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Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

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  1. Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: musti 18.04.06 - 12:53

    Hi wir suchen für unsere Firma ein Verschlüsselungstool. Nun habe ich von TrueCrypt gehört und wie ich feststelle, sind ja die meisten mit der Software zufrieden.

    Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann? (NWFS-File System)

    Und wie sieht es mit einem General-Schlüssel aus für Admins falls mal ein Client sein Passwort vergessen hat?

  2. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: wer 18.04.06 - 13:08

    musti schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Und wie sieht es mit einem General-Schlüssel aus
    > für Admins falls mal ein Client sein Passwort
    > vergessen hat?

    Haha... Guter Witz. Ich hoffe das war auch als solcher gemeint.

  3. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Whampa 18.04.06 - 13:25

    musti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf
    > Novell Netzlaufwerken ablegen kann? (NWFS-File
    > System)

    Das kannst du sehr leicht selbst ausprobieren, da die Software wirklich idiotensicher ist und einen sehr detaillierten Einführungskurs hat.
    Du legst einfach eine verschlüsselte Datei an und mountest sie anschließend mit Truecrypt. Meines Wissens muss sie nur einfach irgendwo als Datei erreichbar sein, also sollte auch Netzwerk gehen.
    Zum Testen deines Falls richtest du dir so eine Datei auf dem Netzlaufwerk ein und greifst auf eine größere Datei von zwei Rechnern gleichzeitig zu. Nach dem Artikel sollte das jetzt auch funktionieren.

    Ein Masterpasswort ist übrigens prinzipbedingt nicht vorgesehen. Truecrypt ist dafür gedacht, dass niemand an die Daten dran kommt. Daher ändert sich z.B. das Dateidatum nicht mehr und wenn du Daten in dein File schreibst, ändern sich die komplette Datei inkl. des freien Speichers, um externe Beobachter zu verwirren. Mit dem Hidden Volume kannst du sogar unter Zwang ein Passwort rausgeben, mit dem Fakedaten freigeschaltet werden, die echten aber verborgen bleiben. Äußerlich ist nicht zu sehen, ob ein File ein oder zwei Volumes enthält.
    Damit bleiben auch in totalitären Staaten private Daten privat.

    Ein Lob an die Entwickler!
    Whampa

  4. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: musti 18.04.06 - 14:06

    Whampa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > musti schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Weiss aber irgendjemand, ob man die Container
    > auf
    > Novell Netzlaufwerken ablegen kann?
    > (NWFS-File
    > System)
    >
    > Das kannst du sehr leicht selbst ausprobieren, da
    > die Software wirklich idiotensicher ist und einen
    > sehr detaillierten Einführungskurs hat.
    > Du legst einfach eine verschlüsselte Datei an und
    > mountest sie anschließend mit Truecrypt. Meines
    > Wissens muss sie nur einfach irgendwo als Datei
    > erreichbar sein, also sollte auch Netzwerk gehen.
    > Zum Testen deines Falls richtest du dir so eine
    > Datei auf dem Netzlaufwerk ein und greifst auf
    > eine größere Datei von zwei Rechnern gleichzeitig
    > zu. Nach dem Artikel sollte das jetzt auch
    > funktionieren.
    >
    > Ein Masterpasswort ist übrigens prinzipbedingt
    > nicht vorgesehen. Truecrypt ist dafür gedacht,
    > dass niemand an die Daten dran kommt. Daher ändert
    > sich z.B. das Dateidatum nicht mehr und wenn du
    > Daten in dein File schreibst, ändern sich die
    > komplette Datei inkl. des freien Speichers, um
    > externe Beobachter zu verwirren. Mit dem Hidden
    > Volume kannst du sogar unter Zwang ein Passwort
    > rausgeben, mit dem Fakedaten freigeschaltet
    > werden, die echten aber verborgen bleiben.
    > Äußerlich ist nicht zu sehen, ob ein File ein oder
    > zwei Volumes enthält.
    > Damit bleiben auch in totalitären Staaten private
    > Daten privat.
    >
    > Ein Lob an die Entwickler!
    > Whampa



    nun...klar sollen private Daten privat bleiben. Wenn du aber 4000 Mitarbeiter hast und die auf irgendwelchen containern unternehmensinterne dateien ablegen, was glaubst du was passiert wenn der jenige das passwort vergessen tut?

    dann geht wieder das gejammer los... nein, jetzt mal im ernst, das mit dem generallschlüssel ist eine vorgabe von unserem betriebsrat...deswegen! Kommerzielle Alternativen z.B. Steganos haben diesen Mechanismus.

  5. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: qwe 18.04.06 - 14:09

    musti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Whampa schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > musti schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Weiss aber irgendjemand, ob
    > man die Container
    > auf
    > Novell
    > Netzlaufwerken ablegen kann?
    > (NWFS-File
    >
    > System)
    >
    > Das kannst du sehr leicht
    > selbst ausprobieren, da
    > die Software wirklich
    > idiotensicher ist und einen
    > sehr
    > detaillierten Einführungskurs hat.
    > Du legst
    > einfach eine verschlüsselte Datei an und
    >
    > mountest sie anschließend mit Truecrypt.
    > Meines
    > Wissens muss sie nur einfach irgendwo
    > als Datei
    > erreichbar sein, also sollte auch
    > Netzwerk gehen.
    > Zum Testen deines Falls
    > richtest du dir so eine
    > Datei auf dem
    > Netzlaufwerk ein und greifst auf
    > eine größere
    > Datei von zwei Rechnern gleichzeitig
    > zu. Nach
    > dem Artikel sollte das jetzt auch
    >
    > funktionieren.
    >
    > Ein Masterpasswort ist
    > übrigens prinzipbedingt
    > nicht vorgesehen.
    > Truecrypt ist dafür gedacht,
    > dass niemand an
    > die Daten dran kommt. Daher ändert
    > sich z.B.
    > das Dateidatum nicht mehr und wenn du
    > Daten
    > in dein File schreibst, ändern sich die
    >
    > komplette Datei inkl. des freien Speichers,
    > um
    > externe Beobachter zu verwirren. Mit dem
    > Hidden
    > Volume kannst du sogar unter Zwang ein
    > Passwort
    > rausgeben, mit dem Fakedaten
    > freigeschaltet
    > werden, die echten aber
    > verborgen bleiben.
    > Äußerlich ist nicht zu
    > sehen, ob ein File ein oder
    > zwei Volumes
    > enthält.
    > Damit bleiben auch in totalitären
    > Staaten private
    > Daten privat.
    >
    > Ein
    > Lob an die Entwickler!
    > Whampa
    >
    > nun...klar sollen private Daten privat bleiben.
    > Wenn du aber 4000 Mitarbeiter hast und die auf
    > irgendwelchen containern unternehmensinterne
    > dateien ablegen, was glaubst du was passiert wenn
    > der jenige das passwort vergessen tut?
    >
    > dann geht wieder das gejammer los... nein, jetzt
    > mal im ernst, das mit dem generallschlüssel ist
    > eine vorgabe von unserem betriebsrat...deswegen!
    > Kommerzielle Alternativen z.B. Steganos haben
    > diesen Mechanismus.
    >

    Wie wäre es denn, wenn die Passwörter beim Admin hinterlegt werden müssten? Zumindest der sollte in der Lage sein die Daten sicher zu verstauen.

  6. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Whampa 18.04.06 - 14:34

    qwe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dann geht
    > wieder das gejammer los... nein, jetzt
    > mal im
    > ernst, das mit dem generallschlüssel ist
    > eine
    > vorgabe von unserem betriebsrat...deswegen!
    >
    > Kommerzielle Alternativen z.B. Steganos haben
    > diesen Mechanismus.
    >
    > Wie wäre es denn, wenn die Passwörter beim Admin
    > hinterlegt werden müssten? Zumindest der sollte in
    > der Lage sein die Daten sicher zu verstauen.

    Grundsätzlich ist das ein anderer Anwendungsfall, als wenn es darum geht, Daten vor aller fremden Augen zu verbergen.

    Die Lösung hier klingt bei 4000 Mitarbeitern eher wenig praktikabel. Wobei du bei Truecrypt eine Datei mit einem Passwort als Laufwerk anlegst (bzw. bei Hidden Volume dafür ein eigenes). Wenn alle auf ein Laufwerk zugreifen, hast du nur ein Passwort für alle, nicht 4000 verschiedene. Das wäre schon praktikabler.
    Aber prüfe noch mal, ob Truecrypt überhaupt sinnvoll für deinen Fall ist - ich glaube eher nicht. Bei so vielen Mitwissern ist dein Passwort praktisch wertlos. Hier wäre es sinnvoller, einzelne Passworte zu vergeben, damit man nachvollziehen kann, wer welche Dateien abgelegt hat.

    Gruß,
    Whampa



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.06 14:38 durch Whampa.

  7. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: No Patents 18.04.06 - 14:43

    Whampa schrieb:
    > Ein Masterpasswort ist übrigens prinzipbedingt
    > nicht vorgesehen. Truecrypt ist dafür gedacht,
    > dass niemand an die Daten dran kommt. Daher ändert

    Ein Masterpasswort nicht, aber der Header Backup ist vermutlich das,
    was der Originalposter sucht.

    Q: We use TrueCrypt in a corporate environment. Is there a way for an administrator to reset a password when a user forgets it?

    A: There is no "back door" implemented in TrueCrypt. However, there is a way to "reset" a TrueCrypt volume password/keyfile. After you create a volume, backup its header (select Tools -> Backup Volume Header) before you allow a non-admin user to use the volume. Note that the volume header (which is encrypted with a header key derived from a password/keyfile) contains the master key with which the volume is encrypted. Then ask the user to choose a password, and set it for him/her (Volumes -> Change Volume Password); or generate a user keyfile for him/her. Then you can allow the user to use the volume and to change the password/keyfiles without your assistance/permission. In case he/she forgets his/her password or loses his/her keyfile, you can "reset" the volume password/keyfiles to your original admin password/keyfiles by restoring the volume header (Tools -> Restore Volume Header).

  8. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: musti 18.04.06 - 15:27

    Whampa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > qwe schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > dann geht
    > wieder das gejammer los...
    > nein, jetzt
    > mal im
    > ernst, das mit dem
    > generallschlüssel ist
    > eine
    > vorgabe von
    > unserem betriebsrat...deswegen!
    >
    > Kommerzielle Alternativen z.B. Steganos haben
    >
    > diesen Mechanismus.
    >
    > Wie wäre es
    > denn, wenn die Passwörter beim Admin
    >
    > hinterlegt werden müssten? Zumindest der sollte
    > in
    > der Lage sein die Daten sicher zu
    > verstauen.
    >
    > Grundsätzlich ist das ein anderer Anwendungsfall,
    > als wenn es darum geht, Daten vor aller fremden
    > Augen zu verbergen.
    >
    > Die Lösung hier klingt bei 4000 Mitarbeitern eher
    > wenig praktikabel. Wobei du bei Truecrypt eine
    > Datei mit einem Passwort als Laufwerk anlegst
    > (bzw. bei Hidden Volume dafür ein eigenes). Wenn
    > alle auf ein Laufwerk zugreifen, hast du nur ein
    > Passwort für alle, nicht 4000 verschiedene. Das
    > wäre schon praktikabler.
    > Aber prüfe noch mal, ob Truecrypt überhaupt
    > sinnvoll für deinen Fall ist - ich glaube eher
    > nicht. Bei so vielen Mitwissern ist dein Passwort
    > praktisch wertlos. Hier wäre es sinnvoller,
    > einzelne Passworte zu vergeben, damit man
    > nachvollziehen kann, wer welche Dateien abgelegt
    > hat.
    >
    > Gruß,
    > Whampa
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.06 14:38.

    genau das ist es! es kommt zusätzlich dazu, dass unsere Security-Richtlinien uns Passwortlängen von mind. 8 Zeichen verwendet werden müssen. Die mitarbeiter sollen ruhig ihre daten bzw passwörter verwalten, es interessiert keinen in der firma was der jenige im container hat! zumal ist es aber leider so, dass es unter 4000 Leuten einige kanditaten gibt, die ihr passwort von heute auf morgen vergessen. dass der admin dann die passwörter der 4000 mitarbeiter verwaltet wäre ein heiden aufwand!

  9. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Whampa 18.04.06 - 16:47

    musti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > unsere Security-Richtlinien uns Passwortlängen von
    > mind. 8 Zeichen verwendet werden müssen.

    Truecrypt empfielt hier deutlich mehr. Im Arbeitsalltag sind aber schon 8 genug zum merken.

    Aber wozu brauchst du genau die Software? AFAIK sind bei uns alle Daten unverschlüsselt auf den Fileservern (Bank, 3000 MA).
    Jeder hat sein persönliches Verzeichnis auf einem Laufwerk, mehrere andere sind für alle zugänglich, bzw. über die Windows-Berechtigungen "gesichert".
    Für diesen Fall brauchst du normalerweise nur einen Schutz beim Netzwerkzugriff auf die Daten. Truecrypt schützt die Daten auch dann, wenn jemand physikalisch auf die Daten zugreifen kann, also den Rechner selbst in Händen hält.

    Gruß,
    Whampa

  10. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Qunubumgu 18.04.06 - 17:03

    Whampa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > musti schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > unsere Security-Richtlinien uns
    > Passwortlängen von
    > mind. 8 Zeichen verwendet
    > werden müssen.
    >
    > Truecrypt empfielt hier deutlich mehr. Im
    > Arbeitsalltag sind aber schon 8 genug zum merken.
    >
    > Aber wozu brauchst du genau die Software? AFAIK
    > sind bei uns alle Daten unverschlüsselt auf den
    > Fileservern (Bank, 3000 MA).
    > Jeder hat sein persönliches Verzeichnis auf einem
    > Laufwerk, mehrere andere sind für alle zugänglich,
    > bzw. über die Windows-Berechtigungen "gesichert".
    > Für diesen Fall brauchst du normalerweise nur
    > einen Schutz beim Netzwerkzugriff auf die Daten.
    > Truecrypt schützt die Daten auch dann, wenn jemand
    > physikalisch auf die Daten zugreifen kann, also
    > den Rechner selbst in Händen hält.
    >
    > Gruß,
    > Whampa

    Bei 128 Bit-Verschlüsselung sollte man schon mindestens 20 Zeichen für das "Passwort" vorsehen, 8 sind definitiv zu wenig. Wenn man dennoch so wenig Zeichen verwendet, wiegt man sich in trügerischer Sicherheit.

  11. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Ein neuer 18.04.06 - 17:23


    > unsere Security-Richtlinien uns Passwortlängen von
    > mind. 8 Zeichen verwendet werden müssen.

    > Truecrypt empfielt hier deutlich mehr. Im Arbeitsalltag sind aber
    > schon 8 genug zum merken.

    Ich nutze immer ganze Satze wie "ICHhabeEINrotesAUTOinDERgarage" das lässt sich gut merken ...

  12. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: M. Aus 18.04.06 - 19:23

    Ein neuer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > unsere Security-Richtlinien uns
    > Passwortlängen von
    > mind. 8 Zeichen verwendet
    > werden müssen.
    >
    > > Truecrypt empfielt hier deutlich mehr. Im
    > Arbeitsalltag sind aber
    > schon 8 genug zum
    > merken.
    >
    > Ich nutze immer ganze Satze wie
    > "ICHhabeEINrotesAUTOinDERgarage" das lässt sich
    > gut merken ...

    Das kann man machen, hat aber den Nachteil, dass man solche Passwörter durch Wörterbuchattacken ziemlich schnell knacken kann.

  13. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Ein neuer 18.04.06 - 19:28

    > Ich nutze immer ganze
    > Satze wie
    > "ICHhabeEINrotesAUTOinDERgarage"
    > das lässt sich
    > gut merken ...
    >
    > Das kann man machen, hat aber den Nachteil, dass
    > man solche Passwörter durch Wörterbuchattacken
    > ziemlich schnell knacken kann.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das die Sätze ich verwende, in keinem Wörterbuch vorkommen, vorallem nicht in dieser gross/klein-Schreib-Kombination.



  14. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: M. Aus 18.04.06 - 19:55

    Ein neuer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Ich nutze immer ganze
    > Satze wie
    >
    > "ICHhabeEINrotesAUTOinDERgarage"
    > das lässt
    > sich
    > gut merken ...
    > > Das kann man
    > machen, hat aber den Nachteil, dass
    > man
    > solche Passwörter durch Wörterbuchattacken
    >
    > ziemlich schnell knacken kann.
    >
    > Ich bin mir ziemlich sicher, das die Sätze ich
    > verwende, in keinem Wörterbuch vorkommen, vorallem
    > nicht in dieser gross/klein-Schreib-Kombination.
    >

    Vermutlich bist du dir über das Verfahren der Wörterbuchattacke nicht ganz im Klaren, aber dabei ist es keinswegs nötig, dass der ganze Satz im Wörterbuch vorkommt, sondern es reicht völlig aus, wenn einzelne Wörter vorhanden sind. Das reduziert den Aufwand gegenüber einer reinen Brute-Force-Attacke erheblich.

  15. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: Ein neuer 18.04.06 - 20:11

    > Vermutlich bist du dir über das Verfahren der
    > Wörterbuchattacke nicht ganz im Klaren, aber dabei
    > ist es keinswegs nötig, dass der ganze Satz im
    > Wörterbuch vorkommt, sondern es reicht völlig aus,
    > wenn einzelne Wörter vorhanden sind. Das reduziert
    > den Aufwand gegenüber einer reinen
    > Brute-Force-Attacke erheblich.

    Das verstehe ich jetzt nicht ?!?





  16. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: daniel w. 18.04.06 - 21:00

    Ein neuer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > (..)Das reduziert
    > den Aufwand
    > gegenüber einer reinen
    > Brute-Force-Attacke
    > erheblich.
    >
    > Das verstehe ich jetzt nicht ?!?
    >


    Also, mal ganz grob umrissen (für ne krytografisch einwandfreie Erklärung bin ich weiss Gott zu blöd):

    Wenn du ein Passwort mit zB. 8 Stellen hast, gibt es x Kombinationsmöglichkeiten, abhängig davon was für Zeichen du vewendest. X ist...nun ja sagen wir mal verdammt groß. Wenn dein Passwort aus einer beliebigen Kombination besteht, muss der Angreifer alle x Möglichkeiten nacheinander ausprobieren, nach einem bestimmten Muster, zB. aaaaaaaa,baaaaaaa,caaaaaaa... Wenn der Angreifer aber davon ausgehen kann dass das Passwort Wörter enthält, wird er nicht so vorgehen, sondern erstmal alle Einträge in einem Wörterbuch ausprobieren. Da die Zahl dieser Einträge in der Regel kleiner ist als x, braucht der Angreifer weniger Zeit um auf das richtige Passwort zu kommen. Allerdings ist das Wahrscheinlichkeitsrechnung, es kann also auch bei einer hanebüchenen Sonderzeichenkombination im ersten Versuch klappen... ;)

  17. Trotzden sehr unwahrscheinlich, über 20 Zeichen ...

    Autor: Ein neuer 18.04.06 - 21:13

    Aber jetzt habe ich verstanden, was 'M. Aus' meinte.

  18. Re: Weiss aber irgendjemand, ob man die Container auf Novell Netzlaufwerken ablegen kann?

    Autor: No Patents 18.04.06 - 21:13

    M. Aus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das kann man machen, hat aber den Nachteil, dass
    > man solche Passwörter durch Wörterbuchattacken
    > ziemlich schnell knacken kann.

    Wenn Dictonary Attack == Woerterbuchattacke, dann ist es
    meines Wissens der Angriff mit hilfe einer vorberechneten
    Passwort/Schluessel Liste. Die geht aber ins leer, sobald
    zum Schluessel ein Zufallswert (Salt) gepackt wird.

    Eine andere Moeglichkeit ist natuerlich ein Brute Force
    Angriff mittels eines Woerterbuchs, d.h. alle Woerter
    werden der Reihe nach probiert. Und dann alle Permutationen
    aus 2, 3, ..., n Woertern. Natuerlich alles mit Gross-/Klein-
    buchstaben. Da kommt schon ordentlich Zeit zusammen.
    Und wenn dann noch etwas wie RSAs PBKDF2 benutzt wird, um
    vom Passwort zum Key zu gelangen, wird langsam eine etwas
    aufwendigere Rechneraustattung zum knacken noetig sein.

  19. Noch sicherer ist ...

    Autor: Ein neuer 18.04.06 - 21:19

    wenn man noch ein Keyfile zusätzlich nutzt.
    Damit das Keyfile nicht durch Booten eines anderen OS "geklaut" wird, wird es noch mit EFS verschlüsselt...

  20. Re: Noch sicherer ist ...

    Autor: No Patents 18.04.06 - 22:21

    Ein neuer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn man noch ein Keyfile zusätzlich nutzt.
    > Damit das Keyfile nicht durch Booten eines anderen
    > OS "geklaut" wird, wird es noch mit EFS
    > verschlüsselt...

    Oder aber man hat das Keyfile immer dabei - auf dem
    USB Stick. Schluessel ist natuerlich Keyfile +
    Passwort (genauer Passphrase).

    Wobei das PBKDF2 (macht bei mir deutlich ueber 100.000
    Iterationen) bei LUKS trotzdem nicht schadet.

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