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Sicheres Passwort

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  1. Re: Sicheres Passwort

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 13:28

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine 4-stellige Pin ist sicherer als ein Hardware-Software-Konstrukt wie
    > Fingerabdruck Erkennung und für den nicht-professionellen Gebrauch bequem
    > und sicher genug.

    Dem möchte ich wenigstens in Bezug auf Bequemlichkeit widersprechen. Der Apple-Sensor ist nach der Einrichtungsprozedur quasi verzögerungsfrei verwendbar, während eine PIN immer wieder eingegeben werden muss während einem sogar noch jemand über die Schulter schauen kann. Und merken muss man sie sich auch, Abdruck hat man dabei.
    À propos Abdruck: PIN- und Muster-Eingaben hinterlassen auch teils nachvollziehbare (Fett-) Abdrücke.

    Etwas OT: Ich bin mal in einem Auto mitgefahren und der Fahrer musste seine PIN für das Autotelefon über einen Dreh-Drück-Schalter eingeben, sodass buchstäblich jeder im Auto über das große Display in der Mittelkonsole Ziffer für Ziffer mitmeißeln konnte. Fail.

  2. Re: Sicheres Passwort

    Autor: Wallbreaker 05.07.16 - 15:00

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja alles gut und schön, ändert aber nichts daran dass ich den Code
    > jedesmal zum Entsperren ins Handy hacken muss. Hast du mal einen 14 oder 20
    > stelligen alphanumerischen Code ins Handy eingetippt? Mal davon ab dass das
    > gefühlte 15 Sekunden dauert musst du zwischendurch noch zwischen
    > Groß/Kleinschreibung, Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen umschalten und
    > vertippst dich wenn es gut läuft auch noch ('Ihre Finger sind zu dick zum
    > Wählen....').
    >
    > Das kann auf einem Smartphone nicht der Weg sein, sorry.

    Ich habe mit langen Passwörtern kein Problem. Und auch auf dem Smartphone ist meines, recht schnell eingegeben. Dazu kommt, ich nutze mein Smartphone sinnvoll, und fange nicht an mal eben zu entsperren, um es nach Sekunden in der Tasche zu versenken, und dann nochmals wegen Irgendetwas nachzusehen. So kann das nicht funktionieren. Und die Sperrzeit kann man auch human definieren, damit man nicht gezwungen ist, alle paar Sekunden ein Passwort einzugeben.

    > Fingerabdrucksensoren und anderes Biometriegschnetz gibts seit Jahren, ist
    > inzwischen nicht mal einer auf die Idee gekommen einen Algorithmus zu
    > entwickeln, der solche Daten halbwegs zuverlässig auf immer die selbe Zahl
    > runterbricht und die statt der Pin zu verwenden? Ma nimmt den Fingerabdruck
    > mit den erkannten Knoten, schneidet den nach einem festen Verfahren so
    > zurecht, dass nur noch X Knoten mit definierter Ausrichtung existieren, und
    > benutzt den zur Generierung einer Pin. Beim Entschlüsseln wirds dann etwas
    > fuzzy, da muss man vielleicht 5 oder 6 mal probieren bis man aus dem
    > Fingerabdruck wieder die selbe Pin generieren kann, aber das geht imemr
    > noch schneller als drölftausend Zeichen einzugeben -.-

    Unsichere Methoden. Alles was bequem ist, ist nicht sicher. Und wer Verschlüsselung will, aber zeitgleich Bequemlichkeit, der sollte ganz auf Sicherheit verzichten, weil das allem widerspricht. Andererseits ist via Custom-Rom eine Entkoppelung der Displaysperre und der Gerätesperre möglich. Also das diese nicht verknüpft werden. Somit gibst das Verschlüsselungskennwort nur einmalig beim Start ein, und entsperrst die Displaysperre mit einem anderen Code, oder Muster, was auch immer.

  3. Re: Sicheres Passwort

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 15:16

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsichere Methoden. Alles was bequem ist, ist nicht sicher. Und wer
    > Verschlüsselung will, aber zeitgleich Bequemlichkeit, der sollte ganz auf
    > Sicherheit verzichten, weil das allem widerspricht.

    Ist doch Quatsch. Nach aktuellem Stand ist z.B. die Fingerabdruck-Verschlüsselung des iPhones einerseits praktisch nicht geknackt und andererseits ein Exempel für Bequemlichkeit. Außerdem wird hier immer ein Fort-Knox-ähnlicher Sicherheitsaufwand für Handys gefordert während die selben Leute ihre bedeutend teureren und wichtigeren eigenen Wohnungen und Autos nicht annähernd so verrammeln (würden).

    Wir reden letztendlich immer noch von Smartphones und da liegen bei den meisten ein paar Fotos und Kontakte rum, die aber eh in Form von Backups redundant vorhanden sind. Und da ist eine Verschlüsselung, die mit Fingerabdruck gesichert wird eben "good enough" und ein Verlust des Gerätes ein geringeres Übel als z.B. ein Wohnungseinbruch. Bei Staatsgeheimnissen kann man ja immer nochmal ein anderes Sicherheitsfass aufmachen.

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