Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lieferdienste: "80 Prozent der…

[Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: Kleba 14.09.16 - 12:24

    Hi zusammen,

    im Zusammenhang mit dem Artikel ist mir mal wieder eingefallen, was ich gerne haben würde/basteln würde ("Basteln" als optionale Lösung, aufgrund von Zeitmangel). Ich hätte gerne ein kleines "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause, also etwas womit ich einfach einen Barcode scanne/aus einer Liste ein Produkt auswähle und dann einfach den aktuellen Bestand mit "+" erhöhe" und mit "-" reduziere.
    Ich wollte es schon per App auf dem Phone lösen, aber das finde ich nicht so gut, da es "im Eifer des Gefechts" (z.B. beim Kochen) schnell mit einer fest vorhandene Lösung gehen sollte (Beispiels: Packung Nudeln/Reis was auch immer aus dem Vorratsschrank nehmen, unter den Scanner halten und "-" drücken für "Reduzierung"). Phone liegt meistens irgendwo in der Wohnung und ist selten da wo ich grad bin.

    Letztendlich brauche ich also ein "System" wo ich n-Scanner anbringen kann (für mehrere "Verbrauchsstellen") mit jeweils kleinem Display und einer halbwegs ordentlich konfigurierbaren Datenbank/System dahinter.

    Ist euch sowas mal über den Weg gelaufen?

    LG
    Kleba

    P.S.: Bitte kein "gebashe" warum man nicht einen klassischen Einkaufszettel oder App xyz verwendet. Die Lösung ist kein "must-have", ich will mich einfach mal erkundigen.

  2. Re: [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 12:40

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dann einfach den aktuellen Bestand mit "+" erhöhe"
    > und mit "-" reduziere.

    Das ist schon mal ein Showstopper, wie ich finde. Du musst, damit das funktioniert, entweder zwingend der einzige sein, der Bestände ändert oder jeder Mitbewohner muss zwingend genauso penibel dahinter her sein.
    Beispiel: System zeigt "Reis" mit Bestand 1, aber der Schrank ist leer genauso wie der Abendbrot-Teller^^.

    Plus: eine Paprika hat nicht immer einen Barcode und eine Packung Reis kocht man selten komplett. Und gerade bei Müsli oder allgemein Produkten mit großer Vielfalt bleibt man so sehr schnell an ein und dem selben Artikel hängen, weil das System immer das selbe nachbestellt.

    Ich habe mal von einer festen Lösung gelesen, war IIRC sogar hier bei Golem. Aber ich halte von der starren Lagerhaltung eines Wawi-Systems nicht viel, da man zuhause viel weniger Kontrolle hat und gleichzeitig viel flexibler ist.
    Die Vorteile von sowas (z.B. "nur noch drei mal Hundefutter da, bitte nachkaufen!") wiegen die Nachteile nicht auf. Selbst die Amazon-Dash-Buttons, die dann selber z.B. Waschmittel nachbestellen, kaufen auch immer das selbe Produkt ohne z.B. vorher auf den Preis zu schauen.

  3. Re: [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: chewbacca0815 14.09.16 - 13:14

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beispiel: System zeigt "Reis" mit Bestand 1, aber der Schrank ist leer genauso wie der Abendbrot-Teller^^.

    Der Klassiker jeder Warenwirtschaft; ich kenne kein einziges System, das nach einiger Zeit noch korrekte Bestände ausweisen würde. Daher: "fail by default" vorprogrammiert für solche Systeme; der "Intelligente" Kühlschrank hat schon vor zig Jahren kläglich versagt.

  4. Re: [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: Kleba 14.09.16 - 14:02

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und dann einfach den aktuellen Bestand mit "+" erhöhe"
    > > und mit "-" reduziere.
    >
    > Das ist schon mal ein Showstopper, wie ich finde. Du musst, damit das
    > funktioniert, entweder zwingend der einzige sein, der Bestände ändert oder
    > jeder Mitbewohner muss zwingend genauso penibel dahinter her sein.
    > Beispiel: System zeigt "Reis" mit Bestand 1, aber der Schrank ist leer
    > genauso wie der Abendbrot-Teller^^.

    Da das nur für mich und meine Frau ist (die, die Idee auch nicht schlecht findet und mitmachen würde), wäre das zumindest kein Problem.

    > Plus: eine Paprika hat nicht immer einen Barcode und eine Packung Reis
    > kocht man selten komplett. Und gerade bei Müsli oder allgemein Produkten
    > mit großer Vielfalt bleibt man so sehr schnell an ein und dem selben
    > Artikel hängen, weil das System immer das selbe nachbestellt.

    Das würde ich über die Konfiguration lösen wollen. Bspw. das pro "Artikel" hinterlegt werden kann, wie viel abgezogen wird.
    Beispiel:
    1 Reis = 500g. 1x Reduzierung entspricht (konfiguriert) 250g. Sobald ich weiß, dass die Packung angebrochen ist, kann ich ja schon mal Nachschub auf die Liste setzen :)
    Für die Artikel ohne Barcode wäre dann die Auswahlliste gedacht (wo dann generell Obst / Gemüse drauf wäre)

    > Ich habe mal von einer festen Lösung gelesen, war IIRC sogar hier bei
    > Golem. Aber ich halte von der starren Lagerhaltung eines Wawi-Systems nicht
    > viel, da man zuhause viel weniger Kontrolle hat und gleichzeitig viel
    > flexibler ist.

    Ich weiß, dass es keine perfekte Lösung geben wird, aber trotzdem wäre ich interessiert daran :)

    > Die Vorteile von sowas (z.B. "nur noch drei mal Hundefutter da, bitte
    > nachkaufen!") wiegen die Nachteile nicht auf. Selbst die
    > Amazon-Dash-Buttons, die dann selber z.B. Waschmittel nachbestellen, kaufen
    > auch immer das selbe Produkt ohne z.B. vorher auf den Preis zu schauen.

    Ich würde auch nicht zwingend ein bestimmtes Produkt (z.B. Volvic-Wasser, 1l) erfassen, sondern generell "Wasser (1l)".

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > david_rieger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beispiel: System zeigt "Reis" mit Bestand 1, aber der Schrank ist leer
    > genauso wie der Abendbrot-Teller^^.
    >
    > Der Klassiker jeder Warenwirtschaft; ich kenne kein einziges System, das
    > nach einiger Zeit noch korrekte Bestände ausweisen würde. Daher: "fail by
    > default" vorprogrammiert für solche Systeme; der "Intelligente" Kühlschrank
    > hat schon vor zig Jahren kläglich versagt.

    Ich habe schon selbst (als ERP-entwickler und /-Berater) solche Systeme in großen Unternehmen eingeführt und erweitert. Bei sorgsamer Benutzung (d.h. alle Beteiligten wissen was dran hängt) funktioniert das (Abweichungen am Jahresende lagen bei 20.000 Artikeln im 1 - 2% Bereich - damit kann ich umgehen ;-).

    Im Zweifel bastel ich selbst was, sobald ich die Zeit dafür habe... aber eine fertige "Basislösung" die erweiterbar ist, wäre mir lieber.

  5. Re: [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 15:30

    > Ich weiß, dass es keine perfekte Lösung geben wird, aber trotzdem wäre ich
    > interessiert daran :)

    Das war glaube ich sowas, was man in die Schranktür einbaut und den Artikel am Scanner vorbeiführen muss wie an einer Supermarktkasse. Was es natürlich für den Durchschnitts-Nicht-Pedanten (besonders Kinder) unbrauchbar macht.

    Ah, ich hab's gefunden: https://www.golem.de/news/genican-wenn-der-muelleimer-weiss-was-fehlt-1505-113863.html . Es war der Mülleimer, der die Barcodes scannt, sodass man seinen Abfall "richtig" wegwerfen muss, damit es funktioniert. Zerrissene Joghurtdeckel sind da natürlich schon wieder Mist. Und eine halbe Tüte Reis wird natürlich auch nicht gehen, weil man die VP ja noch behält, bis die zweite Hälfte aufgebraucht ist.

    Was ich mir da noch am ehesten vorstellen könnte, wäre sowas wie ein Raspberry Pi mit Barcode-Scanner, Kamera (-Erkennung?) und Display nach Art eines Küchen-Unterbau-Radios. Geht dann aber wieder nicht für Duschgel, weil falsches Zimmer.

  6. Re: [Halb-OT] "Warenwirtschaftssystem" für zu Hause?

    Autor: Kleba 15.09.16 - 18:56

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich mir da noch am ehesten vorstellen könnte, wäre sowas wie ein
    > Raspberry Pi mit Barcode-Scanner, Kamera (-Erkennung?) und Display nach Art
    > eines Küchen-Unterbau-Radios. Geht dann aber wieder nicht für Duschgel,
    > weil falsches Zimmer.

    Da hab ich auch schon dran gedackt. Die Hoffnung war, dass es eine passable und erweiterbare Fertiglösung gibt (die Mülleimerlösung finde ich dafür zu unpraktisch).

    Aber Danke fürs Suchen :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Köln, Wilhelmshaven, Potsdam-Schwielowsee
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  4. AKDB, München, Regensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 4,19€
  3. 1,12€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung
  2. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  3. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

  1. IT-Fachkräftemangel: Arbeit ohne Ende
    IT-Fachkräftemangel
    Arbeit ohne Ende

    Noch nie gab es in Deutschland so viele offene IT-Stellen wie derzeit. Für fest angestellte Mitarbeiter bedeutet dies vor allem eines: Mehrarbeit.

  2. Deutsche Telekom: Einfaches Vectoring für rund 62.000 weitere Haushalte
    Deutsche Telekom
    Einfaches Vectoring für rund 62.000 weitere Haushalte

    Das Vectoring-Netz der Telekom wächst in vielen Gemeinden wieder. Hätte man nur auf FTTH gesetzt, wären nur 10 bis 20 Prozent der Haushalte versorgt worden, was für 80 Prozent der Haushalte einen Ausbaustopp bedeutet hätte, argumentiert die Telekom. Doch das stimmt nicht.

  3. Bird of Prey: Airbus stellt Flugzeug im Raubvogeldesign vor
    Bird of Prey
    Airbus stellt Flugzeug im Raubvogeldesign vor

    Mit einem ungewöhnlichen Design will Airbus junge Luftfahrtingenieure inspirieren. Es ist ein Regionalflugzeug, das einen gefiederten Schwanz und gefiederte Tragflächenspitzen hat wie ein Raubvogel. Mit solchen bionischen Komponenten will der europäische Luftfahrtkonzern Flugzeuge effizienter machen.


  1. 12:00

  2. 11:39

  3. 11:12

  4. 10:59

  5. 10:26

  6. 10:14

  7. 10:03

  8. 09:27