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Clonebuntu

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  1. Clonebuntu

    Autor: cpt.dirk 25.07.16 - 12:33

    Sehr schade, dass es immer wieder hauptsächlich solche schnell hochgezogenen Ubuntu Clones in die Schlagzeilen schaffen.

    Ubuntu ging in letzter Zeit meiner Ansicht nach zu viele Sonderwege (Unity, Mir, Lenses, Updatemängel, usw.), um als attraktiver Kandidat für langfristig sichere Perspektiven zu gelten.

    Schade, dass es nicht mehr Projekte gibt, die direkt auf Debian aufsetzen.
    Auch gibt es ja interessante alternative Distro mit ganz anderem Unterbau: Manjaro z. B. oder Sabayon oder Mageia.

  2. Re: Clonebuntu

    Autor: gotwig 25.07.16 - 12:40

    Also Debian "Clone" haben für dich eine berechtigung? Interessant.

    Ahja "Sehr schade, dass es immer wieder hauptsächlich solche schnell hochgezogenen Ubuntu Clones in die Schlagzeilen schaffen. " ->

    Nur weil Ubuntu die Basis ist, ist es kein Klon.
    Interessant dass du dir nicht einmal eine Minute Zeit genommen hast um z.b die Wikipedia seite durchzulesen um dich zu erkundigen.
    Aber für den Comment hast du die Zeit natürlich gefunden.

    Mal zusammengefasst (nur für dich <3) : elementary ist mehr als nur ein Theme, es hat jede Menge apps selbst entwickelt , wie den AppStore, die Video, Foto, Musik Anwendungen, der Browser ist an elementary OS angepasst, ebenso gibt es eigene Benachrichtigungen, ein sehr erweitertes Kontrollzenter (Kind Berechtigungen, Firewall) und vieles mehr.


    Es ist wesentlich besser wenn Projekte miteinander wenigstens halbwegs kompatibel sind, um einfacher Apps zu installieren/verwalten.
    Ich persönliche würde mich über einen Arch Unterbau freuen.

    Dem durchschnittsnutzer sollte dass aber alles egal sein, wegen dem AppStore, und den Frontend Tools.
    Und es gibt ja sogar eine Wayland Session, für fortgeschrittene Nutzer.

    Ebenso sind viele elementary Pakete bereits in Arch und anderen Distributionen verfügbar, Fedora hatte ebenso ein Projekt um die Oberfläche (Pantheon) zu portieren.

    Die Kommentare zu diesem Artikel sind wie immer bei Golem einfach mal die pure Hölle, so viel Unwissenheit in einem "IT Profi Forum" :)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.16 12:46 durch gotwig.

  3. Re: Clonebuntu

    Autor: cpt.dirk 25.07.16 - 12:50

    Dann streichen wir meintewegen "Clon" und machen "Derivat" daraus.

    Dass nicht nur der Desktop ein anderer ist, als bei Ubuntu, gut und schön.
    Aber die besagten Probleme und Abhängigkeiten von Ubuntu werden grundsätzlich mit geerbt.

    Manjaro hat übrigens den von dir gewünschten Arch-Unterbau.

  4. Re: Clonebuntu

    Autor: S-Talker 25.07.16 - 12:54

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr schade, dass es immer wieder hauptsächlich solche schnell
    > hochgezogenen Ubuntu Clones in die Schlagzeilen schaffen.
    >
    > Ubuntu ging in letzter Zeit meiner Ansicht nach zu viele Sonderwege (Unity,
    > Mir, Lenses, Updatemängel, usw.), um als attraktiver Kandidat für
    > langfristig sichere Perspektiven zu gelten.
    >
    > Schade, dass es nicht mehr Projekte gibt, die direkt auf Debian aufsetzen.
    > Auch gibt es ja interessante alternative Distro mit ganz anderem Unterbau:
    > Manjaro z. B. oder Sabayon oder Mageia.

    Ich habe letztens 12 Jahre alte Hardware aus dem Schrank geholt und reaktiviert. Die meisten aktuellen Systeme konnte man gar nicht installieren bzw. liefen dann unerträglich langsam. Ich habe mehrere Ressourcen-schonende Derivate ausprobiert. Die Wahl fiel auf Elementary OS.

    Natürlich könnte man auch ein Minimum-Debian und eine leichte IDE benutzen, aber stell den Rechner dann mal einen Linux-Newbie als Office- und Internet-Maschine hin. Da kannst du gleich noch Telefon Support mit einplanen. Elementary OS war fix installiert, von der Hardwareschwäche merkte man nichts, in 5 Minuten hat man dem Nutzer alles erklärt. Seitdem nutzt sie das und kommt damit klar, obwohl sie vorher nur ein bisschen Windows kannte.

    Für mich wäre es nichts, aber für Point & Click Nutzer als schlichte funktionale und optisch ansprechende Alternative zum Mac OS finde ich es ziemlich gelungen.

  5. Re: Clonebuntu

    Autor: cpt.dirk 25.07.16 - 13:42

    ElementaryOS wurde doch explizit noch als experimentell dargestellt.

    In diesem Zusammenhang halte ich es für relativ abenteuerlich, ein instabiles System einem Anfänger zu installieren, das zudem auf veraltete und schlecht gepflegte Pakete (die mangelnde Sicherheit bei Ubuntu wurde ja hier schon mehrfach dokumentiert) und einen mehr als nur subtil geänderten Debian-Unterbau aufsetzt, der sich kaum an Standards hält.

    Von daher: richte dich auf ein baldigen Telefonsupport ein.

    Sofern man kein Ubuntu-Spezialist ist, muss man dann auch die sich ständig ändernden Ubuntu-spezifischen Interna auf Lager haben und sich ggf. mit proprietären Paketen und Datenschutzproblemen herumschlagen.

    Bei Debian sind tiefgreifende Änderungen relativ selten und dann in der Regel relativ transparent und folgen Standards. Die Einrichtung mag etwas mehr Sorgfalt erfordern, dafür wird man mit einem sehr stabilen und sicheren System belohnt, das genau das macht, was man erwartet.

  6. Solus

    Autor: Carl Weathers 25.07.16 - 19:51

    Ich habe auf meinem Notebook inzwischen Solus* laufen. Das ist endlich mal kein *buntu Derivat, bzw. gar kein Derivat. Solus wurde von Grund auf neu konzipiert.

    Vorteile: Die Distro ist schlank und responsiv und alles wirkt wie aus einem Guss. Zudem beschränkt sie sich auf das Wesentliche.

    Nachteil: Solus baut sein eigenes Repo auf, weshalb die Auswahl an Software noch kleiner ausfällt als bei den großen Playern.

    * https://solus-project.com/

  7. Re: Solus

    Autor: cpt.dirk 25.07.16 - 23:49

    Auf der Seite bekomme ich immer "unsafe negotiation error"

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