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Kamera für Portraits ungeeignet

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  1. Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: ms40 19.09.16 - 09:58

    Für Portraits verwendet man Brenweiten von 70 bis 135 mm, idealerweise 85 mm.

    Hier sind aber Kameras mir 28 und 56 mm verbaut, das verschiebt die Gesichtsproportionen.

  2. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: NIKB 19.09.16 - 10:31

    ms40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Portraits verwendet man Brenweiten von 70 bis 135 mm, idealerweise 85
    > mm.
    >
    > Hier sind aber Kameras mir 28 und 56 mm verbaut, das verschiebt die
    > Gesichtsproportionen.
    Und das interessiert in der Selfie-Praxis (Realität!) wen??!!

  3. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: cuthbert34 19.09.16 - 10:46

    ms40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Portraits verwendet man Brenweiten von 70 bis 135 mm, idealerweise 85
    > mm.
    >
    > Hier sind aber Kameras mir 28 und 56 mm verbaut, das verschiebt die
    > Gesichtsproportionen.

    Schon, und wenn du Apple und Canon (als Beispiel) sagst, wie man die Optik eines Canon EF 85mm f/1.2L II oder vergleichbar in das Gehäuse eines iPhones bei unverändertem Verkaufspreis bekommt, wird man dir einen Ehrenorden verleihen. Der Platz für die Optik muss auch da sein. Insofern verstehe ich die Kritik, finde sie aber unpassend, da es das Produkt gar nicht anders zu lässt. Zumindest momentan.

  4. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 19.09.16 - 10:52

    > Hier sind aber Kameras mir 28 und 56 mm verbaut, das verschiebt die
    > Gesichtsproportionen.

    Die Brennweite (die auch nicht 28 und 56 mm ist, davon mal abgesehen) verschiebt gar nichts, Perspektive ist einzig und allein eine Frage des Aufnahmestandortes.
    Welche Relevanz dieser Einwand hat bei einem Smartphone bleibt aber vermutlich für immer dein Geheimnis.

    Die Stereolautsprecher sind auch nicht als Bühnenbeschallung geeignet...

  5. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: unbuntu 19.09.16 - 11:14

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Relevanz dieser Einwand hat bei einem Smartphone bleibt aber
    > vermutlich für immer dein Geheimnis.

    Wohl weil man bei den popeligen Brennweiten schon recht weit zurückgehen müsste, damit das Gesicht nicht unendlich verzerrt ist, damit aber die ganze Bildkomposition fürn Arsch ist. ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 19.09.16 - 11:35

    Und mit einer längeren Brennweite kann ich näher rangehen? (Spoiler: nein)

    Wie gesagt, die Lautsprecher sind auch nicht für die Bühnenbeschallung geeignet, aber das hat auch nie jemand behauptet. Oder wird die Kamera irgendwo für Portraits beworben?

  7. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: The Insaint 19.09.16 - 11:46

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mit einer längeren Brennweite kann ich näher rangehen? (Spoiler: nein)

    Nein, aber das Objekt ist dann bildfüllend.
    Du solltest nicht bei einem Thema mitreden, wovon du keine Ahnung hast.
    Ist ja furchtbar ...

  8. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: ms40 19.09.16 - 12:29

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ms40 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für Portraits verwendet man Brenweiten von 70 bis 135 mm, idealerweise
    > 85
    > > mm.
    > >
    > > Hier sind aber Kameras mir 28 und 56 mm verbaut, das verschiebt die
    > > Gesichtsproportionen.
    >
    > Schon, und wenn du Apple und Canon (als Beispiel) sagst, wie man die Optik
    > eines Canon EF 85mm f/1.2L II oder vergleichbar in das Gehäuse eines
    > iPhones bei unverändertem Verkaufspreis bekommt, wird man dir einen
    > Ehrenorden verleihen. Der Platz für die Optik muss auch da sein. Insofern
    > verstehe ich die Kritik, finde sie aber unpassend, da es das Produkt gar
    > nicht anders zu lässt. Zumindest momentan.


    Das ist nicht als Kritik am Produkt zu verstehen, sondern Kritik am Golem Artikel. Der Author stellt Portraits im Text heraus, das sollte nicht sein. Dir Rahmenbedingungen sind nicht vorhanden, da kann die Kamera noch so gut sein.

  9. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 19.09.16 - 13:01

    Klär mich doch auf...

  10. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: Balthazar 19.09.16 - 14:50

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klär mich doch auf...


    Weitwinkelobjektive verzerren. Erst ab einer Brennweite von >80mm passiert das nicht mehr.
    Extremes Beispiel ist ein Fisheye oder Türspion.

    Für Portraits wird auch mal gern ein 70-200mm f2.8 (KB) genutzt aber niemand, wirklich niemand der ernsthaft ein Portrait erstellt greift zu einer Linse die 56mm hat. Bei einem bildfüllenden Motiv gibt es dicke Nasen.

    Aus Ihren Kommentar entnehme ich, dass Sie noch nie eine Kamera mit mind. 36x24mm Sensor in der Hand hatten. Daher bitte, wenn man keine Ahnung hat einfach mal abschalten.

  11. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 19.09.16 - 15:31

    > Weitwinkelobjektive verzerren. Erst ab einer Brennweite von >80mm passiert
    > das nicht mehr.
    > Extremes Beispiel ist ein Fisheye oder Türspion.

    Es gibt durchaus Weitwinkelobjektive mit geringer oder keiner Verzerrung ("keine" wie beim Tele, jedes Objektiv wird irgendwo eine Verzerrung haben, ob relevant oder nicht ist die Frage). Alleine die Tatsache dass hier der Begriff "Weitwinkel" ohne Bezug zur Sensorgrösse (bzw. Bildgrösse) genutzt wird lässt tief blicken. 80mm auf Grossformat ist Weitwinkel.

    > Für Portraits wird auch mal gern ein 70-200mm f2.8 (KB) genutzt aber
    > niemand, wirklich niemand der ernsthaft ein Portrait erstellt greift zu
    > einer Linse die 56mm hat. Bei einem bildfüllenden Motiv gibt es dicke
    > Nasen.

    Dann möchte ich sehen wie man mit einem 70-200mm Objektiv an einem iPhone ein formatfüllendes Portait macht. Soll dann mit dem Modell kommuniziert werden würde ich Funkgeräte empfehlen. Im Übrigen hat die Motivdistanz für Portraits auch eine obere Grenze für das was als natürlich empfunden wird, bei zu grosser Entfernung wird das Gesicht zum Pfannkuchen.

    > Aus Ihren Kommentar entnehme ich, dass Sie noch nie eine Kamera mit mind.
    > 36x24mm Sensor in der Hand hatten. Daher bitte, wenn man keine Ahnung hat
    > einfach mal abschalten.

    Das ist es was ich dem OP mitgeben wollte. Und auch ihnen mitgeben möchte. Ich habe das Fotografieren Anfang der 1990er auf 1970er Jahre Technik gelernt, da gab es eine Zeitautomatik an der Kamera, die Blende und der Fokus mussten manuell eingestellt werden, bei jedem Bild. Der Film hatte Kleinbildformat, das was man heute "Vollformat" nennt. Ich habe Filme selbst eingespult, belichtet, entwickelt und vergrössert, weiss was Filmkorn, Graduierung, Kontrast und der Schwarzschild-Effekt sind. Gelegentlich habe ich mit Mittelformat-TLR gearbeitet, mangels eigenem Laborequipment in diesem Format aber nicht viel.
    Mitterweile arbeite ich mit einer DSLR mit APS-C Sensor.

    Das wichtige daran ist aber: ich kenne die Zusammenhänge zwischen den physikalischen Grössen, und ich versichere Ihnen: die Verzerrung eines Objektivs ist im Gegensatz zur perspektivischen Wirkung der Motiventfernung vernachlässigbar, solange man sich nicht in Extrembereiche begibt (was definitiv beim iPhone nicht der Fall ist). Selbst wenn könnte man Abbildungsfehler des Objektivs erkennen und korrigieren, was bei der Perspektive im Nachhinein nicht möglich ist. Und die Perspektive ist einzig und allein vom Aufnahmestandort abhängig. Früher war das Basiswissen, heute ist es leider so dass man der Ahnungslosigkeit bezichtigt wird wenn man so etwas weiss. Ebenso wird ihnen jeder ach so gut informierte Hobbyfotograf erklären können dass sich die Belichtung aus Blendenwert, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit zusammensetzt. Das Licht selbst kommt dabei nicht vor, dabei sollte man meinen dass das Licht das wichtigste an einer BeLICHTung sei, nicht wahr? Bevor Sie jetzt zu Wikipedia sprinten und mit Zitaten um sich werfen, ich weiss dass es dort auch so steht. Macht die Sache aber nicht richtiger.

    Zu guter Letzt: ein Portrait muss nicht eine formatfüllende Aufnahme des Kopfes oder Gesichtes sein. Auch wenn das die häufigste Anwendung sein mag ist es genauso ein Portrait wenn eine Person komplett abgebildet ist. Es gibt mittlerweile einige gute Online-Schulungen die die physikalischen Zusammenhänge der Fotografie auf einfachem Wege vermitteln, ich kann nur empfehlen dass Sie sich das mal zu Gemüte führen.

    Und jetzt widme ich mich mal wieder der echten Welt, bis morgen früh die Schule weitergeht und das Internet wieder etwas ruhiger wird...

  12. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: Flexy 19.09.16 - 16:15

    Bei Objektiven gibt es zwei Arten von Verzerrungen:

    1. Die Verzerrung durch eine nicht perfekte Linse.
    Das lässt sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie photoshop bzw. beim Entwickeln der RAW ganz leicht korrigieren.

    2. Die Verzerrung durch den Abbildungswinkel.
    Ein 18mm Kleinbild Objektiv hat einen Winkel von 100°, ein 50mm Objektiv hat 46°, was in etwa dem menschlichen Auge entspricht. Ein 85mm Objektiv hat etwa 28°, ein 105mm Objektiv hat etwa 23° und ein 200mm Objektiv hat nur noch etwa 12°.

    Und alles, was sich in diesem Bildwinkel befindet, das wird auf eine 2-Dimensionale Ebene mit z.B. 10cm x 15cm abgebildet. (Oder welche Vergrößerung man auch immer wählt).

    Deswegen sind Bilder mit 18mm relativ plastisch, mit einer starken Tiefenverzerrung.
    Gegenstände oder Punkte mit unterschiedlicher Tiefe werden optisch voneinander entfernt. Was bei Portraits dann die Knollennasen in der Mitte und starke Verzerrungen am Rand bewirken kann. Mit weit hinten liegenden Ohren.

    Auf der anderen Seite sind bei 200mm die Tiefenverzerrungen kaum noch vorhanden, die Bilder sind ziemlich flach, Gegenstände werden hier zueinander hin verschoben.
    Das bewirkt bei Portraits dann die bekannten Mond- oder Pfannkuchengesichter mit sehr kleinen Nasen und Segelohren.

    (Siehe http://mirkofeindel-photography.ch/2015/08/23/optische-verzerrungen/ )

    Deswegen setzt man bei einem Portrait je nach Bild üblicherweise irgendwas zwischen 50mm und 150mm ein, bei Passfotos und ähnlichem Formatfüllendem am besten 85mm bis 105mm, denn hier liegt die Mitte zwischen Knollennase und Pfannkuchengesicht. Und das Gesicht wirkt am natürlichsten.


    ==> mit dem 56mm (35-mm Äquivalent) Tele-Sensor kann man wohl schon halbwegs Portraits machen. Der 28mm Sensor verzerrt dabei leider.

    Einen 85mm (äquiv) Sensor mit f2.8 dort einzubauen wäre für Apple allerdings fast unmöglich.

    Der Sensor im iPhone hat vermutlich wieder 1/3", d.h. die Hauptkamera hat damit 4mm Brennweite, die Telekamera hat eventuell einen leicht kleineren Sensor und z.B. 5mm oder 6mm Brennweite. Und (da gleicher Iris-Durchmesser..) nur f2.8 statt 1.8.

    Wollte man dort ein stärkeres Tele einbauen, dann müsste man entweder den Sensor noch kleiner machen (und würde noch mehr Qualität und Licht verlieren...) oder aber das Objektiv viel größer machen. Für 85mm/f2.8 müsste man das Objektiv dann schon wohl mindestens vier bis fünf mal so groß machen, selbst wenn man mit speziellen hochwertigen Linsen und ausgefeilten Strahlengängen (Barlow lässt grüßen..) arbeitet. Und dann passt das alles nicht mehr ins Gehäuse, das bei Apple ja möglichst dünn sein muss.

    ==> Apple hat hier wohl schon fast das Maximum an Portrait-Tauglichkeit, die sich mit einem Smartphone realisieren lässt. Viel mehr geht in den 7mm Höhe nicht, die das Gerät hat.

  13. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: pierrot 19.09.16 - 22:07

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Weitwinkelobjektive verzerren. Erst ab einer Brennweite von >80mm
    > passiert
    > > das nicht mehr.
    > > Extremes Beispiel ist ein Fisheye oder Türspion.
    >
    > Es gibt durchaus Weitwinkelobjektive mit geringer oder keiner Verzerrung
    > ("keine" wie beim Tele, jedes Objektiv wird irgendwo eine Verzerrung haben,
    > ob relevant oder nicht ist die Frage). Alleine die Tatsache dass hier der
    > Begriff "Weitwinkel" ohne Bezug zur Sensorgrösse (bzw. Bildgrösse) genutzt
    > wird lässt tief blicken. 80mm auf Grossformat ist Weitwinkel.
    >
    > > Für Portraits wird auch mal gern ein 70-200mm f2.8 (KB) genutzt aber
    > > niemand, wirklich niemand der ernsthaft ein Portrait erstellt greift zu
    > > einer Linse die 56mm hat. Bei einem bildfüllenden Motiv gibt es dicke
    > > Nasen.
    >
    > Dann möchte ich sehen wie man mit einem 70-200mm Objektiv an einem iPhone
    > ein formatfüllendes Portait macht. Soll dann mit dem Modell kommuniziert
    > werden würde ich Funkgeräte empfehlen. Im Übrigen hat die Motivdistanz für
    > Portraits auch eine obere Grenze für das was als natürlich empfunden wird,
    > bei zu grosser Entfernung wird das Gesicht zum Pfannkuchen.
    >
    > > Aus Ihren Kommentar entnehme ich, dass Sie noch nie eine Kamera mit mind.
    >
    > > 36x24mm Sensor in der Hand hatten. Daher bitte, wenn man keine Ahnung
    > hat
    > > einfach mal abschalten.
    >
    > Das ist es was ich dem OP mitgeben wollte. Und auch ihnen mitgeben möchte.
    > Ich habe das Fotografieren Anfang der 1990er auf 1970er Jahre Technik
    > gelernt, da gab es eine Zeitautomatik an der Kamera, die Blende und der
    > Fokus mussten manuell eingestellt werden, bei jedem Bild. Der Film hatte
    > Kleinbildformat, das was man heute "Vollformat" nennt. Ich habe Filme
    > selbst eingespult, belichtet, entwickelt und vergrössert, weiss was
    > Filmkorn, Graduierung, Kontrast und der Schwarzschild-Effekt sind.
    > Gelegentlich habe ich mit Mittelformat-TLR gearbeitet, mangels eigenem
    > Laborequipment in diesem Format aber nicht viel.
    > Mitterweile arbeite ich mit einer DSLR mit APS-C Sensor.
    >
    > Das wichtige daran ist aber: ich kenne die Zusammenhänge zwischen den
    > physikalischen Grössen, und ich versichere Ihnen: die Verzerrung eines
    > Objektivs ist im Gegensatz zur perspektivischen Wirkung der Motiventfernung
    > vernachlässigbar, solange man sich nicht in Extrembereiche begibt (was
    > definitiv beim iPhone nicht der Fall ist). Selbst wenn könnte man
    > Abbildungsfehler des Objektivs erkennen und korrigieren, was bei der
    > Perspektive im Nachhinein nicht möglich ist. Und die Perspektive ist einzig
    > und allein vom Aufnahmestandort abhängig. Früher war das Basiswissen, heute
    > ist es leider so dass man der Ahnungslosigkeit bezichtigt wird wenn man so
    > etwas weiss. Ebenso wird ihnen jeder ach so gut informierte Hobbyfotograf
    > erklären können dass sich die Belichtung aus Blendenwert, Verschlusszeit
    > und ISO-Empfindlichkeit zusammensetzt. Das Licht selbst kommt dabei nicht
    > vor, dabei sollte man meinen dass das Licht das wichtigste an einer
    > BeLICHTung sei, nicht wahr? Bevor Sie jetzt zu Wikipedia sprinten und mit
    > Zitaten um sich werfen, ich weiss dass es dort auch so steht. Macht die
    > Sache aber nicht richtiger.
    >
    > Zu guter Letzt: ein Portrait muss nicht eine formatfüllende Aufnahme des
    > Kopfes oder Gesichtes sein. Auch wenn das die häufigste Anwendung sein mag
    > ist es genauso ein Portrait wenn eine Person komplett abgebildet ist. Es
    > gibt mittlerweile einige gute Online-Schulungen die die physikalischen
    > Zusammenhänge der Fotografie auf einfachem Wege vermitteln, ich kann nur
    > empfehlen dass Sie sich das mal zu Gemüte führen.
    >
    > Und jetzt widme ich mich mal wieder der echten Welt, bis morgen früh die
    > Schule weitergeht und das Internet wieder etwas ruhiger wird...


    Umso peinlicher, wenn man so viel Erfahrung mit Fotographie hat und dann nicht einmal den Effekt von Brennweite auf die Tiefenwirkung von Bildebenen kennt.
    Die vom OP erwähnten 85mm sind schon ganz richtig und nicht umsonst der als sweet spot bei der Porträtfotographie bekannt.

    Dank an @Flexy, der das sehr ausführlich erklärt hat ;)

  14. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 20.09.16 - 09:11

    > Umso peinlicher, wenn man so viel Erfahrung mit Fotographie hat und dann
    > nicht einmal den Effekt von Brennweite auf die Tiefenwirkung von Bildebenen
    > kennt.

    Oje... der "Effekt" mag durch die Brennweite (und nochmal, bei einem Kleinbildsensor, nicht bei anderen Sensorgrössen) am besten betont werden, aber Perspektive ist immer noch eine reine Frage der Perspektive. Und die wird immer noch einzig und allein durch den Aufnahmestandort bestimmt...

    > Die vom OP erwähnten 85mm sind schon ganz richtig und nicht umsonst der als
    > sweet spot bei der Porträtfotographie bekannt.

    Die 85mm geben bei einer für Portraits geeigneten Aufnahmedistanz den richtigen Bildwinkel auf einem Kleinbildsensor, das ist ja richtig. Hat aber immer noch nix mit der Perspektive... ach was solls.

    > Dank an @Flexy, der das sehr ausführlich erklärt hat ;)

    Ausführlich ja, richtig nein. Auch Flexy erklärt uns dass die Perspektive durch Brennweite entsteht. Ihr könnt es ja mal ausprobieren, Kamera aufs Stativ, Modell 3-4m davor, ein Bild mit 18mm, eins mit 85mm, beide auf den gleichen Bildausschnitt zurechtschneiden, und dann sucht mal eure Knollennasen auf dem "weitwinkligen" Bild...

    Da ist Potential für eine echte Lernerfahrung drin!

  15. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: HMWLBkraut 20.09.16 - 10:25

    Das hat schon jemand gemacht, das Ergebnis zeigt dann doch die Unterschiede bei den Brennweiten. Ich bin mal so frei und verlinke das hier..

    http://www.blogrebellen.de/wp-content/uploads/2016/03/Brennweiten.gif

  16. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: ichbinsmalwieder 20.09.16 - 10:31

    HMWLBkraut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat schon jemand gemacht, das Ergebnis zeigt dann doch die Unterschiede
    > bei den Brennweiten. Ich bin mal so frei und verlinke das hier..
    >
    > www.blogrebellen.de

    Ich fürchte du hast es immer noch nicht kapiert.
    Im verlinkten GIF wurde natürlich NICHT derselbe Abstand verwendet.

  17. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: Ruthard 20.09.16 - 10:40

    > Die Brennweite (die auch nicht 28 und 56 mm ist, davon mal abgesehen)
    > verschiebt gar nichts, Perspektive ist einzig und allein eine Frage des
    > Aufnahmestandortes.

    Selbstverständlich hat die Brennweite einen entscheidenden (!) Einfluss:
    http://static.boredpanda.com/blog/wp-content/uploads/2016/07/different-lenses-focal-length-perspective-spatial-distortion-example-gif-3.gif

  18. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: unbuntu 20.09.16 - 11:37

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 80mm auf Grossformat ist Weitwinkel.

    80mm sind 80mm und die Perspektivenverzerrung ist immer dieselbe, egal auf welcher Kamera. Nur machts eben aufgrund der Sensorgröße nen Unterschied aus, wieviel ich aufs Bild bekomme. Aber ein 30mm Bild auf APS-C ist eben nicht dasselbe wie 80mm an Mittelformat bei gleichem Abstand. Und deswegen sind gerade Smartphones für Portraits total ungeeignet.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  19. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: unbuntu 20.09.16 - 11:40

    Es geht ja auch gar nicht um den Abstand, weil das total praxisfern ist. Man wählt die Brennweite für den gewünschten Effekt und DANN den Abstand, nicht andersrum.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  20. Re: Kamera für Portraits ungeeignet

    Autor: kendon 20.09.16 - 12:41

    > Aber ein 30mm Bild auf APS-C ist eben
    > nicht dasselbe wie 80mm an Mittelformat bei gleichem Abstand.

    Wenn wir mal die Tiefenschärfe ausser acht lassen ist es sehr wohl das selbe Bild. Gesetzt den Fall die Sensorgrössen sind entsprechend: wenn der MF-Sensor eine Diagonale hat die 2 2/3 grösser ist als die des APS-C Sensors, dann wird vom gleichen Aufnahmestandort auch das gleiche Bild enstehen.

    Auch wenn ihr es immer noch nicht glaubt, Perspektive wird einzig und allein durch den Standort bestimmt. Brennweite ändert nichts daran. Das einzige was Brennweite ändert ist der Bildwinkel (Zoom, wenn man so will), und ggfs. noch die Tiefenschärfe wenn man die Blende nicht ändert.

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