Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux-Patch für Multiplattform-Virus

Die Überschrift ist total falsch

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Überschrift ist total falsch

    Autor: orko 19.04.06 - 09:48

    Es gibt keinen patch "GEGEN" den Virus. Der patch behebt lediglich einen Fehler, der durch den Virus entdeckt wurde.
    Da der Virus auf kernel 2.6.16 nicht funktionierte, schaute man wohl warum dem so ist und siehe da gcc hatte nen Fehler. Der wurde jetzt behoben.

    Und somit läuft der Virus jetzt auch wieder auf den neueren kernel >= 2.6.16

  2. Re: Die Überschrift ist jetzt richtiger n/t

    Autor: orko 19.04.06 - 10:02


  3. Re: Die Überschrift ist total falsch

    Autor: Mickey22 19.04.06 - 10:23

    orko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt keinen patch "GEGEN" den Virus. Der patch
    > behebt lediglich einen Fehler, der durch den Virus
    > entdeckt wurde.
    > Da der Virus auf kernel 2.6.16 nicht
    > funktionierte, schaute man wohl warum dem so ist
    > und siehe da gcc hatte nen Fehler. Der wurde jetzt
    > behoben.

    Fast, der Fehler in GCC wurde nicht behoben. Es wurde dafür in den Linux Kernel ein Workaround für den GCC Fehler eingebaut, dieser ist aber immer noch vorhanden (wenn auch wohl nicht mehr sehr lange).

  4. Jetzt bin ich durcheinander

    Autor: orko 19.04.06 - 10:36

    Mickey22 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Fast, der Fehler in GCC wurde nicht behoben. Es
    > wurde dafür in den Linux Kernel ein Workaround für
    > den GCC Fehler eingebaut, dieser ist aber immer
    > noch vorhanden (wenn auch wohl nicht mehr sehr
    > lange).

    Wow. Die patchen den Kernel um ein workaround fuer nen Bug im gcc zu haben. Also das würd ich persönlich als gefrickelt bezeichnen.
    Diese Vorgehensweise leuchtet mir nicht ein.

    Ich hoffe der gcc bekommt bald nen patch und der kernel auch und nicht nen workaround fuer nen Fehler in nem anderem programm, bzw im compiler.


  5. Re: Jetzt bin ich durcheinander

    Autor: nicoledus 19.04.06 - 23:09

    > Wow. Die patchen den Kernel um ein workaround fuer
    > nen Bug im gcc zu haben. Also das würd ich
    > persönlich als gefrickelt bezeichnen.
    > Diese Vorgehensweise leuchtet mir nicht ein.
    >

    was glaubst du was entwickler unter den kommerziellen compilern und interpretern wie delphi, vb, c#, c++, ... machen? bug-umschiffing

    das internet ist voll von workarounds um compilerprobleme und fehlerhaft umgesetzte specs zu umschiffen um doch noch zum ziel zu kommen. der vorteil am gcc, dort kann man relativ schnell bit fehlerkorrekturen rechnen, während bei ms ewiges warten die regel ist oder garnimmer gepatcht wird.

    sogar hardwarehersteller bauen in ihre treiber umrechnungen ein um bekannte fehler der hardware zu umgehen. zb. der alte petiumbug bei den ersten generationen der 5x86er.

  6. Re: Jetzt bin ich durcheinander

    Autor: Schugy 19.04.06 - 23:54


    > Wow. Die patchen den Kernel um ein workaround fuer
    > nen Bug im gcc zu haben. Also das würd ich
    > persönlich als gefrickelt bezeichnen.
    > Diese Vorgehensweise leuchtet mir nicht ein.


    Wenn der Kernel in 99% der Fälle mit gcc kompiliert wird und vom gcc keine aktualisierte Version zur Verfügung steht, muss der Kernelcode so lange an den Bug angepasst bleiben, bis eine neue gcc-Version erscheint.

    Aber natürlich wird dieser Workaround mit entsprechenden Kommentaren im Quelltext versehen werden. Vielleicht ist ja auch eine wenn-Alternative eingebaut:

    Wenn gcc irgendwann mal neuer als jetzt, dann nicht den workaround verwenden, sondern den Code, wie man ihn jetzt im ungepatchten 2.6.16 findet.

    Da sind doch keine Stümper am Werk. Natürlich kann aber auch mal ein Fehler passieren oder diese Änderung vergessen werden, dass sie nicht wieder rückgängig gemacht wird.


    Weil man von MS nicht den Sourcecode kennt, weiß man nicht, wie die rumfrickeln.
    Anhand der ständigen Patches kann man aber ablesen, dass auch bei Windows einiges nicht sauber gelöst wurde.
    Bei Linux weiß man das eben und solange Leute wie du einen Mordsaufstand machen, wird es auch immer massig Druck geben, diese Fehler auch zu beheben.
    Darin liegt doch gerade der Erfolg von Linux. Nicht in der Verbreitung, nicht im kommerziellen Erfolg, aber in der Code-Qualität für die 2% der Leute, die Linux auch nutzen.


    Vielleicht kann man die Linux-Entwicklung in Ihrem Ablauf auch mal nach ISO 900x zertifizieren lassen, damit man weiß, dass da wenigstens genormt gefrickelt wird.

    MfG


Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DEKRA SE, Stuttgart
  2. Rail Power Systems GmbH, München
  3. Wirecard Issuing Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. ENERCON GmbH, Aurich

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 5,55€
  2. (u. a. GRAND THEFT AUTO V: PREMIUM ONLINE EDITION 13,99€, Shadows: Awakening 12,50€)
  3. (aktuell u. a. Monitore, Mäuse, CPUs)
  4. mit Gutschein: NBBCORSAIRPSP19


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
Vernetztes Fahren
Wer hat uns verraten? Autodaten

An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
  3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    1. Zombieload: Intel-Microcode für Windows v1809/v1803 verfügbar
      Zombieload
      Intel-Microcode für Windows v1809/v1803 verfügbar

      Schutz gegen Microarchitectural Data Sampling wie Zombieload: Wer noch Windows 10 oder Windows Server in einer älteren Version auf einem Intel-Prozessor nutzt, erhält nun direkt über das Betriebssystem passenden Microcode, um das System gegen Seitenkanalangriffe zu härten.

    2. Glasfaser Nordwest: United Internet will Glasfaser von Telekom und EWE aufhalten
      Glasfaser Nordwest
      United Internet will Glasfaser von Telekom und EWE aufhalten

      Das Bundeskartellamt prüft, ob Telekom und EWE durch ihr Joint Venture Glasfaser Nordwest für 1,5 Millionen Haushalte andere Netzbetreiber ausschließen. Dahinter stecken United Internet und Telefónica.

    3. Zero Day: Mozilla schließt ausgenutzte Sicherheitslücke in Firefox
      Zero Day
      Mozilla schließt ausgenutzte Sicherheitslücke in Firefox

      Firefox-Hersteller Mozilla hat eine kritische Sicherheitslücke in seinem Browser geschlossen, die wohl aktiv ausgenutzt wird. Updates stehen bereit und werden von Mozilla bereits verteilt.


    1. 10:36

    2. 10:10

    3. 09:40

    4. 09:24

    5. 09:12

    6. 08:56

    7. 08:38

    8. 08:03