-Distros gibt sonderen eher gut für Innovationen.

    Und mal ganz ehrlich:
    Wer Linux benutzt dem ist es eh egal was Microsoft macht. Es soll ja gar keine Windowskillerapplikation sein sondern einfach nur das Linux dass wir alle gerade deswegen - free like in freedom - mögen.

    Mir gefällt die Marktsituation im Augenblick sehr gut.

  3. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: PT2066.7 12.04.06 - 20:37

    gentoorianer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > PT2066.7 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > schließlich sind es ja erst mehr als 300 -
    > und die
    > bekannten Linuxtrolle (vorneweg die
    > von
    > www.heise.de) haben mit dieser Masse
    > überhaupt
    > kein Problem beim Durchblick.
    >
    > *
    > Der Volksmund sagt nicht umsonst "viele
    > Köche
    > verderben den Brei" - wie recht hat
    > doch diese
    > uralte Volksweisheit.
    >
    > Bei MS wird man sich wohl bei jeder weiteren
    >
    > Linux-Distri auf dem Markt ein zusätzliches
    > Glas
    > Sekt einschenken.
    >
    > MfG
    >
    > PT2066.7
    > PS: kann sich übrigens noch einer an
    > die genaue
    > Zahl der verschiedenen
    > UNIX-Derivate erinnern ?
    > Ich meine, das waren
    > mal etwas weniger als die
    > aktuelle Zahl der
    > Linux-Distri.
    >
    > Na ja wenigstens sind gut die hälfte der 300 auf
    > Debian basiert und die andere Hälfte benutzt rpm
    > als Paketformat. So gesehen ist es nicht wirklich
    > ein Nachteil dass es soviele Linux-Distros gibt
    > sonderen eher gut für Innovationen.
    >
    > Und mal ganz ehrlich:
    > Wer Linux benutzt dem ist es eh egal was Microsoft
    > macht. Es soll ja gar keine
    > Windowskillerapplikation sein sondern einfach nur
    > das Linux dass wir alle gerade deswegen - free
    > like in freedom - mögen.
    >
    > Mir gefällt die Marktsituation im Augenblick sehr
    > gut.


  4. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: Pt2066.7 12.04.06 - 20:48

    gentoorianer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Na ja wenigstens sind gut die hälfte der 300 auf
    > Debian basiert und die andere Hälfte benutzt rpm
    > als Paketformat. So gesehen ist es nicht wirklich
    > ein Nachteil dass es soviele Linux-Distros gibt
    > sonderen eher gut für Innovationen.
    >
    > Und mal ganz ehrlich:
    > Wer Linux benutzt dem ist es eh egal was Microsoft
    > macht. Es soll ja gar keine
    > Windowskillerapplikation sein sondern einfach nur
    > das Linux dass wir alle gerade deswegen - free
    > like in freedom - mögen.
    >
    > Mir gefällt die Marktsituation im Augenblick sehr
    > gut.
    ... mir dagegen überhaupt nicht.

    Aber irgendwie reden wir beide momentan auch aneinander vorbei.
    Mir geht es dabei weit mehr um die Probleme bei der Administration.

    Denn da hat dann fast jede der Distri ihre heftigen Eigenheiten.
    Oder was glaubst Du, warum man sich seit Jahren um die Wiederherstellung der ehemals (theoretisch) existierenden Normungen im Bereich des Datei- und Verzeichnisbaumes bemüht und man neulich ziemlich verzweifelt erst für 2009 einen neuen dann für angeblich alle gültigen Standard angekündigt hat (auch golem berichtete dazu im Newsticker)? Weil halt jede Linuxdistro dabei doch ihre eigenen Brötchen bäckt !

    MfG
    PT2066.7
    wo im Rechenzentrum so ziemlich jeder Dorfhund kläfft ... ;-)

  5. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: soso 12.04.06 - 22:41

    Nimm Debian (Standarddistri) und gut is...

  6. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: kleiner geheimtipp 12.04.06 - 23:47

    > Denn da hat dann fast jede der Distri ihre
    > heftigen Eigenheiten.
    Deswegen nimmst du auch für den Netzwerk normalerweise nicht für jeden Rechner eine eigene Distribution sondern in der Regle nur eine.
    Kein Admin der ein Riesenrechenzentrum betreut spielt auf jedem Client immer mal wieder ne neue Version von DebianDerivat200x auf nur um zu testen ob das jetzt toll ist...

  7. Re: Es gibt noch viel zu wenig Linuxdistri

    Autor: PT2066.7 13.04.06 - 06:58

    kleiner geheimtipp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Denn da hat dann fast jede der Distri
    > ihre
    > heftigen Eigenheiten.
    > Deswegen nimmst du auch für den Netzwerk
    > normalerweise nicht für jeden Rechner eine eigene
    > Distribution sondern in der Regle nur eine.
    > Kein Admin der ein Riesenrechenzentrum betreut
    > spielt auf jedem Client immer mal wieder ne neue
    > Version von DebianDerivat200x auf nur um zu testen
    > ob das jetzt toll ist...
    >
    Wer redet denn hier vom Client ? Auch in dem Beitrag von golem geht es um eine Serverlösung ! Und das Problem besteht nunmal darin, das immer mehr Anbieter von Softwarelösungen diese nur mit ihrer eigenen speziellen Linux-Distri anbieten, verkaufen und auch Support leisten. Dann hast Du im Rechenzentrum einen Schrank mit Bladeservern und auf jedem der 80 Blades werkelt dann eine andere spezielle Linux-Distri. Wer soll denn da noch den Support leisten ? Soll man etwa bei jeder Kleinigkeit einem externen Partner den Zugriff zu den Kundendaten ermöglichen ? Bei der Arbeitsweise treten Dir die Kunden ganz schnell in den Arsch und sehen sich lieber gleich anch einen Lösung um, die auch auf Win2003 läuft.

    MfG
    PT2066.7

  8. Der Niedergang professioneller IT

    Autor: RZ_Opa 13.04.06 - 07:33

    PT2066.7 schrieb:

    > Wer redet denn hier vom Client ? Auch in dem
    > Beitrag von golem geht es um eine Serverlösung !
    > Und das Problem besteht nunmal darin, das immer
    > mehr Anbieter von Softwarelösungen diese nur mit
    > ihrer eigenen speziellen Linux-Distri anbieten,
    > verkaufen und auch Support leisten. Dann hast Du
    > im Rechenzentrum einen Schrank mit Bladeservern
    > und auf jedem der 80 Blades werkelt dann eine
    > andere spezielle Linux-Distri. Wer soll denn da
    > noch den Support leisten ? Soll man etwa bei jeder
    > Kleinigkeit einem externen Partner den Zugriff zu
    > den Kundendaten ermöglichen ? Bei der Arbeitsweise
    > treten Dir die Kunden ganz schnell in den Arsch
    > und sehen sich lieber gleich anch einen Lösung um,
    > die auch auf Win2003 läuft.
    >
    > MfG
    > PT2066.7

    Es soll ja außer Unix, Linux und diesem Windows-Krempel auch richtige Betriebssysteme geben... :)

    Beeindruckend finde ich diese Grafik:

    http://www.levenez.com/unix/history.html#06

    Da sieht man schön, wie strukturiert UNIX entwickelt wurde und wie einheitlich und klar alles vonstatten ging.
    Genau so wirkt so ein Tunix-System auf mich: jeder darf mal dran spielen, was ausprobieren und rumfummeln.

    Genauso stabil und vorhersehbar läuft es denn auch.
    Diese Woche im RZ (zwei Mal auf unterschiedlichen Maschinen, SuSe Linux): Kein PING, keine Konsole, aber die Maschine ist augenscheinlich abgeschmiert. Schaltet man den Hobel aus und wieder an, läuft alles wieder. Ursache des Absturzes? Viel Spaß beim Suchen!
    Professioneller Support? Fehlanzeige!

  9. Re: Der Niedergang professioneller IT

    Autor: SvenC 13.04.06 - 08:44

    RZ_Opa schrieb:
    > Diese Woche im RZ (zwei Mal auf unterschiedlichen
    > Maschinen, SuSe Linux): Kein PING, keine Konsole,
    > aber die Maschine ist augenscheinlich
    > abgeschmiert. Schaltet man den Hobel aus und
    > wieder an, läuft alles wieder. Ursache des
    > Absturzes? Viel Spaß beim Suchen!
    > Professioneller Support? Fehlanzeige!
    >
    >
    zu blöd oder bist du windowslastig? hw kaputt?


  10. Es wurde schon gesagt: Appliance

    Autor: MuhGNU 13.04.06 - 11:40

    Es wurde schon in einem anderen Thread hier gesagt, aber ich will es mal wiederholen: Bei dem vorgestellten Produkt handelt es sich um einen Appliance, nicht um eine Distribution. Warum Golem das nicht klar gemacht hat, weiß ich nicht.

    Wenn man nicht weiß, was eine Appliance ist, Wikipedia hilft.

  11. Professionell?

    Autor: MuhGNU 13.04.06 - 11:43

    > Genauso stabil und vorhersehbar läuft es denn
    > auch.
    > Diese Woche im RZ (zwei Mal auf unterschiedlichen
    > Maschinen, SuSe Linux): Kein PING, keine Konsole,
    > aber die Maschine ist augenscheinlich
    > abgeschmiert. Schaltet man den Hobel aus und
    > wieder an, läuft alles wieder. Ursache des
    > Absturzes? Viel Spaß beim Suchen!
    > Professioneller Support? Fehlanzeige!

    Was ist denn das für ein RZ, in dem man als Nicht-Mitarbeiter einfach Rechner aus- und anschalten darf?

  12. Re: Professionell?

    Autor: RZ_Opa 13.04.06 - 11:52

    MuhGNU schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Genauso stabil und vorhersehbar läuft es
    > denn
    > auch.
    > Diese Woche im RZ (zwei Mal
    > auf unterschiedlichen
    > Maschinen, SuSe Linux):
    > Kein PING, keine Konsole,
    > aber die Maschine
    > ist augenscheinlich
    > abgeschmiert. Schaltet
    > man den Hobel aus und
    > wieder an, läuft alles
    > wieder. Ursache des
    > Absturzes? Viel Spaß beim
    > Suchen!
    > Professioneller Support?
    > Fehlanzeige!
    >
    > Was ist denn das für ein RZ, in dem man als
    > Nicht-Mitarbeiter einfach Rechner aus- und
    > anschalten darf?
    >


    Es ist ein RZ in dem echte Server neben diesem Linux-Kindergartenmüll stehen.

    Und jetzt Troll Dich in Deinen Kindergarten!

  13. Re: Der Niedergang professioneller IT

    Autor: RZ_Opa 13.04.06 - 12:01

    SvenC schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > RZ_Opa schrieb:
    > > Diese Woche im RZ (zwei Mal auf
    > unterschiedlichen
    > Maschinen, SuSe Linux):
    > Kein PING, keine Konsole,
    > aber die Maschine
    > ist augenscheinlich
    > abgeschmiert. Schaltet
    > man den Hobel aus und
    > wieder an, läuft alles
    > wieder. Ursache des
    > Absturzes? Viel Spaß beim
    > Suchen!
    > Professioneller Support?
    > Fehlanzeige!
    >
    > zu blöd oder bist du windowslastig? hw kaputt?
    >
    >


    Zu blöd ist irgendeine Software, die scheinbar den Speicher vollgeschaufelt hat. Ein echter Server würde auch mal quengeln, oder Protokolle schreiben, damit man den Absturz vermeiden kann bzw. nach dem Absturz nachvollziehen kann, was eigentlich los war. Aber wenn man in Linux nicht jeden Furz selbst überwacht, einstellt, konfiguriert und liebevoll mit kostbarer Arbeitszeit verplempert, schweigt es sich aus.

    Mir Windowslastigkeit vorzuwerfen ist lustig. Ich sagte "echte Server".

  14. Re: Es wurde schon gesagt: Appliance

    Autor: PT2066.7 13.04.06 - 14:05

    MuhGNU schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es wurde schon in einem anderen Thread hier
    > gesagt, aber ich will es mal wiederholen: Bei dem
    > vorgestellten Produkt handelt es sich um einen
    > Appliance, nicht um eine Distribution. Warum Golem
    > das nicht klar gemacht hat, weiß ich nicht.
    >
    > Wenn man nicht weiß, was eine Appliance ist,
    > Wikipedia hilft.
    Lesen und denken hilft wohl eher als die Verblödungswiki. Denn wenn Du den redaktionellen Beitrag und meinen Einwand wirklich gelesen hättest, dann hättest Du was anderes mitbekommen.

    MfG
    PT2066.7

  15. Re: Professionell?

    Autor: PT2066.7 13.04.06 - 14:13

    RZ_Opa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist ein RZ in dem echte Server neben diesem
    > Linux-Kindergartenmüll stehen.
    Bitte nicht aufregen. Die meisten hier aus dem Forum haben noch nie eine E10 000 und deren Nachfolger oder solch zeugs sogar als Cluster gesehen. Und die meisten hier diskutierenden Leute werden auch niemals einen intel-Server mit gleich 4 superteuren 64bit-CPU sehen.
    Ich kenne auch eine ganze Masse kleine Systemhäuser, die haben real noch niemals ein System mit mehr als einer CPU konfiguriert. Und die existieren nun schon 10 Jahre oder sogar noch länger. Wer brauch bei den Netzgrößen schon soviel CPU-Leistung ?
    Bei unseren Kunden reicht auch ein Server mit einer einzigen i3 GHz CPU, die dann für 300 Client und 500 User im LAN alle Win2003 Dienste erledigt bzw. zur Verfügung stellt ! Das die wirklich großen Sachen längst zentral per Webanwendung laufen, das steht auf einem anderen Blatt.

    Nein, richtig fette Server (so mannshoch und einige Zenter schwer) werden die meisten ITler niemals im Leben anfassen dürfen. Auch nicht virtuell :-).

    MfG
    PT2066.7




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