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Windowmanager Vergleich

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  1. Windowmanager Vergleich

    Autor: Schnappi der kleine Gnom 14.01.05 - 10:49

    Ich muss zugeben, ich habe KDE nach 3.1 nicht mehr angefasst. Das war mir einfach zu langsam und träge, so dass ich mir Gnome näher angeschaut habe.

    Gnome ist schon ziemlich genial und hat auch dazu geführt, dass ich seitdem immer mit Linux-Distibutionen gearbeitet habe, die ihren Fokus auf Gnome gelegt haben (zur Zeit Fedora Core 3 und Ubuntu 4.1).

    Ich habe mir jetzt mal XFCE4 angeschaut und bin begeistert. Die Geschwindigkeit ist genial. Redhat/Fedora hat XFCE4 so geskinned, dass es sich nahtlos mit Gnome integriert.

    Für Poweruser sieht meine Hitliste so aus: XFCE4, Gnome, KDE
    Für Einsteiger und reine Anwender sieht es aber wahrscheinlich genau umgekehrt aus.

    So long,
    Schnappi der kleine Gnom :-)

    PS. Ander Windowmanager habe ich noch nicht weiter benutzt (von CDE hatte ich schon nach 20 Minuten die Nase voll).

  2. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Cherubim 14.01.05 - 10:59

    Nutzt mal Fluxbox - das ist schnell :)

  3. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Anonymous 14.01.05 - 11:20

    > Für Poweruser sieht meine Hitliste so aus: XFCE4, Gnome, KDE
    > Für Einsteiger und reine Anwender sieht es aber wahrscheinlich genau umgekehrt aus.

    Lustig, viele würde "Poweruser" und "Einsteiger" in dieser Aussage vertauschen.

  4. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: der bastler 14.01.05 - 11:24

    Stimmt. Ende letzten Jahres durften bei mir Gnome, KDE, E16 und ein NextStep-Klon gegen XFce4 antreten --und XFce4 bleibt auch weiterhin meine Arbeitsoberfläche. Leicht, effizient, einfach zu konfigurieren.

    Vor allem, weil er Anwendungen von KDE und Gnome wunderbar integriert. Kile ist mir für LaTeX wichtig, GEdit wird für Quellcode aller Art genutzt, XPDF und GPDF wechseln sich beim Doku-Lesen ab, K3B brennt CDs und DVDs, Gentoo, GuiTar und GTKtalog kümmern sich um Daten.

    Es ist schon schön, wenn man die Wahl hat.


    Nur beim Login-Manager bin ich mir noch nicht sicher --Entrance ist zwar nett, aber umständlich zu konfigurieren. GDM/KDM sind imo zu schwergewichtig. XDM ist in seinen Möglichkeiten (trotz Tcl/Tk-Addons) recht eingeschränkt...

    ---

    Spare, lerne, leiste was, dann haste, kannste, biste was!

  5. Wenns richtig schnell gehen soll

    Autor: BufferOverflow 14.01.05 - 12:57

    Nimmt man eine Shell...

    Aber mal ehrlich: Ich kanns langsam nimmer hoeren/lesen, was dieses Killerargument Geschwindigkeit angeht. Logisch, wenn ich nen 486er mit 16MB RAM habe, dann merkt man schon, dass KDE lieber viel Speicher um sich hat und auch gerne mit nem >=Pentium-System zusammenarbeitet...

    Die Kisten warten eh zu 99% der Zeit auf die User, warum also dauernd dieses pseudo-Pro-Gelaber ueber Geschwindigkeit. Ob man mit nem sparsamen Window-Manager die Arbeit schneller erledigt als mit einem komfortablen, wage ich sehr zu bezweifeln.

    mfG
    BO, Shell/KDE-User

  6. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Mephisto 14.01.05 - 13:19

    Hallo,

    auch wenn ich hauptsächlich KDE nutze, ab und zu - wenn ich gerade Power brauche - gehe ich auf XFCE. Was mich von einer intensiveren Nutzung abhält ist der Mangel eines Menüs ähnlich des K-Menu. Leider habe ich das noch nicht hinbekommen und jeden einzelnen Befehl merken und über Konsole ... naja, auf Dauer etwas nervig.
    Gibt es sowas oder kann ich es mir basteln, ohne jedes benötigte Programm einzeln in einen neuen Starter zu stecken?
    Danke und Gruß

  7. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: sirrwinlux 14.01.05 - 13:43

    Hallo.

    ich habe von xfce auf fluxbox gewechselt für "Powerzeiten" oder ab auch aus dem Grund der Abwechslung. Ein Punkt war, dass xfce in den neueren Versionen doch größer wurde, wo ich bedenken bekommen habe, ob es sich nicht niederschlägt in dem Verbrauch. Fluxbox ist eine weiterentwicklung von blackbox. Programme wie gaim oder kopete lassen sich in der taskleiste nieder, das Programmmenu ist gut editierbar mit fluxconf und man bekommt es über die Maustaste. Ich verwende Version 0.9.11.

  8. Re: Wenns richtig schnell gehen soll

    Autor: Hypersurf 14.01.05 - 13:59

    klickibunti, transparenzen, mausschatten, animationen der gui.. sowas ist alles leistungshungrig - und man "bemerkt" selbst verzögerungen im hunderstelsekundenbereich (behaupte ich einfach mal). es fühlt sich dann einfach träge an. und das hat sich heite im zeitalter von gigabytes an ram und gigahertz taktraten nicht geändert.

  9. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Frank Becker 14.01.05 - 14:32

    Ich richte gerade 10 Rechner für ein CallCenter ein und nutze dafür xfce. Einfach zu administrieren und wirklich einfach für den Normaluser zu verstehen.
    Gut, der altbekannt Button (K-Menu oder Start für W*-Nutzer) fehlt zwar, aber das halte ich nicht unbedingt für einen Nachteil.
    Gut finde ich, dass keine Dateien auf einem Desktop abgelegt werden können, die den Desktop dann so unübersichtlich werden lassen, dass man nichts mehr findet.

    Meine 4 Cents

  10. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Markus78 14.01.05 - 15:21

    Die Frage was jetzt besser ist, ist wohl so ziemlich das überflüssigste was es gibt. Wenn einem KDE gefällt nimmt er den, wenns Gnome is wie bei mir dann verwend ich halt Gnome und wenns Xfce oder Fluxbox dann halt der. Leistungsmäßig is eh kaum was um. Gewisse starten schneller, na und spielt sich in Sekunden(-bruchteilen) ab und das störrt eh niemanden mehr, schon gar nicht ehemalige Windowsanwender.

    Ich finds halt schön, wenn Leute die Auswahl zwischen vielen wirklich guten Desktops haben und den verwenden können, der ihren Ansprüchen am besten entspricht.

  11. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: sirrwinlux 14.01.05 - 15:36

    besser...
    Da muss man vielleicht doch erstmal unterscheiden zwischen einen reinen Windowmanager und einer komplexeren Desktop-Umgebung.
    besser..
    meine Freunding arbeitet auf ihren Laptop unter Fluxbox. Der Grund ist einfach. KDE und Firefox, Sylpheed, Openoffice + Gimp, Kopete lässt die Geschwindigkeit beim arbeiten schon schwinden. Seit dem KDE mit Fluxbox ausgetauscht ist, ist sie zufriedener. (Und es ist billiger als gleich ein neues Laptop zu kaufen)

  12. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Mario 14.01.05 - 17:04

    Frank Becker schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Gut finde ich, dass keine Dateien auf einem
    > Desktop abgelegt werden können, die den Desktop
    > dann so unübersichtlich werden lassen, dass man
    > nichts mehr findet.


    ... *lol* ... als bekennender Daten-Messie finde ich das geradezu phantastisch und würde allein dafür eine Wechsel zu Linux erwägen... oder weiß zufällig jemand, wie man das Ablegen von Dateien auf dem Desktop unter OS X "verbieten" kann?

    Gruß

  13. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Devlin 14.01.05 - 17:11

    Naja, das kommt drauf an, was ein "Poweruser" deiner Meinung nach so am PC macht.

    Ich nutze selbst die KDE und kann mich mit GNOME nicht anfreunden, k/A warum, ein paar mal versucht klappt einfach nicht. Ich vermisse bereits nach Minuten die KIO-Slaves, da ich sehr häufig auf Kundenrechner zugreifen muss und die Daten dort meistens per SFTP bzw. FISH bekomme. Ich finde die KDE ist einfach ein Meisterstück, wenn es um die Verschmelzung von Diensten geht (okei das ist vielleicht genau das, was die einige an KDE abschreckt, aber jedem das sein würde ich sagen)

    KDE läuft auf keinem Rechner, den ich bis jetzt getestet hab träge, oder zumindest nicht so träge, dass man behaupten kann arbeiten sei nich möglich. XFCE ist ein tolles kleines Ding, auf meinem Laptop läuft eine fluxbox-beta und rox-filter, momentan grad noch im Anbau ist XDirectFB, nachdem ich mich schon mit DFBTerm und Konsorten angefreundet hab.

    Gruß

    Devlin

  14. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: KOPY 14.01.05 - 20:07

    Ich habe auch ähnliche Probleme mit gnomevfs gehabt, bis gnome 2.8 in debian testing reinkommt. Jetzt funktioniert's!

  15. Re: Windowmanager(?) Vergleich

    Autor: CE 15.01.05 - 01:02

    KDE, GNOME und XFCE 4 sind ja eigentlich DEs und nicht nur Windowsmanager.
    Man sollte z.B. KDE statt mit kwin auch mit metacity, etc. betreiben könnnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.05 01:03 durch CE.

  16. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: g. 15.01.05 - 07:07

    prinzipiell richtig, aber ich hasse es auf rechner zu warten und daher werde ich (xfce4 bekenner!) jetzt mal sehen ob es mit fluxbox nicht schneller geht.

    before jetzt leute sagen is eh zu langsam deine kiste:

    2 x 2.8 GHz Xeon 64HT
    2 x 1 GB Ram 400Mhz
    2 x 10000k SATA als Raid 0

    irgendeine dusseliege nvida quadro x karte oder so

    und ich sehe es eigentlich so das ein windowsmanager so einfach wie möglcih sein sollte und nicht so dähmlich zubedienen wie twm...

  17. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: 147 15.01.05 - 09:04

    > 2 x 2.8 GHz Xeon 64HT
    > 2 x 1 GB Ram 400Mhz
    > 2 x 10000k SATA als Raid 0

    Boah ey, du bist ja ein toller Hecht. Nur mit der Rechtschreibung hapert es noch erheblich

    > before jetzt leute sagen is eh zu langsam deine kiste:
    ^^^^^^^^! LMAO!

  18. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: der bastler 15.01.05 - 11:26

    Mephisto schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > Gibt es sowas oder kann ich es mir basteln, ohne
    > jedes benötigte Programm einzeln in einen neuen
    > Starter zu stecken?
    > Danke und Gruß

    Es gibt mehrere Menueditoren, um das Kontextmenu des Desktops (Rechtsklick auf Hintergrundbild -> Desktopmenu) mit Einträgen zu füllen:

    [denu.sourceforge.net]
    [menumaker.sourceforge.net]


    Da ich aber primär das Panel nutze, setze ich bei meinem Desktop einfach nur einen neuen Eintrag von Hand, denn soviele Programme installiere ich auch wieder nicht am Tag. Die einzelnen Starter fassen Programme gleicher Art zusammen:
    Screenshot

    ---

    Spare, lerne, leiste was, dann haste, kannste, biste was!

  19. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: der bastler 15.01.05 - 11:32

    Frank Becker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gut finde ich, dass keine Dateien auf einem
    > Desktop abgelegt werden können, die den Desktop
    > dann so unübersichtlich werden lassen, dass man
    > nichts mehr findet.

    Stimmt, ich fand es auch immer sinnlos, Symbole auf dem Hintergrundbild anzuordnen, die man bei vollem Desktop eh nicht mehr erreicht (unter Windows ist das noch schlimmer, da hat man im Normalfall ja keine 4+ Arbeitsflächen, auf die man mal kurz wechseln könnte).

    Trotzdem geht sowas auch bei XFce... z.B. mit Rox oder aber mit iDesk:
    [idesk.sourceforge.net]
    Screenshot

    Wer's denn braucht...

  20. Re: Windowmanager Vergleich

    Autor: Mephisto 15.01.05 - 17:10

    Gleich zwei neue Möglichkeiten, vielen Dank und schönes WE

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