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Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

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  1. Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: chris109 16.08.16 - 12:00

    Ich besitze ein Note 4 mit Galaxy VR. - Bin also schon ne weile dabei. Smartphone-VR-Anwendungen sind damit echt ein Genuss, aber die Grafik muss eher simpel bleiben.

    Mein PC könnte da mehr. Was mein PC auch kann, ist Spiele zu Steam-Link oder Nvidia-Shield streamen. - Warum sollte er das nicht mit einer WLAN-Direktverbindung über kurze Distanz nicht auch zu meinem Note 4 im VR-Modus können.

    Der PC müsste ein etwas größeres Bild berechnen, damit das Smartphone kleine Kopfbewegungen selbst ausgleichen kann und Natürlich braucht der PC eine gute W-LAN-Karte und sollte über einen freien 5GHz-Kanal direkt mit dem Smartphone kommunizieren, anstatt über einen Access-Point. - Ansonsten sollte das kein Hexenwerk sein!

  2. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Eheran 16.08.16 - 12:11

    USB-C wäre auch eine Option.

  3. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: pythoneer 16.08.16 - 12:14

    Warum kein Access-Point?

  4. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: ongaponga 16.08.16 - 12:16

    ob das wegen der Latenz funktioniert?

  5. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: UweR 16.08.16 - 12:38

    ich denke auch, dass die Latenz über WLan zu groß ist (Headtracking zu Bild / Übelkeit)

  6. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: ersatzhero 16.08.16 - 12:46

    chris109 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich besitze ein Note 4 mit Galaxy VR. - Bin also schon ne weile dabei.
    > Smartphone-VR-Anwendungen sind damit echt ein Genuss, aber die Grafik muss
    > eher simpel bleiben.

    Hatte meine erste VR-Erfahrung mit so einem GalaxyVR im Europapark auf einer Achterbahn. Hat mich sehr enttäuscht.

    Sehr pixelig, sehr hackelig und wirklich sehr wenige Details in der "Anwendung".
    Trotzdem hat es mich vom Konzept "VR" überzeugt, auch wenn mir in der Achterbahn aufgrund der fehlenden Performance der Handys sehr schnell schlecht wurde.

  7. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Blublu 16.08.16 - 15:24

    Wenn das vernünftig funktionieren würde, wären HEadsets wie Rift und Vive kabellos.

    Da die Latenz aber unterirdisch (und damit zum kotzen) wäre, haben diese Dinger HDMI Kabel.

    Ich habe 2 Headsets. Ein Note 4 mit GearVR Innovator Edition und eine HTC VIVE.

    Die GearVR war eine Enttäuschung. Hab ich nicht wirklich viel benutzt. Vielleicht 20-30 Stunden in 1,5 Jahren.

    Die VIVE war als ob ich grade Zeuge von wahrer Magie würde. Es gibt nur wenige Dinge in meinem Leben, die einen vergleichbaren Eindruck hinterlassen haben. Als ich 1998 meinen Erstkontakt mit dem Internet hatte, was die letzte Erfahrung die wie die VIVE war. ;-)

    Natürlich hat die gewaltige Rechenkraft eines Desktop PC ein bisschen was damit zu tun. Immerhin sind die aktuellen Top Smartphones höchstens mit Desktop PCs zu vergleichen, die vor 10-15 Jahren gebaut wurden.

    Objekte denen man die Polygone nicht ansieht. Schön Texturen. Was red ich? Es sind überhaupt Texturen da (Smartphone VR kommt ja oft ganz ohne Texturen aus, weil die Leistung so extrem knapp ist)

    Aber die wahre Magie ist RoomScale und die getrackten Handcontroller. Das werden Rifter auch irgendwann noch lernen, wenn sie denn mal ihre Dinger kriegen. ^^

    ich kann mir VR ohne meine Hände in der Virtuellen Realität zu haben gar nicht vorstellen.

    Der VErgleich ist vielleicht etwa so:

    Mit einer GEarVR hat man seinen Kopf in der anderen Welt. Aber nur seinen Kopf. Wie ein Kopf im Fischglas. Man kann sich umsehen, aber man kann sich nicht vorbeugen. Immerhin kann man mit dem Fischglas im Raum herumfliegen, aber naja.

    Mit einer Rift ist es besser. Die trackt immerhin die Position der Brille. Also fühlt es sich an wie, ab der Gürtellinie in der anderen Welt zu sein. Aber mit den Händen auf den Rücken gefesselt (bis die Handcontroller kommen) Dann hat man seine Hände in der anderen Welt, aber immer noch sind die Beine in der wirklichen Welt.

    Die Playstation VR ist damit vergleichbar, nur mit Scheißgrafik (wegen fehlender Grafikmuckis in der Konsole) und die Handkontroller sollen sich wohl etwas schwammig und ungenau anfühlen. (Die Leute von HTC mutmaßen bereits, die Playstation könnte VR zerstören, weil die Masse der Leute diese qualitativ grauenhafte Lösung zu sehen kriegt und glaubt, aufm PC (und mit einer VIVE) sieht und fühlt es sich genau so scheiße aus/an.

    Da die VIVE zwar die Füße nicht trackt, aber Kopf und Hände in einem ganzen Raum (7mx7m sind maximal machbar, braucht man aber Verlängerungskabel für die VIVE und die Basisstationen müssen per Kabel synchronisiert werden, offiziell empfohlen werden 4,7x4,7) trackt, fühlt es sich so an, als wäre man mit dem ganzen Körper in der anderen Welt. BEsonders wenn man mal ein paar Meter weit geht macht es sofort BUMM und das Gefühl der "Präsenz" (Immersion = sieht ein bisschen so aus wie als wäre man da, aber nicht so wirklich (2D 360 Grad Videos erreichen das). Präsenz= Immersion ist so stark, das das Gehirn überzeugt ist, man wäre da) ist voll da. Das geht so wirklich nur mit Echtzeitgrafik (nicht mit Videos) und RoomScale oder zumindest Positional Tracking auf kleinstraum ist dafür ziemlich wichtig. Selbst eine Kopfdrehung verändert die Position im Raum und wenn die Umgebungsdarstellung dem nicht Rechnung trägt, tötet das die Präsenz recht schnell.

  8. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: ersatzhero 16.08.16 - 15:34

    Als Vive-Nutzer kann ich das 100%-ig nachvollziehen.
    Das Ding ist einfach der Hammer. Die Technik haut mich jedes Mal vom Hocker.

    Wenn ich Freunde zu besuch habe, lasse ich sie das HMD aufsetzen und für einen Test wird ihnen ein Controller zugeworfen. Da habe ich nicht mal Angst, dass ein Controller dabei runter fällt und kaputt geht, weil sie den Controller ohne Probleme fangen können.

  9. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Eheran 16.08.16 - 15:43

    >Immerhin sind die aktuellen Top Smartphones höchstens mit Desktop PCs zu vergleichen, die vor 10-15 Jahren gebaut wurden.
    Ein Rechner von 2001-2006 also?
    Da lag z.B. die Kapazität einer HDD bei 10 bis 100GB, ein PC von 2005 hatte etwa 5 GFLOPS.
    Aktuelle Smartphones haben >100GFLOPS.

  10. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Hotohori 16.08.16 - 16:11

    Schlechte Idee

    Was VR braucht sind gute VR Brillen und keine Billig Schrott Lösungen die nur für schlechte VR Erfahrungen sorgen. Wenn VR sich durchsetzen soll, dann braucht es Qualität und nicht Quantität nur um günstig an die breite Masse verkaufen zu können.

    Und probiere erst mal richtig VR aus, die Samsung Lösung mag zwar dank Oculus Zusammenarbeit die aktuell beste Lösung für Smartphone Geräte sein, weil das nicht nur ein Plastik Gehäuse ist sondern eigene Tracking Sensoren von Oculus nutzt, aber es ist und bleibt eine billige 08/15 Smartphone VR Lösung, der u.a. auch das Positional Tracking fehlt, eine nicht unwichtige Sache für VR.

    Was VR Brillen als nächstes brauchen ist:

    1. EyeTracking
    2. Höhere Auflösung in 10 bit (HDR)
    3. Bessere Linsen
    4. Latenzen weiter verringern (und nicht durch wireless vergrößern)
    5. Beseitigen von Kinderkrankheiten wie sie jede neue Technologie hat

    erst dann werden so Dinge wie kabellos und günstigerer Preis interessant, nicht vorher.

    Und genau deswegen spricht die Branche auch nicht davon, dass sie in den kommenden Jahren die breite Masse ansprechen wollen sondern in 5-10 Jahren erst.

    Niemand hat etwas davon Billigschrott in dem Bereich zu kaufen, auch die ungeduldigen nicht, denn die werfen Geld aus dem Fenster und sind absolut unzufrieden mit den VR Lösungen.

    Die VR Technik ist einfach noch nicht reif für den ganz großen breiten Massenmarkt und das ist ein Fakt, keine Meinung. Jeder der HTC Vive und Oculus Rift in der aktuellen Konsumer Version kennt wird dem zustimmen. Wenn die Qualität schon für so einen hohen Preis noch stark zu wünschen übrig lässt, dann bringt eine Billig Lösung rein überhaupt nichts, denn dann ist die Qualität nochmal eine ganze Ecke mieser.

  11. Re: Warum Roomscale nichts für die Masse ist.

    Autor: motzerator 16.08.16 - 16:33

    Blublu schrieb:
    --------------------------
    > Aber die wahre Magie ist RoomScale und die getrackten Handcontroller.
    > Das werden Rifter auch irgendwann noch lernen, wenn sie denn mal ihre
    > Dinger kriegen. ^^

    Roomscale ist aber zum Glück nicht für den Massenmarkt geeignet. Zu viele Dinge sprechen einfach dagegen:

    1. Der Platzbedarf. Man braucht bis zu 25 Quadratmeter freie Fläche, um RoomScale überhaupt zu nutzen. Die Masse hat aber weder 25 Quadratmeter ungenutzte Fläche zur Verfügung, noch hat die Masse Lust, vor dem Spielen jedes mal die Wohnung umzuräumen.

    2. Die Unbequemlichkeit: Viele Gamer sitzen lieber vor ihrem Bildschirm und nehmen den bequemen Controller in die Hand. Deshalb sind Systeme für Bewegungssteuerung auch immer wieder geflopt. Anfangs gibt es viele Neugierige, die das mal ausprobieren wollen, aber auf Dauer siegt die Massenträgheit und Dinger liegen in der Ecke herum. Die Gefahr ist zudem, das viele das Muster bereits kennen und gar nicht erst zuschlagen.

    3. Die langweiligen Spiele: Wer will schon Spiele nutzen, die nur ein paar Stunden Spaß machen? Wie schon im Artikel beschrieben, es gibt derzeit keine Killer App für Virtual Reality im allgemeinen und für Roomscale im speziellen.

    Roomscale wird vermutlich eher ein Konzept für Spielstätten werden, wo man professionelles Equipment und den nötigen Raum bereitstellen kann.

    Denke bitte daran, das ich beim Aufzählen der Nachteile (jedes für sich ist für die meisten schon ein No-Go) noch nicht die Probleme mit dem hohen Preis für Computer und Brille und die schwache Software Ausstattung genannt habe. Das steht ja auch schon detailliert im Artikel.

    Genau da wird sich die Schlange aber in den eigenen Schwanz beißen: Die Vive wird ein Nischenmarkt bleiben. Das wiederum bedeutet, das sich dort nicht die großen Studios tummeln werden sondern eben nur die Indy Game Häppchen Produzenten.

    Die einzigen mit einer Chance auf den Massenmarkt sind meiner bescheidenen Meinung nach SONY und die werden im besten Fall eine Verkaufskurve wie die Microsoft Kinect hinlegen. Das Kinect hatte anfangs ja auch gute Verkaufszahlen, bevor dann das Interesse schnell deutlich nachgelassen hat.

    Am Ende wurde es der XBOX ONE als Zwangskinect fast zum Verhängnis, bevor es eingestampft wurde. Der Widerstand der Gamer gegen unbequeme Spiele war da einfach zu hoch.

    Falls Du nicht glaubst, das auch die HTC VIVE unter dem schnellen Abnutzungseffekt leidet, hier ein Beitrag eines VIVE Besitzers, der das selber schon erlebt hat:

    [forum.golem.de]

    > ich kann mir VR ohne meine Hände in der Virtuellen Realität
    > zu haben gar nicht vorstellen.

    Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Ich will die Hände am Controller haben. Ich will beim Spielen entspannen und Spaß haben und nicht Aerobic machen.

  12. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: motzerator 16.08.16 - 16:34

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    > Was VR Brillen als nächstes brauchen ist:
    >
    > 1. EyeTracking
    > 2. Höhere Auflösung in 10 bit (HDR)
    > 3. Bessere Linsen
    > 4. Latenzen weiter verringern (und nicht durch wireless vergrößern)
    > 5. Beseitigen von Kinderkrankheiten wie sie jede neue Technologie hat

    Bequemes Spielen im Sitzen mit Controller in der Hand, nur dann wird das was mit dem Massenmarkt :)

  13. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Hotohori 16.08.16 - 16:42

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > -----------------------------
    > > Was VR Brillen als nächstes brauchen ist:
    > >
    > > 1. EyeTracking
    > > 2. Höhere Auflösung in 10 bit (HDR)
    > > 3. Bessere Linsen
    > > 4. Latenzen weiter verringern (und nicht durch wireless vergrößern)
    > > 5. Beseitigen von Kinderkrankheiten wie sie jede neue Technologie hat
    >
    > Bequemes Spielen im Sitzen mit Controller in der Hand, nur dann wird das
    > was mit dem Massenmarkt :)

    Der Massenmarkt wird schon noch kapieren das VR etwas anderes ist als an einer Konsole zu daddeln. ;)

  14. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: theonlyone 16.08.16 - 17:02

    VR ist eben einfach ein Nischen Produkt.

    Gerade seine Kinder lässt man damit eher nicht spielen, das typische vor den Fernseher mit der Konsole und ein paar Freunden etwas spielen gibts bei VR eher nicht (wird mit mehreren Geräten auch viel zu teuer).

    ----

    Für den spieler der Immersion sucht ist es super.

    Da sind auch die Kosten noch "vertretbar" , so als Weihnachts Geschenk, aber nicht einfach so als Kauf (wers Geld hat natürlich schon).

    Selbst als Weihnachtsgeschenk ist es noch ganz schön teuer.

    Ein Preis um die ~200 ¤ wäre wohl Grund genug das der Massenmarkt wirklich zugreift, das kann sich schon viel eher jemand leisten, der danach auch noch Spiele kaufen soll.

    ----

    Smartphones und andere Umwege sind ganz nett, aber man will dann schon ein ordentliches VR Erlebnis als irgendeine halbe Lösung.

  15. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: motzerator 16.08.16 - 17:10

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    >> Bequemes Spielen im Sitzen mit Controller in der Hand, nur dann
    >> wird das was mit dem Massenmarkt :)
    > Der Massenmarkt wird schon noch kapieren das VR etwas anderes
    > ist als an einer Konsole zu daddeln. ;)

    Das ist zu erwarten. Er wird sich dann meiner bescheidenen Meinung nach abwenden, wie er es bei Playstation Move und Kinect auch getan hat.

  16. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: Axido 16.08.16 - 17:48

    Gut, sind beide nicht im Massenmarkt angekommen, aber für die Kinect haben sich zumindest andere Einsatzzwecke gefunden.

    Und wenn man Move mit der Wii vergleicht, ist dieser Flop nur durch schlechtes Marketing zu erklären. Wer ist auch so dämlich und führt mitten im Konsolenzyklus eine neue Technologie ein, mit der keines der vorher erschienenen Spiele kompatibel ist?

    ... Und vor allem: Wer wird diesen Fehler in ca. zwei Monaten wiederholen?

  17. Re: Idee: Billig-Headset mit dem Smartphone

    Autor: chris109 17.08.16 - 17:29

    Ich fasse mal zusammen:

    Latenz wird als wichtiges Problem genannt. - Das Problem existiert wenn Kopfbewegungen nicht sofort in ein verändertes Bild umgesetzt werden kann.

    Aber: Die Lösung dafür kann sein, dass einfach ein größeres Bild als das Sichtfeld auf das Smartphone übertragen wird. Damit hat das Phone/VR-Headset einen Pufferbereich für Bewegungen. Dreht der Anwender den Kopf wird in den ersten Millisekunden das Video-Bild räumlich verschoben, bis vom PC ein neu ausgerichtetes Bild passend zur Kopfstellung kommt.

    Platz und fehlendes Position-Tracking werden als Hindernis genannt. Gleichzeitig wird aber schon aufgeführt, dass die meisten Gamer ihre Spiele im Sitzen spielen wollen. Damit würden alle Spiele funktionieren, in denen der Spielcharakter (z.B. in einem Fahrzeug oder Fluggerät) sitzt. Es stimmt zwar, dass die vorgetäuschte Welt dann etwas an Echtheit verliert, aus meiner Erfahrung fühlt man sich trotzdem noch gut mittendrin.

    Zu Masse statt Klasse und umgekehrt kann ich folgendes berichten:
    Eine Gewisse Qualität muss sein. Die Galaxy VR macht mir Spaß, Google Cardboard dagegen fand ich furchtbar, weil das Tracking damit relativ bescheiden ist. - Man möchte den Kopf nicht drehen und wenn dann lieber sehr langsam.
    Für Software-Entwickler und generell für Produzenten von VR-Anwendungen ist die Masse von potentiellen Kunden wichtig. Wenn man zu wenig verkaufen kann, funktioniert der Business-Plan nicht. Gerade für diejenigen, die viel in gute VR-Ausrüstung investieren, ist es wichtig gute Inhalte zu bekommen. Diese müssen aber finanziert werden und wenn das durch eine große Masse von Nutzern einer Billig-VR-Lösung geschieht, ist das eine feine Sache.

    Vorläufiges Fazit: Ich kann mir immer noch keine bessere Möglichkeit vorstellen, VR am PC in die Masse zu bekommen, als die Galaxy VR und ähnliche Lösungen als VR-Headset über W-LAN anzubinden.


    PS:

    Hier noch ein paar Antworten auf Fragen:

    Warum WLAN mit Direktverbindung? - Weil damit die Funkstrecke halbiert wird ("Phone ---PC" statt "Phone --- Accesspoint --- PC") und die effektive Datenrate verdoppelt wird. Außerdem ist dieses WLAN exklusiv nur für die Verbindung zwischen VR-Headset und PC da und muss nicht noch andere Teilnehmer bedienen.

    Ist USB-C eine Option? - Theoretisch könnte man über USB-OTG am Smartphone und UBS am Rechner je eine Ethernet-Karte vortäuschen. Dann wären PC und Smartphone praktisch über ein LAN-Kabel verbunden, was die Störanfälligkeit reduziert. Eine Möglichkeit einen 4K Video-Stream über USB-Entgegenzunehmen sehe ich dagegen nicht, bzw. nur mit sehr teurer Hardware.

    Was ist mit der Latenz? - Die Frage wurde weiter oben bereits beantwortet. Man überträgt ein größeres Bild als man anzeigt. Das kann man dann verschieben und einige Millisekunden der Bewegung so latenzfrei umsetzen. Damit verschafft man dem PC genug Zeit nachzuliefern.

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